ein Bekannter (DC-Bahner) hat mir eine Roco 151 angeboten, bevor er sie (wieder) bei eBay einstellt. Er hatte etwa zeitgleich bei zwei Auktionen mitgeboten und unerwartet bei beiden den Zuschlag erhalten.
Die Best.Nr. der Lok ist die 63639.
Die Lok ist wirklich schön, aber da ich Märklin-Bahner bin und es dieses Modell von Roco nie in AC-Version gab, bringt mir das nicht sehr viel, wenn ich ihr das Fahren auf PuKo-Gleisen nicht beibringen kann.
Bei den Roco-Loks sind ja üblicherweise bei den AC-Versionen (z.B. bei der 150er) nur vier statt 6 Achsen angetrieben weil ein Getriebeboden verbaut wird, der abgeflacht ist, um den Schleifer tragen zu können.
Meine Fragen daher:
Hat schon mal jemand eine Roco-151 Märklin-tauglich gemacht? Bei den Rädern/Achsen habe ich keine Bedenken, da ich auf C-Gleis fahre. Könnte man z.B. einen AC-Getriebeboden einer BR 150 benutzen? Ließe sich der anpassen für die 151er? Und liefert Roco bzw. Modelleisenbahn GmbH noch/wieder solche Ersatzteile?
also die 151 habe ich nicht, aber die 145 und die 232.
Der Getriebeboden muß weg, darunter gibt es ein kleines Loch das mit einem Gewinde versehen werden muß. Dann braucht man noch einen Kunststoffboden der die Radsätze und die Kupplung hält und bei zwei der drei Achsen sind die Zahnräder abzuzwicken und die Zwischenzahnräder auszubauen. Dann kann der Schleifer drunter. Die Verdrahtung zu ändern ist Minutensache. Alles in allem eine einfache Operation wenn, ja wenn, dieser Kunststoffboden vorhanden ist. Eventuell paßt ja der von der Ludmilla drunter?
Zitat von schaffnerrogerDie Verdrahtung zu ändern ist Minutensache. Alles in allem eine einfache Operation wenn, ja wenn, dieser Kunststoffboden vorhanden ist. Eventuell paßt ja der von der Ludmilla drunter?
Hallo Roger,
das alles ist mir klar.
Aber genau das ist ja der Casus Knaktus und daher meine Frage, die ich dann hiermit verallgemeinern will:
Gibt es einen Getriebeboden von einer anderen Roco-Lok, der unter die Lok mit geringem Aufwand passen würde? Das Löten ist kein Problem, aber ansonsten bin ich nicht gerade der geborene Bastler ...
also grundsätzlich gibt es bei de DC-Variante zwei unterschiedliche Arten von Getriebeböden.
Den aus Druckguß und den aus Kunststoff. Der Gußboden ist ein schieriger Fall weil es diesen nicht einzeln gibt und man beim Umbauversuch exakt einen Versuch hat. Für diese Variante ist das Kunststoffteil zwingend notwendig, das Teil der Ludmilla paßt nicht!
Bei der Kunsstoffvariante wird der Unterboden nur eingeklipst und ist mit etwas Feingefühl in der Mitte auszusparen um Platz für den Schleifer zu schaffen. Dann wäre sogar das Original weiter zu verwenden. Ich finde gerade das Ersatzteilblatt nicht, bin mir aber sicher das es dort einen flachen Boden für AC-Betrieb gibt.
Die Frage ist also nun ob die 151 einen Metall oder Kunststoffboden hat.
das war auch mein erster Gedanke, aber ich habe ja leider im Moment keine Möglichkeit, das zu testen bzw. nachzusehen, ob es passen könnte. Interessant wäre daher auch, ob sich die DC-Getriebeböden der Roco 150 und 151 gegeneinader tauschen lassen. Dann wäre klar, dass ein AC-Umbau ohne größere Probleme möglich wäre.
#8 von
Harry Lorenz
(
gelöscht
)
, 01.01.2006 12:44
Ja gut, Hendrik
Schon klar, aber du hast evt die Möglichkeit, deine Lok mit den Originalteilen von Roco umzubauen. Ich gehe davon aus, dass die E 50 und die 151 keine zweierlei Fahrgestelle haben. Evt andere Drehgestellblenden aber der Grundtyp dürfte gleich sein.
Warum sollte sich Roco auch die Kosten für eine Doppelentwicklung der fast gleichen Lok antun :
Also ist "etwas" Basteln angesagt. Denke aber nicht, daß das ein großer Akt ist.
