Zitat von munkiHallo Udo, zwei Anmerkungen seien erlaubt: 1. Die Tunnelröhre sollte gerne mit dem Portal in der Rundung abschließen. 2. Dieser Schotter ist nicht empfehlenswert. Hier solltest Du wegen der Vorbildtreue auf Basaltschotter von Asoa zurückgreifen. Die DB benutzt diesen Schotter überwiegend. Kleine Steinkügelchen wie der verwendete Schotter wirken halt wie Vogelsand. Basaltschotter ist hellgrau bis dunkelgrau und darf bei Nässe etwas glänzen. Ich würde es mal damit probieren. Tipps dazu gibt es bei Willi Kosak und seinen Publikationen. Cu Berthold
momentan bin ich nach etwas Umräumen im Modellbahnzimmer wieder beim Weiterbauen.
Aber zunächst - auch Wunsch eines einzelnen Herrn (huhu Zachi ) ein Bild von meiner neuesten Erwerbung:
Dann noch mal ein Bild des Wendelnburg-Tunnelportals mit eingeklinkten Fahrdrähten.
Weiterhin habe ich im Bereich des Katzensteintunnels weitergebaut: Das Bausatzsignal von Conrad (Viessmann) habe ich heute zusammengebaut und schon mal provisorisch aufgestellt. Die Bereiche neben den Gleisen (Drainage-Gräben) habe ich bestreut und auch der Wanderweg ist bis zum Bahnübergang schon besandet.
Der Bahnübergang hat auch seine Rampe auf der anderen Seite bekommen. Weiterhin habe ich den weiteren Verlauf des Wanderwegs festgelegt und grundiert.
So, das war dieses Mal nicht ganz so viel, aber es wird jetzt dafür kontinuierlich weitergehen - versprochen...
nicht ganz so schnell wie versprochen habe ich mal wieder etwas Fortschritt zu vermelden.
Das lag auch daran, dass ich mich zwischenzeitlich mit RocRail beschäftigt habe.
Die Ecke um den Katzensteintunnel nimmt dennoch so langsam Gestalt an. In einem früheren Beitrag wurde - im damaligen Zustand sicher zu recht - kritisiert, dass der Katzensteinfelsen wie ein Fremdkörper wirkt.
Dem habe ich jetzt erst einmal an der rechten Seite versucht, entgegenzutreten. Wichtig war, den Übergang zum Hintergrund wegzutarnen. Und was eignet sich dazu besser als eine Gruppe Filigranbüsche?
Und so sähe das aus Sicht eines Preiserleins aus, welches an der Anlagenkante stünde.
Auch der Blick die Hintergrundkulisse entlang vermag aus meiner Sicht durchaus zu überzeugen - obwohl gerade diese Perspektive sowieso nicht unproblematisch ist.
Der Gesamtblick verrät allerdings, dass insbesondere oben noch etwas Begrünung fehlt.
Aufmerksame Leser werden wahrscheinlich auch schon festgestellt haben, dass auch an der Bahnstrecke noch einige Büsche hinzugekommen sind.
Einige Laubbäume zwischen Wanderweg und den schon plazierten Büschen sollen die Szenerie später noch abrunden.
So, das war's erst einmal wieder hinsichtlich der Begrünung.
Dein Fels hat durch die verstärkte Begrünung sehr gewonnen. Auch der Übergang zur Kulisse sieht jetzt sehr viel besser aus! Mir gefällt's.
Sag mal, die mittleren Büsche an der Strecke (auf dem letzten Bild) haben doch längliche Blätter (wie Weide o.ä.). Sind das auch Filigranbüsche oder ist das was Anderes?
Zitat von catlighter Sag mal, die mittleren Büsche an der Strecke (auf dem letzten Bild) haben doch längliche Blätter (wie Weide o.ä.). Sind das auch Filigranbüsche oder ist das was Anderes?
Hallo Kai,
es freut mich, dass es Dir gefällt.
