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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1326 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 07.04.2014 19:38

Hallo Randolf,

das sieht doch schon gut aus. Du hast hoffentlich Gelegenheit gehabt, für die Bastelei wieder Deinen Nachwuchs mit einzuspannen?

Wenn ich mir die Zuhname an Kohlenhändlern hier im Forum über die letzten Wochen ansehe und auch noch die Fortschritte der Montanisten an der Hüttenfront bedenke, wird es höchste Eisenbahn, bei meiner Zeche Weststern wieder die Arbeit aufzunehmen, damit der begehrte Rohstoff in ausreichender Menge herangeschafft werden kann...

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1327 von SpaceRambler , 07.04.2014 20:46

Hallo Ralf und Alexander,

@Ralf Franke: Ralf, das gehört zum Geschäft . Ich vermute mal, dass der stark anlösende Kleber (i.e. Lösemittel) zu einem gewissen Teil ins Kunststoff-Profil eingedrungen ist und dieses weich gemacht hat. Nachdem alles wieder herausgedampft war, blieb ein verzogenes Bauteil zurück. Kann halt passieren. Entmutigen?! Nööö Da müssten schon ganz andere Kaliber kommen ...

@DB-IV-Proto87: mit den Mädels etwas zusammen machen ist zur Zeit schwierig. Die Große steuert zur Zeit Volldampf auf's Abi zu, eine der beiden Zwillinge ist zur Zeit mit den zwei Isar-Modellen und einem Teil ihrer Schulklasse in den Abruzzen, und ihre Zwillingsschwester tät' schon wollen, aber wird zur Zeit auch ordentlich durch die Mangel gedreht. Mit der büffele ich zur Zeit eher Physik, als dass ich solch nette Sachen bastle (das täte ihr zwar besser passen, aber es hilft nix ...). Also geht es zur Zeit ohne meine tollen Helfer weiter.

Neulich hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten, in dem ich erwähnte, dass ich leidenschaftlicher Modellbahner bin. Da er meine drei Mädels kannte, fragte er, ob die sich denn auch für mein Hobby interessieren. Als ich dem dann erläuterte, was diesbezüglich bei uns abgeht, war der einigermaßen fassungslos. Irgendwie schade, dass so viele keine Vorstellung haben, dass auch Mädels an dem Hobby großen Spaß haben können!

Was die Kohle angeht: in der Epoche 2 und 3 ist das einfach ein dankbares Thema, mit dem sich viel Warenverkehr generieren lässt - auf der Erzeugerseite genau so wie beim Klein-Abnehmer. Also musst Du Dich gehörig ist Zeug werfen, damit hier in Mühlfeld und auch anderswo der Rohstoff nicht ausgeht

Grüße, Randolf



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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1328 von sarguid , 07.04.2014 21:45

Hallo Randolf,

jetzt war ich einige Zeit mal nicht im Forum und schon ist mein Lieblingsthema - das effektive sinnvolle Rangieren - schon wieder überholt. ops:

Ich will es trotzdem nochmal aus der Versenkung holen weil Du eine Seite weiter vorne ff. Hinweis gemacht hast:

Zitat
Was das Entkuppeln angeht, so wird es eine Mischung aus Entkupplungsgleis plus Roco-Universalkupplung (die Vorentkupplung funktioniert recht ordentlich!), dann Schieben bis an die endgültige Position, sowie fallweise Hand-Entkupplung mit entsprechenden Vorrichtungen sein.T4T ist mir für die Vielzahl von Waggons einfach zu teuer.



Ich habe selbst lange getüfftelt was meine Entkupplungen anbelangt und bin schliesslich bei Kadee gelandet. Da Du aber Deinen Wagenpark kaum vollständig umrüsten willst ein paar Tipps die unabhängig von der verwendeten Kupplung sind:

1. Die Entkuppler solltest Du auf keinen Fall in Kurven setzen - selbst bei den besten Kupplungen ist es ein stetiges Geht-Gehtnicht Spiel
2. Auch das vorentkuppelte Fahren in Kurven sollte man nicht unterschätzen - hätte ich es nochmals zu planen würde ich die Finger davon lassen und mehr Entkuppler einsetzen.
3. Vorentkuppeln über längere Strecken geht meist auch nicht - schon ein kleiner Ruckler beim konstanten Schieben bringt die Kupplungen wieder zusammen.
4. Einige Wagen sind sehr leicht - die solltest Du mit was auch immer geht beschweren (Anglerblei ist manchmal ganz wertvoll). Bei Flachwagen nicht immer einfach. Zu leichte Wagen lassen sich meist nicht gut ankuppeln - hier sind Tests ganz wertvoll. Dazu kenne ich aber die Roco Kupplung nicht im Detail - kann Dir also nur von meinen Erfahrungen berichten die ich mit den diversen Kupplungen hatte - dabei hatte Kadee + die Piko Kupplung (alt) am Besten abgeschnitten und auch noch einen einzelnen Wagen angekuppelt der alleine auf weiter Flur stand.

