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RE: Aufstellung von Signalen

#1 von Dampfross47 ( gelöscht ) , 03.05.2009 12:01

Hallo,

ich habe vor, diesen Plan auf meiner Eisenbahnplatte (175 x 330 cm Märklin C-Gleis) zu verwirklichen.

Die Hauptstrecke ist zweigleisig und kommt jeweils rechts / links aus einem Berg.

(Die nicht zu sehende Strecke auf diesem Plan hat sowohl für das äußere als auch das innere Gleis jeweils ein Parallelgleis, auf dem Züge „parken“ können. Auch ist eine Weichenverbindung vorhanden, so dass man vom äußeren zum inneren Gleis gelangen könnte > Umkehrung ist über die Doppelkreuzungsweiche möglich)

Das äußere Gleis (wichtige Fernverbindungsstrecke) ist gerade modernisiert worden und hat Oberleitung erhalten, während das innere Gleis noch auf diese Ausbaustufe wartet.
Von der Hauptstrecke zweigt eine Nebenbahnstrecke um den Ringlokschuppen ab und führt auf einen Berg mit Umsetzgleis.

Im Durchgangsbahnhof sind zwei Stumpfgleise für Schienenbus in Richtung Nebenbahn, sowie ein kleines Versorgungsgleis für den Güterschuppen (wo nur einzelnen Wagen mit einer Köf verschoben werden sollen).

Für mich besteht nun das Problem wo welche Signale hinkommen, vielleicht kann mir da jemand fachkundigen Rat geben.

Es sollen Signale der Fa. Vissmann verwandt werden.

Vorerst vielen Dank
Uwe


Dampfross47

RE: Aufstellung von Signalen

#2 von Spike ( gelöscht ) , 04.05.2009 09:45

Hallo Uwe,

willst Du Licht- oder Formsignale verwenden?
Etwas merkwürdig erscheint mir, dass nur ein Gleis der zweigleisigen Strecke elektrifiziert sein soll. Willst Du einen Bauzustand darstellen?
Kann man vom roten Gleis in Fahrtrichtung rechts irgendwie wieder auf das graue Gleis gelangen?

Die Einfahrsignale der Hauptstrecke liegen sicherlich im Tunnel.
Das Einfahrsignal der Nebenstrecke sollte ein Stück vor der Bogenweiche stehen.
Ausfahrsignale gehören an das Stumpfgleis für den Schienenbus, an das blaue und an das rote Gleis in Höhe des Stellwerks vor der Weiche und an das graue Gleis entweder vor die Weiche zum Landhandel oder vor den Bahnübergang.
Die beiden orangenen Anschlussgleise sollten mit Gleissperren gesichert werden. Im Bw-Teil (türkis) ist mir nicht ganz klar, welches Gleis welchem Zweck dienen soll.

Gruß,
- Spike


Spike

RE: Aufstellung von Signalen

#3 von Dampfross47 ( gelöscht ) , 05.05.2009 19:26

Zitat von Spike
Hallo Uwe,

willst Du Licht- oder Formsignale verwenden?
Etwas merkwürdig erscheint mir, dass nur ein Gleis der zweigleisigen Strecke elektrifiziert sein soll. Willst Du einen Bauzustand darstellen?
Kann man vom roten Gleis in Fahrtrichtung rechts irgendwie wieder auf das graue Gleis gelangen?

Die Einfahrsignale der Hauptstrecke liegen sicherlich im Tunnel.
Das Einfahrsignal der Nebenstrecke sollte ein Stück vor der Bogenweiche stehen.
Ausfahrsignale gehören an das Stumpfgleis für den Schienenbus, an das blaue und an das rote Gleis in Höhe des Stellwerks vor der Weiche und an das graue Gleis entweder vor die Weiche zum Landhandel oder vor den Bahnübergang.
Die beiden orangenen Anschlussgleise sollten mit Gleissperren gesichert werden. Im Bw-Teil (türkis) ist mir nicht ganz klar, welches Gleis welchem Zweck dienen soll.

Gruß,
- Spike



Hallo Spike,
zuerst Danke für die Mühe sich den Plan näher zu betrachten.

Ich möchte Formsignale verwenden.

