RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#1 von Plattenwechsler ( gelöscht ) , 22.01.2006 18:23

Moin,
ich bin blutiger Anfänger im Modellbahnhobby, habe am 3. Januar meine allererste Märklin-H0-Lok, einen Trafo und ein paar M-Gleise gekauft. Nun habe ich die Anlage bereits mit mehreren Weichen erweitert und stelle fest, daß die elektrische Verbindung der Gleisstücke untereinander offenbar nicht so gut ist, wie sie sein sollte. Züge bleiben an bestimmten Stellen stehen, und erst wenn ich mit dem Daumen fest auf die Verbindung der Gleise drücke, fließt wieder Strom. Nachbiegen der Kontaktzungen hilft immer nur kurzzeitig.
Außerdem habe ich Probleme mit meinem Schienenbus + Beiwagen, der ständig auf einer Weiche vermutlich mit den Kupplungen einen Kurzschluß verursacht. Was tun? Kupplungen einfach hochbiegen?
Welche Tips könnt Ihr einem absoluten Neuling noch geben?
Danke und viele Grüße
Marc



Plattenwechsler

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#2 von Christian Lütgens ( gelöscht ) , 22.01.2006 19:45

Hallo,

bei größeren Anlagen empfielt es sich, an mehreren Stellen (alle 2 Meter) Strom einzuspeisen. Ansonsten gilt für alle Probleme mit den alten Märklin-Sachen: So lange biegen, bis es paßt.


Bye,
Christian



Christian Lütgens

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#3 von Der Krümel , 22.01.2006 19:52

Hallo Marc,

das M-Gleis sollte man wirklich nur verwenden, wenn es noch in sehr gutem Zustand ist.
Die von Dir geschilderten Probleme sind bei älterem Material leider oft üblich.
Da hilft wirklich nur Hinbiegen bis es passt ...

Dadurch, dass die Schienenverbinder beim häufigen Auf- und Abbauen leiden und verbiegen, kommt es dann schon mal vor, dass eine Seite eines Gleises stromlos ist.
Wenn dann noch nach guter alter Tradition rostige Gleise abgeschmirgelt wurden, dann sind Riefen im Metall der Gleise, in denen sich Staub und Schmutz prima festsetzen.

Zur Gleisreinigung empfehlen sich daher (z.B. bei Conrad und von Roco erhältlich) Reinigungsblöcke, die sich ähnlich wie Radiergummi anfassen.

Zum Sauberhalten (zumindest von Staub) eignen sich auch die "Reinigungszwerge" von Noch, die an Achsen von Waggons eingeclipst werden und fast unsichtbar immer mitfahren.

Natürlich gibt es auch empfehlenswerte Reinigungswagen und sogar Gleisstaubsauger (im Güterwagen eigebaut).

Meine Empfehlung:
Solange Dein Gleisfundus noch übersichtlich ist, verkaufe ihn bei eBay und starte mit dem C-Gleis durch.
Gerade, wenn man immer mal wieder auf- und abbaut, umsteckt usw., bleibt dieses Gleis sehr betriebssicher.
Die Tipps zur Gleisreinigung gelten hier gleichermaßen.


Zu den Kupplungen:

Die Kupplungen mit Blech-Aufnahme älterer Fahrzeuge sind im harten Spielbetrieb oft verbogen.
Sofern noch nicht zu oft hin- und hergebogen wurde (und so Bruchgefahr besteht), kann gefahrlos zurückgebogen werden.
Es gab von Märklin auch mal eine Kupplungslehre für die richtige Höhe der alten Relex-Kupplungen (ich hab noch eine ), die man auf das Gleis setzte, um dann die Kupplungen passend zu biegen.
Ob es diese Lehre noch gibt, weiß ich nicht.



 
Der Krümel
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RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#4 von Christian Lütgens ( gelöscht ) , 22.01.2006 19:58

Hallo.

Zitat von Hendrik
Ob es diese Lehre noch gibt, weiß ich nicht.



Aber was für eine Frage!

