RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#1 von Klaus! ( gelöscht ) , 27.07.2008 18:15

Hallo Stummis,

Ich ersteigere mir derzeit bei eBay mehrere sehr günstigen Analoge Gleichstrom Modelle der Firma Kleinbahn. Da ich mit Märklin Systems fahre habe ich einige fragen zum Umbau. (Ich habe noch nie eine Lok umgebaut!!) ops:

1) Welches Werkzeug sollte ich mir zu legen? bzw. gibt es "Lötkolben für Anfänger"?

2) Ist es ratsam in allen Modellen nach Möglichkeit Motoren der selben Firma zu verbauen?

3)Gibt es komplette Umbau Sets, mit Motor und WS Radsätzen? und taugen die auch etwas punkto Fahr Eigenschaften!

4) Funktionen die, das Modell nach dem Umbau beherrschen sollte:

*getrenntes Front und Rücklicht
*Fernscheinwerfer
*Führerstands- bzw Maschinenraumbeleuchtng (Welche Loks haben in der realität eine Maschinenraumbeleuchtung?)
*Anfahrts- und Bremsverzögerung

In eine Verschublok (2070) von Märklin möchte ich außerdem zwei weitere Funktionen einbauen.

*Rangiergang
*Telex

Wie viele Funktionsausgänge benötige ich dafür? und kommt dafür nur ein Zimo MX64H in Frage? Bbrauche ich dann auch nur diesen einen Dekoder?

Welche Funktionen sind realistisch und einfach zu realisieren? Wie groß ist ein Servoantrieb zum an- und absenken eines Pantographen und benötigt der einen Freiraum zum arbeiten?

5) Ich hab schon einige Male im Forum was von Functionmapping gelesen!
Womit kann ich den Dekoder Programmieren? Ist so ein Gerät teuer bzw kann ich das auch bei einem Händler einstellen lassen? / was sind CV´s?

6) Falls in den Modellen noch Platz bleibt würde ich gerne auch Sound Dekoder einbauen. Kennt wer einen oder mehrere ausführlich Umbau Berichte?

Vielen Dank für jeden Tipp!

lg
Klaus


Klaus!

RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#2 von Thilo , 27.07.2008 19:41

Hallo Klaus,

ich versuche zumindest einen Teil deiner Fragen so weit mir möglich zu beantworten (ich .

1) Ich selber benutze auch nur einen einfachen Lötkolben mit dünner Spitze. Außerdem sind ein kleiner Seitenschneider, Pinzette, Klammer, extra dünne Litze (0,05mm) und Isolierklebeband hilfreich.

2) eigentlich behalten die Loks ihren Originalmotor. Oder meinst du die Dekoder?

3) Nein, komplette Umbausets mit Motor und WS-Radsätze gibt es m. W. nicht.

4) Das kommt auf den von dir verwendeten Dekoder und seinen Schaltfunktionen an (und natürlich von deinen Bastelfähigkeiten ). Bei Kleinbahn-Loks dürfte der Aufwand eher größer sein.

5) Ein Dekoder wird normalerweise über die Digitalzentrale programmiert. CV sind die Änderungspunkte (z. B. CV 1 = Lokadresse, CV 2 = Anfahrgeschwindigkeit, CV 3 = Beschleunigung usw.). Sie stehen in der Anleitung des Dekoders.

6) kann ich dir leider nicht beantworten. Ich habe zwar selber zwei Intellisound-Module eingebaut, bin aber unzufrieden. Inzwischen ist mein Fuhrpark auch wieder still - ich höre lieber eine gute Musik-CD.

Aber was für Gleise verwendest du? Auf C-Gleisen sollten Kleinbahn-Loks keine Probleme beim Fahren haben. Bei K-Gleisen wirst du häufiger Entgleisungen haben. Mit M-Gleisen wirst du keine Freude an den Kleinbahn-Loks haben. Die Anpassung des Radstandes soll bei K- und M-Gleis helfen, das habe ich bisher selber aber nicht gemacht.

An ganz anderes Problem wird dir die Unterbringung des Schleifers bereiten. Die Kleinbahn 93 z. B. hat eine so geringe Bodenfreiheit, daß es selbst mit Fräsen fast unmöglich ist, unter zubauen.

Viele Grüße

Thilo


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RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#3 von Klaus! ( gelöscht ) , 27.07.2008 21:36

Hallo Thilo

Zitat von Thilo

2) eigentlich behalten die Loks ihren Originalmotor. Oder meinst du die Dekoder?



