ich hab folgendes Problem: Mir ist gestern in einer Innenbeleuchtung dieses Teil abgebrannt, fast im wahrsten Sinne des Wortes Nur bräuchte ich schnellstmöglich die genaue Bezeichnung von dem Teil, am Bessten allerdings ne Conrad Bestellnummer, drauf steht folgendes:
157 10 K 905
Hier noch ein Bild davon, es handelt sich um das braune Teil.
Dringend deshalb, weil ich morgen nach Frankfurt fahre und dort zu Conrad komme. Außerdem muss der Wagen nächste Woche wieder fahren...
vielen Dank schon mal für die schnelle Antwort. Die Beleuchtungsplatine ist von Kupa, sind 11 Gelbe LEDs drauf, ist aber auch schon etwas älter, habe die aber vor kurzem ,meine ich, neu im Handel gesehen.
Ich würde einen Kondensator gleicher Baugröße mit höherer Spannung kaufen - dann entgehst Du mit Sicherheit einer weiteren Brandmeldung (mess mal - so Du hast - an anderen Platinen die am Kondensator anliegende Spannung. Tantals sind da selbst bei geringen Überschreitungen sehr sensibel - ebenso bei schnellen Anstiegen der Versorgungsspannung...
Conrad 481483 - 62 hat 10uF bei 20V bei 6 * 3,2mm Abmessungen oder 481491 - 62 22uF bei 20V bei 7,3 * 4,3mm Kosten ca. 1,20 / St.
vielen dank für die ausführliche Antowrt! Ich habe selber mal ein wenig gesucht und die Art. Nr. 501213 gefunden. Kann man den auch nehmen? Ich denke mal schon, Werte passen zumindest. Wie ist das eigentlich bei der Angabe "4-35 V"? Ist der bis 35 V Spannungsfest? Könnte man sowelche deshalb auch nehmen?
Zitat von K.WagnerHallo, 157 bedeutet 15pF * 10hoch7 = 15uF
Es kann so sein, wenn man von pF ausgeht. Ich verlinke jetzt mal auf den Hersteller AVX direkt auf das Tantal Datenblatt: http://www.avx.com/docs/catalogs/taj.pdf Auf der Tabelle auf Seite 6 ist der Code 157 eindeutig 150uF zugeordnet.
Zitat von K.WagnerIch würde einen Kondensator gleicher Baugröße mit höherer Spannung kaufen - dann entgehst Du mit Sicherheit einer weiteren Brandmeldung (mess mal - so Du hast - an anderen Platinen die am Kondensator anliegende Spannung.
Zunächst würde ich mal nachschauen, mit wieviel Spannung genau der Kondensator maximal belastet wird, dann kann man mal darüber nachdenken, ob die benutzte Spannung am Kondensator genügt oder nicht. Letztlich ist es auch eine Frage der Baugrösse. Kann gut sein, dass ein 10V Typ reicht, ein Kondensator mit höherer Spannung aber nicht mehr drauf passt. Wenn man das AVX Datenblatt genau betrachtet erkennt man, dass die Baugrösse von der Kapazität und Spannung abhängt. Wenn man Pech hat, wird der Kondensator mit höherer Spannung eben auch grösser.
wenn es sich um eine ältere KUPA-Platine mit nicht regelbarer Helligkeit handelt ist vermutlich ein Festspannungsregler LE30C von STMicroelectronics verbaut. Der liefert 3 Volt, die Tantals auf meiner Platine haben „nur“ 6 Volt. Am besten die Spannung am Tantal nachmessen, wie bereits geschrieben. In deinem Fall vermutlich 150 µF/10Volt.
Viele Grüße Jörg
- Märklin Insider - Epoche IV/V/VI, CSinus- bzw. Faulhaberantriebe Meine Lieblinge______mä39421...Re 4/4 I im 3er-Pack"
#12 von
bigfamily_de
(
gelöscht
)
, 04.02.2009 12:03
Hallo,
so wie die Platine aussieht ist hier nix mit Dimmen angesagt, d.h. keine PWM an den LED´s. Der Kondensator dient nur zum Puffern der Spannung , wenn es mal ein Kontaktproblem an der Schiene gibt.
Ich würde hier den klassischen weg bevorzugen: Einen normalen AL-Elko zum Puffern ( 150 uF ) nehmen, und für die niederohmige Siebung am Ausgang des Spannungsreglers noch einen Keko ( X5R oder X7R ) mit 100nF - 1uF parallel.
Ok, ein Ta-Ko ersetzt diese klassische Kombination, birgt aber die Gefahr des Abbrennens und kommt preislich m.W. teurer.
vielen Dank für eure Antworten! Habe mir jetzt ein paar "normale" Kondensatoren mit 220 µF, 10 V geholt und werde sie die Tage einbauen und hoffen, dass es funktioniert.