Kupplungslehre


Bye,
Christian



Christian Lütgens

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#5 von Plattenwechsler ( gelöscht ) , 23.01.2006 08:23

Moin,
vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Ich habe mich spontan für das M-Gleis auf Grund seines nostalgischen Aussehens und der stabilen, angenehmen Haptik entschieden. Sämtliche Gleise sehen neu, beinahe ungebraucht aus (kein Flugrost). Daher würde ich gerne dabei bleiben, auch wenn das C-Gleis die objektiv besseren Eigenschaften hat
Ich werde zunächst den Rat befolgen, an einer weiteren Stelle Strom einzuspeisen. Ich plane außerdem, die Anlage fest auf eine Platte zu montieren. Ist es evtl. sinnvoll, bestimmte Gruppen von Gleisen (z.B. Halbkreise) an den Kontaktzungen zu verlöten? Bis jetzt befindet sich die Anlage noch auf dem Fußboden:
Kontaktprobleme gibt es hauptsächlich an der großen Kreuzungsweiche.
Viele Grüße
Marc



Plattenwechsler

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#6 von Der Krümel , 23.01.2006 09:13

Hallo Marc,

das mit dem Löten sollte kein Problem sein.

Und natürlich verstehe ich den Nostalgiegedanken.
Wichtig ist natürlich in erster Linie, dass es Spass macht!

Wenn ich Papas Schätzchen mal auf die Gleise setze, den Analogtrafo anschließe (M-Gleise habe ich fast keine mehr) und dann das Rattern der Blechwagen höre, dieser typischen Duft von Märklin-Öl in die Nase steigt ...
Nostalgie pur!



 
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RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#7 von RalfSchlo , 23.01.2006 15:01

Hi Marc,

ich verwende bisher nur M-Gleise, da ich davon halt viele habe.
Wenn ich aber nochmal anfangen würde, käme mir nur das C-Gleis ins Haus.
Der Austausch ist mir zur Zeit zu teuer. Aber die ersten C-Gleise liegen schon bereit (aus einer Startpackung)
Die werden mittels Übergangsgleise eingesetzt werden.
Beim nächsten Millionengewinn im Lotto tausche ich alle M-Gleise aus.
Aber diese Gewinne wachsen nun mal nicht auf den Bäumen ops:

Nostalgisch finde ich eigentlich nur das Rollmaterial und die Landschaft (incl. Gebäuden).
An deiner Stelle würde ich bei so wenig Gleisen noch auf das C-Gleis umstellen.
Mit einer Startpackung bist du günstig dabei.

Gruß Ralf



 
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RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#8 von Hans Rosenkranz ( gelöscht ) , 23.01.2006 15:54

Hi Marc,

ich kann Dir auch nur empfehlen auf C-Gleis umzusteigen. Ich habe mir nach sehr langer Pause
letztes Jahr eine kleine Eisenbahnplatte (1,7 x 1,3m)
mit M-Gleis aufgebaut. Ständig hatte ich Probleme
mit Entgleisungen, besonders bei Fremdfabrikaten
(Roco und Liliput).
Mein erstes C-Gleis habe ich dann mit dem Wiebe
Bauzug von Conrad bekommen. Jetzt habe ich kaum noch
Ärger.
Bei meinem Händler bekam ich die 24188 und 24172
(gerade Gleise) aus Startpackungen für 1,25 Euro.
Hier über das Stummiportal habe ich noch einige Bogenweichen bekommen.
Mittlerweile habe ich eine Grundfläche von ca. 1,1
x 3,0m für wenig Geld zusammen. Mein geplantes BW
und die Nebenstrecke werde ich allerdings vorerst
mit M-Gleis weiterbauen.
Ansonsten schau mal in Stummis Preisliste rein.
Gleise bis 25% unter UVP, da lohnt sich eine
Bestellung u. U.

Gruss

Hans



Hans Rosenkranz

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#9 von Christian Lütgens ( gelöscht ) , 23.01.2006 16:14

Hallo.