Ich dachte es gibt Gleich- und Wechselstrommotoren ops:

Zitat von Thilo

4) Das kommt auf den von dir verwendeten Dekoder und seinen Schaltfunktionen an (und natürlich von deinen Bastelfähigkeiten ). Bei Kleinbahn-Loks dürfte der Aufwand eher größer sein.



Meine Bastelfähigkeiten liegen bei 0 Abe irgendwie bekommt man alles hin. und irgendwann muss ich ja auch mal mit dem Basteln anfangen

Zitat von Thilo

5) Ein Dekoder wird normalerweise über die Digitalzentrale programmiert. CV sind die Änderungspunkte (z. B. CV 1 = Lokadresse, CV 2 = Anfahrgeschwindigkeit, CV 3 = Beschleunigung usw.). Sie stehen in der Anleitung des Dekoders.



Auch mit der Mobile Station? Bis jetzt habe ich nur die Anfahrts und Bremsverz. eingestellt.

Zitat von Thilo

Aber was für Gleise verwendest du? Auf C-Gleisen sollten Kleinbahn-Loks keine Probleme beim Fahren haben. Bei K-Gleisen wirst du häufiger Entgleisungen haben. Mit M-Gleisen wirst du keine Freude an den Kleinbahn-Loks haben. Die Anpassung des Radstandes soll bei K- und M-Gleis helfen, das habe ich bisher selber aber nicht gemacht.



Ich fahre mit C-Gleis

Zitat von Thilo

An ganz anderes Problem wird dir die Unterbringung des Schleifers bereiten. Die Kleinbahn 93 z. B. hat eine so geringe Bodenfreiheit, daß es selbst mit Fräsen fast unmöglich ist, unter zubauen.



Zu den Loks: es sind 3 Loks der BR 1044 und eine 1020. Ich denke das da ein Schleifer platz hat.

Danke für deine Hilfe, Thilo


Klaus!

RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#4 von jogi , 27.07.2008 21:56

Hallo , Jogi hier

Ich glaub das geht in die Hose .

Für einen Umbau sollte man schon Erfahrung haben , aber die wirst Du noch machen .
Punkt 1 , es MUß genügend Platz für den Schleifer sein , das ist erst einmal das wichtigste . Da kann man so einfach nix ändern.
Daher sollte man die Lok , welche man umbauen will ,genau kennen .
Alternativ kann man auch einen Wagen anhängen , wo man den Schleifer anbringt .
Punkt 2 , die Radsätze . Das Innenmaß muß auf 14,00mm gedrückt werden.

Aus eigener Erfahrung , man kann ALLES Umbauen und passend machen ,
Nur , Preis / Leistung , bzw Aufwand stehen in keinem Verhältnis . Werkzeuge und Maschinenpark sollten auch vorhanden sein , selbst dann .

Preiswerter wird ein Umbau auf AC eigentlich nie .
Nur für die , mit Erfahrung und entsprechendem Werkzeug .

Ich baue nur um , wenn es das Modell nicht als AC Modell gibt , ansonsten , sofort als AC .


zu 4 . Beleuchtung mit SMD LEDs ( 603er ) (Lötpraxis)
wenn die vom Tisch fallen , man braucht NICHT suchen , die findet man eh nicht mehr .

Mein Tipp , versuche es einfach mal mit einer Lok , hoffentlich war sie nicht zu teuer . Jeder fängt mal an . Viel Erfolg


Bastelnde Grüße Jogi ;
Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände:Ein-Aus-Kaputt".
K-Gleise,DCC mit IB .CS2 nur Test Mfx freie Zone.MoBa MÄ seit 1954.
Jogis Bahn
https://www.youtube.com/watch?v=OuJXf42GAUU

mein letzter Umbau


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RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#5 von Thilo , 27.07.2008 21:59

Hallo Klaus,

machen wir einfach weiter.

Du mußt den richtigen Dekoder zu deinen Motoren wählen, die übersetzen dann die Digitalbefehle korrekt für den Motor (falscher Dekoder = toter Dekoder!!! ). Meine Lieblingsdekoder LD-W-11 und LD-G-11 wurden leider eingestellt, aber dafür hat Herr Tams jetzt Multiprotokolldekoder als Ersatz ins Programm genommen. Wichtig für dich ist, daß der Dekoder das Motorola2-Format (MM2) beherscht (oder direkt Mfx, dann steht aber nur ESU zur Auswahl).

Der LD-W-32 wird für Allstrommotoren verwendet, wie sie ältere HAG- und Märklin-Loks (alle Delta- und alle analogen Loks) besitzen.

Der LD-G-32 wird für Gleichstrommotoren (Kleinbahn, Roco, Märklin-Hochleistungsantrieb (HLA)) verwendet.

