RE: Problem mit RailCom

#26 von Peter Müller , 30.07.2011 12:26

Zitat von Muenchner Kindl

Zitat
Das wäre aber gar nicht gut, dass wird bestimmt noch geändert.



Arnold Hübsch hat das im riesengrossen Offenen-Brief-Thread bereits angesprochen. Dies ist technisch bedingt und wird sich wohl nicht wirklich ändern lassen.

Zitat von Huebsch
Weiter oben habe ich Probleme mit RailCom erwähnt. Konkret versickert das Signal auf jeder mäßig großen H0 Modellbahnanlage die Fahrzeuge am Gleis hat. Viele Wagen sind mit Glühlämpchen beleuchtet. Gibts davon viele wird der Rückmeldestrom weggefressen.



Zitat
Der andere Zug mit Sofitten- Beleuchtung, Gleichrichter eingebaut, RailCom- Anzeige an.


Damit dürfte die Annahme bestätigt sein.



Wenn man wie ich offene Treffen bevorzugt, zu denen jeder sein Rollmaterial mitbringen kann, kann man gar nicht beeinflussen, ob es direkt angeschlossene Glühbirnen gibt oder nicht. So lange diese allgemein üblich sind, fiele RailCom damit flach.

Wenn ich schon Geld in RailCom investiert hätte, wäre ich jetzt aber richtig angepisst. So etwas müsste man doch deutlich erkennbar kund tun? Ich kann das noch nicht glauben.


Grüße, Peter

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Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.


 
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RE: Problem mit RailCom

#27 von Muenchner Kindl , 30.07.2011 12:54

Hallo Peter,

Zitat
Wenn man wie ich offene Treffen bevorzugt, zu denen jeder sein Rollmaterial mitbringen kann, kann man gar nicht beeinflussen, ob es direkt angeschlossene Glühbirnen gibt oder nicht. So lange diese allgemein üblich sind, fiele RailCom damit flach.



ich bezweifle, ob RailCom überhaupt für derartige Treffen geeignet ist. RailCom+ vielleicht (zum Anmelden), aber die Installation lokaler Detektoren wird man sich vermutlich nicht wirklich antun.

Zitat
Wenn ich schon Geld in RailCom investiert hätte, wäre ich jetzt aber richtig angepisst.


Das glaube ich gerne. Vermutlich würde Dich das Problem auch gar nicht weiter tangieren, weil man ja doch eher zu LEDs und LED-Leisten greift.

Zitat
So etwas müsste man doch deutlich erkennbar kund tun?


Wie bei so vielen Stolperfallen der Technik, auch ausserhalb der Modellbahn. Leider ist man mit der Bekanntgabe etwaiger Nachteile oder Einschränkungen sehr sparsam. Ist dann einer ehrlich wird das leider nicht honoriert, ganz im Gegenteil.
Was mich persönlich angeht, so war ich mir dessen nicht bewusst, auch wenn es im Prinzip logisch ist.

Was RailCom im Speziellen angeht... über die Informationspolitik habe ich mich ja schon ein paarmal ausgelassen.

Die Empfehlung, nur noch LED-Leisten einzusetzen oder Glühlampenbeleuchtungen einen Gleichrichter vorzuschalten sollte schon offen kommuniziert werden Aber man bringt es ja nicht mal fertig, die Leute von den Vorteilen zu überzeugen, da kann man sich die Nachteile auch sparen.


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RE: Problem mit RailCom

#28 von Peter Müller , 30.07.2011 13:17

Zitat von Muenchner Kindl
ich bezweifle, ob RailCom überhaupt für derartige Treffen geeignet ist.


Die häufigste Frage ist "welche Adresse hat die Lok", und das war eigentlich die erste Anzeige, die ich von RailCom gesehen habe: die Adresse der Lok. Deswegen hielt ich RailCom für "wie geschaffen" für solche Treffen (wo kein RailCom-fähiger Decoder in der Lok ist, hätte man einen RailCom-Waggon angehängt, der die Adresse der Lok bekommen hat).



Zitat
RailCom+ vielleicht (zum Anmelden)


Der ersten Beschreibung nach ja. Auf jeden Fall besser als die Anmeldung bei Mfx, welche regelmäßig für Störungen im Betriebsablauf sorgt. Aber grundsätzlich nicht notwendig, damit wird keine Zeit bei der Organisation einer Übergabe von einen in den anderen Zuständigkeitsbereich gespart. Das Eintippen einer Adresse dauert nicht länger.


