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RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#1 von Harald , 22.05.2005 08:44

Ich will demnächst einige meiner Märklin H0-Lokomotiven mit einem Hochleistungsantrieb und Kühn T145 (oder Nachfolger) umbauen.

Mein Werkraum ist räumlich von meiner (zukünftigen) Modellbahn getrennt.

Mit welcher Hardware kann ich am besten in meinem Werkraum die Decoder programmieren ????

Märklin 6021 + Trafo = 180 Euro
Intellibox = 400 Euro

Was ist die bessere Wahl ? Gibt es eine weitere (billigere) Alternativen ?


Viele Grüße von

Harald



 
Harald
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RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#2 von Harry Lorenz ( gelöscht ) , 22.05.2005 09:07

Hallo Harald

Zitat
Märklin 6021 + Trafo = 180 Euro
Intellibox = 400 Euro



Also ich habe sowohl eine Control Unit 6021 (auf der Werkbank) als auch eine Intellibox ( IB ) an der Anlage. Aber zum Programmieren verwende ich nur noch ausschließlich die IB. Die 6021 dient nur noch dazu, meinen Rollenprüfstand zu betreiben. Leider geht das nur bis zur Adresse 80. Für die Adressen darüber muß ich dann eben die Verkabelung umstecken. Deshalb werde ich auch meinen Prüfstand an der Anlage mit anschließen, dann brauche ich die 6021 gar nicht mehr - höchstens noch als "Notnagel!"
Ich persönlich bin von der IB sehr begeistert. Gut, man kann diese Kühndecoder auch mit der 6021 programmieren - aber mit einer IB gehts es wesentlich komfortabler. Lok auf das Programmiergleis, die einzelnen CV's gezielt eingestellt und schon läuft die Lok wie gewünscht.

Ob sich aber zum "NUR" -Programmieren in einem anderen Raum das Anschaffen einer IB rechnet, das mußt du selber (und dein Geldbeutel) entscheiden. Aber ich denke, dafür wäre die IB mit ihren Möglichkeiten dann doch zu schade.

Ich verstehe aber eines nicht, wenn du Platz hast für eine 6021, dann ist doch auch Platz da für einen IB und einem Programmiergleis (muß nur so lang sein, wie deine längste Lok). Dann kannst du deine Decoder im Nebenraum einbauen und zum Programmieren gehst du dann halt mit deiner Lok zur IB !


Oder liege ich da irgendwie falsch??

PS. Den Trafo muß du sowohl bei IB als auch bei 6021 mitrechnen oder bei beiden eben auch nicht. Je nach dem. Gebraucht wird bei beiden Geräten ein Trafo!



Harry Lorenz

RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#3 von Harald , 22.05.2005 10:39

Hallo Harry,

vielen Dank schon einmal für Deine sehr hilfreiche Antwort !!

Meine Modelleisenbahn soll mit der MobaSbS von Patrik Urban im Eisenbahnraum gesteuert werden.

In meinem Werkraum will ich die Loks umbauen (Motor und Decoder), vielleicht kaufe ich mir für diesen Raum auch noch einen Rollenprüfstand zum Warten der Loks. D.h. im Werkraum brauche ich in jedem Fall Hardware, um überhaupt eine digitale Lok zum Laufen zu bringen.

Und wenn ich Dich richtig verstanden habe, bevorzugst Du eindeutig die Intellibox (ich habe die Botschaft verstanden !)!

Von Tams soll es im Sommer eine neue Zentrale (199 Euro + Trafo) geben, vielleicht warte ich noch, bis die auf dem Markt ist.....


Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag !

Harald



 
Harald
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RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#4 von Bernd Michaelsen ( gelöscht ) , 22.05.2005 12:01

Hallo Harry !

Zitat von Harry Lorenz
Ob sich aber zum "NUR" -Programmieren in einem anderen Raum das Anschaffen einer IB rechnet, das mußt du selber (und dein Geldbeutel) entscheiden. Aber ich denke, dafür wäre die IB mit ihren Möglichkeiten dann doch zu schade.

Ich verstehe aber eines nicht, wenn du Platz hast für eine 6021, dann ist doch auch Platz da für einen IB und einem Programmiergleis (muß nur so lang sein, wie deine längste Lok). Dann kannst du deine Decoder im Nebenraum einbauen und zum Programmieren gehst du dann halt mit deiner Lok zur IB !



Ein wesentlicher Vorteil der IB ist ausserdem, daß der Anschluss der Intellibox eben mit einem Griff über einen 6poligen Stecker erledigt ist.