Bei Tams kann man sich übrigens auch die Bedienungsanleitung als PDF-Datei herunterladen. Dort kannst du auch Nachlesen, wie du das Ding mit der MS programmieren kannst.

Gerade für die ersten Gehversuche sind m. E. Tams-Dekoder ziemlich ideal: sie sind preiswert (nicht billig :wink und erstaunlich robust. Hinzu kommt, daß man von Herrn Tams immer sehr schnelle und gute Antworten bekommt, wenn man mal nicht weiter weiß (übrigens auch hier im Forum).

Wenn du bisher wenig oder keine Löterfahrungen hast, solltest du auf jeden Fall die Varianten mit bereits angelöteten Kabeln wählen. Und vor dem ersten Dekoder ein paar Lötübungen machen (z. B. Kabel zusammenlöten). Eine Lötanleitung hat Herr Tams auch in den Dekoderanleitungen geschrieben.

Wenn du noch gar keine Umbauerfahrung hast, solltest du erst einmal einen einfachen Umbau ohne Schnickschnack (Sound, Lichteffekte usw.) probieren. Übung macht den Meister!

Viele Grüße und viel Erfolg!

Thilo


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RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#6 von Dirk Ackermann , 27.07.2008 22:38

Zitat von Klaus!
Hallo Thilo

...

Meine Bastelfähigkeiten liegen bei 0 Aber irgendwie bekommt man alles hin. und irgendwann muß ich ja auch mal mit dem Basteln anfangen



Moin Klaus,

bei der 1044 wird ein Umbau auf Mittelleiter verdammt schwer. Bei der 1020 dürfte das nahezu unmöglich sein.

Bilder von den Unterseiten der Loks wären aber hilfreich.

Sollten Getriebe in beiden Drehgestellen sein kannst Du das Unternehmen abhaken.


Grüße aus Dithmarschen
Dirk

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RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#7 von Treibstange , 27.07.2008 23:16

Hallo,

wenn man ein DC Modell umbauen will, sollte man vor Kauf klären:

1. ob ein Schleifer unterzubringen ist

2. ob die Radsätze auf K - Gleis oder C - Gleis betriebsicheren Betrieb gewährleisten.

Und nicht ganz unwichtig ist natürlich die Frage, hat überhaupt ein Dekoder in der Lok Platz.

Wenn ein Kriterium von den genannten Kriterien mit nein zu beantworten ist, sollte man die Finger von einem Umbau lassen.

Edit: Satzbau sinnwahrend verändert.


Mfg. Christian
................................
Nur das Vorbild ist Vorbild fürs Modell!


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RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#8 von Jens Wulf ( gelöscht ) , 27.07.2008 23:29

Moin Moin

ersatzweise (re Schleifer):

- bei E-Loks: ersatzweise Oberleitungsbetrieb (bevorzugt alte Vorbilder mit mehreren Pantos oben, dann geht es auch digital. Hab ich jedenfalls so gemacht). Erfordert eine saubere, funktionierende Oberleitung

- "Geisterwagen", sprich permanent gekuppelter Wagen der den Schleifer traegt, und Stromuebertragung per Kabel. Eventuell nimmt der auch den Dekoder auf.

- bei Drehgestell-Loks: Zerlegung eines Drehgestells, mit Entfernen eines Teils des Getriebes und Zahnraeder einiger Achsen (sofern ueberhaupt angetrieben), um Platz, z.B. mit einer Fraese, fuer den Schleifer zu gewinnen. Eventuell Achsen mit Haftreifen auf das andere Drehgestell umsetzen, um einigermassen die Zugkraft zu erhalten

Der Schleifer muss etwa um 2mm ueber Schienenoberkante angehoben werden koennen. Es geht auch mit etwas weniger, aber dann muss man auf jeden Fall alle Weichen/Kreuzungen/DKW in allen moeglichen Richtungen ausprobieren.

In allen Faellen die Stromaufnahmepunkte aller Raeder zusammenfassen.


Jens Wulf

RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#9 von Thilo , 28.07.2008 17:55

Hallo,

ich habe noch einmal Infos über die o. g. Verdächtigen gesucht und auch gefunden:

- die 1044 und 1020 sind beides zweimotorige Modelle, also sind auch beide Drehgestelle angetrieben. Das dürfte schon einmal schlecht für die Schleifermontage sein. Vielleicht die Loks dann wirklich mit funktionierender Oberleitung betreiben.