Grüße, Peter

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RE: Problem mit RailCom

#29 von Muenchner Kindl , 30.07.2011 13:27

Hi,

Zitat
Die häufigste Frage ist "welche Adresse hat die Lok", und das war eigentlich die erste Anzeige, die ich von RailCom gesehen habe: die Adresse der Lok. Deswegen hielt ich RailCom für "wie geschaffen" für solche Treffen (wo kein RailCom-fähiger Decoder in der Lok ist, hätte man einen RailCom-Waggon angehängt, der die Adresse der Lok bekommen hat).



Das funktioniert aber nur, wenn jede Lok RailCom kann und dies eingeschalten ist. Im Prinzip wäre eine zentrale Anmeldestation denkbar. Ein detektierter Gleisabschnitt und nur dort werden Loks aufgegleist. Dazu bräuchte man neben einem entsprechenden Booster noch einen Detektor und ein einfaches Anzeigemodul RCA1. Beleuchtete Wagen würden hier nicht ins Gewicht fallen. Die komplette RailCom-Überwachung einer Teppichbahn größeren Ausmasses wäre zwar sicher ein nice-to-have, dürfte aber nahezu unbezahlbar sein.


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RE: Problem mit RailCom

#30 von Peter Müller , 30.07.2011 15:42

Zitat von Muenchner Kindl
Das funktioniert aber nur, wenn jede Lok RailCom kann und dies eingeschalten ist. Im Prinzip wäre eine zentrale Anmeldestation denkbar. Ein detektierter Gleisabschnitt und nur dort werden Loks aufgegleist.


Pro Zug ein RailCom-fähiger Decoder, der die Adresse der Lok hat. Es geht nicht ums Aufgleisen, sondern die Fahrt von einem Bahnhof zum nächsten Bahnhof. Dazwischen liegt das Schleusengleis, wo von einer Digitalsteuerung zur anderen gewechselt wird.

Wenn man jetzt annähme, dass Digitalzentralen üblicher Weise RailCom verwenden (das war so eine Traumvorstellung), ergäbe das folgendes Szenario:

- die Anzeige von Bahnhof A (ECoS) steht in Bahnhof B
- die Anzeige von Bahnhof B (MasterControl) steht in Bahnhof A
- dazwischen befindet sich das Schleusengleis

Der Zug fährt von A kommend in das Schleusengleis ein (Lokadresse MM 60, im Steuerwagen ein Decoder mit der Adresse 60; Vereinbarung: Adressen unter 81 immer MM), im Bahnhof B leuchtet die 60 auf der Anzeige

Der Bediener von Bahnhof B tippt die 60 ein, wählt MM aus, dreht auf eine mittlere Fahrstufe, und schaltet die Stromversorgung auf seine Zentrale.

Im Bahnhof A leuchtet die 60 auf der Anzeige und der Bediener weiß, dass er die Verantwortung für den Zug los ist. Andernfalls hätte er ihn am Ende des Schleusengleises anhalten müssen.

Was fehlt, ist die Information, ob vorwärts oder rückwärts eingestellt werden muss. Aber meine Hoffnung war ja, dass auch Text ausgelesen werden kann.

Mir ist langsam klar, dass der Aufwand, solche Übergaben ohne RailCom zu organisieren, erheblich geringer sein wird als mit RailCom. Zumal eine Änderung des Rollmaterials beispielsweise in Punkto Beleuchtung kategorisch ausfällt. Außerdem müsste RailCom allgegenwärtig sein, also beispielsweise nachträglich in die Unmengen von Intelliboxen integriert werden können.


Ich beobachte einfach zwei weitere Jahre. Ganz vielleicht richte ich auch eine Teststrecke zuhause ein, um Möglichkeiten und Auswirkungen selber sehen zu können. Aber wenn ich jetzt in diesem Moment wetten müsste, würde ich auf "Flop" setzen. Deswegen traue ich mich nicht, vom stets zu geringen Budget für RailCom etwas abzuzweigen. Bei einer (WLAN-)Lösung, die ähnlich RocRail 99% der vorhandenen Digitalsysteme über die Steuerprogramme integriert und nicht zwingend auf den bestehenden Betrieb auswirkt, wäre ich ganz vorne mit dabei und würde viele andere Dinge de-priorisieren. Am Anfang hatte ich gehofft, dass RailCom nach und nach durch Zusatzbausteine auch in alle bestehenden Systeme übernommen werden kann. Das wäre einer WLAN-Lösung gleich gekommen. Spaltende Provisorien, die auch noch zusätzlich Geld kosten, brauche ich nicht.


