RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#1 von guuhome ( gelöscht ) , 27.02.2006 16:51

Hallo,

durch ein "blödes" Märklin-Prospekt, dass mir zum Nikolaus aus meiner Fernsehzeitung fiel, habe ich erstmals von den digitalen Möglichkeiten einer Modellbahn gehört,
klar, hatte mich bislang auch nicht im geringsten drum gekümmert,
geschweige, bis dato gedacht, dass ich mich diesem Hobby zuwenden könnte....

Aber dieses "blöde" Prospekt verfehlte seine Wirkung NICHT
und ich etappte mich zunehmens dabei Gleispläne zu entwickeln,
frei nach dem Motto, wie könnte dein(also ich) Gleisplan aussehen.

Danach ertappte ich mich bei e-bay, als ich gerade dabei war, wie wild Gleismaterial zu bestellen...

Als ich dann alles auf meinen Dachboden schleppte und den ersten Rohbau aufgebaut hatte und mich so umsah,
kam mir der Gedanke, dass ich irgendwie in falscher Reihenfolge vorging.
War zwar der Dachausbau inzwischen isoliert und beheizt,
aber die Rigipsplatten unter der Eisenbahnplatte und die Fußbodenverlegeplatten seitlich, waren irgendwie hinderlich
und eine gewisse wohnliche Gemütlichkeit wollte auch nicht recht aufkommen.

Also entschied ich mich alles wieder abzubauen und den Raum erst einmal fertig zu machen.
Rigips an die Wände, Fußbodenplatten trittschalldämmend (schwimmend) verlegen (meine Familie maulte schon, wegen der Trittgeräusche des Rohfußbodens)
Fugen spachteln (man glaubt nicht wieviel arbeit das macht)
Tapezieren (meine Frau empfahl mir erst eine rot/braune Tapete ähnlich der amerikanischen Canyons, meine Anlage soll ja auch ein USA-Modell sein, als ich die Tapete so gegen die Wand hielt, entschied ich mich dann doch für blaue Tapete, ich wollte nicht in einem "Antilope"-Canyon mein Hobby frönen und eher einen blauen Himmel simulieren)
also die Tapete umgetauscht und ran damit....
Dann endlich Teppich verlegen...

.... und endlich konnte ich den Rohbau wieder aufbauen...

Auf den letzten Bildern sind Styropor-Platten aufgelegt,
meine Vorstellung ist "sehr grob" hier eine Hochlandschaft zu bauen,
vielleicht "klein Yellowstone-Nationalpark"
die Wendel soll einmal ein Berg werden und das Gleis mit der Weiche zwischen dem Hochland und dem Berg offen entlangführen, also eine Canyon-Landschaft....

Soviel zu meiner Idee...

Ich weiß, dass man mit Gips und Kaninchendraht Landschaften modellieren kann - das war es auch schon -
vielleicht findet sich jemand, der mir Tipps und vielleicht auch andere Gestaltungsvorschläge machen würde...

Ich würde mich freuen, wenn aus diesem noch groben Rohbau einmal mit Eurer Hilfe eine hübsche USA-Landschaft entstehen würde...

Ebenfalls weiß ich überhaupt noch nicht, mit welchen Farben man Gips später anpinselt (Wasser- Dispersionsfarbe???)

Im laufe der Woche soll ich meine Tams Zentrale bekommen,
damit kann ich dann hoffentlich meine Weichen endlich elektrisch schalten - auch hier bin ich höchst gespannt....

Plattendaten: 6,50 x 1,50 m, auf 16er Spanplatte auf 3 Stck. Dachlatten 60x50mm gelagert und auf stabile Stahlböcke von Praktiker-Markt (höhen und breitenverstellbar) gesetzt, drunter noch Möbelroller montiert, so läßt sich die Platte im Raum beliebig bewegen (ist bei beiden stürzenden Wänden auch notwendig um optimal arbeiten zu können und die Platte nicht ständig raumverschwendend in der Mitte platzieren zu müssen).
Platte mit Thermopete (Styropor/Papier) belegt (Geräuschdämmung)
Platte mit wüstensand ähnlicher Tapete beklebt,
damit das Ganze auch am Anfang nicht nach Rohbau aussieht...

So, erst einmal nette Grüße aus Berlin
vom Uwe



Bilder auf meine WebSite verlagert (Stummilein, Admin)



guuhome

RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#2 von Mikele ( gelöscht ) , 27.02.2006 19:00

Hi Uwe,

da ich in etwa auf dem gleichen Wissensstand bin wie du ops: , les ich hier mal mit hohem Interesse mit!

Im Übrigen: Dein Rohbau sieht doch ganz gut aus!



