Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#1 von 1er , 10.08.2026 12:10

Hallo Forum,

gelegentlich hörte ich von Kollegen, dass beim Betrieb größerer Anlagen mit mehreren Boostern alle Trafos bzw. Schaltnetzteile 230V-seitig über dieselbe Phase (also z.B. nur L2) versorgt werden müssen. Anderweitig würde das beim Überfahren von Trennstellen zu Booster-Abschaltungen bzw. zu erhöhtem Abbrand an Radlaufflächen bzw. Schienenoberkanten führen.

Gründe bzw. Quellen konnte ich aber nicht in Erfahrung bringen. Technisch ist es mir aktuell auch nicht erklärlich, denn alle Booster werden über Brückengleichrichter, dicke Elkos und Siebschaltungen versorgt, sodass eventuell vorhandene phasenspezifische Oberwellen eigentlich garnicht bis zu den Booster-Elektroniken vordringen dürften.
Gerne also weitere Infos.

Ich meine übrigens ausdrücklich nicht das Thema, dass Kabel aller Art durch unglückliche Leitungsführung zu vielfältigen, gegenseitigen Störungen durch Induktivitäten bzw. Kapazitäten führen können. Ich meine auch nicht, dass es logistisch sinnvoll sein kann, alle Booster einphasig zu versorgen (z.B. zentrale Abschaltung, Leistungsmessung). Auch geringe Spannungsunterschiede zwischen den Phasen sind meiner Erfahrung nach in "gesunden" Gebäudeinstallationen von der Größenordnung her zu vernachlässigen, denn die Eingangsspannung bei Boostern wird durch schwankende Lasten am Gleis weitaus mehr in der Höhe beeinflusst.

VG
Andreas


 
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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#2 von Stahlblauberlin , 10.08.2026 12:20

Technisch fällt mir da auch kein logischer Grund ein. Da es keine galvanische Verbindung zwischen Primär- und Sekundärseite geben darf kann da einfach nichts passieren was in der Praxis reale Auswirkungen hat. μA-Fehler- und Ableitströme kann man getrost ignorieren so überhaupt vorhanden.
Praktisch dürfte das auch nur bei sehr unglücklicher Planung relevant sein, in den meisten Fällen dürften alle Booster und die Zentrale eh an der gleichen (hoffentlich ordentlichen) Steckdosenleiste hängen.


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#3 von Michael Knop , 10.08.2026 13:25

Zitat von 1er im Beitrag #1
Hallo Forum,

gelegentlich hörte ich von Kollegen, dass beim Betrieb größerer Anlagen mit mehreren Boostern alle Trafos bzw. Schaltnetzteile 230V-seitig über dieselbe Phase (also z.B. nur L2) versorgt werden müssen. Anderweitig würde das beim Überfahren von Trennstellen zu Booster-Abschaltungen bzw. zu erhöhtem Abbrand an Radlaufflächen bzw. Schienenoberkanten führen.

Gründe bzw. Quellen konnte ich aber nicht in Erfahrung bringen. Technisch ist es mir aktuell auch nicht erklärlich, denn alle Booster werden über Brückengleichrichter, dicke Elkos und Siebschaltungen versorgt, sodass eventuell vorhandene phasenspezifische Oberwellen eigentlich garnicht bis zu den Booster-Elektroniken vordringen dürften.
Gerne also weitere Infos.

Ich meine übrigens ausdrücklich nicht das Thema, dass Kabel aller Art durch unglückliche Leitungsführung zu vielfältigen, gegenseitigen Störungen durch Induktivitäten bzw. Kapazitäten führen können. Ich meine auch nicht, dass es logistisch sinnvoll sein kann, alle Booster einphasig zu versorgen (z.B. zentrale Abschaltung, Leistungsmessung). Auch geringe Spannungsunterschiede zwischen den Phasen sind meiner Erfahrung nach in "gesunden" Gebäudeinstallationen von der Größenordnung her zu vernachlässigen, denn die Eingangsspannung bei Boostern wird durch schwankende Lasten am Gleis weitaus mehr in der Höhe beeinflusst.

VG
Andreas



Hi Andreas,

über Welche Booster/Zentralen sprechen wir?