Zitat von Marc
Ich werde zunächst den Rat befolgen, an einer weiteren Stelle Strom einzuspeisen. Ich plane außerdem, die Anlage fest auf eine Platte zu montieren. Ist es evtl. sinnvoll, bestimmte Gruppen von Gleisen (z.B. Halbkreise) an den Kontaktzungen zu verlöten?



Hübsche kleine Anlage, aber das mit dem Aufgleisen mußt Du anscheinend noch üben.

Ich würde zwei Stromeinspeisungen vornehmen, eine an der hinteren Geraden und eine an der inneren Parallele. Bei fester Montage solltest Du darauf achten, die Gleisschrauben nicht zu fest anzuziehen, sonst verbiegst Du die Gleise. Verlöten muß eigentlich nicht sein, so stark ist der Stromverlust nicht, und bei festgeschraubten Gleisen reicht es, sie einmal kontaktsicher zurechtzubiegen.

Mehr als eine kleine Nostaligeanlage würde ich mir im M-Gleis nicht mehr antun. Bin halt auch vom C-Gleis verwöhnt.


Bye,
Christian



Christian Lütgens

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#10 von Plattenwechsler ( gelöscht ) , 25.01.2006 09:42

Moin,
Kontaktprobleme gibt es dank erneutem sorgfältigen Zusammensteckens der Gleise und einer zweiten Stromeinspeisung z.Z. keine mehr (toi toi toi) Ist für eine Anlage dieser Größenordnung generell ein separater (Licht-)Trafo für Laternen und Häuserbeleuchtung empfelenswert, oder reicht ein Trafo aus?
Gruß
Marc



Plattenwechsler

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#11 von Christian Lütgens ( gelöscht ) , 25.01.2006 09:53

Hallo.

Zitat von Marc
Ist für eine Anlage dieser Größenordnung generell ein separater (Licht-)Trafo für Laternen und Häuserbeleuchtung empfelenswert, oder reicht ein Trafo aus?



Kommt drauf an... Analog oder digital? Weichen / Signale manuell oder elektrisch geschaltet? Viele Häuser, Straßenlaternen...?


Bye,
Christian



Christian Lütgens

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#12 von SAH , 25.01.2006 10:51

Hallo Marc,

Zitat von Plattenwechsler

Kontaktprobleme gibt es dank erneutem sorgfältigen Zusammensteckens der Gleise und einer zweiten Stromeinspeisung z.Z. keine mehr (toi toi toi) Ist für eine Anlage dieser Größenordnung generell ein separater (Licht-)Trafo für Laternen und Häuserbeleuchtung empfelenswert, oder reicht ein Trafo aus?



Vielleicht hilft Dir die FAQ H0/AC im FAQ-Bereich meiner Seiten unter www.sheyn.de/Modellbahn/index.php weiter (als Ergänzung zu Christians Antwort)

HTH
Stephan-Alexander Heyn



SAH  
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RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#13 von Plattenwechsler ( gelöscht ) , 26.01.2006 09:55

Zitat von Christian Lütgens
Kommt drauf an... Analog oder digital? Weichen / Signale manuell oder elektrisch geschaltet? Viele Häuser, Straßenlaternen...?


Selbstverständlich analog. Schau Dir mal meinen Benutzernamen und mein Avatar an
Die Kreuzungsweiche ist elektrisch, die anderen Weichen sind manuell. Außerdem habe ich ein Lichthauptsignal eingeplant. Es werden ca. acht Häuser und bis jetzt vier Laternen.
@ SAH: Geniale Seiten, vielen Dank
Gruß
Marc



Plattenwechsler

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#14 von Christian Lütgens ( gelöscht ) , 26.01.2006 16:36

Hallo.

Zitat von Marc
Selbstverständlich analog. Schau Dir mal meinen Benutzernamen und mein Avatar an



Man weiß ja nie...

Zitat von Marc
Die Kreuzungsweiche ist elektrisch, die anderen Weichen sind manuell. Außerdem habe ich ein Lichthauptsignal eingeplant. Es werden ca. acht Häuser und bis jetzt vier Laternen.