Wenn der Kollege nun an der Werkbank arbeiten will, spricht ja nichts dagegen, einfach ausser der Lok auch die IB mit rüberzunehmen, anzukorken und fertig isses ! Sowohl die Versorgungsspannung, als auch Programmiergleis und/oder Normalgleis werden mit diesem einen Stecker verbunden. Dann gibt´s einen Stecker an der Anlage und einen an der Werkbank... Das Teil gibt es natürlich einzeln zu kaufen....

Den Trafo kannst Du aus der Rechnung fast mit rausnehmen. Für die Werkbank holt man sich im Bastelladen einen Trafo mit der passenden Wechselspannung für unter 15 €uro, baut den an der Werkbank so ein, daß er gegen versehentliche Berührung der Anschlüsse gesichert ist und daß der Trafo einfach mit der kompletten Werkbank aus- und eingeschaltet wird.

Das Programmieren von Kühn T 145 aber auch von Uhlenbroch-Decodern mit der IB ist meilenweit über der vorsintflutlichen und unpraktischen Methode mit der 6021 anzusiedeln. Das beginnt damit, daß die Eingabe von Werten über 80 ein Problem ist und endet damit, daß bei der CU sekundenlange Umschaltimpulse gegeben werden müssen, damit das klappt. Und das allerschärfste, man kann überhaupt nicht auslesen, was man denn nun programmiert hat. Dazu geht man dann anschliessend zum Kollegen mit der Intellibox.

Ich kann daher bestens verstehen, daß so viele Kollegen einen Graus vor dem Programmieren solcher Decoder haben. Dabei ist es viel schneller und einfacher, als wenn man erst die Lok aufschrauben muss und manuell etwas ändern muss. Und bei den neuen Loks ist die alte Märklin-Philosophie (Unsere Kunden können sowas nicht, da müssen die zum Fachhändler!) sowieso vorbei. Dabei ist aber festzuhalten, daß die Märklin-Fachhändler in der Beziehung überwiegend mit Unfähigkeit glänzen. Oder sie haben keine Lust zum Service. Also muss der Kunde so oder so selbst ran !
Da im Übrigen die Intellibox auch noch ein Interface zum PC bietet, kann man natürlich auch mit der zeitgemässesten Form des Programmierens arbeiten, nämlich mit einem Programm... Dann kann man die Werte der einzelnen Loks sogar archivieren und weiss noch nach langer Zeit, was da programmiert wurde...

Da man (mit Klimmzügen) natürlich auch die Märklinloks mit der IB programmieren kann, gehört die CU 6021 langsam ins Museum zu den schönen alten Loks in Göppingen. Da besteht dann allerdings keine Gefahr, daß sie bei einem Einbruch entwendet wird. (Dreifach- )

Wenn also 6021, dann gebraucht für 50 €uro (höchstens, denn mehr ist sie nicht wert!).



Bernd Michaelsen

RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#5 von Harry Lorenz ( gelöscht ) , 22.05.2005 12:20

Hallo Bern.nie

Was soll man zu deinen Ausführungen noch dazuschreiben können?
Eigentlich nix - man kann dir nur noch zu 100% zustimmen.

Eine Frage hätte ich aber doch noch:

Zitat
kann man natürlich auch mit der zeitgemässesten Form des Programmierens arbeiten, nämlich mit einem Programm... Dann kann man die Werte der einzelnen Loks sogar archivieren und weiss noch nach langer Zeit, was da programmiert wurde...



Dieses Programm habe ich noch nicht gecheckt. Ist das ein Uhlenbrockprogramm?? Vor " x Jahren" hatte ich mal das (ich glaube es hieß "Loktool" von Uhlenbrock. Ist das nun eine Weiterentwicklung desselbigen : :

Bei http://www.uhlenbrock.de/3/index.htm bin ich jedenfalls nicht fündig geworden

Bitte lasse mich nicht dumm sterben



Harry Lorenz

RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#6 von Bernd Michaelsen ( gelöscht ) , 22.05.2005 12:46

Hallo Harry !

Ich dachte im Moment eigentlich an Win-I-Pro, das in der Vollversion unter der Artikelnummer 1021 im Viessmann-Programm zu kaufen ist. Dabei ist ein Listenpreis von 64,00 €uro angegeben.... (LokShop bietet es für 49 €uro an)

Das ist im Moment in der Verion 2.0 zu haben. Ich habe es vor langer Zeit mal getestet und war davon angetan. Damals war aber der Kühn-Decoder noch nicht im Grundbestand (das dürfte er aber wohl heute --als Viessmann 5246 -- durchaus sein !??!). Man konnte aber durchaus andere Decoder aufnehmen und sogar das Logo des Herstellers in die Oberfläche einbinden....