Zitat von Harry LorenzIch gehe davon aus, dass die E 50 und die 151 keine zweierlei Fahrgestelle haben. Evt andere Drehgestellblenden aber der Grundtyp dürfte gleich sein.
Warum sollte sich Roco auch die Kosten für eine Doppelentwicklung der fast gleichen Lok antun :
Hallo Harry,
Das war genau mein erster Gedanke, als mir das Modell angeboten wurde. Und jetzt, wo ich bei der Arbeit sitze und (wie am Neujahrsmorgen nicht anders zu erwarten) Zeit habe, dachte ich mir, ich frage mal in die Runde, ob das jemand bestätigen kann.
die E50 (43584/85) von Roco habe ich. Einen AC-Getriebeboden (43924) gibt es, aber dieser ist nicht mehr lieferbar.
An einem Drehgestell die mittlere Antriebsachse wurde stillgelegt. Über den nun zwei Antriebslosen Achsen mittig die Befestigung des Schleifer vorgesehen – Gewindeloch im Getriebeboden (=Metallblech). Dazu muß zum eintauchen des Schleifers der Bereich über der mittleren Achse im (Metall) Getriebeboden frei gefeilt/gefräst werden. Befestigungsschraube des Schleifers mit dünnster Isolierfolie abkleben, da der Schleifer dort anschlägt und Kurzschluß nach Masse verursacht.
Die Roco E151 63639, Getriebeboden (20) Ers.-Nr 109 807, sieht anders aus, wahrscheinlich aber auch aus Metall.
Roco E151 63711 / 69711 ist wieder anders aufgebaut.
Zitat von tron24 Über den nun zwei Antriebslosen Achsen mittig die Befestigung des Schleifer vorgesehen – Gewindeloch im Getriebeboden (=Metallblech).
tron24
Hallo!
Wie sind die Fahreigenschaften dieser AC 150? Genau nach der Methode habe ich einen Umbau der 150 versucht bevor es die AC Version gab. Ergebnis war, daß das Drehgestell an den Weichen aufgestiegen ist. Eine ungleichmäßige Kraftverteilung geht an dem dreiachsigen Drehgestell nicht.
Hallo Hendrik Albrecht Ich denke mal es geht um diesen Lok Type
Ich habe schon viele ROCO DC Loks auf AC umgerüstet. Am einfachsten ist es , wenn es den Type als AC Version gibt , dann kann man den Getriebeboden ( Abdeckplatte ) als E-Teil erwerben. ( APC Adams Engelskirchen ) Bei dieser 150er weiß ich nicht ob es sie als AC Version gegeben hat. Nachsehen bei Waschzettel . Die Antriebsgestelle sind aus Metall. Ich habe sie umgebaut wie folgt :Ein Getriebe zerlegt , ( das vordere ) Zahnräder ausgebaut , so das nur noch die 1te Achse angetrieben wird. Die Abdeckplatte so ausgesägt , das ein Schleifer darin passt. ( mit Laubsäge ) Eine Kupferkaschierte Platte eingeklebt mit Gewindeloch zum befestigen des Schleifers. Das sind die einzigsten Mech. Arbeiten. Laufen tut Sie prima.
es geht um eine 151 von Roco, nicht um eine 150. Von der 150er gibt es eine ganze Reihe von AC- und DC-Versionen. Die von Dir gezeigte erste Variante mit den zu großen Doppellampen gab es meines Wissens nicht als AC-Variante. Es geht um folgende Version (Bild von Bahnwahn.de):
ein Bekannter (DC-Bahner) hat mir eine Roco 151 angeboten, bevor er sie (wieder) bei eBay einstellt.
Da frage ich doch als erstes: Was möchte er denn dafür haben ?
Verkaufen ist doch schöner, als kaputt machen.
Hallo Hannes,
über den Preis ist das allerletzte Wort noch nicht gesprochen (und das ist wohl auch unsere Sache), aber er wäre bereit, mir die Lok unter seinem Einstandspreis bei eBay abzugeben. Da er selbst bei eBay bisher nur ge- und nicht verkauft hat, scheut er den Aufwand.
Ursprünglich hatte er mich gefragt, ob ich die Lok bei eBay einstellen könnte.
Da ich aber noch keine BR 151 mein Eigen nenne und mich die Maschine reizt, kam mir die Idee, sie für AC umzubauen, wenn der Aufwand sich in Grenzen hält (und für mich machbar ist). Wie gesagt, ich bin nicht gerade ein geübtes Umbaugenie.
