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RE: Welche Oberleitung soll ich nehmen?

#1 von Stromlinie ( gelöscht ) , 13.02.2006 22:51

Moin zusammen!

meine Anlage befindet sich noch im Aufbau (C-Gleis) und ich habe lange überlegt, ob ich mich für eine Oberleitung entscheide.
Bislang fuhren nur Diesel- und Dampfloks auf meiner Anlage, was den Nachteil hatte, das auch die sehr schönen E-Loks Tabu waren. Eine ELok ohne Oberleitung sieht einfach sch.... aus.
Nun habe ich heute abend mal im Märklin-Katalog geblättert und mir die angebotene Oberleitung angesehen und festgestellt, daß diese viel Arbeit verursachen wird und vor allen Dingen zunächst einmal ein paar Fragen aufwirft.

1. Ich verwende nur schlanke Weichen und Radien von 1114,6 mm. Kann ich hier die Mä-Oberleitung überhaupt verwenden.

2. Wie sieht es mit den Kosten und der Qualität aus?

3. Welche Alternativen gibt es? Es muß nicht die "Mercedes-Oberleitung" sein, denn ich fahre ja schließlich auch C-Gleis!

Vielen Dank für Eure Hilfe und die hoffentlich vielen Tipps.



Stromlinie

RE: Welche Oberleitung soll ich nehmen?

#2 von Gast , 13.02.2006 23:18

Hallo,

also die Märklinoberleitung stammt aus dem haus Viessmann und ist etwas modifiziert. Du kannst aber ohne weiteres die von Viessmann nehmen.

Es gibt auch eine Oberleitung von Sommerfeldt. Die ist aber etwas schwerer zu verlegen, soll aber etwas filigraner sein.

Wolfgang




RE: Welche Oberleitung soll ich nehmen?

#3 von Murrrphy , 14.02.2006 08:47

Zitat von Wolfgang Prestel

also die Märklinoberleitung stammt aus dem haus Viessmann und ist etwas modifiziert. Du kannst aber ohne weiteres die von Viessmann nehmen.



Du mußt aufpassen, es gibt von VIessmann mittlerweile 2 Oberleitungssysteme. Die normale Oberleitung mit den "dicken" Drähten ist ziemlich identisch mit der Märklin-Oberleitung. Die Profi-Oberleitung mit den filigraneren Drähten und Mastauslegern sieht IMHO noch besser aus und wird bei mir wohl die Wahl werden.

Grüße, Achim



 
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RE: Welche Oberleitung soll ich nehmen?

#4 von Frank Breyer ( gelöscht ) , 14.02.2006 11:04

Hallo Stromlinie ,

ich kann Dir eigentlich nur von der Viessmann Oberleitung abraten denn ich habe einen Kreis damit elektrifiziert und ich muß Dir sagen das das Ergebniss nicht zufriedenstellend ist .

Das Problem sind die Y-Seile das sind Verbindungs T-Stücke welche den Strom von einem zum anderen Oberleitungsstück weiterleiten sollen diese werden bei Viessmann nur eingehängt und daran happert es schon .

Denn ich werde wohl meine ganzen Y-Seile mit den Oberleitungsstücken verlöten .

Denn ansonste kann es passieren daß ein Pantograph einer Elok Dir diese Y-Seil das ja nur aufgesteckt wird herausdrückt und dies kann dann an unübersichtlichen Stellen zu Entgleisungen der Züge führen .

Da sich der Pantograph in dem dann runterhängenden Y-Seil verfängt und die Lok dann zum Entgleisen bringt im schlimmsten Fall kann dir dann auch der Pantograph abreißen .

Beim neuen Märklin-Oberleitungssystem gibt es diese Probleme nicht da der Isolator an welchem die Tragseile aufgehängt werden strommleitend ist und somit das Gefummele mit dem Y-Seil entfällt d.h. dies gibt es bei der Märklin Oberleitung nicht .

Auch von dem Sommerfeld Oberleitungssystem würde ich Dir abraten denn dies ist viel zu filigran .

Ich habe das bei meinem Onkel beobachtet denn der fährt Fleischmann 2 Leiter Gleichstrom .

Und er ist ständig am herumbiegen der Fahrleitungsdrähte da sich diese immer wieder durch die etwas wabbelige und mechanisch instabile Konstruktion verbiegen .

Also würde ich Dir das Märklin-Oberleitungssystem empfehlen .

Es wird übrigends auch von Viessmann gefertigt .

Die Drähte sind zwar etwas dicker aber das System scheint wirklich zu funktionieren .

Gruß
Frank



Frank Breyer

RE: Welche Oberleitung soll ich nehmen?

#5 von eisenbahnheini ( gelöscht ) , 14.02.2006 17:00



eisenbahnheini

RE: Welche Oberleitung soll ich nehmen?

