ich bin Wiedereinsteiger und baue zusammen mit meinem Sohn eine Anlage mit C-Gleisen und Steuerung mit der Märklin CS1.
Ich habe ein Problem, bei dem ich Hilfe brauche. Ich möchte vor meinem Bahnhof eine Bremstrecke mit einem Viesmann Bremsmodul und Märklin Signalen 76xxx realisieren. Die Platzverhältnisse sind beengt, da die Anlage nur 2*1,2 m groß ist. So habe ich für die Übergangsstrecke des Bremsmoduls nur ein 94mm-Gleis vorgesehen, das länger als der letzte Schleifer ist und damit aureichen müsste. Ansonsten wäre die Bremstrecke nicht realistisch lang genug.
Was passiert aber, wenn ich beleuchtete Wagen an die Lok anhänge (Märklin Merkur 43290), die über einen eigenen Schleifer mit Strom versorgt werden? Gibt das einen Kurzschluss, wenn die Lok auf der Bremsstrecke und der Wagen noch vor dem Übergangsgleis ist? Brauche ich eine Trennwippe zwischen Übergang und Bremsgleis oder ist das nicht nötig, da die beiden Schleifer von Lok und Wagen nicht elektrisch verbunden sind? Bisher fährt der Wagen mit Schleifer als letzter von 3 angehängten Wagen. Kann man ansonsten die Wagen auch anders als mit Schleifer, zum Besipiel über die Kupplungen mit Strom versorgen und so das Problem umgegehen?
solange nicht zwei Schleifer elektrisch verbunden sind oder zwei Schleifer gleichzeitig jeweils Strecke-Übergang und Übergang-Bremsabschnitt verbinden können, gibt es kein Problem. In diesem Sinne ist sogar ein kurzer Übergangsabschnitt wichtig.
Wenn Du die Wagenbeleuchtung über die Lok versorgst, muss allerdings der Wagenschleifer weg - da hilft dann auch keine Schleifer-Wippe.
Viele Grüße, Bodo
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)
Hallo, das heißt, wenn nicht ein Schleifer im Übergangs- (bzw. Fahrbereich) ist und ein anderer im Bremsbereich, dann klappt es. Ansonsten gibt es einen Kurzschluss. Habe ich das richtig verstanden? Danke und Gruß Stefan
Hallo, wahrscheinlich drücke ich mich zu kompliziert aus:
Wie lange muss der Fahrabschnitt für das Viessmann Bremsmodul sein: - So lange wie der längste Schleifer einer Lok? - So lange wie die längste Lok? - So lange wie der längste Zug einschließlich Anhänger? - So lange wie der längste Zug einschließlich Anhänger, aber nur wenn beleuchtete Anhänger verwendet werden?
Über eine Antwort und ggfs. eine kurze Begründung, damit ich das auch verstehe, würde ich mich sehr freuen.
... also genauer, als es in der Anleitung steht, kann ich es nun auch nicht beschreiben ...
- So lange wie der längste Schleifer einer Lok > wenn nur die Lok einen Schleifer hat
- So lange wie der längste Zug einschließlich Anhänger, wenn beleuchtete Anhänger mit Schleifer verwendet werden
In der Tat unterscheidet sich die Funktion etwas von dem Märklin-Bremsmodul (habe ich auch gerade erst gelesen), so dass bei mehreren Schleifern Trennwippen erfoderlich sind, wenn der Zug nicht komplett in den Fahr-Abschnitt passt. Meine erste Antwort orientierte sich am Märklin-Bremsmodul. Grundsätzlich ist es so, dass Bremsspannung und Fahrspannung nicht (z.B. durch Schleifer) miteinander verbunden werden dürfen.
Viele Grüße, Bodo
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)
Zitat von SF58Kann ich die Beleuchtung der Wagen auch ohne einen extra Schleifer erreichen?
klar - mit stromführenden Kupplungen direkt aus der Lok. Dazu muss aber i.d.R. mindestens die Lok umgebaut werden (die Wagen sind häufiger bereits dafür vorbereitet). Bei Loks mit NEM-Schacht geht es noch verhältnismäßig einfach. Aber eine Lösung, die mich 100% zufrieden stellt, habe ich noch nicht gefunden.
Trotzdem würde ich in Deinem Fall die Schleiferwippen einbauen - denn so ein Wagen mit Schleifer kommt schneller auf die Anlage, als man denkt (z.B. weil er schon herstellerseitig eingebaut ist ... Steuerwagen, Schienenbus ... und u.U. auch nicht zu entfernen ist, z.B. VT11.5 mit Schleiferumschaltung).
Viele Grüße, Bodo
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)