Wenn ich mir Deinen Plan anschaue dann solltest Du Dir daher genau überlegen wo Du die Entkuppler hinsetzt. Das war für mich auch ein Grund auf Kadee zu wechseln weil dort die Entkuppler im Untergrund verschwinden und damit nicht mehr sichtbar sind. Dein Betriebsmodell gefällt mir sehr gut - und ich habe im Traincontroller auch den Durchgangsbetrieb (jeweils pro Bahnhofskopf) gesperrt wenn ich auf Flankenfahrt am Rangieren bin. Das geht sogar automatisch wenn man das Stellen bestimmter Weichenstrassen die nur zum Rangieren benutzt werden als Sperrung von Einfahrt und Ausfahrt am jeweiligen Bahnhofskopf definiert. Wichtiges Element: Alle Weichenstrassen solltest Du mit Rückmeldern versehen und mit einer Verzögerung ausschalten damit eine Durchgangsfahrt nicht stattfinden kann. Weichenstrassen die getrennt von Durchgangszügen und Rangiereinheiten befahren werden bekommen unterschiedliche Rückmelder - damit ist eine wesentlich feinfühligere Steuerung möglich.

Viele Grüße

Matthias aka sarguid

P.S: Bahnsteig gefällt mir übrigens sehr gut - da fällt mir wieder ein was ich auch noch machen müsste damit meine Preiserlein nicht mehr im Regen stehen....


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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1329 von SpaceRambler , 07.04.2014 22:46

Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine ausführlichen Gedanken zum Thema Kupplung und Kuppeln. Was das angeht, habe ich mit meiner alten Anlage (Punkt-zu-Punkt in U-Form, zwei Kopfbahnhöfe - OOK hätte daran seine Freude gehabt!) hierzu eine Menge Erfahrungen gesammelt. Diese sind natürlich in "Mühlfeld" eingeflossen.

Zunächst einmal habe ich noch vor Baubeginn sehr ausführliche Tests zum Thema Kupplung durchgeführt. Damals hatte ich noch Bügelkupplungen, und hier hatte ich durchgehend die Fleischmann 6511 an allen Waggons, weil das die einzige war, die vernünftig einkuppelte. Bei der Umstellung auf Kupplung mit Vorentkupplung habe ich die Fleischmann- und die Roco-KK, die neue Märklin-Kupplung (jetzt Standard) sowie die Roco-Universalkupplung sehr ausführlich getestet. Bedingung war zuerst einmal, dass eine Lok bei Rangierfahrt an ein 2-achsiges Preußisches "Fliegengewicht" von Güterwaggon ankuppeln kann (a) ohne es wegzuschieben und (b) ohne mit zu hoher Rangiergeschwindigkeit gegen den Wagen zu "donnern". Die GFN-KK konnte das gar nicht - da wurden kleine Waggons immer nur weggeschoben. Die Roco-KK konnte das ebenso wenig. Viel besser waren hier die neue Märklin und die Roco-Universalkupplung. Die haben sich bei meinen Tests ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Die Roco hat aber am Ende doch noch gewonnen, weil sie in einigen Details beim Kuppeln und Entkuppeln noch besser war.

Auch wenn man anhand des Gleisplans befürchten könnte, dass in Mühlfeld in Kurven gekuppelt werden muss: dem ist nicht so. Sämtliche Entkuppler (es sind dies 26 Stück) sind so eingebaut, dass die Waggons beim Entkuppeln gerade stehen - auch längere Personenwagen. Das garantiert, das "Hakeleien" minimiert sind.

Das Durchgangsgleis sowie die Ausweichgleise verfügen über zwei Entkuppler ("am Anfang" und "am Ende" des Gleises - Loklänge und Grenzzeichenfreiheit berücksichtigt), Stumpfgleise (z.B. Stahlwerk, BayWa, Brauerei) je eines am Beginn des (geraden) Gleises. Damit ist gewährleistet, dass man nicht über weitere Strecken mit vorentkuppelten Waggons fahren muss (da hätte ich auch kein Vertrauen).

Ich werde versuchen, einen Plan von Mühlfeld incl. Entkupplern einzustellen, damit Du einen Eindruck bekommst, wie diese Teile (alles GFN) verteilt sind. Ggf. baue ich auch noch den ein oder anderen REPA-Entkuppler nachträglich ein, wenn sich zusätzlicher Bedarf herausstellen sollte.

Die Roco-Universalkupplung hat sich inzwischen gerade bei sehr leichten Waggons (zweiachsige Bayerische Flachwagen etc.) bestens bewährt. Sicherlich ist Kadee noch um Einiges eleganter, weil man keine Entkuppler-Platten zwischen den Gleisen hat. Aber da bin ich pragmatisch, ich kann damit leben.

Ob ich auch noch die Weichenstraßen mit Rückmeldern versehen werde, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich anhand der Erfahrungen, die ich beim Rangierdienst mache. Jedenfalls stelle ich mir das mit TC so ähnlich vor, wie Du es hier geschildert hast. Nur bin ich im Unterschied zu Dir bislang noch ein "Greenhorn" - hier muss ich mir noch meine Sporen verdienen. Ich stelle mir das auf alle Fälle spannend vor: die Anschließer bedienen, den Milchverkehr von der Neben- auf die Hauptbahn umsetzen, Packwagen und Postwagen an die entsprechenden Ladestellen rangieren etc. Das wird eine Menge "Arbeit" werden - und vermutlich sehr viel Spaß machen!

Viele Grüße, Randolf



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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1330 von SpaceRambler , 08.04.2014 15:18

Nachdem der Kleber zwischen Pfetten und Ständern inzwischen durchgehärtet ist, kann es mit dem Dachstuhl weitergehen.

