Hi zusammen Meine Anlage soll mit CS3 und zwei Märklin Boostern 60175 betrieben werden. Zusätzlich habe ich noch einen weissen Märklintrafo ( meines Wissens Wechselspannung) mit welchem ich gewisse Servos und Decoder usw mit Strom versorgen möchte. CS3 ist fürs Schalten und die beiden Booster für den Fahrstrom. Gesteuert wird alles mit iTrain6. Rückmeldungen erfolgen via HSI-USB direkt an den PC.
Die Masse der beiden Booster und der CS3 sollen ja verbunden werden. Meine Frage: auch die Masse des analogen Trafos? Oder soll dieser absolut getrennt bleiben?
Es grüsst Chris
Märklin, C-Gleis, H0, digital mit CS3 (Schaltstrom) und 2 Boostern (Fahrstrom) Weichenschaltung teils klassisch mit Märklin und S-DEC-4 von LDT oder motorisch mit Viessmann und Decoderwerk Rückmeldung via HSI-88-USB, RM-88-N von LDT und S88 von Märklin Computersteuerung mit iTrain6 Fotoalbum zur Entsteheung von Grünberg XL
Weder die CS3 noch die beiden Booster haben noch "Masse" im eigentlichen Sinne. Da kommen als Leistungsstufen H-Brücken zum Einsatz. Zwar ist es durchaus möglich einen der Gleisanschlüsse in alter Märklin-Tradition als "Masse" im Sinne eines gemeinsamen Leiters zu nutzen, ich würde aber den/die Gleisstromkreise von allem anderen getrennt halten.
Zitat von HardyZ im Beitrag #1Hi zusammen Servos und Decoder usw mit Strom versorgen
die (meisten) benötigen 5 Volt Gleichspannung. Woher die kommt ist denen egal. Aus dem Märklin Trafo kommen 16 Volt Wechselspannung für Licht und Magnetartikel. Also Spannung reduzieren und gleichrichten. Kennst Du Dich wenigstens ein bisschen mit Elektrik aus? Kannst Du löten, hast Du ein Multimeter und kannst dieses ablesen ? Mache Dich schlau, bevor Du die Decoder bruzzelst. Rudi
Ja mir ist bekannt, dass der Digitalstrom kein klassischer Strom mit Phase und Masse ist, aber dennoch wird bei Märklin nach wie vor so gesprochen. Und die Masse der beiden Booster sowie der CS3 müssen zusammen geschaltet werden, auch um zu gewährleisten, dass die Rückmeldungen (Gleisbelegtmeldung nach Masse) funktioniert. Mir geht es dabei nur um allfällige weitere analoge Stromkreise, welche auch verschiedene Elemente mit Strom versorgen, wie zB die Weichendecoder von LDT, ob diese ebenfalls in den Massekreis zusammengeschaltet werden muss/soll. Ich persönlich würde diesen Stromkreis definitiv aussen vor lassen und nicht mit den digitalen Signalen mischen, aber man liest so viel verschiedenes im Internet......
Hi Rudi Ja, ich kann löten, ja, ich kann ein Multimetder bedienen und die Werte auch mit der richtigen Bedeutung ablesen und ja ich habe gute Grundkenntnisse in der Elektrik. Mir ging es in meiner Frage wirklich nur darum, ob die digitalen Stromkreise wirklich mit analogen Stromkreisen zusammengeschaltet werden müssen. Man liest so viel verschiedenes in Internet, dass ich selber unsicher wurde. Wie bei Stahlblauberlin schon geschrieben, ich persönlich würde es getrennt lassen. Und der Trafo soll primär mal die S-DEC-4 von LDT mit Schaltstrom versorgen. Dieser Decoder besitzt einen separaten Eingang zur Spannungsversorgung (die können mit Wechselspannung oder Gleichspannung direkt vom Trafo versorgt werden) und die klassischen Màrklinantriebe sind ja bekannt dafür, dass sie manchmal etwas mehr Saft benötigen selbst wenn sie gebrückt sind. Zum Glück kommen aber nicht all zu viele von den klassischen Antrieben auf die Anlage, weshalb ich sogar überlege, die Weichen mit dem "teuren Digitalstrom" zu schalten, da ich mit zwei Boostern und der CS3 genügend Power in Reserve hätte bei meiner Anlagengrösse und so den weissen Trafo eh gleich weg lasse.