Es gibt Booster/Zentralen, die KEINE Brückengleichrichtung haben, sondern die Eingangsspannung mit zwei Dioden in ein Positive- und Negative Spannung, mit gemeinsamer Masse Zerlegen - diese Schaltungen sind Anfällig für das genannte Problem bei ungleicher Polung (des Netzanschlusses), bzw. dem Anschluss an verschiedene Phasen des Netzes.

In der Regel ist die oben genannte Schaltung bei allen Boostern/Zentralen vorhanden, die ausschließlich den Betrieb mit Wechselspannung zulassen.


Ein weiterer Grund sind unstabilisierte Netzteile/Trafos und ebensolche Booster - die dann vorhandenen Spannungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Belastung zwischen den Boosterkreisen kann zu entsprechenden Ausgleichsströmen mit dementsprechenden Folgen führen.



Viele Grüße, Michael


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#4 von volkerS , 10.08.2026 14:28

Hallo Andreas,
es gibt einen Grund für diese Empfehlung.
Die heute üblichen Schaltnetzteile für Booster und Zentralen müssen ja, wenn sie eine Spielzeugzulassung haben, über einen Konturenstecker ohne PE (Schutzleiter) verfügen.
Um aber die geforderten Werte für Störemmision zu erreichen finden sich in diesen Netzteilen sehr oft Y-Kondensatoren zwischen GND Niederspannung und einem hochohmigen Spannungsteiler primärseitig im Netzteil. Messtechnisch ist diese Kopplung nachweisbar. Manchmal reicht schon ein Phasenprüfer.
Schaltet man nun Netzteile an verschiedene Außenleiter (Phase) kann es zu geringen und für den Menschen unbedenkliche Ausgleichsströmen kommen wenn die beiden GND verbunden und der Mittelleiter überfahren und dabei kurzgeschlossen wird.
Es gibt Hersteller die ihre Zentrale nicht als Spielzeug definieren. ESU Ecos und Roco Z21. Diese Hersteller verwenden Netzteile mit Schutzleiter. Hier kann die Störschutzmaßnahme direkt den Schutzleiter nutzen und die Y-Kondensatoren zwischen Primär- und Sekundärkreis können kleiner bzw. ganz entfallen.
Übrigens kann man auch an klassischen Trafos sekundärseitig Einkopplung der Primärspannung nachweisen. Jeder elektrisch perfekter Trafo bzgl isolation besitzt trotzdem immer eine kapazitive Kopplung von Primär- zu Sekundärkreis.
Wollte man dies absolut unterbinden dürfte die Spannungsquelle der Zentrale bzw. Booster nur aus Primärzellen (Batterien) oder Sekundärzellen (Akkus) bestehen. Letzter dürften bei Betrieb keine Verbindung zum Ladegerät aufweisen.
Volker


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#5 von Stahlblauberlin , 10.08.2026 14:34

Zitat von Michael Knop im Beitrag #3
Es gibt Booster/Zentralen, die KEINE Brückengleichrichtung haben, sondern die Eingangsspannung mit zwei Dioden in ein Positive- und Negative Spannung, mit gemeinsamer Masse Zerlegen - diese Schaltungen sind Anfällig für das genannte Problem bei ungleicher Polung (des Netzanschlusses), bzw. dem Anschluss an verschiedene Phasen des Netzes.

In der Regel ist die oben genannte Schaltung bei allen Boostern/Zentralen vorhanden, die ausschließlich den Betrieb mit Wechselspannung zulassen.


In der Regel handelt es sich dabei aber um Zentralen/Booster aus der digitalen Steinzeit. Und auch da treten keinerlei Probleme beim Betrieb an verschiedenen Phasen auf. Auch diese Zentralen/Booster erzeugen intern eine zwar symmetrische aber trotzdem gesiebte Gleichspannung, eine galvanische Verbindung zwischen Primär- und Sekundärseite der Trafos war auch damals schon Tabu.
Vielleicht kommt das ganze Thema durch ein Mißverständnis zustande: Das Gleissignal, und nur das, muß gleichphasig sein, sprich: Zentrale und Booster müssen jeweils die gleiche Polarität ausgeben so das an den Trennstellen nicht davor/dahinter der Mittelleiter einmal positiv und einmal negativ zu den Schienen bzw. beim Zweischienen-Zweileitersystem die Schienen davor/dahinter jeweils die gleiche Polarität haben. Sonst funkt es in der Tat heftig.
Das hat aber mit der netzseitigen Phase absolut nichts zu tun.