Die ersten Sparren sind bereits auf die Pfetten aufgeklebt, ...


wenige Handgriffe später sind alle an ihrem Platz.


Hier das Ganze ohne den Karton, der als Anschlag zum Ausrichten der Sparren an die Einfriedungs-Mauer des Kohlen-Handels herangeschoben war.


Um die Dachkonstruktion im Eckbereich weiter zu stabilisieren, sind zwei Extra-Verstrebungen eingezogen. Diese werden später auf korrekte Länge gekappt.


Im Inneren der Holzkonstruktion sind noch zwei Balken eingezogen, auf denen später Holzbohlen für einen Zwischenboden aufgelegt werden (Kunststoff-Platte mit Holzmaserung). Davon sieht man zwar später nichts mehr, aber das kostet nicht viel, und die Überdachung ist dann vollständig.


Nun geht die Fieselei mit der Bretterverschalung los. Es darf geschnippelt werden, ...


und bald ist die eine Seite mit einer Schalung versehen.


Gleiches Geschnippel für die andere Seite, ...


dann ist auch hier der Wetterschutz hergestellt.


Firstseitig sind die Schalbretter deutlich länger (2,5 cm). Die hochkant stehenden Bretter sind nicht etwa verrutscht , ...


... sondern erzeugen einen defnierten Spalt zwischen der Tür zum Kriechboden und der benachbarten Verschalung.


Hier das Ganze am Ort seiner Bestimmung.


Schließlich sind die ersten Streben eingeklebt, ...


Einige "Zitterer" später unter Zuhilfenahme einer Spitzzange alle weiteren. Ich hatte mich leider erst NACH dem Zusammenbau entschieden, die Streben DOCH einzukleben - denn man sieht sie einfach! Bzw. sie fallen unangenehm auf, wenn sie nicht da sind.


Am Schluss der Fotoserie noch ein Blick auf den Bohlen-Boden, durch den der Raum unter dem Pultdach als Lagerraum nutzbar wird. Schau'mer mal, was für ein Kruscht sich dort im Laufe der Zeit so ansammelt Man blickt auf die blanke Rückseite der Kunststoff-Dekorplatte. Die wird aber nicht weiter behandelt, da man hiervon später gar nichts sieht (nein, die Türen zum Spitzboden kriegen KEINE Servos zum ferngesteuerten Öffnen ). Selbst von der als Bohlen strukturierten Unterseite sieht man im Normalfall nichts, es sei denn, man kriecht mit der Endoskop-Kamera in die Bansen. Mein Gestaltungsdrang hält sich also hier in engen Grenzen - allenfalls Farbe wird noch auf die Bretter aufgetragen.


So weit für heute - eigentlich ein ganz ordentlicher Fortschritt für einen Abend . Bald gibt's mehr, dann ist vermutlich das Pultdach mit einer Eindeckung aus Teerpappe versehen.

Grüße, Randolf



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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1331 von sarguid , 08.04.2014 18:23

Hallo Randolf,

wie ich sehe hast Du Dir da schon einige Gedanken zu gemacht. Auch bei mir waren erstmal intensive Kupplungstests angesagt.

Ich will jetzt nicht Deinen Thread sprengen - aber wenn es auch andere interessiert werde ich mal einen extra Thread zu dem Thema aufmachen. Rangieren ist einfach genial (ehrlich gesagt ist das einer der Gründe warum ich mich in letzter Zeit immer öfter dabei erwische, daß ich eine ganze Woche nix an der Landschaftsgestaltung gemacht habe weil ich einfach nur mit Rangieren meinen Spass hatte)...

Noch ein Tipp für TC: Man ist oftmals geneigt die Trennstellen zwischen Weichenstrasse und Gleis genau dorthin zu legen wo man auch Schienenverbinder hat weil Weiche an Gleis anschliesst. Das sollte man tunlichst vermeiden weil ein Wagen im Gleis dann nicht mehr in der Weichenstrasse gemeldet wird wenn er gerade noch so in die Weiche reinragt aber halt nicht mehr auf der Weiche steht. Deshalb muß man die Trennstellen gemäß Lichtraumprofil setzen - also da wo auch das Grenzzeichen stehen würde und den Abstand zwischen Achse und Ende des längsten Wagens dazu addieren.

Was die Kohlehandlung anbelangt: Klasse - wie immer

P.S: Was Deine Decoderprobleme anbelangt bin ich inzwischen auf TAMS und ESU umgestiegen. Mit beiden gibt es keine Probleme und ich hatte genau den Mist den Du beschrieben hast in einem Uhlenbrock Decoder - auch ein älteres Modell aber irgendwann habe ich ihn auch rausgeworfen. Bei einem Lenz Mini hatte ich dagegen das Problem, das schon ein Kurzschluss (der kann schnell mal passieren) den Decoder auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat...


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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1332 von notbremse , 08.04.2014 18:37

Hallo Randolf,

bist du eigentlich dahintergekommen, warum sich die Hölzer der ursprünglichen Konstruktion verzogen haben?

Liebe Grüße

Karl


Wer schnell fertig werden will, sollte nicht Modellbau betreiben, sondern sich mit losen Damen vergnügen...