Es grüsst Chris
Märklin, C-Gleis, H0, digital mit CS3 (Schaltstrom) und 2 Boostern (Fahrstrom) Weichenschaltung teils klassisch mit Märklin und S-DEC-4 von LDT oder motorisch mit Viessmann und Decoderwerk Rückmeldung via HSI-88-USB, RM-88-N von LDT und S88 von Märklin Computersteuerung mit iTrain6 Fotoalbum zur Entsteheung von Grünberg XL
Hallo Chris, grundsätzlich kann man einen Pol eines Wechselspannungstrafos (Märklin weißer Trafo) an die Schiene anschließen. Die CS3 und auch Booster haben als Ausgang H-Brücken. Deshalb ist es auch zwingend erforderlich sowohl CS3 als auch Booster mit einem jeweils eigenen Netzteil zu versorgen. In der Verbindung zwischen Netzteil und CS3 bzw Booster darf niemals ein Abgriff der Spannung erfolgen. Schaltet man einen Pol der Wechselspannung an die Schiene muss man bei Komponenten, die auch mit der Digitalspannung in Kontakt stehen, sehr genau wissen ob diese eine galvanische Trennung besitzen. Andernfalls besteht die Gefahr der Zerstörung von Komponenten (CS3, Booster). Volker
der ESU Servo-Dekoder V3 kann sowohl mit Gleich- als auch mit Wechselspannung versorgt werden - so steht es zumindest in der Anleitung unter Punkt 4.2 / technische Daten.
Wie Stahlbau schon schrieb hat Deine Gerätschaft keine Gegentaktendstufen mit Nullpotential, sondern eine H-Brückenschaltung, was bedeutet es ist eine potentialfreie Rechteckspannung des Boosters am Gleis vorhanden. Ich gehe mal davon aus das dem so ist, selbst besitze ich keine der Komponenten. Insofern frage ich mich aber gerade wieso an Deiner Gerätschaft ein "Masse" Anschluß vorhanden sein könnte. Nicht vergessen die Phasengleichheit am Boosterübergang auf Gleichphasigkeit einstellen, sonst gibt es böse Überraschung. Beide Schienen, in Deinem Fall dann Mittelleiter und Schiene wechseln das Potential. Daraus folgt, eine Verbindungen zu Null hätte erhebliche Querströme zur Folge. Leider gibt kein Hersteller an welcher Bauart seine Boosterendstufe ist, was schon viele Leid erzeugt hat. Rückmelder, allgemein Melder dürfen dann auch keine Verbindung zum Gleis haben. Geko und /oder Hall-Ic bieten sich an. Gleiskontakte als Punkt oder Abschnitt erfordern in jedem Fall einen deutlich erhöhten Aufwand.
Was Märklin sich bei der angeführten Aussage gedacht hat, keine Ahnung? Vermutlich Selbiges wie damals; das keine elektrische Verbindung gleich welcher Art der Modellbahnelektrik zum Schutzleitungsprinzip einer Hausinstallation bestehen darf.