- zwei Motoren können evtl. auch zuviel für den Dekoder sein. Ich habe zwar auch eine zweimotorige Mehano GG-1 mit einen Tams LD-G-3 in Betrieb, aber ich weiß nicht wieviel Strom die Kleinbahn-Motoren ziehen. Im Zweifelsfall lieber einen Monsterdekoder Tams LD-G-14 mit max. 3A Belastbarkeit wählen (das DCC-Gegenstück LD-G-24 wird sogar mit den alten Stromfressermotoren von Roco fertig!).

Als Info für Jens: Kleinbahn-Loks haben nie Haftreifen. Zumindest eine Sorge weniger.

Meine Empfehlung für Klaus ist, lege die Kleinbahn-Loks ersteinmal sicher weg und fange einfach an: z. B. mit dem Einbau eines Dekoders in eine Analoge Märklin-Lok. Idealer Testkandidat könnte z. B. die 89.0 (3000) sein. Als Dekoder würde ich einen Tams LD-W-32 nehmen.

Viele Grüße

Thilo


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RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#10 von Klaus! ( gelöscht ) , 28.07.2008 18:01

Danke für die Tipps, da hätte ich mich wohl vorher informieren sollen!

Ich sammle nur Österreichische Modelle!

Kann ich auch einen Triebwagen als Test nutzen? Da ist doch genug Platz.


Klaus!

RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#11 von Thilo , 28.07.2008 18:09

Hallo Klaus,

Zitat
Kann ich auch einen Triebwagen als Test nutzen? Da ist doch genug Platz.



natürlich kannst du auch einen Triebwagen nehmen.

Nur für deine ersten Gehversuche mit Digitalumbauten solltest du wirklich ein analoges Märklin-Modell nehmen: Ein Schleifer ist bereits vorhanden (und hat auch Platz), es ist Platz für den Dekoder (der Umschalter fliegt ja raus) und der Umbau ist recht einfach. Die 3000 hatte ich hauptsächlich vorgeschlagen, weil sie fast allgegenwärtig ist und günstig zu haben ist (da die 89.0 nie zur DB gekommen ist, würde die Kleine sich auch anbieten zur Umbeschriftung in eine (zugegeben ebenfall vorbildfreie) ÖBB-Lok ).

Übrigens kannst du dir Kleinbahn-Waggons ohne Sorgen kaufen, die fahren Problemlos auf Märklin-Gleisen (wobei man trotzdem die Metallachsen, statt der Kunststoffachsen nehmen sollte ).

Viele Grüße und viel Erfolg!

Thilo


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RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#12 von fuesssteller , 28.07.2008 18:21

HI

würde dir erstmal vorschlagen dich

a) einzulesen in: Wie rüste ich eine analoge Märklin auf digtal um !
http://www.x-train.de/
http://www.www.web-hgh.de/

b) dann selber mal versuchen solch eine Lok umzurüsten
am besten eine auf HLA ("Hochleistungsantrieb")
Motor wechseln, Kabel löten zum Lampensockel etc
ne Br 110 150 etc bietet auch genügend Platz für nen
Lautsprecher und Loksound (ESU Decoder)

c) CVs optimieren mittels 6021, Lokprogrammer, CentralStation
ne MS bietet da etwas zu wenig


und danach würd ich mir zuerst ein einfaches Modell zum umrüsten
von DC auf AC suchen


Gruß Ralf

letztes Umbauprojekt

Roco E80 DC > AC Umbau
ESU Decoder > warmweise LEDs + rote Schlusslichter


 
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RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#13 von Volker Stuckenholz ( gelöscht ) , 14.08.2008 00:23

Hallo Kleinbahn-Fan,

ich habe schon etliche Kleinbahn-Fahrzeuge umgebaut und möchte bei dieser Gelegenheit als erstes mit einer Legende aufräumen:

Nämlich, dass KB-Loks allenfalls auf C- oder K-Gleis fahren. Meine Kleinbahn-Umbauten fahren sogar ganz ausgezeichnet auf dem ältesten M-Gleis-Material. Undzwar völlig ohne Umbau von Rädern / Achsen.

Mir fällt auf Anhieb keine Lok aus W-Atzgersdorf ein, wo kein Schleifer drunter passte. Ich habe allerdings auch schon 25 Jahre keine Lok davon mehr gekauft, aber die Fa. Erich Klein hat ihre Kundschaft auch nicht oft mit Neukonstruktionen überschüttet

Digitale Gimmicks habe ich allerdings nicht eingebaut, mir hat es gereicht, wenn die Dinger einigermassen ordentlich fuhren. Das vorhandene Licht kann natürlich auch digital weiter betrieben werden.

Bei einigen Fahrzeugen -innen ist alles ziemlich mit Gewichten vollgestopft, weil man mangels Haftreifen für Gewicht sorgen muss- ist allenfalls Platz für den Decoder zu schaffen.