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#6 von 1er , 10.08.2026 14:34

Hi Michael,

danke für schnelle Antwort.

Zitat von Michael Knop im Beitrag #3

über Welche Booster/Zentralen sprechen wir?

Die Gruppe am Wochenende sprach von Esu/Ecos, bei der Truppe vom Mai ist mir das Fabrikat nicht mehr geläufig. Es ging immer ums Grundsätzliche.

Zitat von Michael Knop im Beitrag #3
Es gibt Booster/Zentralen, die KEINE Brückengleichrichtung haben, sondern die Eingangsspannung mit zwei Dioden in ein Positive- und Negative Spannung, mit gemeinsamer Masse Zerlegen

Ja, das ist richtig. Das wird von Märklin und Uhlenbrock so gehandhabt. Aber gerade Uhlenbrock hat mir versichert, dass dieses Problem bei ihnen im Haus unbekannt und auch nicht nachvollziehbar ist. Die Elkos sind ausreichend "dick". Der Mitarbeiter ergänzte noch, dass man ja eh auch nicht prüfen kann, wie herum die Schukostecker eingesteckt werden.

Zitat von Michael Knop im Beitrag #3
Ein weiterer Grund sind unstabilisierte Netzteile/Trafos und ebensolche Booster - die dann vorhandenen Spannungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Belastung zwischen den Boosterkreisen kann zu entsprechenden Ausgleichsströmen mit dementsprechenden Folgen führen.

Ja. Genau das meinte ich ja oben auch. Diese Ausgleichsströme können grundsätzlich ganz erheblich sein. Bei uns im Club mit Spur 1 muss man nur mal bei Dunkelheit fahren: erstaunlich welch Feuerwerk bei den Trennstellen an den Radsätzen da vollkommen unvermeidlich ist. Aber ich kann immer noch nicht ableiten, dass bzw. warum genau sich das bei "Einphasenbetrieb" vermeiden lassen soll. Wenn du bei 230 Volt mal tatsächlich 10 Volt Differenz zwischen den Phasen haben solltest, wäre das für die Booster 0,86 Volt. Normale Lastwechsel am Gleis verursachen ein Vielfaches davon.
Vielleicht helfen da mal Skizzen?

VG
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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#7 von 1er , 10.08.2026 14:42

Hallo Volker,

vielen Dank, interessant.

Hättest du mal eine Skizze, von solchen Y-Elementen?
Will mal versuchen, die Strom- bzw. Spannungswege nachzuvollziehen.

Kennst du eine Quelle für diese Empfehlung?

VG
Andreas


 
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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#8 von Stahlblauberlin , 10.08.2026 14:58

Zitat von 1er im Beitrag #7
Hättest du mal eine Skizze, von solchen Y-Elementen?

Das ist keine spezielle Schaltung sondern ein spezieller Kondensator mit "Selbstheilung" und hoher Spannungsfestigkeit, typisch 400V. Diese Kondensatoren sind so gebaut das sie niemals leitend durchschlagen können. Bei Schaltnetzteilen wird damit, sofern überhaupt vorhanden, typischerweise das GND-Potential von Primär- und Sekundärseite verbunden um hochfrequente Störungen abzuleiten. Da auch primär Gleichspannung anliegt fließt in der Regel auch kein Strom über diesen Kondensator.


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#9 von Stahlblauberlin , 10.08.2026 22:29

Zitat von 1er im Beitrag #6
Das wird von Märklin und Uhlenbrock so gehandhabt.

Wurde, nicht wird. Spätesten mit der Umstellung auf Schaltnetzteile ist das Geschichte. Bei anderen Herstellern gab es das nie, Roco z.b. hat seit Digital-is-cool-Zeiten (Technik damals von Lenz) immer H-Brücken als Leistungsstufen verwendet, auch als da noch teure, "richtige" Trafos dran hingen. "Masse" bzw. eine massenbezogene Elektrik gab es so ausgeprägt nur beim System Märklin. Mit dem Ende des M-Gleises egalisiert sich das aber sowieso, unterm Strich ist vom System Märklin elektrotechnisch außer dem Vorteil einfach eine Kehrschleife bauen zu können nicht mehr viel übrig geblieben.