Hallo, der Trk-Eingang des ESU-Switch Pilot ist durch einen Optokoppler von der Schaltung getrennt. Muss ja sein sonst würde eine Gleich- oder Wechselspannung die an den Anschlüssen Pwr angeklemmt wird ins Gleis gelangen und die Endstufe der Zentrale oder Booster zerstören. S88-Rückmelder haben elektrisch leitenden Kontakt zur H-Brücken Endstufe. Zumindest bei Märklin kein Problem weil der Rückmeldeanschluß intern in der Zentrale über Optokoppler und galvanisch getrennte DC/DC-Wandler mit der eigentlichen Zentrale verbunden ist. Egal von welchen Hersteller, H-Brücken bestehen immer aus 4 Transistoren. Je 2 sind in Reihe zwischen der internen Versorgungspannung Plus und Minus der Zentrale geschaltet. Die Verbindung der beiden in Reihe geschalteten Transistoren ist nach außen geführt und bildet den Gleisanschluß. Die Ansteuerung der 4 Transistoren ergibt dann das Digitalsignal auf dem Gleis. Volker
der ESU Servo-Dekoder V3 kann sowohl mit Gleich- als auch mit Wechselspannung versorgt werden - so steht es zumindest in der Anleitung unter Punkt 4.2 / technische Daten.
Gruß Railstefan
Hallo Stefan,
hast du dies mal ausprobiert? Funktioniert dies denn bei dir? Die meisten, ich auch, haben/hatten damit Probleme und empfehlen bei Servos in Verbindung mit dem SPS3+ ein 12Volt Netzteil. Kann man aber auch im ESU-Forum nachlesen.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
Hallo Peter, eigentlich darf es bei Betrieb mit Wechselspannung keine Probleme geben. Lt. BA ist ja Betrieb an der Gleisspannung zulässig. ESU empfiehlt zwar die Verwendung eines Netzteils macht aber keine Angaben zur Polarität. Möglicherweise reicht die Leistung von Beleuchtungstrafos nicht aus, das Netzteil soll ja lt. ESU 14V und mindestens 3A liefern. Volker
bei vielen Anwendern und mir haben die Servos erst mit diesem Netzteil sauber funktioniert. Dies kann Klaus (Moppe) auch bestätigen. Hatte mich auch beim erstenmal an die BDA von ESU gehalten. Als erstes mit einem 18Volt Netzteil und dann mit einem 16 Volt AC Trafo.
Die Kandidaten die benutzt wurden die mir bisher bekannt sind wo es Probleme gab waren ESU Servos, MG90 und SG90 Servos. Wie bereits geschrieben, funktionierten diese erst mit dem 12 Volt Netzteil fehlerfrei.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
im Club nutzen wir für die ESU-Servodecoder einen Trafo mit 16V/3A ohne Probleme. Anfangs hat man einen normalen Fahrtrafo mit 0,5 A Wechselstrom genommen. Da ging das Flattern schon beim Einschalten los.
Zitat von HardyZ im Beitrag #4... Ja mir ist bekannt, dass der Digitalstrom kein klassischer Strom mit Phase und Masse ist, aber dennoch wird bei Märklin nach wie vor so gesprochen. Und die Masse der beiden Booster sowie der CS3 müssen zusammen geschaltet werden, auch um zu gewährleisten, dass die Rückmeldungen (Gleisbelegtmeldung nach Masse) funktioniert. Mir geht es dabei nur um allfällige weitere analoge Stromkreise, welche auch verschiedene Elemente mit Strom versorgen, wie zB die Weichendecoder von LDT, ob diese ebenfalls in den Massekreis zusammengeschaltet werden muss/soll. Ich persönlich würde diesen Stromkreis definitiv aussen vor lassen und nicht mit den digitalen Signalen mischen, aber man liest so viel verschiedenes im Internet......
Bei meiner Konfiguration sind alle "Masse"-Kabel verbunden. Sowohl CS3 (fahren) + CS2 (schalten) sowie der Trafo der den HSI versorgt. Das funktioniert seit Jahren ohne Probleme. Die eingesetzten Booster sind über Terminal verbunden, die Übergänge der Stromkreise sind am Mittelleiter getrennt.
Zitat von HardyZ im Beitrag #1 Die Masse der beiden Booster und der CS3 sollen ja verbunden werden. Meine Frage: auch die Masse des analogen Trafos? Oder soll dieser absolut getrennt bleiben?
Warum willst du die eine phase des trafos mit verbinden ? Gibt es dafür einen wichtigen grund ? Wenn nicht, würde ich es lassen.