Mein Projekt im Stummiforum: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn


 
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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1333 von SpaceRambler , 08.04.2014 21:35

Hallo Matthias und Karl,

@sarguid: Trennstellen?! Welche Trennstellen?!!!

Im Ernst: meine Anlage ist - zumindest zur Zeit - mit einem Minimum an Trennstellen ausgestattet. Im Schattenbahnhof gab es sie mal aus der Analogzeit, nach meinem Mega-Kurzschluss incl. gerösteter Weichen habe ich diese aufgegeben. Es gibt sie zur Zeit nur noch in den Kehrschleifenbereichen, im "Halbschatten"-Bahnhof (der hat Stromfühler) sowie im BW (der Schaltungsweise des TT-DEC-R geschuldet). Ansonsten bringt TC die Züge absolut sicher dort zum Stehen, wo sie am Ende auch stehen sollen.

Zu Beginn meiner digitalen Ära hatte ich beschlossen, dass Reedkontakte in den Gleisen plus Magnete "es tun". Stimmt auch. Bislang steuert TC auf Basis dieser Melder den Zugverkehr ohne Probleme. Ob das für's Rangieren ausreicht bzw. fein genug aufgeteilt ist? Kann sein, dass es nicht langt. Erkennen, ob ein Waggon noch auf einer Weichenstraße steht, ist mit Reed-Kontakten nicht drin. Hier mangelt es mir noch an Erfahrung - im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist nicht auszuschließen, dass ich irgendwann mal mit der Trennscheibe an die Gleise herangehe, um Trennstellen und Stromfühler nachzurüsten. Aber dazu muss ich erst mal herausfinden, wie viel Rangierbetrieb ich mit meinem Digital-Konzept so, wie es jetzt ist, umsetzen kann, und wo die Grenzen sind.

Hierzu einen eigenen Thread aufzusetzen ist sicherlich eine sehr gute Idee. Man könnte darin all die Dinge diskutieren, die für sinnvolles Rangieren auf einer Moba von Bedeutung sind. Ich kann mir vorstellen, dass nicht geringes Interesse findet. Denn richtiges Rangieren steigert den Unterhaltungswert einer Moba ungemein!

Was die Decoder angeht, so ist nach etlichen Tests quer durch die Hersteller der ESU mein absoluter Favorit. Davon weiche ich nur ab, wenn eine Lok, da mit Sound vorbestückt, den Decoder bereits drin hat. Wenn dieser dann fahrtechnisch ordentlich funktioniert, passt alles. Aber im Falle der Trix-BR58 entsprach dies nicht meinen Anforderungen - derartige "workarounds" will ich nicht haben. Jetzt - sauber konfiguriert, in TC mit vorbildentsprechender Höchstgeschwindigkeit (i.e. 60 km/h) eingemessen, 58er-Sound sauber mit den Rad-Umdrehungen synchronisiert - macht diese Lok richtig Spaß. Ich bin gespannt, wie Trix auf meinen Brief reagieren wird, denn ich habe denen natürlich meine Mess-Prozedur geschildert - wenigstens sollen die den Decoder-Fehler abstellen ... Lenz habe ich auch probiert, fand aber deren Ansatz zur Einstellung der Motor-Parameter ziemlich merkwürdig. Den Lenz-Mini habe ich nie probiert, der LoPi micro deckt bei mir alle kniffligen Einbau-Fälle ab, da er genug Motorstrom auch für die meisten H0-Loks hat. Uhlenbrock hatte ich mal zum Digitalisieren einer Piko-Lok, die per Susi-Schnittstelle mit Sound versorgt werden sollte, aber der hatte derart grottige Regeleigenschaften - zumindest bezogen auf die Piko-Lok!!! Mit ESU war dem Spuk schnell ein Ende gesetzt. Ich höre jetzt auf, das sprengt vermutlich die Zielsetzung des Thread - obwohl das für mich immer wieder ein spannendes Thema ist.

@notbremse: hinsichtlich des Verziehens kamen hier wohl zwei Effekte in Kombination zusammen. Dass sich der Aufbau großflächig durchgebogen hat, ist wohl ein "Bimetall-Effekt". Ich hatte das Holz mit Weißleim auf die Stützen-Konstruktion aus Kunststoff geklebt. Durch die Feuchtigkeit des Leims quillt das Holz und dehnt sich. Da zu dem Zeitpunkt der Kleber noch "weich" ist, kann das feuchte Holz auf der Kunststoff-Konstruktion gleiten und trotz Feuchte-Dehnung eine entspannte Position einnehmen. Dann trocknet der Kleber, danach mit gewisser Zeitverzögerung das Holz - und schrumpft. Nun ist es aber auf dem Kunststoff durch den Kleber fixiert, der jetzt nicht mehr nachgibt. Die Folge ist eine Verbiegung genau wie bei einem Bimetallstreifen. Es ist also dringend anzuraten, solche Materialkombinationen unmittelbar einzubauen, damit sie ihre gewünschte Form einnehmen. Der andere Teil des Verzugs war an den Stützen selbst zu beobachten. Diese haben einseitig das Lösemittel des Klebers aufgenommen, und dadurch hat sich lokal ihre innere Struktur (auch geometrisch) verändert. Was ebenso zu einer Verbiegung führt.