Es ist richtig, ich möchte eine 1. Phase des Ausbaues der Elektrifizierung der Strecke darstellen.
Das äußere Gleis soll für eine wichtige Fernverbindung als Ausweichstrecke schon ausgebaut dargestellt werden.
Quasi zum Unterschied der übrigen Strecke, die von „Dampfrössern“ beherrscht wird. (Die überwiegenden Lokomotiven, die ich habe sind Dampflokomotiven aus der Epoche III, Lokomotiven mit Oberleitung habe ich nur die E 18, E 63, E 70, E 104, E 132, E 152, E160, E 191, und die E 194).

Man kann vom roten Gleis – allerdings entgegen der Fahrtrichtung RECHTS über die Doppelkreuzungsweiche auf das graue Gleis – äußerer Kreis gelangen.

Es ist richtig, die Einfahrtsignale aus Richtung rechts kommend liegen wegen der Kürze der vorhandenen Strecke und des Bahnübergangs, der gleich an der Tunnelausfahrt liegt noch im Tunnel.

Auf der linken Bildseite ist die sichtbare Strecke länger, hier denke ich könnte ein Einfahrtsignal zum Bhf. stehen. Muss hier auch ein Vorsignal für das im Bhf. stehende Ausfahrtsignal hin?

Das Einfahrtsignal von der Bergstrecke (Nebenbahn) steht im „Bremsabstand“ vor der Weiche mit einem vorgelagerten Vorsignal.

Die Ausfahrtsignale wollte ich so, wie du beschrieben hast platzieren. (nur, welches ich verwenden kann ist mir nicht ganz klar,
4500 (einflüglig),
4501 zweiflüglig gekoppelt oder
4502 zweiflüglig ungekoppelt ?)

An dem grauen Gleis (äußerer Kreis) wollte ich 4500 aufstellen, da die Abzweige lediglich Rangierzwecken dienen. Geht das ?
Wo sollte es dann am besten hin? Kurz vor dem Bahnübergang wäre am besten, dann kann ich auch längere Züge im Bhf. stehen haben.

Die Gleise zum Bahnbetriebswerk sollen einmal ein Umfahrgleis sein und zum anderen zu dem Behandlungsgleis führen (Kohle/Sand- Wasserver-sorgung/u. Untersuchungsgrube). Rechts auf dem kurzen Gleis kann eine wieder abfahrbereite Lok stehen.
Hier ist mir nicht klar, ob ich Warte- oder Gleissperrsignale (hohe oder niedrige) anbringen muss und wo ich sie am besten platziere.
Die Gleise neben dem Lokschuppen dienen 1 x als Entschlackungsgleis und zum anderen lediglich zum Abstellen von Loks bzw. eines Kranwagen mit Werkstattwagen. Muss hier an diesen Gleisen, die nur über die Drehscheibe erreichbar sind überhaupt ein Signal aufgestellt werden ?

Bei dem kl. Stumpfgleis am Bhf. zur Fahrtstrecke auf den Berg, bzw. ggf. auf den inneren Kreis wollte ich 4502 iVm 4515 -Gleissperrsignal mit Erdfuß- anbringen. Wäre das so korrekt?

Auf dem Berg – reine Nebenbahnstrecke – wollte ich kein weiteres Signal aufstellen, sondern lediglich eine Trapeztafel. (dies hat mir ein „Eisenbahner“ geraten, sonst würde meine Anlage so klein wie sie ist, eine Unmenge von Signalen benötigen. Dies wollte ich nicht nur aus Kostengründen, sondern auch wegen der Übersichtlichkeit und dem „Elektrischen Aufwand“ vermeiden.

Könnte man es so machen, ohne einen Stilbruch zwischen Modellbetrieb und Wirklichkeit hervorzurufen?

Zu der Elektrifizierung im Bhf.-bereich:
Kann man denn überhaupt nur eine Strecke elektrifizieren oder sollte man die Oberleitungen über äußeren und inneren Kreis anbringen ?

Nochmals Danke für die Mühe sich mit meinem Plan auseinander zu setzen.
Ich freue mich für jede Anregung

Uwe


Dampfross47

RE: Aufstellung von Signalen

#4 von mb-didi , 05.05.2009 20:15

Hallo Uwe,

zuerst mal eine Antwort zur Oberleitung.
Bei zweigleisigen Hauptstrecken werden immer beide Gleise mit Oberleitung versehen. Zudem sollte zumindest das rote Gleis im Bahnhofsbereich auch mit Oberleitung versehen werden.