Mikele

RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#3 von Der Krümel , 27.02.2006 22:08

Hallo Uwe,

ich bin sicher nicht der richtige, Dir echte Tipps zu geben, da ich bisher nie Platz hatte, eine stationäre Anlage aufzubauen.
Erst jetzt, nach dem Hausbau, fange ich an, eine Anlage zu planen.
Andere Profis aus diesem Forum können hier siner mehr Tipps geben ...

Dennoch bin ich schon länger 'im Geschäft' und habe zumindest schon mal etwas Literatur zum Thema Anlagenbau gesammelt.

Es gibt da Sonderhefte von verschiedenen Verlagen zum Thema Modellbahnbau, z.B. die MiBa Modellbahn-Praxis.

Was mir jedoch beim Lesen Deines Beitrages besonders auffiel ist die Gleiswendel im (zukünftigen) Berg.
Wenn Du das Ganze so auf der Platte aufbaust und schließlich den Berg darum herum modellierst, wie kommst Du dann an einen z.B. entgleisten Zug im Berg heran?
Ich denke, da sollte zweckmäßigerweise von unten ein Zugang sein.



 
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RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#4 von CR1970 , 28.02.2006 08:11

Hallo,
die Steigungen scheinen mir doch ziemlich heftig. Ca. 3-3,5% sind hier angezeigt. Falls das eine Amerikaanlage werden soll würde ich zumindest 1 Möglichkeit vorsehen einen laaaaaaaaangen Zug fahren lassen zu können.
Ansonsten sieht der Raum und das Grundgestell gut aus, wobei ich die offene Rahmenbauweise -zumindest in Teilen- bevorzugen würde (Zugänglichkeit von unten, siehe Vorredner/schreiber).



 
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RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#5 von Martin Lutz , 28.02.2006 08:46

Hallo Uwe,


Die Sache mit dem Kanninchendraht oder besser Fliegengitter verwendet man hauptsächlich beim Spanntenbau (offene Rahmenbauweise). Wie das aussieht kannst du auf unserer Homepage sehen. Bei deiner Bauweise (mit Styroporblöcken) brauchst du kein Kanninchengitter oder Fliegengitter.

Die Geschichte der Zugänglichkeit im unsichtbaren Bereich (Wendel) wurde schon erwähnt. Generell gilt: Man sollte so bauen, dass man bei fertiger Landschaft trotzdem überall dazukommt.

Amerika fordert im allgemeinen etwas längere Züge. Daher unbedingt darauf achten, dass die Wendel nicht zu steil und auch nicht mit zu engen Radien gebaut werden.

Auch elektrische Komponenten sollten immer zugänglich sein. Also auch Unterflurdecoder der C-Gleisweichen so einbauen, dass man nicht die fest eingebaute und eventuell zugeschotterte Weiche wieder mühsam herausreissen muss wenn etwas am Weichendecoder defekt geht.

Ob Rollen für deine Platte gut sind weiss ich nicht. Wir haben sie wegen Unstabilität sehr früh wieder entfernt. Allerdings ist unsere Anlage noch ein wenig grösser.



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RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#6 von Reinhard ( gelöscht ) , 28.02.2006 09:52

Moin Moin,

es gibt einen Spiegel TV Bericht über den Amerikaaufbau im Miniatur Wunderland.
Dort gibt es viele Einblicke wie die Herren und Damen den Aufbau vornehmen. Ich denke du kannst dir dort ein paar Tips holen.

Denke das man sich diesen Breicht in den einschlägigen Datenbeschaffungensmöglichkeiten besorgen kann. Es gibt ja genug Esel die so was anbieten.



Reinhard

RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#7 von Reinhard B. ( gelöscht ) , 28.02.2006 09:59

Hallo Uwe,

Dr. Peter Holbeck

siehe auch hier im Forum:

htopic,2927,Modellbahnl%E4cheln.html

viewtopic.php?t=3333,-hauseigenbauten.html

ist der Autor der Bücher "Das selige Modellbahnlächeln"

http://www.modellbahnlaecheln.de/

in einem davon ist sehr gut beschrieben, auch mit Bildern, wie man eine stilechte USA-Landschaft gestaltet

Viel Spass beim Canyon-Bauen



Reinhard B.

RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#8 von guuhome ( gelöscht ) , 28.02.2006 12:54

Hallo,

zunächst danke für die regen Antworten.

Was den Zugang des zukünftigen Berges betrifft, so sollen natürlich nicht die gesamten Gleiskörper in ihm verschwinden,
dann wäre ja auch der Reiz der Wendel verschenkt oder versteckt....
Also irgendwie soll der Zug in den Berg einfahren und nach ungefähr 1/2 Wendel wieder für eine 1/4 Wendel offen fahren...
Genaue Planungen darüber habe ich noch nicht, nur eine Waage Vorstellung.
Zusätzlich kann man mit der Stichsäge natürlich noch in mitten des Berges ein Loch in die Platte sägen, als zusätzlichen Zugang...