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#10 von Michael Knop , 11.08.2026 08:22

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #9
Zitat von 1er im Beitrag #6
Das wird von Märklin und Uhlenbrock so gehandhabt.

Wurde, nicht wird. Spätesten mit der Umstellung auf Schaltnetzteile ist das Geschichte. Bei anderen Herstellern gab es das nie, Roco z.b. hat seit Digital-is-cool-Zeiten (Technik damals von Lenz) immer H-Brücken als Leistungsstufen verwendet, auch als da noch teure, "richtige" Trafos dran hingen. "Masse" bzw. eine massenbezogene Elektrik gab es so ausgeprägt nur beim System Märklin. Mit dem Ende des M-Gleises egalisiert sich das aber sowieso, unterm Strich ist vom System Märklin elektrotechnisch außer dem Vorteil einfach eine Kehrschleife bauen zu können nicht mehr viel übrig geblieben.



Hi,

WIRD!

Bei Uhlenbrock ist, meines Wissens nach, KEINE H-Brücke drin, sondern immer noch die "alte" Technik!

Und bei Märklin gibt es (wie auch bei Uhlenbrock) immer noch eine gemeinsame Masse ("natürlich" nur nach der Zentrale/Booster, NICHT mit dem "Netzversorgungsgerät").


Viele Grüße, Michael


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#11 von Stahlblauberlin , 11.08.2026 09:53

Zitat von Michael Knop im Beitrag #10

Bei Uhlenbrock ist, meines Wissens nach, KEINE H-Brücke drin, sondern immer noch die "alte" Technik!

Und bei Märklin gibt es (wie auch bei Uhlenbrock) immer noch eine gemeinsame Masse ("natürlich" nur nach der Zentrale/Booster, NICHT mit dem "Netzversorgungsgerät").

1. Die aktuelle IB wird mit einem Schaltnetzteil mit Gleichspannung versorgt, und zwar einfacher. Der schaltungstechnische A...aufriss daraus intern eine symmetrische Gleichspannung zu erzeugen steht in keinem Verhältnis zur Verwendung einer H-Brücke.
2. Auch Märklin hat keine echte "Masse" in Form eines passiven Leiters mehr, auch da sind längst H-Brücken verbaut. "Masse" ist regelmäßig als konstantes Bezugspotential definiert, und das gibt am Ausgang einer H-Brücke einfach nicht.


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#12 von Michael Knop , 11.08.2026 10:36

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #11
Zitat von Michael Knop im Beitrag #10

Bei Uhlenbrock ist, meines Wissens nach, KEINE H-Brücke drin, sondern immer noch die "alte" Technik!

Und bei Märklin gibt es (wie auch bei Uhlenbrock) immer noch eine gemeinsame Masse ("natürlich" nur nach der Zentrale/Booster, NICHT mit dem "Netzversorgungsgerät").

1. Die aktuelle IB wird mit einem Schaltnetzteil mit Gleichspannung versorgt, und zwar einfacher. Der schaltungstechnische A...aufriss daraus intern eine symmetrische Gleichspannung zu erzeugen steht in keinem Verhältnis zur Verwendung einer H-Brücke.
2. Auch Märklin hat keine echte "Masse" in Form eines passiven Leiters mehr, auch da sind längst H-Brücken verbaut. "Masse" ist regelmäßig als konstantes Bezugspotential definiert, und das gibt am Ausgang einer H-Brücke einfach nicht.



Hi,

die Info ist von einem Uhlenbrocktechniker, dass KEINE H-Brücke verwendet wird! Und in der Tat, es wurde davon gesprochen, dass aus der eingespeiesten Gleichspannung eine Wechselspannung erzeug wird, um "die Positive und Negative" Spannung zu erzeugen.

Ist zwar nicht die aktuelle Generation, aber schau dir das SC7 an, dort wird 2 mal Gleichspannung eingespeist, einmal positiv, einem negativ!

Und das gleiche geschieht auch beim aktuellen "großen" Booster, Power 70!