Zu den Signalen.
Am grauen Gleis in der Einfahrt ein ungekoppeltes, zweiflügliges Signal mit einem Vorsignal ohne Flügel. Eine Einfahrt in das Stumpfgleis oder in das rote Gleis auf Halt möglich ist. An der Ausfahrt ein einflügliges Signal.
Am blauen Gleis an der Ausfahrt ein ungekoppeltes, zweiflügliges Signal, da die Ausfahrt nach blau oder rot möglich ist.
Am roten Einfahrgleis ein gekoppeltes, zweiflügliges Signal. Ein Vorsignal sollte nur Halt zeigen, da eine Durchfahrt nicht erfolgen soll.
Am roten Stumpfgleis ein ein gekoppeltes, zweiflügliges Signal.
Am orangen Stumpfgleis ein ein gekoppeltes, zweiflügliges Signal.
Sperrsignale zwischen DKW und blauer Weiche Richtung Tunnel, sowie an den Gleisen beim Stellwerk Richtung Ausfahrt.
Der Güterschuppen sollte mit einer Gleissperre gesichert werden.

mfg
Didi



Ich brauch keinen Alkohol um peinlich zu sein... Das krieg ich auch so hin!
Das Leben ist viel zu kurz um es mit Dingen zu belasten, die man nicht liebt.
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RE: Aufstellung von Signalen

#5 von Mobagere , 05.05.2009 21:13

Hallo Uwe,

Ich fang erstmal mit dem leichteren Teil der Oberleitung an.

Also, bei einer Hauptstrecke, wenn sie Zweigleisig ist immer beide Gleise Elektrifiziert. Bei dem vor liegenden Gleisplan und der gewählten Epoche(III) ist mit Quertragwerken gearbeitet worden.
D.h. das graue,blaue und rote Gleis über dem Stellwerk sind mit Oberleitung auszustatten. Zudem ist es eine Option das BW mit EINEM Gleis mit Oberleitung zu Überspannen.

So nun zu der Geschichte der Signale

Einfahrt Grau ----- Zweibegriffig Hp0/Hp1,nur gerade Durchfahrt möglich,
Ausfahrvorsigal Vr0/Vr1
Ausfahrt Grau ----- Zweibegriffig Hp0/Hp1
Einfahrt Blau Steht nicht sichtbar im Tunnel, würde aber Dreibegriffig sein
Ausfahrt Blau 3begriffig Hp0,Hp1 u. Hp2

Überholgleis rot in jede Richtung 2begriffig !!!!Hp0,Hp2!!!! , Ausfahrt erfolgt immer über über abzweigende Weichen.

Auf Gleissperrsignale würde größern Teils verzichten, an der BW Grenze sieht ein Wartezeichen "W" auch immer Schön aus, ansonsten kannst Du es mit begründen das auf Winkzeichen des Stellwerkers rangiert wird.

Die Orangenen Gleise sind mit Gleissperre zu Sichern genauso das Rote zum "EG".

Einfahrt Von der Neben bahn immer mit Hp2

Gruß Gereon


Mobagere  
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RE: Aufstellung von Signalen

#6 von Spike ( gelöscht ) , 06.05.2009 11:34

Hallo allerseits!

Zitat
Auf der linken Bildseite ist die sichtbare Strecke länger, hier denke ich könnte ein Einfahrtsignal zum Bhf. stehen. Muss hier auch ein Vorsignal für das im Bhf. stehende Ausfahrtsignal hin?


Auf einer Hauptstrecke sollte am Einfahrsignal auch ein Ausfahrvorsignal stehen, ja.

Zitat
Das Einfahrtsignal von der Bergstrecke (Nebenbahn) steht im „Bremsabstand“ vor der Weiche mit einem vorgelagerten Vorsignal.


Was meinst Du mit "Bremsabstand"? Das Einfahrsignal der Nebenbahn steht im Gefahrpunktabstand von der Spitze der ersten Weiche, beim Vorbild bei Nebenbahnen 50 m. Ein Einfahrvorsignal ist nicht unbedingt erforderlich, eine Vorsignaltafel reicht.

Zitat
An dem grauen Gleis (äußerer Kreis) wollte ich 4500 aufstellen, da die Abzweige lediglich Rangierzwecken dienen. Geht das ?
Wo sollte es dann am besten hin? Kurz vor dem Bahnübergang wäre am besten, dann kann ich auch längere Züge im Bhf. stehen haben.


Das geht!

Zitat
Rechts auf dem kurzen Gleis kann eine wieder abfahrbereite Lok stehen.


Wenn dort dauerhaft Fahrzeuge abgestellt werden sollen, muss dort eine Gleissperre hin. Sonst reicht ein Wartezeichen.