Die jetzige Konstruktion ist komplett aus Holz (wenn auch aus zwei verschiedenen), da gibt es keine Probleme. Außerdem ist bereits alles zusammengebaut, somit hat es keine Chance mehr, sich zu verziehen. Übrigens ist inzwischen auch schon das Dach auf seinem Platz! Fotos habe ich noch keine, die werde ich morgen nachreichen.

Grüße, Randolf



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#1334 von Ralf Franke , 09.04.2014 06:09

Hallo Randolf,
Ein sehr schöner Kohlebansen den du da baust.
Ich glaube das, dass es doch richtig war, die Verstrebungen noch rein zu fieseln.
Bei deinem Grad der Detalierung währe das Fehlen der Verstrebungen bestimmt störend gewesen.

mfG
Ralf


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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1335 von acbahner2005 , 09.04.2014 07:07

Moin Randolf,

das Dich Deine Mädels z.Zt. nicht unterstützen können ist für Dich sicherlich ärgerlich, aber es kommen auch wieder andere Zeiten.

Dein Kohlebansen ist Dir wirklich gelungen und wir ein Schmuckstück. Die Dachkonstruktion und die Bretterverschalung sind wirklich eine tolle Fleißarbeit, aber das Ergebnis wird sich lohnen.

Es war wie immer ein Genuss bei Dir vorbeizuschauen und sich Anregungen zu holen.

bis bald,

Manuel


mit modellbahnerischen Grüßen

Manuel

Meine Anlage: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?...4&hilit=erlenau

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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1336 von Rückblock , 09.04.2014 08:41

Hallo Randolf,

da leistest Du ja aktuell hervorragende Zimmermannsarbeit. Der „Neubau“ der Überdachung macht ja auf mich einen hervorragenden Eindruck.
Da werden die Kohlen wohl zukünftig gut vor der Witterung geschützt werden und der Händler kann einwandfreie Qualität liefern. Schmunzel.

So bin ich einmal gespannt wie der Kohlenhandel, wenn er fertig ist, wirkt. Denke der Kohlenstaub wird recht schnell für eine entsprechende Patina sorgen. (Das kenne ich aus meinem Bw Bereich. Schmunzel)

Mit freundlichem Gruß aus dem Rheinland
Rolf


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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1337 von SpaceRambler , 09.04.2014 13:26

Hallo Ralf, Manuel und Rolf,

@Ralf Franke: Jawohl, Frank, die fehlenden Streben hätten irgendwie gestört - auch wenn man von ihnen nicht wirklich viel sieht. Davon kann man sich gleich anhand der neuen Bilder überzeugen. Aber ein bißchen "bekloppt" sind wir Modellbahner ja wohl alle, oder

@acbahner2005: Dass die Mädels zur Zeit nicht mitbasteln können, ist schade. Aber immerhin bleibt mir ein wenig Luft, um so etwas zu realisieren. Was die "tolle Fleißarbeit" angeht: ich bin eigentlich selbst überrascht, wie schnell das im Vergleich zu einem Bausatz geht! Beim Bausatz verbringt man viel Zeit damit, kleine Teile vom Spritzling zu trennen, sie danach zu entgraten (hoffentlich zerbrechen sie dabei nicht auch noch!) - und sie vor allem in die richtige Reihenfolge zu bringen! Das fällt hier alles weg. Vor allem aber lassen sich die Holzleisten sowie die Furnierstreifen derart leicht mit dem Cutter auf Maß schneiden, das geht blitzschnell. Die ca. 50 kurzen Streifen für das traufseitige Ende sowie die 30 Streien für die firstseitige Bretter-Verkleidung waren im Eiltempo gemacht. Geklebt wurde das alles (siehe Bilder) auf je zwei passend abgelängte Furnierstreifen, als Kleber wurde schnelltrocknender Weißleim verwendet. Mit dem Zahnstocher in dünnen Streifen auftragen, abgelängtes Brett drauflegen, andrücken, fertig. Man muss das mal ausprobiert haben um zu sehen, wie schnell und vor allem wie einfach das machbar ist.

@Rückblock: Tja, Rolf, nasse Kohle ist eine derartige Sauerei - wer die Erfahrung mal gemacht hat, weiß eine Überdachung zu schätzen. Ich stamme ja aus dem Braunkohlenrevier, wo man zum Teil noch bis in die Achtziger Jahre mit Briketts geheizt hat. Wenn man eine Fuhre Briketts bei Regen einlagern durfte, dann war das eine Sauerei ohne Ende. Mit einmal Badewanne war das fast nicht herunterzukriegen.

Was die Patina angeht, so habe ich zum Glück noch das wunderbare Eisenbahn-Journal, in dem der Transport von Kohle das Schwerpunkt-Thema war. So etwas machen die ja inzwischen leider nicht mehr - zu aufwendig. Jedenfalls sind in dem Heft sehr viele instruktive Bilder, in denen auch die "Verdreckung" sehr anschaulich dargestellt ist. Man hüte sich allerdings vor allzu viel Schwarz: die Händler haben damals wohl sehr viel Wert darauf gelegt, dass ihre Ladehöfe in einem ordentlichen Zustand waren. Und genau das ist das Schwierige: hier - im wahrsten Sinne des Wortes - den richtigen Ton zu treffen. Jedenfalls ist die Vorfreude groß ...

So, jetzt zu den aktuellen Fotos. Die ersten beiden zeigen das Lager mit bereits aufgesetztem Teerpapp-Dach. Zunächst die Sicht vom Innenhof, ...