Vieel Grüße, Michael


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#13 von Stahlblauberlin , 11.08.2026 11:01

Wenn dem so ist ist Uhlenbrock damit aber inzwischen ziemlich alleine auf dem Markt. Rein technisch macht das keinen wirklichen Sinn mehr, zumindest keinen der mir einleuchtet.
Wie man damit einen korrekten Railcom-Cutout erzeugen will ist mir auch ein Rätsel, dabei wird ja bekanntlich der Gleisausgang bei abgeschalteten Gleissignal kurzgeschlossen. Bei einer H-Brücke wird dazu einfach die obere Hälfte aus und die untere eingeschaltet, bei integrierten H-Brücken heißt das im Datenblatt einfach "Brake Mode".
Auch der im Vergleich zu einer H-Brücke gewaltige Bauteileaufwand muss erstmal begründet werden, da bin ich mal gespannt.


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#14 von Stahlblauberlin , 11.08.2026 11:23

PS: wie das mit dem Railcom-Cutout bei einer Halbbrückenendstufe klappen kann hab ich mir inzwischen ausgetüftelt, der Schaltungsaufwand (über-)kompensiert aber die paar gesparten Bauteile bei einer Halbbrücke locker.


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#15 von 1er , 11.08.2026 12:25

Hallo Forum.

@ Michael: auch nach meinen Infos verwendet Uhlenbrock in aktuellen Produkten keine H-Brücken. Die SC7 (verstärkte IB2) und Power70 werden über "gegenläufige" Doppelnetzteile versorgt. Man kann leicht durchklingeln, dass die Gleisbuchse "Braun/Masse" jeweils mit je einem Pol der beiden Buchsen für die Netzteile verbunden ist.
Aber das ist ja nicht das Thema hier!

@ Volker S
Vielleicht könntest du ja doch mal kurz eine Skizze machen? Vielen Dank schon mal!
Wenn ich mir vorstellen kann, wie die Unterdrückung der Störemmisionen erfolgt, lässt sich vielleicht darstellen, wie es zu solchen Ausgleichsströmen bei unterschiedlichen Außenleitern kommen kann.

Im nächsten Schritt könnte man diskutieren, wie diese Störgrößen bis zum Gleissignal gelangen können.

Natürlich kann man ganz zum Schluss auch noch die Unterschiede zwischen Eisentrafos, Schaltnetzteilen, Art der Gleichrichtung, durchgehende Masse usw. usw. usw. beleuchten.

VG
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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#16 von Stahlblauberlin , 11.08.2026 15:16

Zitat von 1er im Beitrag #15
Wenn ich mir vorstellen kann, wie die Unterdrückung der Störemmisionen erfolgt, lässt sich vielleicht darstellen, wie es zu solchen Ausgleichsströmen bei unterschiedlichen Außenleitern kommen kann.

Da muss man ein bisschen ausholen:
Bei einem Schaltnetzteil wird die Netzspannung erstmal gleichgerichtet und gesiebt (Elkos..). Dann wird sie wieder in eine höherfrequente Wechselspannung umgewandelt (einige zig kHz), heruntertransformiert, wieder gleichgerichtet und gesiebt. Die Regelung hier mal außen vorgelassen.
Der schon erwähnte Y-Kondensator mit einer Kapazität im 0,xx μF-Bereich verbindet dabei das GND-Potential vor und hinter dem Trafo auf Gleichspannungsebene. Netzfrequenz sieht er nicht, dementsprechend können über den Kondensator auch keine nennenswerten Ströme fließen. Wenn ist das im einstelligen μA-Bereich, das kann man nicht fühlen und für Funken reicht das erst recht nicht.
Was aber durchaus Funken verursacht ist wenn die Booster/die Zentrale bezüglich des Gleissignals nicht perfekt synchron oder gar gegenphasig laufen.
Bei massebezogenem System lässt sich das einfach erklären: legt die eine Endstufe bezogen auf Masse positive Spannung und die andere negative an muss es Funken. Dabei muss da nicht mal was verpolt sein, selbst kleine Abweichungen im Timing reichen da aus. Bei baugleichen Boostern sollte sich das im Rahmen halten, bei verschiedenen Boostern kann das aber schnell mal im Bereich einiger μs liegen.
Kommen dann auf der Eingangsseite (Steuerleitung, z.B. CDE-Boosteranschluß)noch einige m Kabel dazu kann das durchaus schon relevant ins Timing durchschlagen. Hängt der eine Booster mit einem 50cm-CDE-Kabel an der Zentrale und der andere an 10m macht die Laufzeit nicht viel aus (60 ns ca.), das Kabel ist aber eine induktive und kapazitive Last die das Signal schon messbar verzerrt. Je nach genauem Kabel kann das schon die eine oder andere μs ausmachen um die der entfernte Booster hinterher hinkt. Jetzt kann man vielleicht denken das die Gleislänge das kompensiert. Tut sie auch, aber das müsste man zum einen sehr genau abstimmen, zum anderen wird die Gleisspannung aber sehr niederohmig eingespeist, auch ist zumindest der kapazitive Einfluß durch den großen Abstand zwischen den Schienen sehr, sehr klein.
Die Übertragung digitaler Signale ist halt nicht ohne, das ideale Rechtecksignal hat halt eine unendlich hohe Frequenz, genauer Anstiegs- bzw. Abfallgeschwindigkeit.