#6 von Harald , 14.02.2006 18:16

Hallo Frank,

ich will die Oberleitung ohne Strom betreiben. Gibt es dann noch einen praktischen Unterschied zwischen Märklin und Viessmann ?

Bei Märklin scheint das Einklemmen der Drähte etwas sicherer zu sein

Für eine Betriebs-Anlage würde ich eher die dickeren Fahrdrähte von Viessmann (Märklin) nehmen. Beim Säubern der Anlage oder beim Beheben von Störungen bleibt man schnell am Draht hängen und der ist dann schnell verbogen.....

Viele Grüße von

Harald



 
Harald
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RE: Welche Oberleitung soll ich nehmen?

#7 von Stromlinie ( gelöscht ) , 14.02.2006 19:11

Moin!

Was nun den Bau einer Oberleitung für meine Anlage anbelangt, möchte ich mich erst einmal für die angebotene Unterstützung bedanken. Auf diesem Sektor bin ich absoluter Nobody und habe gestern nur kurz in den Mä-Katalog gesehen um mir einen kleinen Überblick zu verschaffen. Dabei ist mir aufgefallen, daß Fahrdrähte nur bis Radius R5 angeboten werden. Da ich aber Radius 1114 mm fahre, habe ich mich gleich gefragt, ob der Bau einer Oberleitung mit Mä überhaupt möglich ist?
Desweiteren habe ich meine Anlage auf dem Dachboden (3x12 m) aufgebaut. Anfangs war diese nur als "Spielbahn" gedacht. Aufgrund eines Artikels im Roco-Club, habe ich mir Module aus 5 cm Styrodur Hartschaumplatten mit einem Holzrahmen drumherum gebaut.
Für den bisherigen Aufbau, war das eine tolle Sache und auch Geräuschentwicklung war kein Thema.
Das Montieren der Oberleitungsmasten könnte bzw. wird vermutlich ein Problem darstellen, wenn diese festgeschraubt werden müssen.
Deshalb war auch meine Tendenz zu Märklin, da die Masten hier mit ein Clip versehen sind und direkt am Gleis befestigt werden.

Vielleicht habt Ihr ja aufgrund meiner Überlegungen, noch den ein oder anderen Ratschlag für mich.



Stromlinie

RE: Welche Oberleitung soll ich nehmen?

#8 von UlrichRöcher ( gelöscht ) , 14.02.2006 19:30

Zitat von Frank Breyer
Hallo Stromlinie ,
[.....]
Auch von dem Sommerfeld Oberleitungssystem würde ich Dir abraten denn dies ist viel zu filigran .

Ich habe das bei meinem Onkel beobachtet denn der fährt Fleischmann 2 Leiter Gleichstrom .

Und er ist ständig am herumbiegen der Fahrleitungsdrähte da sich diese immer wieder durch die etwas wabbelige und mechanisch instabile Konstruktion verbiegen .
[...]



Hallo Frank,

dann hat Dein Onkel aber irgendwas heftig falsch gemacht. Es gibt wohl keine stabilere und robustere Oberleitung als die von Sommerfeld. Wenn die Drähte ordentlich gespannt worden sind (das ist allerdings ein Muss!), sollte es eigentlich nie passieren, dass ein Stromabnehmer rausrutscht.

Ich kann der Sommerfeld-Oberleitung nur ein hervorragendes Zeugnis ausstellen. Sie sieht gut aus, ist stabil, sehr betriebssicher und m.E. auch nicht übermäßig schwer aufzubauen. Allerdings sollte man sich 1. an die Anleitung halten und 2. ist - wie gesagt - das Abspannen der Drähte ein Muss, da sie nur so in ihrer Position fixiert werden und sich auch vom Stromabnehmer der Lok nicht verdrücken lassen. Desweiteren sollte man sich im Klaren darüber sein, dass Sommerfeld fest montiert werden muss - die Mastbefestigung wird durch die Platte gebohrt und von unten verschraubt. Außerdem macht es Sinn, die Drähte dunkel anzustreichen, um ihnen ihren so in der Natur nicht vorkommenden metallischen Glanz zu nehmen.

Viele Grüße
Ulrich



UlrichRöcher

RE: Welche Oberleitung soll ich nehmen?

#9 von Gast , 14.02.2006 19:52

Hallo Stromlinie,

bei den Radien von 1114mm kannst du die Teile für die gerade Strecke nehmen. Du musst nur darauf achten, dass die Masten in etwas kürzeren Abständen aufgestellt werden. Die MAsten kannst du so befestigen, dass du auf das Styropor ein kleine Holzplatte (5mm Sperrholzrest) klebst (Weissleim) und auf dieser die Masten befestigst.

Übrigens stehen beim original etwa 12-15 Masten je km. bei Neubaustrecken etwa 20-24.

Wolfgang




   


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