... dann die Sicht von "draußen". Wer genau hinschaut, sieht im Bereich des Ecks am unteren Dachende eine "geflickte" Stelle. Die rührt schlicht daher, dass die Auhagen-Platte, die zur Herstellung des Daches verwendet wurde, ein klein wenig zu schmal für beide Dachteile war: es fehlte am Ende der kleine Streifen. Also wurde der aus den übrig gebliebenen Resten einfach hineingeschnitzt. Jetzt, nach Einpinseln mit schwarzer Farbe, fällt das gar nicht mehr auf.


Die beiden "Schnittmuster" für die Dachteile wurden einfach aus Papier angefertigt. Dieses wurde an wenigen Punkten an den Sparren festgeklebt. Dann wurde durch Überstreichen mit den Fingern die Sparren-Konturen, insbesondere aber deren Enden, durchgedrückt. So ergab sich auf dem Papier ein genaues Abbild der realen Dachkonstruktion (i.e. keine Zeichnung auf dem Papier!). Das wurde mit Stift und Lineal nachgezeichnet und konnte dann als Schneidlehre für den Cutter dienen. So waren die beiden Dachteile sehr schnell gemacht - und passten erfreulicher Weise sehr gut.

Das folgende Bild zeigt das Lager, diesmal ergänzt um die Baracke, in der das Büro untergebracht ist. Der Bau ist zur Stellprobe beim Schotterwerk ausgeliehen. Grundsätzlich passt er gut, er ist aber zu lang. Deshalb ist geplant, einen solchen Bausatz zu nehmen, die Vorder- und Rückwand sowie entsprechend das Dach um das linke Fensterelement zu kürzen (Schnitt genau am rechten Rand dieses Fensters entlang). Dann hat der Bau immer noch gefällige Proportionen, der Ladehof ist aber um die "entscheidenden Quadratmeter" zum Rangieren größer. Außerdem muss ja irgendwo auch noch die Waage untergebracht werden ...


Nach getaner "Lackier"-Arbeit sieht das Ganze jetzt so aus - von innen ...


... und von außen.


Die nächsten Schritte: Dachrinne + Regenrohre, Verwitterung der Holzoberfläche an den bewitterten Flächen, Kohle in die Bansen, Mauerabdeckung für die Betonwände, ... - es gibt noch einiges zu tun, bevor dieser Nicht-Bausatz fertig ist. Erstaunlich, wie lange einen doch die paar Quadrat-Dezimeter beschäftigen können.

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#1338 von sarguid , 09.04.2014 18:24

Moment mal - ich komm ja garnicht mehr mit bei so vielen Antworten - also mal kurz in Antwort auf die Frage:

Zitat
@sarguid: Trennstellen?! Welche Trennstellen?!!



Trennstellen gibt es allerdings bei mir zuhauf: Oberirdisch bei den Tilligweichen weil dort die Herzstücke natürlich unterschiedliche Polarität haben und diese Herzstücke - im Unterschied zu Roco Elite - nicht unterbrochen sind.

Desweiteren gibt es aber auch Trennstellen weil ich die einzelnen Abschnitte ja überwachen muss und die Überwachung ja in die Abschnitte eingespeist werden muß. Natürlich sind zwischen den Abschnitten wiederum Trennstellen.

Ich denke ich werde mal einen Thread zu dem Rangierthema aufsetzen - als Appetizer muß ich noch ein paar Videos machen vom Rangieren Mit dem Thema haben andere ja auch schon ganze Bücher gefüllt ....


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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1339 von Opahausen ( gelöscht ) , 09.04.2014 19:46

Hallo Randolf,

das ist doch eine super Bauanleitung und super ausgeführt.
Ich hätte wahrscheinlich das verzogene Holz eingebaut,ich
mag eben alte Schuppen und da kann so etwas schon mal vorkommen.

Gruß,Hartmut


Opahausen

RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1340 von Lothar Michel , 09.04.2014 20:01

Hallo Randolf,

tolle Bastelarbeit Deinerseits.

Außerdem finde ich Deine ausführlichen Berichte zum Vorgehen immer wieder sehr anschaulich und inspirierend. Dank Dir, dass Du Dir dafür die Zeit nimmst, denn die ist ja immer zu knapp.

Die weiteren Fortschritte werden genauestens verfolgt...


Lothar
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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1341 von Carsten Lüdtke , 09.04.2014 22:12

Hallo Randolf,

nachdem ich mich nun in einigen Tagen durch dein Mühlfeld im Wald gelesen habe,
möchte ich mich mal ausdrücklich für deine tollen Arbeiten und die wunderbar ausführlichen Bauberichte bedanken.

Ich habe bei Dir so manche Idee gesehen, die auch mir Spaß machen würden.
Also, wenn Du mal auf einer anderen Modellbahn irgendetwas irgendwie bekannt vorkommen sollte...

Besonders spannend, aber vollkommen unabhängig voneinander, dein und mein letztes Bauprojekt,
gleiches Thema, aber epochenspezifisch, in einer etwas andere Umsetzung
Eventuell sollte auch ich über eine so schicke Bansenabdeckung nachdenken....