Zur Frage: Das ist auch ein Filigranbusch - er lag in der Packung mit den Sommervarianten. Es ist mir auch schon aufgefallen, dass er anders aussieht. Entweder hat Mininatur bei der Beflockung etwas falsch gemacht oder das soll so sein... Ich finde es nicht schlecht so - es bringt ein wenig Abwechslung herein.
Auf der Felsenkante oben steht übrigens noch so ein Büschchen.
Wie ich schon geschrieben hatte, habe ich inzwischen auch wieder einige Fortschritte gemacht, welche ich heute einmal wieder im Bild festgehalten habe.
Zunächst die rechte Seite meiner Paradestrecke im Panorama:
Ich denke, hier wirkt der Tunnelfelsen nicht mehr so ganz wie ein Fremdkörper... Zum Vergleich noch "nackt":
Die ganze Szenerie mal von oben gesehen (Dies ist eine Perspektive, die sich bei der fertigen Anlage nicht mehr ergeben wird):
Hier ist auch zu sehen, dass der Vordergrund schon begrast und der Bahnübergang im Rohbau fertig ist.
Eine weitere Ansicht:
Aus Sicht einer Preiserfigur von der Anlagenkante aus gesehen:
Ein direkter Blick auf das Tunnelportal. Hier muss ich den Übergang zum Hintergrund auf der linken Seite noch vervollständigen:
Und noch ein Blick von der rechten Seite der Paradestrecke:
Und zu guter Letzt noch ein Bild vom Bahnübergang:
Die Begrünung des Katzensteinfelsens ist damit nahezu abgeschlossen.
Was kommt als nächstes?
Zunächst muss ich das linke Ende des Felsens noch fertigstellen und begrünen. Dann kommen die Details des Bahnübergangs dran (Geländer, Schilder usw.) Zum Schluss stelle ich die Vegetation in dem Dreieck der beiden Bahnstrecken und des Wanderwegs fertig - hier fehlen auch noch ein paar Laubbäume. Außerdem müssen dann die beiden Formhauptsignale aufgestellt werden (eins davon muss ich auch noch zusammenbauen).
Hallo Udo, das finde ja schon mal sehr gelungen. Das ganze grün bringt schon mal richtig pep.
Gruss Dirk
H0 AC C-Gleis Epoche III (SW TC Silver) Anlagenbauform als U 3,70 x 2,50; 15ständiger Sbh + Kopfbahnhof [URL= viewtopic.php?f=64&t=36773]Stampenburger Weinaue[/url]
muss sagen ist richtig gut geworden, finde es wahnsinn wie man mit ein bisschen grün und einem guten Auge so etwas hinbekommt. Bin auf Deine weiteren Bilder gespannt. Super Arbeit die Du da machst.
Das habe ich nicht vor, Uwe, deshalb geht es schon weiter.
Wie ich schon geschrieben habe, fehlen an dem Bahnübergang noch entsprechende Geländer.
Da es passende Geländer nicht gibt, habe ich flugs den Lötkolben geschwungen und aus 0,5 mm Draht (eigentlich Oberleitungsdraht von Sommerfeldt - Nr. 90) ein passendes gelötet, schwarz gestrichen und in Position gebracht.
Ergänzt mit einigen Filigranbüschen sieht das jetzt so aus:
Das Geländer noch einmal im Detail:
Und noch ein weiteres Bild zum "Abschluss":
Zum Oberleitungsmast hin muss ich auch noch ein Geländer hinstellen, um das unbefugte Betreten der Bahnanlagen durch die wandernden Preiserlein zu verhindern.
Das zweite Geländer zum Übergang selbst hin wird mit Versatz zum ersten aufgebaut, so dass die Fußgänger aus Sicherheitsgründen im Zickzack laufen müssen.
Ebenso muss ich die andere Seite mit ähnlichen Geländern versehen.
Hallo Udo, nun muss ich auch mal mein Senf dazu geben. Ich lese nun schon lange in Deinen Baubericht, und muss sagen sieht alles sehr stimmig aus. Klasse Arbeit, und das Geländer ist der Hammer.
