Hallo, bin gerade am basteln von Ladeguteinsätzen für meine Hochbordwagen. Als Füllmaterialträger habe ich eine 1cm dicke Styroporplatte die ich mit einer Metallsäge zuschneide (bröselt ein wenig leider). Danach bestreiche ich den Einsatz mit einer Holzleim-Wasssermischung und streue im moment zum Test Senfkörner darauf. Danach nochmal Laim-Wassermischung drüber. Leider lösten sich die Körner nach dem trocknen gerne mal von oben und auch von der gesammten Styroporplatte. Auch die Kanten werden nicht sauber überfüllt ( man sieht immer etwas Platte durch).
Jetzt meine Fragen: Wie schneidet Ihr das Styropor ? Gibts da was besseres ? Mit was verklebt Ihr ? Wie bekommt Ihr die Kanten überfüllt hin ?
Über zusätzliche Anregungen wie und mit was gebastelt werden kann wäre ich dankbar.
nimm Styrodur (Baumarkt), das bröselt nicht und kann mit einem Bastelmesser geschnitten werden.
Färbe das Styrodur an der Oberfläche in "Wusnchfarbe", zB. wie Wagenboden oder Ladung.
Bau Dir eine Schablone, die wie ein Wagen wirkt (Schablonenränder höher als Ladungseinsatz), lege darein etwas Plastikfolie (Müllbeutel), lege darauf Deinen Ladungseinsatz aus Styrodur, dann Leim aufbringen, dann Ladegut einfüllen und trocknen lassen.
Alternativ statt selbst erstellter Schablone kannst Du natürlich auch den Wagen selbst als Schablone nehmen.
Viel Spass
lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators Thomas
ich habe die Styropormethode seit ein paar Jahren aufgegeben - u.a. wegen der Bröseligkeit beim Herausnehmen (ich tausche die Einsätze gern). Jetzt baue ich die Einsätze aus dünnen Polystyrolplatten (vom großen C). Das Material (1mm) läßt sich am Stahllineal mit dem Cutter gut bearbeiten. Die Ladegutfläche wird zwischen zwei Längsstreifen eingeklebt, so dass ein Rand von zwei-drei mm bleibt. Die Basis für die Schüttkegel sind 1mm starke Pappscheiben (entsprechend ausgeschnitten). Nach dem Lackieren in der Basisfarbe des Ladegutes wird unverdünnter Weißleim aufgebracht und die erste Schicht des Ladegutes draufgestreut und etwas festgedrückt. Die 2. und ggfalls 3. Schicht muß dann auch auf die Schmalseite der Längsstreifen aufgebracht werden. Nach dem Trocknen werden die Längsseiten von überstehendem Material "gereinigt", dami der Einsatz in den Wagen passt. Als "Dummy" fürs Befüllen (damit nicht zuviel danebengeht) habe ich mir aus Sperrholz einen Wagenkasten gebaut.... Arbeitsaufwand: Netto ca. 30min Brutto 2-3 Tage (Trockenzeit) Eignet sich besonders für Serienfertigung.....bei mir sind es aber nur 2-3 Wagen mit demselben Ladegut.
Ich weiß nicht, welche Art von Hochbordwagen du beladen willst, alte Omm haben ca. 30x101mm Grundfläche EAOS ca 29x144mm, EANOS ca 28x165mm.
Die Platten gibt es in 2cm Stärke (vielleicht findest Du auch 3cm)
Ich schneide dann einen langen Streifen der gewünschten Breite, Teile der Länge nach und bringe das ganze dann durch Höhenhalbierung, -drittelung oder was auch immer auf die richtige Größe.
lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators Thomas
Ich kaufe fast immer die Hochbord-,Flach- oder Schüttgutwagen in größerer Anzahl um 2 oder mehrere Züge damit zumachen leer und beladen mit Holz, Kohle, Erz, Sand, Rüben, Schrott, Betonfertigteile, Rohre und so weiter.
Das wechseln der Einsätze finde ich nicht so gut
MfG von Uwe dem Oegerjung
Modell/Spielbahner u. Sammler. Testanlage mit M-,K- u. C-Gleis.Modulanlage mit K- u. C-Gleis. Fahre in H0 mit IB (DCC/MM2) oder analog mit AC oder DC. H0 Strab.-, H0m/ H0e Klein- u. Feldbahn mit DC u. DCC Schalten analog m. GBS.
Ich verwende als "Unterkonstruktion" zurechtgeschnittenen Karton.
Karton mit Wellschicht hat schnell mal 4-5mm dicke, davon 2-3 übereinander Geklebt und fertig. Da hält die Ladung dann auch perfekt dran da der Kleber in die Pappe einzieht.
Sollte nach Beladen immernoch Unterkonstruktion zu sehen sein, ist die Ladungsschicht einfach zu dünn, versuche da mal etwas weniger aufzufüllen, und mehr Ladungsmaterial drüber zu bringen.....