Schöne Grüße aus Dortmund
Carsten


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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1342 von SpaceRambler , 10.04.2014 00:39

... schnell noch ein paar Antworten vor'm Zubettgehen

@sarguid: in Jörn Pachl's "Systemtechnik des Schienenverkehrs" (http://www.joernpachl.de/buch.htm) hatte ich gelesen, wie und warum die Belegtmeldung von Weichenstraßen die Leistungsfähigkeit von Bahnhofs-Gleisanlagen erhöht. Tolle Primär-Lektüre! Nur scheue ich zur Zeit den Verdrahtungsaufwand für derart viel Rückmeldung. Außerdem muss ich noch mal nachlesen, ob das in der Epoche 2a auch schon so aufwendig gehandhabt wurde, oder ob das erst mit dem Einzug der Elektrik in die Bahntechnik (also Epoche 3) verstärkt eingesetzt wurde.

Wenn Du Buch-Empfehlungen zum Thema Rangieren hast, dann immer her damit! Davon habe ich zur Zeit einfach zu wenig HANDFESTE Literatur.

@Opahausen: Was schiefe Teile angeht, bin ich normalerweise auch nicht zimperlich. Wenn ich nämlich - etwa beim Abbruch solcher Häuser - sehe, wie man vor fast einhundert Jahren Dachstühle gebaut hat, da fällt mir überhaupt nichts mehr ein! Mein Vater hat in den 1960er Jahren hinter dem Innenhof seines Hauses eine(n) große Garage/Geräteschuppen/Hühnerstall gemauert (so groß wie heute eine Doppelgarage) und auf diesen ein Dach gesetzt. Die Sparren dieses Daches SIND (immer noch!) schlichte Fichtenstämme (!) geeigneter Dicke. Und die Rinde ist immer noch dran! Heute unvorstellbar - aber so ging das auch! Nur war die Holzkonstruktion meines H0-Bauwerks derart verzogen, dass sie sich mit den schon aufgestellten Bestandteilen des Kohlelagers einfach nicht mehr zusammenbringen ließ. Versuche, alles zurechtzubiegen, führten zu angeknacksten Ständern. Und dann hat es einfach keinen Sinn mehr, diese Teile hineinzwingen zu wollen.

@Lothar Michel: Es freut mich, wenn die Bilder nicht nur schön zum Anschauen sind, sondern auch Ideen geben, wie man es selbst machen kann. Inzwischen habe ich eine Vorgehensweise, mit der sich solche Baumaßnahmen recht flott dokumentieren lassen. Die Handy-Kamera liegt immer griffbereit daneben, gleich nach Schluss der Bastelaktivität werden die Bilder auf den Rechner gespielt, durchgeschaut, die untauglichen gelöscht. Danach skaliere ich die Bilder per eMail-Programm (!) in einem Rutsch auf 800x600 und sende mir die skalierten Bilder zu. Danach Hochladen auf den Bilderhoster, Text dazu, fertig!

@Carsten Lüdtke: Hallo Carsten, Respekt, dass Du meinen Thread gleich von Anfang bis Ende durchgelesen hast!!! Und wenn Du bei mir Ideen zum Nachbauen findest, dann freut mich das besonders - deshalb dokumentiere ich ja auch recht genau, wie ich was baue.

Allen eine angenehme Nachruhe!
Gruß, Randolf



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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1343 von notbremse , 11.04.2014 00:24

Hallo Randolf,

deine ausführliche Erklärung des Malheurs hat bei mir zu der Überlegung geführt, für Holz-Nichtholzverbindungen Loctite-Tröpfchen statt Weißeim zu nehmen, weil der Superkleber - dünn aufgetragen - im Gegensatz zum Leim nicht ins Holz eindringt, sondern sofort abbindet. Das Holz quillt somit nicht auf und dehnt sich nicht. Scheint prima zu funktionieren.

Vielen Dank!

Liebe Grüße

Karl


Wer schnell fertig werden will, sollte nicht Modellbau betreiben, sondern sich mit losen Damen vergnügen...

Mein Projekt im Stummiforum: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn


 
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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1344 von SpaceRambler , 11.04.2014 13:36

Servus Karl,

ich denke, Loctite & Co. leisten hier gute Dienste. Ein wenig habe ich mich um diese Sorte Kleber immer herumgedrückt, aber inzwischen komme ich mit ihnen gut zurecht. Vor allem das rasante Abbinden hat in vielen Anwendungen enorme Vorteile.

Was die Kunststoff-Profile angeht, so bevorzuge ich die im allgemeinen, weil sie filigraner sind als die Holzleisten. Siehe dazu einige Seiten vorher mein Sturzbühnen-Projekt für den Steinbruch. Dort hatte ich übrigens die "Holzbretter" auf der Unterkonstruktion mit Sekundenkleber angeklebt. Andererseits entsprechen die 2x2mm-Leistchen umgerechnet ca. 17 cm Kantholz, und das geht für den Bau solcher Schuppen schon in Ordnung.

Jedenfalls freut es mich, wenn die Erläuterung Dir weitergeholfen hat.

Grüße, Randolf



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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1345 von SpaceRambler , 14.04.2014 14:48

Hallo Friedl,

danke für den Tipp zum Leim-Auftrag! Aus dem Repertoire eines profilierten N-Bahners gibt es so manches, das man auch in H0 gewinnbringend anwenden kann. Ich werde das bei nächster Gelegenheit ausprobieren.

