nachdem ich zuletzt viele Fragen gestellt habe. Auch zum Thema Bahnsteigkanten (viewtopic.php?t=31458,-bahnsteig-eigenbau-aber-wie.html). Hier nun meine Bahnsteigkanten aus Styrodur. Die Nut wurde mit dem Dremel reingefräst. Die Fugen mit einer Nagelfeile.
Auf die Idee mit dem Fräser an Styrodur ranzugehen wäre ich nie gekommen. Verrätst Du mir, wie Du das doch labile Styrodur beim Fräsen geführt hast, damit so eine gerade Nut herauskommt? Oder waren es hier keine 5 mm Materialstärke?
es war hier auch 5mm Materialstärke. Und es hat mehrere Versuche gebraucht bis ich mit dem Ergebnis leben konnte. Also Freihandfräsen ging gar nicht. Dann habe ich den Dremel in einen Bohrständer eingespannt, so dass der Dremel waagrecht lag. Somit zeigte das Fräswerkzeug nach unten. Dann habe ich eine Führung gebaut, womit der Styrodurstreifen langsam und gerade unter dem Fräswerkzeug durchgeschoben werden konnte (wie eben ein Holzstück durch eine Kreissäge durchgeschoben wird). Dann noch die Höhe der Werkstücks justiert und los. Das Styrodur dann langsam durchschieben und gut festhalten, dass es durch die "Fräse" nicht weggezogen wird.
Als Alternative wären für mich Gipsformen in Frage gekommen. Da ich die aber erstens nicht hatte und zweiten das Gießen von verschiedenen Bogen sicher auch nicht einfacher sein würde, habe ich meine Lösung gewählt.
Hallo Ralf, danke für die Erklärung! Ich werde es einfach mal an einem Stück Styrodur probieren, denn hier sehe ich noch einige andere interessante Anwendungsgebiete.