Grüße, Peter

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RE: Problem mit RailCom

#31 von 0815mick , 30.07.2011 16:25

Zitat von Peter Müller

Was fehlt, ist die Information, ob vorwärts oder rückwärts eingestellt werden muss. Aber meine Hoffnung war ja, dass auch Text ausgelesen werden kann.



Hallo Peter,

also ich habe mal in den Railcom-test nen ECosDetector investiert und meine Lenz Gold- + Esu- Decoder melden der Ecos die Adresse der jeweiligen LOK und es wird der Lokname dazu als Text angezeigt.
Vermutlich kommt der Text aber nur, weil die Lok ja mit genau diesem Text-Namen unter dieser Adresse so in der Ecos gespeichert ist.


Greetings Mick
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RE: Problem mit RailCom

#32 von Muenchner Kindl , 30.07.2011 16:41

Hallo,

Zitat
Vermutlich kommt der Text aber nur, weil die Lok ja mit genau diesem Text-Namen unter dieser Adresse so in der Ecos gespeichert ist.



Mit der Vermutung liegst Du gewiss richtig.


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RE: Problem mit RailCom

#33 von digilox1 ( gelöscht ) , 30.07.2011 17:02

Zitat
Wenn ich schon Geld in RailCom investiert hätte, wäre ich jetzt aber richtig angepisst. So etwas müsste man doch deutlich erkennbar kund tun? Ich kann das noch nicht glauben



Ist zwar seit Anbeginn bekannt, war auch Munition für Gegner von RailCom wie Digitrax, die das mit zum Anlass nahmen, eigene Ansätze zu entwickeln und vor allem zu vermarkten (Transponding), aber eine schwere Unterlassungssünde ist die Nicht-Erwähnung potentieller Probleme allemal.
Von all den heute lieferbaren Innenbeleuchtungen sind wahrscheinlich längst nicht alle RailCom-ertüchtigt - und niemand schreibts hinzu!
Wie ist das nun mit all den in der Rubrik "Testberichte" besprochenen Beleuchtungssätzen?

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Problem mit RailCom

#34 von Muenchner Kindl , 30.07.2011 19:09

Hallo Manfred,

Zitat
Wie ist das nun mit all den in der Rubrik "Testberichte" besprochenen Beleuchtungssätzen?


Zumindest einer davon fungiert selbst als RailCom-Sender
Die Beleuchtungssätze mit LEDs, integrierten Decodern oder über F-Decoder angesteuerte LED-Leisten sollten hier unkritisch sein. Es ist allerdings nicht auszuschliessen, dass das ab einer bestimmten Anzahl in einem Abschnitt wieder anders aussehen kann.


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RE: Problem mit RailCom

#35 von V-Lok , 30.07.2011 19:54

Hallo Leute

Mit meinem Fehlerbericht wollte ich eigentlich keine weitere Diskussion über RailCom lostreten.

Wir haben im Verein die Schattenbahnhöfe mit RailCom ausgerüstet und finden es gut, wenn bei einem neuen Betriebsstart die Adresse der Lok angezeigt wird.

Wir wollen keinen Tacho und auch nichts anderes.

Wir denken daran, auch die Schuppengleise mit RailCom auszustatten, ganz einfach, weil man auch mit einer Liste nur schwer die richtige Adresse herausfindet.

Natürlich ist es schade, wenn man erst nach langer Zeit auf die eventuellen Macken gestoßen wird. Aber Gott sei Dank sind die Macken ja behebbar.

Weiter werde ich natürlich dafür sorgen, daß die Geschichte mit den Glühlampen nicht mehr passiert.
Die Vereinskollegen haben meine Bemühungen bezüglich der Geschichte schon mitbekommen und werden entsprechend handeln.

So ist das nun mal in einem Verein.
Aber dafür hat ein Verein auch sein Gutes


Hubert


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RE: Problem mit RailCom

#36 von Peter Müller , 30.07.2011 20:38

Zitat von V-Lok
Mit meinem Fehlerbericht wollte ich eigentlich keine weitere Diskussion über RailCom lostreten.


