anbei der erste Versuch ein paar Bilder meiner Hochgebirgsanlage einzustellen. Es ist die erste Anlage nach der Jugendzeit und der üblichen langen Pause danach. Also sozusagen ein Erstlingswerk.
Erstmal die 2. Luftseilbahn auf der Anlage
Dann ein Bild der FO Zahnradstrecke
Wenn wir schon bei der FO sind:
Zum Abschluss noch ein bischen DB
Die Anlage ist noch lang nicht fertig. Die Häuser müssen allesamt noch gealtert werden. Die Begrünung weisst stellenweise deutliche Defizite auf. Aber man muss ja auch noch Ziele haben.... Die Bilder sind von der Qualität er auch eher mau. Ich habe leider nur eine Kondak Knipskiste Easy Share M873 und kenne mich auch nicht gut aus. Kein Vergleich zu den Bilder die sonst hier so zu sehen sind.
In diesem Sinne, ich hoffe Euch gefallen die Bilder trotzdem.
leider ist es schon verdammt spät und ich sollte ins Bett.....
Ich stell mal ohne viel Erklärung den Gleisplan des ersten Bauabschnitts:
und dann der des 2. Bauabschnittes = aktueller Stand ein:
Die Gleispläne wurden nachträglich erstellt. Ich hatte damals noch kein Wintrack nur ein sehr einfachen Planungsprogramm mit dem ich nur die Bahnhöfe geplant hatte.
Ein Bild des zentralen Bahnhofs:
Die rechte hintere Ecke mit fast ein bischen zuviel Brücken:
Un der vordere rechte Anlagenschenkel
Weitere Erklärungen folgen gerne in den nächsten Tagen wenn ich dazu komm.
Danke für die lobenden Worte, da macht das Weiterbauen doch gleich mehr Spass.
Zu den Fragen:
Ja ich fahr die Regelspur im Linksverkehr. Die Regelspur ist mit der IB und der alten Märklin CU digitalisiert. Mit einem kleinen selbstgebastelten Programm kann man einen automatischen Ablauf generieren. Das gefällt meinem 8 jährigen Sohn allerdings nicht so gut und so spielen wir zu 98% manuell. Es macht schon sehr viel Spass, das stimmt.
Die Anlage sollte einen hohen Spielwert haben. Das war eine der Hauptanforderung. Als ich Anfing war meine Frau schon schwanger. Einen besseren Einstieg kann man fast nicht kriegen.....die Damen wollen Ihre Ruhe, aber geniesen die Sicherheit wenn man im Haus ist. In dieser Phase hab ich die meiste eher frustrierende Holzarbeit und den Gleisbau gemacht. Als dann der erste Zug fuhr hat es angefangen richtig Spass zu machen.
Vom Platz und der realitätsnahen Landschaftsgestaltung her hab ich mal kurz über eine Anlage mit einer reinen einspurige RHB Strecke nachgedacht. Stärker vorbildorientiert, mehr Landschaft weniger Strecken.
Aber aus der Erfahrung mit meinen Kidds bin ich nun froh das sie so geworden ist wie sie ist. Manchmal ist ein langer SBB Güterzug der Hit, oder eine Lokfahrt (eingebildete Rückfahrt vom Nachschieben) , dann wieder eine Dampflok Parallelfahrt auf der Bergstrecke. Hier zahlt sich aus, dass es eine klassische Rundstrecken ist und kein Hundeknochhen. Mein Sohn hat Gott sei Dank ein Gefühl für vorbildgerechte Geschwindigkeiten, Rennen werden damit also keine gefahren.
Die Schmalspurbahn wird dann eher von mir genutzt.
3.) Spanten aus stabiler Pappe (Böden der Obstkisten aus dem Handelshof) überzogen mit Fliegengitter und dann Gipsbinden. Da ist gut für Hügellandschaften. Meine Quelle für billige Gipsbinden ist versiegt daher machs ich´s nun wie unter 5.)
4.) Echte Steine eingebaut. Sieht je nachdem richtig gut aus wird aber schwer....sehr schwer.
und nun mein klarer Favorit:
5.) Spanten aus Karton. Mit Packpapier überziehen damit später kein Gips auf untere Ebenen kommt. Darauf Kohlefaserfliegengitter, lässt sich sehr gut schneiden und mit Heisskleber befestigen. Dann Rigipsspachtel für Hügel. Das Material bleibt mindestens 30 min verarbeitbar und kann mit den Fingern gut glattgestrichen werden. Für Felsen nehm ich Ansetzbinder und Gips. Dieser ist nur wenige Minuten offen aber er ermöglicht das abbrechen und rausbröseln des langsam aushärtenden Materials. Die Brösel werden später zu dem Geröll was unter Felswänden liegt.
Bei nahezu allen Techniken spielt die Farbgebung eine wichtige Rolle. Ich nehme Abtönfarbe aus dem Baumarkt. Zuerst mit Hellgrau, Braun Ocker Tönen eine deckende Schicht herstellen. Nach dem Trockenen mit sehr sehr stark verdünnter nahzu schwarzer Farbe "einsauen" und wischen (mir fällt der Fachbegriff nicht ein). Die Farbe verbleibt in den Vertiefungen. Danach mit weiss oder hellem Gelb und fast trockendem Pinsel granieren und Strukturen hervorheben. Berhard Stein hat die Maltechnik in seinen Büchern sehr gut beschrieben.
die Tapete in dem Zimmer ist ganz normale Rauhfaser. Du meinst sicher die Hintergrundbilder. Diese hab ich nicht direkt auf die Tapete gemalt. Ich etwas dickeres Zeichenpapier zusammengeklebt , die Bilder dann darauf gemalt und das ganze hinter die Anlage gehängt. Das erschien mir sicherer da man einfach ein neues Bild malen kann wen das alte nichts wird. Gemalt wurde mit Abtönfarbe (Himmel und Wald) bzw. mit Wasserfarben (Wiesen). Beim Bild hinter dem Landwasserviaduckt hab ich etwas dünneres Papier auf Pappe aufgeleimt. Das wurde allerdings welllig ohne ende.....also blos nicht nach machen. Irgend wann werd ich das Bild hier sicher mal erneuern.
Ich hab schon öfters drüber nachgedacht ob die Malerei was taugt oder eher kindlich wirkt. Gut gemachte Hintergründe auf Foto-Basis wirken da wesentlich echter. Allerdings bin ich darauf angewiesen, dass die Landschaft im Bild weitergeführt wird und das geht nur mit malen.