Einige erinnern sich sicherlich noch an die "Zwischendurch"-Isar-Bastelei (siehe hier):

http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=51&t=39188&start=1168

Inzwischen haben die beiden Modelle "Flügel bekommen", sprich: sie sind auf Reisen. Zur Zeit halten sie sich in Castel di Sangro in den Abruzzen auf. Dort entstand dieses Video, welches die dortigen Ausrichter des Comenius-Projektes drehten (wen der Gesang stört, sollte den Lautsprecher stumm schalten):

https://www.youtube.com/watch?v=Se7GE2XNhvk

Die Modelle sind von 4:20 bis 4:23 zu sehen, die (Mit-)Erbauerin ins Gespräch vertieft bei 3:50. Aus Sicht des Projektes war die Bastelei ein voller Erfolg. Weitere Stationen (u.a. Sizilien, Frankreich) sind geplant. Und die Italienischen SchülerInnen werden wir vermutlich zum diesjährigen Oktoberfest wieder begrüßen dürfen

Grüße, Randolf



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RE: "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

#1346 von SpaceRambler , 16.04.2014 10:07

Hallo "Mühlfeld"-Freunde,

am gestrigen Abend habe ich - quasi als Betthupferl - noch einige Züge auf die Reise geschickt. In Zeiten, in denen nur mit angezogener Bremse an der Anlage weitergebaut werden kann, ist es immer wieder motivierend, wenn wenigstens die Räder rollen. Und das tun sie!

Mir kam beim Betrachten dieser Prachtexemplare spontan die Idee, ein paar Aufnahmen zu schießen. Schnell das Handy herbeigeholt, und los ging's. Man sehe mir deshalb gewisse (Bewegungs-)Unschärfen nach, beizeiten gibt es auch wieder gut belichtete Fotos vom Stativ. Oder aber ich halte mal die Videokamera drauf ...

Jetzt aber zu den Zügen. Ein schönes Exemplar rauschte zur völlig falschen Tageszeit durch. Der gehört eigentlich in die Nachtstunden versetzt, ...


und zwar bei ausgeschalteter Deckenbeleuchtung und Illumination durch die - noch zu installierende - Bahnhofsbeleuchtung.


Hier noch einmal ohne Bewegungs-Unschärfe die ziehende BR01.186 (Roco, mit phänomenalem Sound), ...


... dahinter (leicht verwackelt) die prächtigen Schlafwagen dieses Luxuszuges. Ich bin mir nicht sicher, ob die Bespannung mit einer 01er ganz vorbildgerecht ist, besser wäre eine S3/6, noch im grünen Kleid der Epoche 2a. Aber die hat gestern gezickt, der muss ich wohl mal eine Wartung spendieren.


Danach scheppert ein Kohle-Ganzzug aus 26 O-Wägelchen durch den Bahnhof.


Das ist einer meiner Lieblingszüge, denn aufgrund der großen Zahl von Wagen wirkt er bei der Durchfahrt schier "endlos".


Danach muss sich die BR24 mit dem Personenzug beeilen, damit sie auf Gleis 4 an den Bahnsteig kommt, ...


... denn kurze Zeit später donnert schon der "lange Heinrich" (Epoche2-Version) mit einer 44er vorne dran durch den Bahnhof.


Dieser Zug hat höchste Priorität, denn aufgrund der ungünstigen Steigungsverhältnisse rund um Mühlfeld sollte der möglichst nicht zum Stehen kommen.


Soweit die Bilder für heute - diesmal nicht von irgendwelchen Basteleien. Aber Züge fahren lassen macht immer wieder großen Spaß

Grüße, Randolf



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#1347 von John Campbell , 16.04.2014 10:15

Hallo Randolf,

ich liebe Betrieb! Mehr davon! Insbesondere die Güterzüge haben es mir angetan. Jelängerjelieber, und insbesondere Ganzzüge.

MfG

Wolfgang


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Meine Anlage:

https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=60972


 
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#1348 von SpaceRambler , 16.04.2014 10:34

Hallo Wolfgang,

freut mich, dass Dir die Bilder so gut gefallen! Und klar: davon gibt es noch mehr. Ich bin zur Zeit dabei, die Anlage mal komplett von allen Bastelmaterialien, die dort herumliegen, zu befreien. Dann kann ich nämlich (a) den erreichten Stand einmal komplett dokumentieren und (b) gescheite Filme von rollenden Rädern machen. Mir gefällt nämlich mein - wenn auch noch nicht fertiges - Moba-Theater schon jetzt derart gut, dass es mir ein Riesenvergnügen bereitet, die Züge durch den Bahnhof rauschen zu lassen. Und immer gibt es "Volksauflauf": meine Mädels sind nämlich inzwischen auf diese Geräuschmuster "geeicht", und in der Regel bin ich mit meinem Vergnügen nicht lange alleine ...

Grüße, Randolf



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#1349 von br42 9001 , 16.04.2014 10:45

Hallo!
Wow was für eine Weichenstraße. Da wird Betrieb ja richtig
anstregend.

Grüße
Steffen


Endlich mal die Eifel
Altenahr 1959 im Modell


 
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#1350 von SpaceRambler , 16.04.2014 10:58

... stimmt! Meine fahrplanerischen Gedankenspiele treiben mir jetzt schon bisweilen den Schweiß auf die Stirn

Gruß, Randolf



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