Du hast mir geholfen, dass mit dem versickernden Signal zu verstehen. Als Arnold Hübsch davon berichtet hat, hatte ich es nämlich noch nicht begriffen und beiseite gewischt.


Grüße, Peter

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RE: Problem mit RailCom

#37 von digilox1 ( gelöscht ) , 31.07.2011 01:20

Hallo Thomas,

danke erstmal!

Zitat
Es ist allerdings nicht auszuschliessen, dass das ab einer bestimmten Anzahl in einem Abschnitt wieder anders aussehen kann.



Heisst das, dass man mit weniger LEDs pro Leiste und Wagen dann besser bedient wäre, wenn der Zug ziemlich länglich wird, was ja vor allem für Klubs - mit in der Regel grösseren Anlagen - nicht ganz ohne Bedeutung sein könnte?

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Problem mit RailCom

#38 von Muenchner Kindl , 31.07.2011 11:46

Zitat von digilox1
Hallo Thomas,

danke erstmal!

Zitat
Es ist allerdings nicht auszuschliessen, dass das ab einer bestimmten Anzahl in einem Abschnitt wieder anders aussehen kann.



Heisst das, dass man mit weniger LEDs pro Leiste und Wagen dann besser bedient wäre, wenn der Zug ziemlich länglich wird, was ja vor allem für Klubs - mit in der Regel grösseren Anlagen - nicht ganz ohne Bedeutung sein könnte?

Gruss,
Manfred




Hallo Manfred,

leider liegen mir da keinerlei Ergebnisse vor. Die Erfahrungen von Hubert sind die ersten dieser Art, von denen ich lese. Nachdem es offensichtlich etwas bringt, den Lämpchen einen Gleichrichter vorzuschalten, dürfte es bei den LED-Leisten eher nicht oder erst bei einer großen Anzahl zu Problemen kommen. Ich habe auf meiner Teststellung zwei LED-Leisten und ein LED-Lichtmodul (siehe Herstellerbereich) im Meldeabschnitt und damit keine Probleme, was aber im Vergleich zu einer Clubanlage bedeutungslos ist.


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RE: Problem mit RailCom

#39 von 0815mick , 31.07.2011 12:01

Hallo Thomas,
Hallo Manfred,

ich habe das Thema LED-Beleuchtung, Glühlampen-Beleuchtung bei mir mal versuchsweise kurz ausgetestet.
Bei den "alten" Roco-LED-Beleuchtungen in meinen SBB-Doppelstockwagen, kommt es ab 4 Wagen in dem entsprechenden Rückmeldeabschnitt zum sporadischen "Blinken" der RailCom Rückmeldung meiner ESU-BR215.
Ab 6 Wagen ist die Rückmeldung für diesen Abschnitt quasi ausgefallen, aber nur an diesem Rückmeldeabschnitt
Setzte ich meine Liliput Rheingold-Wagen in diesen Rückmeldeabschnitt,
an stelle der Roco SBB-Wagen, welche ja noch Glühlampen eingebaut haben,
reicht teilweise schon einer davon, die Rückmeldung "erfolgreich" zu unterbinden.
Speziell wenn er zwischen Zwei Rückmeldeabschnitten steht.
-> Gleichrichter rein und Ruhe ist! Danke HUBERT
Bei meinen Selbst gebauten ( mit Gleichrichter und Elko gepufferten )
LED-Beleuchtungen habe ich mit 8 Wagen ( Rückmeldebereich lässt nicht mehr zu )
bisher keine Beeinträchtigungen der RailCom Rückmeldung feststellen können!


Greetings Mick
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RE: Problem mit RailCom

#40 von Muenchner Kindl , 31.07.2011 12:52

Hallo Mick,

herzlichen Dank für die Tests und der Bestätigung der Abhilfe mit dem Gleichrichter (damit auch meinen Dank an Hubert)
Es gibt also ein potentielles Problem und eine Lösung dazu.


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RE: Problem mit RailCom

#41 von De Swattenbeeker ( gelöscht ) , 31.07.2011 13:20

Moin Mick,
was unterscheidet denn deine alten Roco LED Beleuchtungen (kenne ich leider nicht) von deinem Eigenbau? Der Gleichrichter?