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#17 von Railwolf , 11.08.2026 18:41

Hallo,

isch bin de Bömmel, un isch stell misch jerade mal janz domm... *)

Im Eingangsbeitrag steht:

Zitat von 1er im Beitrag #1
dass beim Betrieb größerer Anlagen mit mehreren Boostern alle Trafos bzw. Schaltnetzteile 230V-seitig über dieselbe Phase (also z.B. nur L2) versorgt werden müssen.


Über dieselbe Phase - das betrifft doch die Hausinstallation, an die dann die Anlage über einen Verteilerstecker angeschlossen wird? Weil man vom dreiphasigen 400V-Anschluß nur eine Phase benutzt?
Das erinnert mich an die vorsintflutlichen "Babyphones", die es früher gab, die das Schnarchen des Babys über das Hausnetz sendeten, und wenn man Glück hatte und im Wohnzimmer die gleiche Phase an der Steckdose hing, dann konnte man das Schnarchen auch hören. Oder, wenn man Pech hatte, das Baby der Nachbarn.
Und Netzwerkstecker über Hausnetz gibt's doch auch, die hängen doch auch von der richtigen Phase ab...

Die Modellbahn hängt aber doch eh normalerweise an einer und derselben Phase, weil an derselben 230V-Steckdose oder -Steckdosengruppe?

bei uns im Haus hat EDF übrigens nur zwei Leitungen, wir haben nur 230V-einphasigen Strom auf den Eingangsklemmen. Und da stellt sich die Eingangsfrage logischerweise überhaupt nicht.
(Dafür die Frage, wie man mal eine Wallbox für ein E-Auto anschließen können soll, aber das wird dann eh eine Sache für den Elektriker, der seit Jahren bestellt ist...)



*) Wer die "Feuerzangenbowle" nicht kennt, kennt die Anspielung nicht... Pech.


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#18 von volkerS , 13.08.2026 10:19

Hallo Wolf,
zwar OT aber eine 11kW Wallbox kann man auch 1-phasig betreien. Man hat dann halt nur eine Ladeleistung von 3,7kW.
Volker


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#19 von Railstefan , 13.08.2026 11:12

Hallo Wolf,

EDF in Frankreich hat auch etwas andere Auslegung / Idee bzgl der gleichmäßigen Belastung aller 3 auch dort vorhandenen Phasen als die deutschen Versorger.
Dort wird die halbwegs gleichmäßige Belastung jeder der 3 Phasen, darüber realisiert, dass einzelne Häuser auf je nur eine Phase angeklemmt werden. Somit ist das gleichmäßige Belasten jeder Phase (des Kraftwerks) Aufgabe des Stromversorgers.
Hier in Deutschland wird jedes Haus eigentlich 3-phasig angeschlossen und dann in der Verteilung die hausseitige Last halbwegs gleichmäßig auf die 3 Phasen verteilt - das ist der Job des Elektrikers und eben nicht des Versorgers.

Gruß
Railstefan


Unser Modellbahnverein: http://www.MEC-Erkrath.de
Die Erkenroder Straßenbahn - meine Straßenbahn-Anlage mit DC-Car-System hier im Forum: Die Erkenroder Straßenbahn - 2 weitere Geschäfte
Und hier unsere US-Anlage: https://www.beans-us-modelrailroad.de/index.php/de/

Ebenfalls im Klub bekennender Marzibahner


 
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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#20 von Railwolf , 17.08.2026 18:29

Hallo Stefan,

mir scheint trotzdem unwahrscheinlich, daß die Booster einer Modellbahnanlage von Steckdosen gespeist werden könnten, die an verschiedenen Phasen hängen... irre ich mich da?