Zitat
Muss hier an diesen Gleisen, die nur über die Drehscheibe erreichbar sind überhaupt ein Signal aufgestellt werden ?


Nein! Auf der Drehscheibe selbst befindet sich normalerweise ein Sperrsignal -- und dass man nicht losfährt, wenn die Drehscheibe nicht in der richtigen Position ist, sollte klar sein!

Zitat
Bei dem kl. Stumpfgleis am Bhf. zur Fahrtstrecke auf den Berg, bzw. ggf. auf den inneren Kreis wollte ich 4502 iVm 4515 -Gleissperrsignal mit Erdfuß- anbringen. Wäre das so korrekt?


Gleissperrsignale stehen nur dort, wo viel rangiert wird. Wenn dieses Gleis nur für den Schienenbus ist, braucht man dort eigentlich kein Sperrsignal.

Zitat
Auf dem Berg – reine Nebenbahnstrecke – wollte ich kein weiteres Signal aufstellen, sondern lediglich eine Trapeztafel. [...] Könnte man es so machen, ohne einen Stilbruch zwischen Modellbetrieb und Wirklichkeit hervorzurufen?


Natürlich, das ist absolut vorbildgerecht! Gerade wenn dort nur eine Trapeztafel steht, braucht das Einfahrsignal der Nebenstrecke auch kein Vorsignal.

Zitat
Zu der Elektrifizierung im Bhf.-bereich:
Kann man denn überhaupt nur eine Strecke elektrifizieren oder sollte man die Oberleitungen über äußeren und inneren Kreis anbringen ?

Zitat
Also, bei einer Hauptstrecke, wenn sie Zweigleisig ist immer beide Gleise Elektrifiziert. Bei dem vor liegenden Gleisplan und der gewählten Epoche(III) ist mit Quertragwerken gearbeitet worden.


Deshalb habe ich gefragt, ob Uwe einen Bauzustand darstellen will, bei dem über einem Gleis schon der Draht hängt, am anderen aber noch Masten aufgestellt werden. Man hätte wohl nicht ein Gleis elektrifiziert und den Rest nicht.
Es ist ja außerdem nicht falsch, Dampflokomotiven unter Oberleitung zu fahren! Gerade in Epoche 3 war das Oberleitungsnetz noch sehr löchrig. Ein D-Zug oder durchgehender Güterzug wurde sicher nicht umgespannt, wenn er mal ein paar km unter Oberleitung fuhr -- Start- und Zielbahnhof sind vielleicht noch nicht elektrifiziert.

Zitat
Zudem ist es eine Option das BW mit EINEM Gleis mit Oberleitung zu Überspannen.


Das macht doch nur Sinn, wenn man der Drehscheibe auch eine Oberleitungsspinne verpasst und im Bw Eloks beheimatet.
Realistischer ist es aber, dort die Nebenbahnlokomotiven zu stationieren.

Zitat
Am roten Einfahrgleis ein gekoppeltes, zweiflügliges Signal. Ein Vorsignal sollte nur Halt zeigen, da eine Durchfahrt nicht erfolgen soll.


Dann braucht man dort auch kein Vorsignal.

Zitat
Am orangen Stumpfgleis ein ein gekoppeltes, zweiflügliges Signal.


Fahren da Züge? Ich dachte, dieses Gleis wäre auch nur für den Güterverkehr gedacht.

Zitat
Sperrsignale zwischen DKW und blauer Weiche Richtung Tunnel, sowie an den Gleisen beim Stellwerk Richtung Ausfahrt.


Wozu?

Zitat
Einfahrt Grau ----- Zweibegriffig Hp0/Hp1,nur gerade Durchfahrt möglich


Man könnte von dort auch in das rote Stumpfgleis einfahren, dann wäre hier ein dreibegriffiges Signal Hp0/1/2 erforderlich.

Zitat
Auf Gleissperrsignale würde größern Teils verzichten, an der BW Grenze sieht ein Wartezeichen "W" auch immer Schön aus, ansonsten kannst Du es mit begründen das auf Winkzeichen des Stellwerkers rangiert wird.


So sehe ich das auch.

Zitat
Die Orangenen Gleise sind mit Gleissperre zu Sichern genauso das Rote zum "EG".


Auf dem roten Gleis sollen doch Personenzüge fahren, oder? Dann dort keine Gleissperre, sondern ein Ausfahrsignal.

Gruß,
- Spike


Spike

   


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