Zitat von Hendrik AlbrechtDa ich aber noch keine BR 151 mein Eigen nenne und mich die Maschine reizt, kam mir die Idee, sie für AC umzubauen, wenn der Aufwand sich in Grenzen hält (und für mich machbar ist). Wie gesagt, ich bin nicht gerade ein geübtes Umbaugenie.
Das ist wohl so, wie alles im Leben. Wenn man weiß wie es geht, ist es einfach.
Für mich wäre es nichts. Ich kann ja nichtmal einen Dekoder einbauen, wenn keine Schnittstelle vorhanden ist.
von der 150 kannst Du keine Teile übernehmen. Der Getriebeboden der 151 ist aus Kunststoff und eine alte Röwa Konstruktion aus den 70ern. Roco hat bis heute dieses beibehalten und bei neueren modellen nur die Motoren und die Getriebeumsetzung geändert..
Hallo Hendrik, die Lok gab es leider tatsächlich nicht als AC-Version. Die Umbauvorschläge lassen sich aber einfach, wie in den vorherigen Beiträgen beschrieben, erledigen. An der Lok wirst Du sicherlich viel positive Freude haben.
Oder .... Du verkaufst Sie wieder ...
Kaufst Dir eine Märklin eine 151er von Mä und gibst sie Reinhard ...
bei der von dir angegebenen Roco - Nr. müsste es sich um eine 151 handeln, die überarbeitet wurde; wie z.B. Einbau der Schnittstelle.
Die einfachste Lösung wäre, du beschaffst dir die Drehgestelle samt Radsätze der Roco 150 Nr. 69635. Das ist die AC Version der gleichen LOK 63635 in DC.
Vorher solltest du abklären:
1. Passen die Drehgestelle zu den Blenden der 151
2. Können die Drehgestelle in den Rahmen der 151 eingebaut werden.
Das kannst du nur eindeutig geklärt bekommen, wenn du beide Loks "live" vergleichst.
Ich kann den Vergleich für dich nicht machen, da ich die ROCO 151 nicht besitze.
#22 von
Rirarunkel
(
gelöscht
)
, 02.01.2006 00:41
Hallo,
mal eine Frage an diejenigen, die auch vom Vorbild was verstehen. Beim direkten Vergleich zuwischen der Märklin und Roco version fällt eine unterschiedliche Front auf. Die Roco wirkt erheblich runder, während die Märklin lok viel eckiger wirkt. Welche Umsetzung ist nun die Richtige ??
Welche Loks vergleichst Du? Die hier auf Seite 1 abgebildete 150 von Roco mit der 151 von Märklin? In diesem Fall würde es sich um zwei völlig verschiedene Baureihen handeln.
Oder um die 151 von Märklin und die 151 von Roco? In diesem Fall wäre ich zu blöd, um Deine Frage ernsthaft zu beantworten. Mir bliebe in diesem Falle nur die Behauptung, daß das Märklin- Modell selbstverständlich von Natur aus das vorbildlichere wäre, grööööl!
#24 von
H. Kapanke
(
gelöscht
)
, 02.01.2006 02:28
Hallo Hendrik! ich würd NIE ne Rocco-Lock umbauen wenns die genausogut auch von Märklin gibt. Und hier ist die von M sogar noch besser weil mit Sinus! Ich hab die schon fahren sehn ein Traum! Und den hübscheren Keks hat sie auch.
Nach reiflicher Überlegung komme ich für mich zu dem Schluss, dass ich wohl doch eher mein Glück mit einer Märklin-151 suche.
Ich habe jetzt auch mal bei Bahnwahn.de die Modellgeschichte und die Details des Modells studiert und denke, dass meine ursprüngliche Idee "die von Roco haben doch bestimmt nicht eine Doppelentwicklung, einmal für die 151 und auch für die 150, gemacht" und die Schlussfolgerung eines einfach(st)en Umbaus nicht haltbar ist.
Da die Entwicklungsgeschichte der Lok bei Röwa beginnt, deren Ursprung auch bei neueren Modellen noch erkennbar ist, werden Teile der Roco-150 zum Umbau nicht ohne Einpassen, Bohren oder Fräsen passen.
Mit dem Lötkolben kann ich ja noch einigermaßen umgehen, aber ich habe ja nicht mal die Möglichkeit (mangels entsprechendem Werkzeug), kleinste Bohrungen oder gar Fräsarbeiten vorzunehmen.
Ich denke, ich warte erstmal ab, bis der Besitzer der Lok aus dem Urlaub wieder da ist, schaue mir die Roco-151 nochmal genau an, werde aber wohl nicht versuchen, die Lok umzubauen.