An Aus


RE: Doppeltraktion mit Märklin BR212 aus 29755

#1 von bahnix ( gelöscht ) , 20.01.2009 21:08

Grüß Gott,

irgendwo habe ich hier im Forum einen Beitrag gelesen, in welchem eine Doppeltraktion mit einem geregelten und einem ungeregelten Antrieb empfohlen wurde (auf die Schnelle finde ich ihn aber gerade nicht, um ihn hier zu verlinken). *)

Mein Putzzug mit drei Lux-Reinigungswagen wird ja im "Sandwich" mit zwei BR 212 aus der Packung 29755 (Feuerwehr; Loks ohne Blinklicht) gefahren.
Wie jetzt die werkseitig verbauten Dekoder genau heißen, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sind beide mit einem Mäuseklavier und zwei Potentiometern bestückt (Höchstgeschwindigkeit sowie Anfahr- und Bremsverzögerung).

Ungekuppelt habe ich die beiden Loks solo in einem definierten Abstand in die gleiche Richtung fahrend soweit es mir möglich war aneinander angeglichen. Die Anfahr- und Bremsverzögerung habe ich für beide gleich einstellen können (Poti ganz außen rechts). Die (Höchst-) Geschwindigkeit habe ich mit Hilfe des anderen Potis neben dem Mäuseklavier so einregeln können, daß die beiden mit Fahrstufe 2 (d.h. auf Mobile Station zwei Balken angezeigt) nach einem großen Oval (ca. 2,20 m Seitenlänge Brett) mit C-Gleis R2 in einer Fahrtrichtung ca -1,5 cm und in der anderen ca. +5,5 cm Wegdifferenz nach einer Runde aufweisen. Nicht wirklich schön, "enger" habe ich es aber nicht hinbekommen, wobei hier schon eine Lok gedreht wurde, d.h. beide fahren mit den langen Vorbauseiten zueinander gewandt.
(Um eingreifen und rangieren zu können, habe ich den Loks unterschiedliche Digitaladressen gegeben und steuere in Ermangelung einer Central Station (2) jeweils eine Lok mit einer Mobile Station.)

Bislang konnte ich den Putzzug in dieser Formation ohne Entgleisungen über Weichenkombinationen fahren (auch über zwei C-Gleis Doppelkreuzungsweichen). Wenn eine Lok ein Kontaktproblem hat, bekommt sie von der anderen einen Stupser und weiter geht's (wohlgemerkt alles bei Fahrstufe 2). Das ist auch mit dem kompletten Zug in einer Kurve mit R1 kein Entgleisungsgrund. In einem Abstellgleis hat eine der Loks mal ein richtiges Kontaktproblem gehabt und da löste sich eine (Kurz-) Kupplung zwischen den Lux Wagen. Aber das nur nebenbei.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, soll es aber nicht so gut für die Elektronik sein, wenn beide Antriebe für eine Doppeltraktion lastgeregelt sind. Die Dekoder in den beiden Loks müßten das aber meines Erachtens sein.
Kann die Lastregelung hier abgeschaltet werden oder spielt das bei Fahrstufe 2 keine Rolle? Schneller soll das Gespann auch nicht bewegt werden.
Mit <F4> wird doch nur die Anfahr- und Bremsverzögerung ausgeschaltet, nicht aber die Lastregelung, oder?

Schade ich mit diesem Betrieb da dauerhaft dem Material?
Vielen Dank für Eure Hinweise.


*) Der Beitrag "Doppeltraktion, wie macht ihr das?" war das wohl, wenn ich mich nicht irre.



Gruß
Sven


bahnix

RE: Doppeltraktion mit Märklin BR212 aus 29755

#2 von bahnix ( gelöscht ) , 23.01.2009 20:12

Grüß Gott,



Ich konnte hierzu noch nichts genaueres mit Tante Guckemol herausfinden.
Hat von den Digitalprofis hier jemand einen Tip?
Herzlichen Dank im voraus.


Gruß
Sven


bahnix

RE: Doppeltraktion mit Märklin BR212 aus 29755

#3 von 01 150 ( gelöscht ) , 23.01.2009 22:33

Also ich hatte eine Zeit lang an meinem Bauzug vorne eine V90 (37900) und hinten eine V 90 (37901) und das über die CS 1 als DT angelegt und so gefahren, ohne Entgleisungen. Ist ja die gleiche Lok.

Was nicht so gut funktioniert ist meine BR 151 DT in Verkehrsrot. Die war ja original mit dem Decoder von Tante M* ausgestattet, letztes Jahr hab ich dann ein Treibdrehgestell für die Lok bestellt und aus dem Dummy ne Lok gemacht. Nachdem ich logischerweise den ESU LoPi V3.0 nicht synchronisiert bekommen hab habe ich für den originalen Motor auch noch einen LoPi geholt. Seither funktioniert es eigentlich, ich habe aber das Gefühl dass es nicht 100 % synchron ist, obwohl die beiden Decoder zeitgleich mit den selben Parametern programmiert wurden.

Aber es müßte eigentlich egal sein ob es zwei Loks mit Regelelektronik sind. Ich hab zwar mal gelernt dass bei einer Zusammenschaltung von Motoren der eine drehzahlgeregelt und der andere momentengeregelt sein muss, aber ich weiß nicht wie stark sich das hier auswirkt. Weil identische Lok heißt nicht gleich identische Elektronik. Es gibt Bauteiltoleranzen, da kann sich einiges verändern. Aber wie gesagt bin ich bisher gut gefahren. Früher habe ich die gleiche Adresse eingestellt und geschaut dass ABV einigermaßen gepasst hat und los gings! Teils auch im Sandwich.


01 150

   


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