Zitat von HardyZ im Beitrag #1ich gewisse Servos und Decoder usw mit Strom versorgen möchte.
Hi "drdampf" Bei Märklin ist es gewollt (steht auch in den Anleitungen der Booster), dass alle Geräte untereinander mit der "Masse" (braunes Kabel) untereinander verbunden sind. Aber nur, so lange kein Dritthersteller mit drin ist. Ansonsten stimmt deine Aussage, dass man dies nicht zusammenhängen sollte. Auch bei Märklin ist es wichtig, dass der "Strom" (rotes Kabel) nie untereinander verbunden werden darf. Diese Anschlüsse müssen sauber innerhalb des eigenen Boosters sein.
Hi Ingo Ja digital ist alles soweit klar mit dem Verbinden, steht ja auch in allen Anleitungen so drin. Solange kein Booster eines Drittherstellers verwendet wird, geht dies ohne Probleme. Mir ging's mehr um den "normalen" Strom, der auch gebraucht wird zur Versorgung all der kleinen Sachen auf der Anlage.
Hi Hubert Ja ich werde es anders lösen mit der Stromversorgung. Da ich mit meinen zwei Boostern und der CS3 mehr als genug Leistung habe für meine eher kleine Anlage werde ich wo möglich den "teuren Digitalstrom" nutzen. Ja es gibt durchaus Decoder, welche gerne AC haben im Bereich von 16 bis 20 Volt wie zB der S-DEC-4 von LDT (Magnetartikeldecoder für Märklin-Weichenantriebe). Dieser hat eine separate Einspeisung für die Power zum Schalten, während über den zweiten Anschluss das Digitalsignal (Schaltbefehl) rein kommt.
Und für alle hier: Keine Sorge, ich baue ein reines Märklin-3-Leiter-System mit Märklin-CS3 und Systemboostern 60175. Dort ist die durchgehende Masse (Braun) nach Märklin-Standard vorgegeben und für die S88-Rückmeldung zwingend nötig. Bei anderen Anbietern verstehe ich eure Sorgen von Kurzschlüssen,Querströmen, usw. Mir ging es effektiv darum ob "anaolger" Strom auch zusammengeschlossen werden muss, da ich dies an verschiedenen Orten gelesen habe, ich aber dies nicht so super fand. Aber ich habe das Problem der Stromversorgung für die Anlage (ausserhalb der Schienen) nun anders gelöst. :-)
Es grüsst Chris
Märklin, C-Gleis, H0, digital mit CS3 (Schaltstrom) und 2 Boostern (Fahrstrom) Weichenschaltung teils klassisch mit Märklin und S-DEC-4 von LDT oder motorisch mit Viessmann und Decoderwerk Rückmeldung via HSI-88-USB, RM-88-N von LDT und S88 von Märklin Computersteuerung mit iTrain6 Fotoalbum zur Entsteheung von Grünberg XL
Zitat von HardyZ im Beitrag #19 ...Ja es gibt durchaus Decoder, welche gerne AC haben im Bereich von 16 bis 20 Volt wie zB der S-DEC-4 von LDT (Magnetartikeldecoder für Märklin-Weichenantriebe). Dieser hat eine separate Einspeisung für die Power zum Schalten, während über den zweiten Anschluss das Digitalsignal (Schaltbefehl) rein kommt.
Diese decoder mit separater einspeisung kannst du doch mit dem trafo versorgen. Deswegen muss ja keine kabelverbindung zu digitalsystem bestehen, wie in deinem startbeitrag beschrieben.
Und noch zur info: Bei mir ist ein modifiziertes delta control 4F mit 1.900mA als schaltbooster für alle magnetartikeldecoder mit MM-format in betrieb (signal + power). Die masse dieses boosters ist seit jahren mit der der CS3 verbunden, mit deren 2.800 mA ich die gleise versorge = fahre. Die dcc-decoder für die motorischen weichenantriebe von mtb bekommen das signal von der CS3 und power von einem separaten netzteil 15V, 3A.