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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#21 von Michael Knop , 17.08.2026 20:10

Zitat von Railwolf im Beitrag #20
Hallo Stefan,

mir scheint trotzdem unwahrscheinlich, daß die Booster einer Modellbahnanlage von Steckdosen gespeist werden könnten, die an verschiedenen Phasen hängen... irre ich mich da?



Hi Wolf,

Ja, du irrst!

Bei unserem Tischbahning hatten wir schon den Fall, dass über die Länge der Flure die genutzten Steckdosen an unterschiedlichen Phasen angeschossen waren.
Ich weiß, das ist nicht unbedingt alltäglich, aber bei „größeren“ Aufbauten kann das durchaus vorkommen.



Viele Grüße, Michael


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#22 von Stahlblauberlin , 18.08.2026 10:48

Zitat von Michael Knop im Beitrag #21
Bei unserem Tischbahning hatten wir schon den Fall, dass über die Länge der Flure die genutzten Steckdosen an unterschiedlichen Phasen angeschossen waren.

Bei so ausgedehnten Aufbauten würde ich weniger Probleme seitens der Stromversorgung suchen, durch die galvanische Trennung spielen da höchstes Spannungsunterschiede eine Rolle. Bei identischen Boostern und Netzteilen geht's da aber um 1-2V maximal, bei der Verwendung von Schaltnetzteilen um < 1V. Das ist eher irrelevant.
Hier dürfte das Problem eher auf der Eingangsseite der Booster liegen, ich tippe mal das die Signalkabel (CDE) durchaus mal so 20m erreichen.
Bei dem rechteckigen Signal und der Dimensionierung der Treiberstufe in Zentralen ist das Signal nach 20m je nach verwendetem Kabel nur noch ein mehr oder weniger verschliffenes Trapez.
Aus den Timing-Spezifikationen der RCN-210 (Anstiegsgeschwindigkeit des Gleissignals zwischen -4 und +4V mindestens 2,5V/μs, also ~3μs für -4V bis +4V) lässt sich eine Frequenz von etwa 300 kHz ableiten. Das ist dann langsam Funktechnik und parasitäre Eigenschaften des Kabels wie Induktivität und Kapazität schlagen deutlich durch. Sollte sich auf einem Zweikanal-Oszi schon schön zeigen lassen.
Timing-Abeweichungen am Eingang reicht der Booster halt zwangsläufig am Ausgang durch, ein paar μs Hinterherhinken bedeuten dann das der eine Boosterabschnitt schon ein paar μS die entgegengesetzte Polarität des anderen hat, bei jedem Phasenwechsel, also ungefähr 10000 mal pro Sekunde. Bei nur einer μs Abweichung macht das 10.000μs=10ms/s voller Kurzschluß. Das funkt sichtbar. Eine μs ist in der Konstellation nichts, hier kommt die CDE-Technik mit einfacher dreiadriger Leitung ans Limit, und diese einfache Technik erlaubt noch den besten Synchronlauf.


DiegoGarcia hat sich bedankt!
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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#23 von Michael Knop , 18.08.2026 11:40

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #22
Zitat von Michael Knop im Beitrag #21
Bei unserem Tischbahning hatten wir schon den Fall, dass über die Länge der Flure die genutzten Steckdosen an unterschiedlichen Phasen angeschossen waren.