Was den Steigungen betrifft, so habe ich sie natürlich ausprobiert,
meine BIG BOY aber auch meine EMD F7 mit einem Antriebsmotor (inzwischen habe ich eine 3er Unit mit zweifachen Antrieb heute erhalten - freu -),
also die Big Boy schafft die Steigung in beiden Richtungen mit mehr als 30 Anhänger....
Und an die F7 habe ich 8 Personen Vista Dome Schnellzugwaggons Streamliner, die schafft das auch, mit einem Antrieb merkt man dann aber schon ihre Grenzen...

Leider gelingt es mir nicht noch ein Foto hier einzustellen....

Dennoch vermisse ich Tipps wie ich das Styropor verkleide und farblich angleicht, mal sehen was hier noch kommt...

Nette Grüße aus Berlin
vom Uwe



guuhome

RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#9 von CR1970 , 28.02.2006 13:28

Such mal nach MODUR, das scheint mir für dein Vorhaben als Felsnachbau geeignet.



 
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RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#10 von guuhome ( gelöscht ) , 28.02.2006 14:13

Hallo nochmal,

na ich denke ich werde bei der preiswerten Styropur übergipst bevorzugen...

Nette Grüße
vom Uwe



guuhome

RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#11 von Muenchner Kindl , 28.02.2006 14:19

Hi Uwe,

Zitat
na ich denke ich werde bei der preiswerten Styropur übergipst bevorzugen...



Ich habe zwar keine Erfahrung damit, kann aber ohne schlechtem Gewissen sagen, dass das preiswerte Styropor ziemlich sch... zum Verarbeiten (Formen, Schneiden) ist. Zum Probieren reicht es sicher, allerdings werde ich auch eher Modur verwenden, wenn ich mal soweit bin, bzw. zur Landschaftsgestaltung Lust habe. Momentan habe ich nur Freude am Fahren



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RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#12 von HeVoSi , 01.03.2006 10:14

Hallo Uwe,

Zitat
Ich weiß, dass man mit Gips und Kaninchendraht Landschaften modellieren kann...


und

Zitat
Dennoch vermisse ich Tipps wie ich das Styropor verkleide und farblich angleicht, mal sehen was hier noch kommt...


ich verwende auf meiner Anlage aus Gründen des relativ hohen Gewichts grundsätzlich keinen Gips.

Für meine 'Felsen'
- reisse ich Zeitungen (keine Illustrierten) in etwa handgroße Stücke,
- lasse sie ein, zwei Tage in Wasser einweichen,
- füge dann ein paar Löffel Tapetenkleister hinzu (*)
- und knete das ganze zu einem Brei (igitt igitt)

Die entstehende Masse hat eine hellgraue Farbe und entspricht damit etwa dem Aussehen von Kalkgestein.
Sie trocknet -je nach Dicke- nur langsam, sodaß man noch mehrere Tage ggf. nachformen kann.
Nach dem Trocknungsvorgang ist sie jedoch sehr fest und tragfähig.

Ich habe auch schon größere Felspartien außerhalb der Anlage gefertigt, trocknen lassen und dann in die Anlage eingebaut.
Die entstehenden Fugen kann man mit etwas Papierbrei schliessen.

(*)
Man kann
- die Konsistenz ändern, indem man etwas Quarzsand hinzufügt
- die Farbe mit Abtönfarbe den eigenen Wünschen anpassen
- die Haftfähigkeit durch Zugabe von Kaltleim steigern

Noch ein Vorteil gegenüber Gips:
wenn man den Brei in einem luftdichten Gefäss aufbewahrt, ist er noch wochenlang verwendbar.

Gruß
Henning



 
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RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#13 von Ferenc , 01.03.2006 12:23

Hallo Uwe und Henning,
habe es so ähnlich wie Henning gemacht aber anstatt der Zeitung habe ich Zelloulose-Schüttung verwendet. Die Schüttung wird zur Isolierung des Daches verwendet. Nur so ein Tip von mir habe hiermit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Gruß Ferenc



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RE: Modellbau - Neuling könnte Rat gebrauchen...