Ich schätze, dann reicht ein 32VA-Trafo aus. Du kannst ja bei der Verkabelung schon vorbereiten, ggf. die Beleuchtung an einen Zusatztrafo zu hängen, falls der nicht mehr ausreicht. Die Dinger sind bei eBay ja recht günstig zu beziehen.


Bye,
Christian



Christian Lütgens

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#15 von Plattenwechsler ( gelöscht ) , 26.01.2006 20:18

Zitat von Christian Lütgens
Ich schätze, dann reicht ein 32VA-Trafo aus.


Ich habe zwei relativ neue Trafos mit hellblauen Kunststoffgehäusen, auf denen steht links von den Drehknöpfen "10 VA". Außerdem einen älteren Trafo mit dunkelblauem Metallgehäuse und der Angabe "16 VA".
Habe gerade erfolgreich die Dampflok 3003 mit Hilfe meines neuen Märklin-Werkzeugs zerlegt, gereinigt (oder besser ent-teert), mit neuen Haftreifen versorgt und wieder zusammengebaut. Hat einen Riesen-Spaß gemacht Sind nur die Schmierstellen unter der Abdeckung zu ölen oder auch die von unten sichtbaren Zahnräder? Ich wollte nicht unbedingt die Haftreifen mit ölen...
Gruß
Marc



Plattenwechsler

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#16 von K-P ( gelöscht ) , 27.01.2006 01:13

Moin Marc,

auch die von unten sichtbaren Getriebezahnräder solltest Du ölen, aber nur wenige Tropfen, damit kein Öl auf die Laufflächen der Räder kommt. Wichtig sind auch die Lager der Ankerwelle. Ältere Loks besitzen meist auf beiden Seiten des Motors eine Art Tasche, in der sich ein kleines Stück Schaumstoff befindet. Dort ein, zwei Tropfen Öl hinein, falls die Lok einmal zu "krächzen" beginnt.

Zitat von Plattenwechsler
Außerdem habe ich ein Lichthauptsignal eingeplant.


Auch ich werde bald wieder - nach meinem gerade erfolgten Umzug - meine M-Gleis-Anlage im Nostalgie-Stil der 70er Jahre aufbauen. Das bedeutet:

- Loks mit blanken Radreifen,
- Blechwagen mit max. 24 cm Länge,
- rechteckige Anlagenform mit Gleisen überladen,
- und ohne enge Radien oder den Kreisverkehr mit Tunnels zu kaschieren (ist sowieso wirkungslos),
- Steuerung (selbstverständlich) im Analogbetrieb und
- Mehrzugbetrieb über Signale mit Zugbeeinflussung.

Dort werde ich - soweit es mit den verfügbaren Modellen möglich ist - vorbildgetreue Züge zusammenstellen, die früher zwischen Nord- und Ostsee gefahren sind. Wobei "zwischen Nord- und Ostsee" eher großzügig zwischen Emden und Flensburg bedeutet, damit auch noch eine 44er (310 mit Erzwagen (4624) oder eine BR 012 (3310) mit Popwagen (40541) auf die Platte darf. In jedem Fall ohne Oberleitung und fast ausschließlich mit Formsignalen (außer ein paar Zwergsignalen und Vorsignal-Wiederholern), eben so wie früher im jahrzehntelang bahnmäßig rückständigen Schleswig-Holstein.

Formsignale würde ich auch Dir empfehlen: sie sind optisch meiner Ansicht nach reizvoller - nämlich "nostalgischer" , und ihre Stellung lässt sich praktischerweise auch von der Rückseite her erkennen. Die klobigen Signalantriebe werde zumindest ich - absichtlich - nicht versenken.

Freundliche Grüße

Klaus-Peter


P.S: Flensburg! Falls Du ihn noch nicht kennst, empfehle ich die den An- und Verkauf Salacki in der Neuen Straße (Verlängerung von der Toosbüystr. Richtung Schiffbrücke), ganz in der Nähe von Jagd-Edding. Ein winziger Laden, aber da gibt es viele alte Sachen, die zu Deiner Märklin-Eisenbahn passen.



