Ich möchte gern die Innenbeleuchtung meines Roco VT 11.5 (7-teilig) aus dem Startset ArtNr. 41260 schaltbar machen…
Im angetriebenen Motorwagen habe ich einen ESU Loksound Dekoder verbaut, jeder Wagen besitzt die von Roco vorgesehene Innenbeleuchtung mit je 1x Sofittenlampe 16V pro Wagen. Einen Belastungstest habe ich, nach dem Durchrechnen und Messen der Betriebsspannung, erfolgreich am Funktionsausgang des Dekoders durchgeführt.
Mein Gedanke war nun, die Schaltung folgendermaßen zu gestalten: Der schaltbare Pol vom Dekoder soll durch den Zug geführt werden, jeder einzelne Wagen wird in Reihe geschaltet, indem der notwendige 2. Pol über die Radstromkontakte am jeweiligen Wagen abgenommen wird. Auch dieses System habe ich bereits getestet und es funktioniert bisher einwandfrei… Falls jemand bedenken mit einer solchen Art der Schaltung hat, darf er sich gern dazu äußern!
Die Frage, WAS ich machen möchte, wäre dann damit eigentlich soweit geklärt… Mein Problem besteht nun in dem WIE ? !
Besonders das „durch den Zug führen“ der Schaltleitung macht mir Probleme und Bedenken. In diesem Fall bin ich also auf eure Tipps und Erfahrungen angewiesen. Ich habe mal vor geraumer Zeit irgendwo in den Untiefen des Internets einen Bericht gesehen, wo jemand die Wagenübergänge aufgebohrt hatte, um Stecker einzubauen… Diese Methode würde ich auch bevorzugen, möchte jetzt allerdings nicht einfach wie wild drauf los basteln, da ich den Bericht im Moment nicht wiederfinden kann.
Ich bitte euch um eure Ratschläge… Wie habt ihr, die ebenfalls den Zug besitzen und ggf. die Innenbeleuchtung schalten, es gemacht?
Freundliche Grüße und einen besinnlichen 2. Advent Wünscht Sven
da ich mich mit einem ähnlichen Problem herumschlage, möchte ich Dir meine bisherigen Ideen kurz vorstellen.
Meinen Roco BlueStar (AC) möchte ich auch mit einer schaltbaren Innenbeleuchtung ausstatten. Das Original-Beleuchtungsset von Roco ist mit Glühlampen ausgestatten. Diese wollte ich mittels bistabilem Relais über einen Funktionsausgang des Decoders schalten. Damit umgehe ich das Problem einer möglichen Überlastung des Decoder-Ausgangs.
Mittlerweile werde ich jedoch auf eine LED-Beleuchtung umsteigen. Das schafft der Loksound locker.
Bleibt nur noch das Problem, die Stromleitung durch die Waggons zu bekommen. Mein bisheriger Versuch:
4 Kabel (Licht weiß/rot + Sound f. 2 Speaker) unter die Metall-Deichsel und mittels kleinem Stecker am Waggon befestigen. Bisher habe ich keinen Kleber gefunden, der die dünnen Kabel unter der Metalldeichsel hält.
Vielleicht entwickeln wir gemeinsam eine Lösung?
MoBa-Grüßle Andreas
HardWare: CS2 + PC + Digisys-2 und MMBooster (Motorola) SoftWare: Railroad-Express Ep. I + II
für die Wechselstromausführung des Zuges bietet Roco einen Kuppelstangensatz an, auf dem gestanzte Kupferbleche angebracht werden können (im Satz enthalten). Mit diesen solltest du eine einfache Möglichkeit haben, den zweiten Pol deiner Innenbeleuchtung zu realisieren.
Also,... den Versuch mit den gestanzten Kupferblechen habe ich schon gewagt... Hatte ich jedoch in meiner Beschreibung nicht erwähnt, weil es schwer zu erklären und sicherlich sehr unverständlich ist...
Ich habe die Kupferbleche auf den Kuppelstangen montiert und an den Waggons Kupferfolie so angeklebt, dass die Kuppelstangen permanent darauf aufliegen (auch bei Kurvenfahrt ist ein nahezu durchgehender Kontakt möglich).
Jeder, der den Zug besitzt kann sicher nachvollziehen, dass die Kupplungen sowohl horizontal als eben auch vertikal sehr viel Spiel haben. Das Problem war nun, dass ich die Kuppelstangen (zwischen Blech und Stange) etwas verstärken musste, um sicherzustellen, dass sie stark genug aufliegen und der Kontakt nich unterbrochen wird.
Soweit so gut, ich war mit dem Ergebnis zufrieden. Bis heute... Ich habe meine neue Strecke in Betrieb genommen, und festgestellt, dass sowohl eine Kurve, als auch Steigungsübergänge (die es bei mir vorher nicht gab) dem Zug große Schwierigkeiten bereiten.
Da ich nicht darauf verzichten möchte/kann den Zug auch auf diesem Streckenabschnitt zu fahren, muss also eine neue Lösung her.
Eine Möglichkeit wäre es, die Kabel direkt auf die Bleche zu löten, dann würden auch die "Verstärkungen" wieder überflussig werden, also ausgebaut werden können, und der Zug liefe wieder normal.
Aber es ist nicht die optimale Lösung, wenn man den Zug mal trennen muss, eine Lötstelle einfach abzureissen.
Daher meine Frage, ob jemand ebenfalls diesen Beitrag kennt, wo Stecker in den Wagenübergang eingebohrt wurden...
Ich weiss auch, dass es zu diesen Kupferblechen der AC Version iwie eine Stronaufnahme am Wagen geben muss, die an der Kupplungshalterung abgenommen wird... Das Teil steht glaube ich auch auf dem Gleichstromersatzteilblatt, ist aber für mich als Schüler eine zu kostspielige Angelegenheit.