Gruß
der Klaus


De Swattenbeeker

RE: Problem mit RailCom

#42 von 0815mick , 31.07.2011 13:38

Hi Klaus,

wird wohl so sein,
Mir viel das ja nur auf, als ich den Test mit mehreren Wagen und LED-Beleuchtung durchgeführt habe....
Genau kann ich Dir das in 3 Wochen nach meinem Urlaub sagen, wenn ich die Wagen öffne und nen Gleichrichter mti Puffer Elko einbaue


Greetings Mick
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RE: Problem mit RailCom

#43 von De Swattenbeeker ( gelöscht ) , 31.07.2011 13:49

Hallo Mick,
das wäre nett, deinen Urlaub brauchst du natürlich nicht vorzeitig zu beenden .

Generell dann noch mal zwei Zusatz-Fragen:
Das Problem müßte dann ja auch für ältere Loks mit den alten Glühlämpchen gelten?
Stellt sich nicht dasselbe Problem dann auch bei RCplus?

Gruß
der Klaus


De Swattenbeeker

RE: Problem mit RailCom

#44 von Muenchner Kindl , 31.07.2011 14:00

Hi,

Zitat
Das Problem müßte dann ja auch für ältere Loks mit den alten Glühlämpchen gelten?


Wenn ich Huberts Beiträge richtig interpretiere... ja, wenn man nicht die Decodermasse als zweiten Pol verwendet.
Hier sehe ich es ein wenig wie mit den Wagenbeleuchtungen. Wenn jemand auf RailCom setzt wird vermutlich das Rollmaterial weitestgehend modernisiert, auf dem aktuellen Stand der Technik, sein. Vielleicht ist das auch, neben der geringen Verbreitung von RCom, ein Grund, warum es hier kaum Klagen gibt.


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RE: Problem mit RailCom

#45 von Peter Müller , 31.07.2011 14:33

Zitat von Muenchner Kindl
Vielleicht ist das auch, neben der geringen Verbreitung von RCom, ein Grund, warum es hier kaum Klagen gibt.


Anders herum wird ein Schuh draus: wenn sich RailCom mal verbreiten sollte, entsteht daraus schnell ein schlechtes Image: unzuverlässig, weil es vielerorts nicht oder nur sporadisch funktioniert. Bahnübergang, Weichenlaterne, Bahnsteigbeleuchtung, Drehscheibe, Schiebebühne - alles was ich aus dem Bahnstrom beziehe kann das RailCom-Signal töten. Wie sieht das aus mit Rauchgeneratoren, Magnetartikeln, kleinen Lautsprechern etc.?


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RE: Problem mit RailCom

#46 von Muenchner Kindl , 31.07.2011 16:24

Hallo Peter,

Zitat

Anders herum wird ein Schuh draus: wenn sich RailCom mal verbreiten sollte, entsteht daraus schnell ein schlechtes Image: unzuverlässig, weil es vielerorts nicht oder nur sporadisch funktioniert.



Hier kommt es auf die Kommunikation an. Wie schon geschrieben, es gibt ein Problem mit den Beleuchtungen und eine Lösung dazu. Bei vielen anderen Dingen und Systemen, ohne jetzt ein Fass aufmachen zu wollen, aber schau mal nach mfx, gibt es durchaus Probleme ohne Lösung.

Zitat
Bahnübergang, Weichenlaterne, Bahnsteigbeleuchtung, Drehscheibe, Schiebebühne - alles was ich aus dem Bahnstrom beziehe kann das RailCom-Signal töten.


Streng genommen sollte Bahnstrom nicht zum Betrieb von Bahnsteigen, Magnetartikeln, Schiebebühnen... verwendet werden. Während Probleme mit der Bahnsteigbeleuchtung wohl genauso gelöst werden können wie bei der Wagenbeleuchtung wird es bei Magnetartikeln ect. vor allem Drehscheibe und Schiebebühne nicht so gut aussehen. Diese gehören an eine eigene Stromversorgung, zumindest wenn man eine feste, stationäre Anlage baut. Gute Weichendecoder haben einen Anschluss für eine externe Stromversorgung.
Beim Teppichbahnevent würde man das Problem ganz einfach so lösen, dass Schiebebühne und Co halt einfach nicht aus dem Bahnstrom eines detektierten Abschnitts versorgt werden, dann passt es wieder


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RE: Problem mit RailCom

#47 von digilox1 ( gelöscht ) , 31.07.2011 16:56

Hallo,

danke allen, die da getestet, sich um Versuchsaufbauten bemüht und Auskunft gegeben haben.