Bei so ausgedehnten Aufbauten würde ich weniger Probleme seitens der Stromversorgung suchen, durch die galvanische Trennung spielen da höchstes Spannungsunterschiede eine Rolle. Bei identischen Boostern und Netzteilen geht's da aber um 1-2V maximal, bei der Verwendung von Schaltnetzteilen um < 1V. Das ist eher irrelevant.
Hier dürfte das Problem eher auf der Eingangsseite der Booster liegen, ich tippe mal das die Signalkabel (CDE) durchaus mal so 20m erreichen.
Bei dem rechteckigen Signal und der Dimensionierung der Treiberstufe in Zentralen ist das Signal nach 20m je nach verwendetem Kabel nur noch ein mehr oder weniger verschliffenes Trapez.
Aus den Timing-Spezifikationen der RCN-210 (Anstiegsgeschwindigkeit des Gleissignals zwischen -4 und +4V mindestens 2,5V/μs, also ~3μs für -4V bis +4V) lässt sich eine Frequenz von etwa 300 kHz ableiten. Das ist dann langsam Funktechnik und parasitäre Eigenschaften des Kabels wie Induktivität und Kapazität schlagen deutlich durch. Sollte sich auf einem Zweikanal-Oszi schon schön zeigen lassen.
Timing-Abeweichungen am Eingang reicht der Booster halt zwangsläufig am Ausgang durch, ein paar μs Hinterherhinken bedeuten dann das der eine Boosterabschnitt schon ein paar μS die entgegengesetzte Polarität des anderen hat, bei jedem Phasenwechsel, also ungefähr 10000 mal pro Sekunde. Bei nur einer μs Abweichung macht das 10.000μs=10ms/s voller Kurzschluß. Das funkt sichtbar. Eine μs ist in der Konstellation nichts, hier kommt die CDE-Technik mit einfacher dreiadriger Leitung ans Limit, und diese einfache Technik erlaubt noch den besten Synchronlauf.



Hi,

die Probleme (mit dem 230V Netz) gab es nur zu der Zeit als wir noch "Trafo gespeiste" (Uhlenbrock) Booster beim Tischbahning genutzt haben - aber das ist lange Geschichte!
Inzwischen gibt es andere Booster mit Netzteil, und alles wird an einer einzigen Steckdose mit dem Hausnetz verbunden (eine entsprechende 230 Volt Leitung läuft unter den Tischen entlang).

Und zu den Längen der Signalleitung (nur C-D ohne E, bzw. Loconet B) - wir haben Entfernungen von bis zu 80 m im Loconet-Netz, bei einer gesamten Netzwerklänge von ca. 200 m und bis zu 15 Booster (in der Regel um 10 Stück) im Netz.

Alles läuft stabil, es gibt keine Steuerungsprobleme.


Aber wir haben festgestellt, dass das so ziemlich das maximale ist, was noch stabil läuft - steht die Zentrale nicht in der Mitte des (Spinnen-) Netz, gibt es Steuerungsproblems, und eine größere Anzahl an Boostern ist auch nicht möglich.



Viele Grüße, Michael


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#24 von Railwolf , 18.08.2026 12:19

Hallo Michael,

Zitat von Michael Knop im Beitrag #21
Bei unserem Tischbahning hatten wir schon den Fall, dass über die Länge der Flure die genutzten Steckdosen an unterschiedlichen Phasen angeschossen waren.
Ich weiß, das ist nicht unbedingt alltäglich, aber bei „größeren“ Aufbauten kann das durchaus vorkommen.


das ist für mich unter "unwahrscheinlich" noch abgedeckt. Auch im MiWuLa wird man phasenverschiedene Steckdosen innerhalb einer einzigen Welt haben, aber für die privaten Anlagen, die wir zuhause haben, muß man eigentlich nicht mit sowas rechnen. Oder kann es noch mit einer Steckdosenleiste auffangen - mehr als 10 A Primärstrom auf einer Modellbahnanlage wären schon eine ziemliche Ansage...


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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RE: Anschluss von Booster-Trafos nur über eine gemeinsame Phase?

#25 von Stahlblauberlin , 18.08.2026 12:26

Zitat von Michael Knop im Beitrag #23

Alles läuft stabil, es gibt keine Steuerungsprobleme.

Steuerungsprobleme eher nicht, aber das "Gefunkel" beim Überfahren von Abschnittsgrenzen eventuell. Für Loconet werden ja üblicherweise auch LAN-Kabel genutzt, das ist eine ganz andere Qualität als eine einfache dreiadriger "Strippe". Das macht eine Menge aus.
Mit kräftigen Leitungstreibern für das DCC-Signal am Bus ließen sich mit Sicherheit noch ein paar m herauskitzeln wenn's sein muss.
Für ähnliche Zwecke hab ich z.b. mit einem 74HC14 (6x Schmitt-Trigger Inverter) eine sehr deutliche Verbesserung der Signalqualität erreichen können, zwei davon parallel auf die Leitung und einer als Inverter davor gibt ein richtig knackiges Signal. Querruderservos mit Kabeln parallel zu kräftig störenden Bürstenmotoren im Modellflugzeug halt..


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