Meine 3 DB Umbauwagen sind die einzigen Wagen in meinem Fuhrpark die mit den serienmässigen Kurzkupplungen ausgestattet sind. Und das liegt an ihrem extrem schlechtem Kupplungsverhalden. Ein gelungenes Zusammenkuppeln zwischen den Wagen oder auch zwischen Wagen und Lokomotiven ist meist nur nach dem 3 bis 4 Versuch und mit unrealistisch hoher Geschwindigkeit möglich.Als ich nun meine vor kurzem von DC auf AC umgebaute Fleischmann BR 65 mit KK nachgerüstet habe staunte ich nicht schlecht!Jedes Kuppelmanöver zwischen Lok und Wagen ein voller Erfolg . An der Lok kanns ja nun nicht liegen.Kann es sein das ich ausgerechnet 3 Wagen mit schlecht funktionierenten Kupplungen erwischt habe.Also tauschen und gut? Wie sind Eure Erfahrungen?
und Umbauwagen gibt es auch von mehreren Herstellern (GFN, Roco, Märklin) in drei- und vierachsiger Form.
Bei den dreiachsigen Umbauwagen von Roco z. B. ist die Kupplungsaufnahme für die Märklin-KK etwas zu kurz, während es mit der (etwas längeren) Roco-UK keine Probleme gibt.
Hallo Arne, das Problem kenne ich. Ich führe es auf den gewollt kurzen Abstand Puffer zu Puffer mit den Übergängen von Wagen zu Wagen zurück. Beim Ankuppeln an den 65er Dampfer hast Du den Wagenübergang nur auf einer Seite. Ich fahre die 65er übrigends mit den Umbau 3- Achsern. Ich kenne sie so aus meiner Kindheit aus Düsseldorf-Derendorf von den Vorgängern der heutigen S-Bahn Strecke nach Essen, dort sogar im Schubbetrieb mit Umbau 3-Achsern mit Steuerwagen!
Beste Erfahrungen habe ich mit ROCO Universal Kupplungen gemacht ( zwischen Lok und 1tem Wagen ) kuppelt Butterweich . Prima beim Lokwechsel mit Entkupplungs Gleis . Ausgetauscht auch an allen MÄ Loks , soweit möglich . Zwischen den Wagen , unterschiedliche Fabrikate , bei Pers. Wag.meistens ROCO Kurzkupplung . Die MÄ Kurzkup. eckt an den Puffern an ( bei Fremdfabrikaten ) , daher NICHT zu gebrauchen .
Meine Empfehlung . ROCO Universalkupplung ( gibt es jetzt ja wieder )
Danke für die Tipps. Das mit den Roco Universal Kupplungen werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Ich hab gestern Abend noch etwas ganz simples getestet.Ich glipste die neuen KKs der Fleischmann Lok mal einfach an einen Umbauwagen. Und siehe da...der Wagen kuppelte wesentlich besser!Die Märklin Kupplungen verfügen anscheinent über ziemlich grosse Toleranzen.
#9 von
Arenasegler
(
gelöscht
)
, 26.08.2008 13:56
Hallo Arne,
ich baue alle meine Wagen mit Steckplatz nach NEM 362 und Kulissenführung der Kupplungsdeichsel auf die Fleischmann Profi-Steckkupplung 6515 um. Das an- und abkuppeln ist ein Gedicht. Das trennen von Hand ist einfach und sicher zugleich (nur nach oben wegheben). Wenn Du die "Fleischmänner" noch nicht kennen solltest, probier diese einfach mal aus.
kann den Lobgesang auf die Fleischmannkurzkupplung nicht nachvollziehen. Bei leichten Wagen ist ein langsames Ankuppeln nicht möglich, da dieser Kopf von allen KK-Köpfen am schwersten einkuppelt... Auf der Clubanlage meines frühreren Moba-Clubs musterten wir diese Kupplung generell aus, weil die Stifte beim Fahrbetrieb langsam nach oben wanderten und ganze Wagenverbände regelmäßig abkuppelten... Alternativ bogen wir die Stifte mit einem heißen Lötkolben - dann konnte aber händisch (mittels Entkupplungshilfe) nicht mehr entkuppelt werden. Soviel zur Praxis...
Ich hab da noch eine Frage zur Roco Universalkupplung. Harmonieren die mit den Märklin Telex Kupplungen?Wäre für mich nicht gerade unerheblich da ich 3 Telex Dampfer besitze.
da auch ich viel mit KK-s experimentiert habe und inzwischen bei RTS angelangt bin, hier meine Erfahrungen: Es gibt nicht unbedingt DIE KK für alle Fälle.
Märklin: (-) Problem mit dem Verhaken an den Puffern (+) Sauberes - leichtes Kuppeln (+) Vorentkupplung (+) sicher Verbindung mit Kupplungshaken in Kurven (+) Sicher Verbindung bei vertikalen "Spiel" (Neigungswechsel, Weichenstraßen) (+) Kompatibel zu Bügelkupplungen Märklin, Trix, Roco
Roco Universal (+) Analog Märklin KK, bis auf (-) In engen Radien (ab 42cm) Gefahr des Abrutschens von Kupplungshaken - bei mir KO-Kriterium für diese Kupplung
Fleischmann Profi (-) schweres Einkuppeln (-) empfindlich gegen vertikales Spiel (-) keine Möglichkeit des Kuppelns mit Kupplungshaken (-) Inkompatibel zu Bügelkupplungen (+)Kein Verhakeln mit Puffern (+) Vorentkupplung (+) Leichtes Trennen des Zugverbandes
Roco KK: analog Fleischmann, nur noch empfindlicher gegen vertikales Spiel (-) sehr empfindlich bei nicht 100% übereinstimmende Höhenlage - auch nach manuellem Einkuppeln
RTS: (+) wie bei Märklin, kein Verhaken der Puffer. Märklin KK können mit den einzeln erhältlichen Bügeln umgerüstet werden. Aber Achtung! Aufgrund der leichten Schräge des Hakens beim Märklin KK-Kopf kann es bei langen oder schereren Garnituren zum Abgleiten des Bügels kommen - und damit zum Entkuppeln. Bei den Original - RTS-Kupplungen ist die nicht der Fall!!
Ich habe einige Dampf- Loks mit voll aufgerüsteter Pufferbohle und selbst gebauten Hakenkupplungen ausgerüstet. Diese habe ich entsprechend zierlich ausgeführt, dass sie nicht so auffällig sind. Von daher war das eines meiner HAuptkriterien für eine KK - und das KO-Kriterium für die Roco-Universalkupplung. Übrigens das Einzige... und das spricht aus meiner Sicht für diese Kupplung.