Zitat
Streng genommen sollte Bahnstrom nicht zum Betrieb von Bahnsteigen, Magnetartikeln, Schiebebühnen... verwendet werden. Während Probleme mit der Bahnsteigbeleuchtung wohl genauso gelöst werden können wie bei der Wagenbeleuchtung wird es bei Magnetartikeln ect. vor allem Drehscheibe und Schiebebühne nicht so gut aussehen. Diese gehören an eine eigene Stromversorgung, zumindest wenn man eine feste, stationäre Anlage baut. Gute Weichendecoder haben einen Anschluss für eine externe Stromversorgung.



Das wurde schon lange vor RailCom propagiert zur Entlastung der Bahnstromversorgung und des Geldbeutels
(teurer Digitalstrom, mittels Boostern verheizt in Lämpchen und Spulen) sowie zur Aufrechterhaltung der Steuermöglichkeiten von Magnetartikeln im Kurzschluss -oder Überlastungsfall in den Versorgungsabschnitten.

Zeigt wieder mal, wie weit entfernt von den berühmten zwei Kabeln, die alles versorgen, usw., usw. wir sind!

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Problem mit RailCom

#48 von Muenchner Kindl , 31.07.2011 17:09

Hallo,

Zitat
danke allen, die da getestet, sich um Versuchsaufbauten bemüht und Auskunft gegeben haben.



Dem schliesse ich michuneingeschränkt an! Vor allem bedanke ich mich für die sachliche und für jeden verständliche Auseinandersetzung. Ich bin der meinung, in diesem Thread wurden viele Fragen beantwortet und Probleme gelöst, weiter so

Zitat
Zeigt wieder mal, wie weit entfernt von den berühmten zwei Kabeln, die alles versorgen, usw., usw. wir sind!


Tja... wenn man jetzt noch die Kabel für Rückmeldung, RailCom-Bus, mehrere Einspeisungen, weitere Booster... dazurechnet. Aber alles andere wäre doch langweilig


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RE: Problem mit RailCom

#49 von Peter Müller , 31.07.2011 18:20

Zitat von digilox1
Zeigt wieder mal, wie weit entfernt von den berühmten zwei Kabeln, die alles versorgen, usw., usw. wir sind!


Mein Ideal-Konzept ist, alle zwei Quadratmeter ein Kabel für alles: Bahnstrom, Stellstrom, Lichtstrom. Verteilt wird dann über die Gleise. Das wäre weniger Kabel als alle drei Fraktionen getrennt zu führen. Ich habe mir dafür extra 15 Delta-Booster-Platten gebastelt. Können bei Bedarf auch gerne mehr werden, Geräte dafür liegen noch zuhause herum. Digitalstrom muss nicht teuer sein.

Rückmeldung hätte ich mir in meiner Naivität ebenfalls durchs Gleis gewünscht. Da muss ich mich wohl noch ein bisschen gedulden, bis das möglich ist. Dass das irgendwann ohne zusätzlichen Kabelstrang möglich sein wird, davon bin ich überzeugt. Zehn Jahre Wartezeit gebe ich mir noch.

Mein Denkfehler war, dass ich RailCom in seiner Endausbaustufe ausdrücklich für fliegende Aufbauten geeignet hielt, um zum Beispiel den Meldekanal einzusparen und die Rückmeldung auch für fliegende Aufbauten praktikabel zu machen.

Entwickelt und testet Ihr mal, irgendetwas Verwertbares wird für mich schon dabei heraus kommen.


Grüße, Peter

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RE: Problem mit RailCom

#50 von jens70 ( gelöscht ) , 01.08.2011 10:00

Hallo,

Zitat
Konkret versickert das Signal auf jeder mäßig großen H0 Modellbahnanlage die Fahrzeuge am Gleis hat. Viele Wagen sind mit Glühlämpchen beleuchtet. Gibts davon viele wird der Rückmeldestrom weggefressen.



dies hat wohl nur Bedeutung für einen globalen Detektor. Wer mit Railcom die Position der Fahrzeuge bestimmen will arbeitet jedoch mit lokalen Detektoren. Da ist dieser Effekt nicht zu beobachten (es sei denn die Gleisabschnitte wären sehr groß und sehr lange Züge mit Glühlampen im Einsatz).

vg jens


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