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RE: Bahnhof in Epoche I bzw. II

#1 von Roland , 02.04.2009 23:02

Guten Abend,

ich plane eine Modulanlage und suche Ideen für meinen Bahnhof. Es soll in etwa so aussehen, dass eine zweigleisige Hauptstrecke den Bahnhof als Haltepunkt nutzt (mit z.B. einem Überhol- bzw. Wartegleis) und eine eingleisige Nebenstrecke den Bahnhof als "Bahnhof nutzt". Es sollen also dort Personen ein- und aussteigen bzw. auf die Hauptbahn umsteigen, es werden Waren umgeladen, Züge neu zusammengestellt usw. Was eben einen Bahnhof in den Epoche I / II einer größeren Nebenbahn so ausmacht.

Nun möchte ich euch fragen, ob es als Anregung Vorbild-Gleispläne gibt, die genau so ein Szenario darstellen bzw. die sich zum Nachbau lohnen.
Dann möchte ich die Weichen in der Hauptbahn sehr schlanke Weichen (190 1:9) von Weichen Walter einsetze. Für die Nebenbahn mit kürzeren Loks und Wagen würden auch die schlanken C-Gleis-Weichen von Märklin reichen, so dass ein optisch sehr gutes Bild entsteht. Ist so etwas realistisch oder sollten in einem Bahnhof (auch aus Gründen der Optik) nur Weichen mit der gleichen Geometrie verwendet werden (ich kann es mir nicht richtig vorstellen verschiedene Weichengeometrie einzusetzen; wenn es aber beim Vorbild der Fall ist, dann könnte ich mich damit anfreunden).


Viele Grüße
Roland

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Roland
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RE: Bahnhof in Epoche I bzw. II

#2 von xv_htv , 03.04.2009 01:34

Hallo Roland,

eine Abstufung grosse Weichen in Durchfahrtsgleisen, engere Weichen in Nebengleisen gibt es beim Vorbild und ist in TT durchaus ueblich.
In H0 hat sich das (aus Platzgruenden?) noch nicht durchgesetzt.

Einen Plan hab ich nicht, der wird aber vermutlich ziemlich gross bei dem geplanten Anlagenmotiv

VG Nils


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RE: Bahnhof in Epoche I bzw. II

#3 von DerJupp ( gelöscht ) , 03.04.2009 08:44

Hallo Roland,

so ganz spontan hätte ich da eine Idee... Schau mal in diesen Thread. Dort habe ich ganz zu Beginn den Gleisplan des alten Bahnhofs Goch gepostet. Der ist für Dich so natürlich zu groß, aber die Idee kannst Du vielleicht übernehmen:

Das Bahnhofsgebäude liegt in Insellage: Auf der einen Seite die 2gleisige Hauptstrecke, auf der anderen die eingleisige Nebenstrecke. Das ist in Goch auch so gewesen und war damit begründet, dass die beiden Bahnlinien zu Länderbahnzeiten unterschiedlichen Bahngesellschaften gehörten. Dazwischen kann man ja sich noch ein paar Übergangsgleise von der Haupt- zur Nebenbahn bauen. In Goch war es sogar so, dass die beiden Bahnlinien eine getrennte Streckenführung hatten (Kreuzungsbahnhof und keiner mit abzweigender Strecke). Und dieses Szenario passt perfekt in Epoche I/II. Nach dem Krieg wurde in Goch sehr viel zurückgebaut - und die Industrieanschlüsse fielen weg...

Das so als Idee, denn einen Bahnhof in Insellage mit Bahnsteigen auf beiden Seiten hat man nicht immer. Wäre mal etwas anderes. Und wie gesagt: Es passt hervorragend in die Epochen, die Du Dir ausgesucht hast.

Viele Grüße

Stephan


DerJupp

RE: Bahnhof in Epoche I bzw. II

#4 von Roland , 03.04.2009 12:00

Zitat von xv_htv
eine Abstufung grosse Weichen in Durchfahrtsgleisen, engere Weichen in Nebengleisen gibt es beim Vorbild und ist in TT durchaus ueblich.
In H0 hat sich das (aus Platzgruenden?) noch nicht durchgesetzt.



Das ist ja super. Dann lässt sich meine Idee tatsächlich so realisieren.

Zitat von DerJupp
so ganz spontan hätte ich da eine Idee... Schau mal in diesen Thread. Dort habe ich ganz zu Beginn den Gleisplan des alten Bahnhofs Goch gepostet. Der ist für Dich so natürlich zu groß, aber die Idee kannst Du vielleicht übernehmen:

Das Bahnhofsgebäude liegt in Insellage: Auf der einen Seite die 2gleisige Hauptstrecke, auf der anderen die eingleisige Nebenstrecke. Das ist in Goch auch so gewesen und war damit begründet, dass die beiden Bahnlinien zu Länderbahnzeiten unterschiedlichen Bahngesellschaften gehörten. Dazwischen kann man ja sich noch ein paar Übergangsgleise von der Haupt- zur Nebenbahn bauen. In Goch war es sogar so, dass die beiden Bahnlinien eine getrennte Streckenführung hatten (Kreuzungsbahnhof und keiner mit abzweigender Strecke). Und dieses Szenario passt perfekt in Epoche I/II. Nach dem Krieg wurde in Goch sehr viel zurückgebaut - und die Industrieanschlüsse fielen weg...

Das so als Idee, denn einen Bahnhof in Insellage mit Bahnsteigen auf beiden Seiten hat man nicht immer. Wäre mal etwas anderes. Und wie gesagt: Es passt hervorragend in die Epochen, die Du Dir ausgesucht hast.



Wow. Das ist ja super. Und das lässt sich auch gut für meine Modulanlage verwenden. Natürlich ist der Plan etwas groß. Aber von der Idee her suuuuuper.

Geplant habe ich meinen Bahnhof auf vier Modulen (à 1.080 mm Länge). So dass ich insgesamt für meinen Bahnhof (inkl. Weichenfelder) 4.320 mm Länge habe. In der Breite bin ich noch sehr variabel.


Viele Grüße
Roland

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RE: Bahnhof in Epoche I bzw. II

#5 von DerJupp ( gelöscht ) , 06.04.2009 09:01

Hallo Roland,

bei mehr als 4 m solltest Du doch etwas auf die Beine gestellt bekommen...

Viele Grüße

Stephan


DerJupp

   


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