#194 von
love-touch
(
gelöscht
)
, 06.03.2010 01:32
Guten Morgen Udo,
Geländer aus Oberleitungsdraht, stimmig, eine Klasse für sich. Da muss man gut Löten können, und das kannst Du !!! P.S. Wollen wir beide mal hoffen, dass die Qualität von Bosch noch Premium ist, mal sehen, welche länger durchhält... Und danke für die tröstenden Worte... .
Zitat von love-touch Geländer aus Oberleitungsdraht, stimmig, eine Klasse für sich. Da muss man gut Löten können, und das kannst Du !!!
Hallo Zachi,
das ist nicht einfach, denn zu groß dürfen die Zinngnubbel zur Verbindung nicht sein. Und zu wenig Zinn hält dann wieder nicht.
Der Oberleitungsdraht von Sommerfeldt ist übrigens verkupferter Stahldraht - das Kupfer erleichtert dabei das Löten... Alternativ könnte man auch Messing nehmen. Reines Kupfer wäre zu weich.
die Sicherung des Bahnübergangs nimmt immer mehr konkrete Formen an.
Das Geländer zum Oberleitungsmast ist fertig und umrahmt von einigen Filigranbüschen. Weiterhin habe ich zwischen Wanderweg und Felsen noch einige Schachtelhalme gepflanzt.
Außerdem habe ich eins der beiden Geländer im Rohbau fertiggestellt und mal probeweise hingestellt. Auch das Formsignal steht wieder Modell zur Stellprobe.
Die Szenerie im Überblick:
Noch einmal der hintere Teil des Wanderwegs mit dem Geländer zum Oberleitungsmast hin:
Dazu noch eine Nahaufnahme:
Und zum Schluss noch das Rohgeländer auf der anderen Seite des Gleises:
lange schlummerte dieser Thread schon auf der zweiten Seite, da ich zwischendurch nicht so recht weitergekommen bin.
Jetzt habe ich aber die nächste Aufgabe für mich entdeckt - den Baumselbstbau!
Wie ich schon geschrieben hatte, sollen da auf der Ebene noch einige Bäume ergänzt werden.
Nachdem ich mir mal eine Skizze über die möglichen Standorte und die Größe der Bäume angefertigt hatte, habe ich mal grob überschlagen, was mich denn die Baumrohlinge (Laubbaum-"Wintermodelle") bzw. Bausätze (Nadelbäume) von Mininatur kosten würden.
Das Ergebnis: unbezahlbar!
Nun ja, in diesem Forum gibt es ja einen mittlerweile 24 Seiten langen Thread über den Baumbau... Jos sei Dank!
So werde ich mir die Rohlinge selbst herstellen und nur zur Belaubung das Mininatur-Material nehmen.
Nun habe ich mich da etwas eingelesen und mir beim "Heimwerkerbiber" das passende Material besorgt. Abtöfarben und Weißleim hatte ich noch und Blumenbindedraht in allen möglichen Stärken zu finden war nicht das Problem, aber Sägemehl?
In der Angelabteilung (!) habe ich dann das passende gefunden: Räuchermehl!
Das ist eigentlich zum Räuchern von Fischen gedacht. Es besteht aus Buchenspänen gleichmäßiger "Körnung" - ideal für die Berindung.
So ausgestattet habe ich mal den ersten Versuch gewagt.
Zur "Eingewöhnung" habe ich eine Kiefer gewählt, da ich diese für zwei kleine Waldgruppen benötige. Beflockungsmaterial hierfür ist von den beiden schon früher mal beschafften Mininatur-Bausätzen noch reichlich vorhanden.
Hier mal das "Drahtgittermodell" in seinem derzeit erreichten Arbeitsstand:
Ich bin damit schon recht zufrieden. Meine Frau hat gesagt, dass das ein wenig an die Edelsteinbäumchen erinnert. Damit hat sie gar nicht mal unrecht...