Ich zitiere hier mal aus der Produktbeschreibung :

Zitat
Mit unserer PC-Software WINiPRO 2 verwalten und archivieren Sie Ihre Decoderdaten übersichtlich und einfach. Mit einem Mausklick erreichen Sie alle Funktionen, um Ihre Decoder zu programmieren und auszulesen. Alle CV-Registerinhalte (d.h. die Eigenschaften des Decoders) werden übersichtlich in einem Dialog dargestellt. Neben dem Ausdruck eines Protokolls sind auch ein Testbetrieb, das Speichern der Decodereinstellungen in einer Datenbank sowie graphisches Gestalten der Geschwindigkeitskennlinie mit der Maus leicht möglich.
Mit dem Software-Modul "Zusatzdecoder" stehen die Daten ca. 150 weiterer Decoder zur Verfügung, mit denen die Lokdecoder-Datenbank erweitert werden kann.
Voraussetzungen: PC mit Pentium- oder vergleichbarem Prozessor, CD-ROM-Laufwerk, Grafik 800 x 600, Windows 95/98/2000/ME/XP oder NT4.0).
Zusätzlich benötigen Sie noch ein Computer-Interface für Ihre Digitalsteuerung (z.B. das Lenz Interface für Roco-, Tillig und Lenz-Zentralen) um WINiPRO nutzen zu können. Bei der Uhlenbrock Intellibox und dem Fleischmann TWIN-Center ist dieses Interface bereits eingebaut. Das Interface von Märklin kann leider nicht mit WINiPRO zusammenarbeiten.



Ich denke mal, dieses Ding könnte uns weiterbringen .....

Aber eben ohne Gewehr und Peng,peng !



Bernd Michaelsen

RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#7 von Harry Lorenz ( gelöscht ) , 22.05.2005 15:45

Hallo Bern.nie

Zitat
Ich dachte im Moment eigentlich an Win-I-Pro, das in der Vollversion unter der Artikelnummer 1021 im Viessmann-Programm zu kaufen ist. Dabei ist ein Listenpreis von 64,00 €uro angegeben.... (LokShop bietet es für 49 €uro an)



Danke mal für deine schnelle Antwort. Kommende Woche habe ich zwar etwas wenig Zeit, aber übernächste Woche befasse ich mich mal mit der Sache. Lokshop ist ja nur ca 25 km von mir entfernt.

Vielleicht kann es mir auch Herr Martin von Bahnhöfle in Bretten besorgen,

1. nur 6 km
2. Preise in der Regel noch etwas günstiger als Lokshop
3. er führt auch Viessmann-Arikel

4. Geduld muss man allerdings haben - aber es ist ja nicht sooo arg dringend



Harry Lorenz

RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#8 von Harald Koch ( gelöscht ) , 22.05.2005 20:55

Hallo Harald,

Zitat
Mit welcher Hardware kann ich am besten in meinem Werkraum die Decoder programmieren ????




Falls du an deinem Programmierplatz einen PC zur Verfügung hast, ist sicher der ESU Programmer die preiswerteste Lösung. Habe selber keinen aber wenn ich mich recht erinnere ist Hanno dafür Experte. Leider kommen wir ja an die alten MIF Beträge nicht mehr ran. Vielleicht liest er das hier ja und klärt uns noch mal auf.

Gruß aus Berlin
Harald



Harald Koch

RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#9 von Christian Lütgens ( gelöscht ) , 23.05.2005 16:21

Hallo,

ich habe mir gerade für knapp 8 Euro eine 6020 bei eBay ersteigert. Control 80 war noch vorhanden und wird dank PC-Steuerung nicht mehr gebraucht, Trafos haben sich im Laufe der Zeit auch angesammelt - billiger geht's wohl nicht. Und der Komfort ist tatsächlich besser als mit der 6021, weil die 6020 keinerlei Refresh sendet.

Wenn's nur um die CV-Programmierung DCC-fähiger Decoder geht, kannst Du Dich natürlich im gesamten DCC-Spektrum umsehen, da gibt's ja nicht nur die Intellibox.


Bye,
Christian



Christian Lütgens

RE: Womit kann ich am billigsten Decoder programmieren? IB?6021?

#10 von HXMIESA ( gelöscht ) , 23.05.2005 17:54

Hola!

Zitat von Harald
Mit welcher Hardware kann ich am besten in meinem Werkraum die Decoder programmieren ????

Märklin 6021 + Trafo = 180 Euro
Intellibox = 400 Euro

Was ist die bessere Wahl ? Gibt es eine weitere (billigere) Alternativen ?



Also wann du dich für der 6021 entscheidet, kanst du das für 70,- en Ebay kaufen (Nagelneu!).
Für den trafo kanst du eine ältere blaue oder weisse normaler "analog" trafo brauchen, wenn du das nur für ein "programier-gleis" benötigen.



HXMIESA

   


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