In preiswerte Loks baue ich meistens Tams LD-G sonstwie ein. Zweimotorige Kleinbahner sind IMO dabei kein Problem.

Bei der 1044 (daran erinnere ich mich gerade) habe ich den Decoder zwischen die Drehgestelle unter die Lok geklebt. Der Umschalter für Unter-/Oberleitung musste dazu weg. Aber den braucht man ja sowieso im Digitalbetrieb nicht zwingend.

Schwierigkeitsgrad des Umbaues: Einfach.
Kosten: Unter 20 Euro / Fahrzeug komplett

Grüsse

Volker


Volker Stuckenholz

RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#14 von Thilo , 14.08.2008 22:22

Hallo Volker,

du hast nicht zufällig auch eine 93er umgebaut? Wenn ja, wie hast du bei ihr den Schleifer untergebracht (ein Bild wäre großartig)?

Ich hatte damals beim besten Willen keine Möglichkeit gefunden unter ihren sehr flachen Boden einen Schleifer unterzubringen. Und Geisterwagen mag ich halt nicht.

Viele Grüße und vielen Dank

Thilo


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RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#15 von Volker Stuckenholz ( gelöscht ) , 14.08.2008 22:36

Hallo,

doch, ich habe schon mal eine 93er umgebaut. Das ist aber lange her. Und das war auch kein Digital-Umbau, sondern für Mittelleiter-Gleichstrom.

IMO ist bei der 93der wenig Platz für einen Decoder. Die Lok habe ich nicht mehr, es gibt ja auch inzwischen schoenere 93er. Von Liliput bzw. von Roco. Wenn Platz knapp ist, nehme ich Kühn NO25.

Schleifer-mässig dürfte das kein grosses Problem sein. Unter den Kleinbahn-Fahrzeugen ist doch überall Platz (meines Wissens sogar bei allen gleichviel Platz)

Im Zweifelsfall musst Du auf ultraflache Schleifer -nicht die dicken Märklin-Dinger- sondern Liliput (#38991) oder Brawa (#2225) zurück greifen. Der Liliput kostet wohl weniger.

Gruss

Volker


Volker Stuckenholz

RE: Gleichstrom Lok umbauen - aber wie?

#16 von berndwelte , 15.08.2008 08:11

hallo Klaus! als Kleinbahnfan möchte ich mich auch mal zu Wort melden.
da ich seit Jahrzenten auch mit Kleinbahnmodellen fahre( C-Gleis Gleichspannung), bisher 10 verschiedene Modelle, könnte ich sehr viel über den Umbau von diesen Modellen sagen was aber den Platz hier sprengen würde. Erst mal etwas Grundsätzliches: Kleinbahn hat im laufe seiner Produktion verschiedene Motoren verbaut. Den großen Scheibenkollektormotor, den kleinen goldfarbenen Bühlermotor und den silberfarbenen Mabuchi. Da der Scheibenkollektormotor etwas rauher läuft, bitet sich vielleicht ein Umbau auf den Bühler- bzw. Mabuchimotor an. Kleinbahn bietet hierfür Umbausätze an. Das Anbringen eines Schleifers erfordet je nach Modell einiges Nachdenken (Platzbedarf). ich habe bisher bei meinen Kleinbahnmodellen immer noch einen Schleifer drunterbekommen, wobei auch schon mal ein Selbsbauschleifer zum Einsatz kam. da ich nicht Digital fahre, habe ich keine Decoderprobleme. Da Kleinbahn in ermanglung von Haftreifen viel Gewicht verbaut, gibt es vielleicht einige Platzprobleme, vor allem wenn der Decoder für zwei Motoren ausgelegt ist. Zu beachten ist, Kleinbahn zieht das Chassi zur Spannungsübertragung herran, d.h. die Räder sind nur auf einer Seite isolirt. Zur 93 kann ich nur sagen Schleifer kein Problem da ist Platz genug unter der Lok. Bei der Verschublok 2062 oder der 1063 sieht das wieder ganz anders aus. Ist also von Fall zu Fall verschieden. Wie Volker Stuckenholz schon schrieb, muß man dann halt auf andere Schleiferfabrikate ausweichen. Also wie gesagt nicht den Colt ins Getreide werfen sondern erstmal schauen was geht. Für einen Anfänger wie Du einer bist (Umbauen) solltest Du Dich vielleicht mal mit einem Modellbahnclub kurzschließen oder einfach mal im Klienbahnforum nachfragen ob jemand in Deiner Gegend wohnt und mal Kontakt aufnehmen.


Gruß Bernd


Der aus dem Ruhrpott


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