K-P

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#17 von Plattenwechsler ( gelöscht ) , 27.01.2006 09:15

Moin,
klar kenne ich Salacki! Durch diesen Laden bin ich 'infiziert' worden. Ich habe dort sämtliche Schienen, zwei Loks, Trafo und das Signal gekauft. Der Rest ist vom Flohmarkt und von Ebay. Gegen Neuware habe ich eine seltsame Abneigung Einzig den Werkzeugsatz und eine Tüte Haftreifen habe ich bei Trojaner in Harrislee neu gekauft. Eigentlich ein sehr schöner traditionsreicher Laden, aber dennoch bekommt man dort Sprüche zu hören wie "Ganz im Vertrauen gesagt - Gebraucht kaufen lohnt sich überhaupt nicht, besonders nicht beim Modellbahnhobby!"
Gruß
Marc



Plattenwechsler

RE: M-Gleise / Anfängerfragen

#18 von Christian Lütgens ( gelöscht ) , 27.01.2006 18:33

Hallo.

Zitat von Marc

Zitat von Christian Lütgens
Ich schätze, dann reicht ein 32VA-Trafo aus.


Ich habe zwei relativ neue Trafos mit hellblauen Kunststoffgehäusen, auf denen steht links von den Drehknöpfen "10 VA". Außerdem einen älteren Trafo mit dunkelblauem Metallgehäuse und der Angabe "16 VA".




Na dann kommst Du ja sogar auf 36 VA.

Im Ernst: Ein 10VA-Trafo reicht für einen großen Zug (oder einen kleinen mit Beleuchtung) aus. Deine Anlage sieht so aus, als ob ohnehin immer nur ein Fahrzeug fährt, also kannst Du einen Trafo für die Fahrzeuge nehmen. Vorsicht bei neuen Loks, die neuen Decoder reagieren teilweise mit Suizid auf die Spannung beim Umschalten.

Den zweiten 10VA-Trafo kannst Du zum Schalten nehmen. Sollte ausreichen... wird aber eng, wenn Du beleuchtete Weichen verwendest. Insbesondere die Kreuzungsweichen brauchen oft Dampf zum Umschalten, da kommt's auf einen Versuch an.

Beim 16VA-Trafo bitte genau prüfen, ob das Ding noch betriebssicher ist (Isolierung des Kabels, Schutzerdung am Stecker etc.). Ggf. vom Fachmann prüfen lassen, oder - vermutlich billiger -: bei eBay für ein paar Euro einen neuen 32VA-Trafo kaufen. Die werden da aus Startpackungen angeboten ohne Ende und lösen alle Deine Probleme auf einmal.

Zitat von Marc
Habe gerade erfolgreich die Dampflok 3003 mit Hilfe meines neuen Märklin-Werkzeugs zerlegt, gereinigt (oder besser ent-teert), mit neuen Haftreifen versorgt und wieder zusammengebaut. Hat einen Riesen-Spaß gemacht Sind nur die Schmierstellen unter der Abdeckung zu ölen oder auch die von unten sichtbaren Zahnräder? Ich wollte nicht unbedingt die Haftreifen mit ölen...



Hast Du etwa die Anleitung nicht mehr? Geölt werden sollen alle Achsen, sowie die Schwämmchen, die die Achse des Ankers schmieren (bei Scheibenkollektor) oder die Achse des Ankers selbst (bei Trommelkollektor). Auf die Zahnräder ebenfalls etwas Öl, aber keinesfalls an die Seiten der Zahnräder, nur auf die Zähne selbst. Insgesamt sparsam ölen.

An Stellen mit hoher Geschwindigkeit (-> Anker) ggf. Fett verwenden, z.B. B52. Dann natürlich die Schwämmchen entfernen. Die Schmierung ist nach meiner Erfahrung bei Analogbetrieb und altem Material bei weitem nicht so heikel wie bei dem modernen Digitalzeugs.


Bye,
Christian



Christian Lütgens

   


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