#14 von Dr. Peter Holbeck , 01.03.2006 13:48

Hallo Uwe,

was Du da gebaut hast sieht für einen "Anfänger" ja schon erstaunlich gut aus.
Du solltest auf jeden Fall die Tipps hier hinsichtlich der Gleiswendel und der Steigungen berücksichtigen, um USA-lange Züge fahren lassen zu können.
Auch sollte in den Bergen immer genügend Zugang von unten her sein.
Dafür empfehle ich immer eine Rahmenbauweise mit darauf verlegten Trassen oder Flachstücken z. B. für einen Ort.
Dann hast Du viel mehr Möglichkeiten in die Höhe, aber auch in die Tiefe zu gehen, sparst Gewicht und kommst überall von unten dran.
Schau Dir meine Anlage mal an.
Reinhard hat weiter oben den Zugang beschrieben.
Neulinge fragen immer, wie ich da an
5 m entfernte Stellen rankomme. Das mache ich eben durch die Rahmenbauweise.
Vom Gips für die Landschaft habe ich mich schon vor Jahrzehnten verabschiedet, weil der zu schwer ist, zu kurzzeitig zu verarbeiten und zu leicht eine Riesensauerei wird.
Ich habe eine für mich bewährte Methode entwickelt, die auch nach Jahrzehnten noch unveränderte - und wenn gewünscht - transportfähige stabile Landschaften hervorbringt.
Und diese wiegen wesentlich weniger als Gips.
Ich gehe dabei folgendermaßen vor:
Zuerst baue ich ein Berggerüst, wobei alle möglichen Methoden in Frage kommen, von Spantenbauweise mit Fliegendraht über Lattenkonstruktionen bis hin zu irgendwie aufgeschichteten Kartons oder Styroporteilen.
Dieses Gerüst kann nach Fertigstellung des Berges komplett wieder entfernt werden, da die "Berghülle" genügend Eigenstabilität aufweist.
Das ist wichtig für die Zugänglichkeit oder im Berg liegende Schattenbahnhöfe.
Jetzt mische ich Holzleim z.B. Ponal mit Wasser etwa 1:5 und tränke Stofffetzen z.B. aus alten Betttüchern im ungfähr Din A 4 Format in selbigem Gemisch, wringe die Fetzen leicht aus und lege sieüberlappend auf den "Berg".
Nach dem Trocknen ist der Untergrund für folgende Spachtelmasse bereit:
Ponal und Wasser 1:1 plus grüne Abtönfarbe wird so lange mit feingesiebtem Sägemehl unter ständigem Umrühren vermischt, bis eine leberwurstartige Masse entsteht.
Diese wird mit dem Spachtelmesser halb- bis zentimeterdick auf den Berg aufgeschmiert und nun hat man über 24 Stunden Zeit zur Bearbeitung.
Bearbeitung heißt Aufbringen von Streumaterial, Grasfasern, Hekiflocken und Hineinstecken von Bäumen, die beim Trochnungsvorgang förmlich "festwachsen".
Auch kleine Steine, Korkstückchen, Styropor oder käufliche Felsimitiationen können hineingedrückt werden.
Durch den weißen Ponalanteil ist die "Leberwurst-Spachtelmasse" zuerst hellgrün, wird aber dunkel, da ja Ponal farblos auftrocknet.
Mit ein bißchen Experimentieren vorher hat man schnell die gewünschte Farbgebung raus.
Nach Durchtrocknung hat mein praktisch eine selbstgegossene Hartfaserplatte in Landschaftsform.

Nun zu den Felsen, speziell den USA-typischen:
Dafür habe ich einfach Styropor mit dem Stechbeitel oder scharfen Messern so lange geschnitzt - Vorsicht ehegefährdende Tätigkeit, da hausfrauenfeindlich krümelig - bis ich die typischen Felsformationen des Monument Valleys hatte.
Jetzt kam kein Gipsüberzug, sondern nur ein Anstrich mit einem Gemisch aus rotbraun gefäbtem Ponal mit hier etwas Sand, dort etwas Sägemehl und woanders etwas Kies. Da ist auch wieder Experimentieren angesagt.
http://www.modellbahnlaecheln.de/gallery...c=1140029530000
http://www.modellbahnlaecheln.de/gallery...c=1140029531000
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Für andere Felsen habe ich mit im Wald gesammelten Steinen gearbeitet, hier z. B. die hinter dem See:
http://www.modellbahnlaecheln.de/gallery...c=1140029520000
Auch mit Felstuch habe ich es unter einer Dachschräge über einem Tunnelportal versucht. Auf dem Foto sind ansonsten die vorhin beschriebenen Natursteine zuhauf eingebaut zu sehen.
http://www.modellbahnlaecheln.de/gallery...c=1140029509000
Die älteste Methode war die mit den Korkstücken, wie hier hinter meiner "Müngstener Brücke":
http://www.modellbahnlaecheln.de/gallery...c=1140029508000

So, ist ein bißchen lang geworden, aber anders ging es nicht.

Schöne Grüße

Peter



 
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