ich habe gesucht, aber nichts gefunden. Wie groß ist der minimal mögliche Gleismittenabstand auf gerader Strecke, ohne dass sich auch dicke Loks (BigBoy) und Wagen nicht berühren.
Gruß Fr@nk (in der Hoffnung bald noch ein Gleis mehr von 3m Länge im Schattenbahnhof zu haben)
ich habe gesucht, aber nichts gefunden. Wie groß ist der minimal mögliche Gleismittenabstand auf gerader Strecke, ohne dass sich auch dicke Loks (BigBoy) und Wagen nicht berühren.
Gruß Fr@nk (in der Hoffnung bald noch ein Gleis mehr von 3m Länge im Schattenbahnhof zu haben)
Moin Frank,
selbst ist der Mann. Stell deine größten Loks oder Wagen aufs Gleis und mess nach.
Zitat von Fr@nk und wenn morgen dann ein dickerer Brocken dazu kommt? Gleis wieder rausreißen? Da will ich doch auf Nummer sicher gehen.
Naja, solange es nicht die projektierte Riesen-Eisenbahn (4m Spurweite) aus der dunkelsten deutschen Epoche wird, hält sich das Risiko in Grenzen.
Wir (KombiModell) haben für unser KV-Terminal auf der »Paradestrecke« 45mm gewählt, das entspricht knapp 4m beim Vorbild – und ist für das gedachte Szenario »KV-Terminal im Grenzgebiet DE/CH mit eindeutigem Hang zu Letzterem*« eigentlich schon zuviel. Liegen die G(e)leise in Südschwaben doch häufig nur 3,60m auseinander. In den jüngst in den zumindest betriebsfähigen Zustand gebrachten Wendemodulen (180° Bögen mit ca. 484 /543mm Bogenhalbmesser, Gradiente von im Mittel 30 Promille, jeweils einfachem G(e)leiswechsel und dabei auch noch fetter Überhöhung) regieren natürlich die ca. 59mm Gleismittenabstand. Was allerdings auch für einen WRmz137 (?) mit seiner LüP von 316mm und entsprechendem Drehzapfenabstand durchaus ausreichend ist. Im Schattenbahnhofsbereich auf der Rückseite waren wir sehr geizig mit dem Holz resp. haben aus geplanten drei G(e)leisen beim Bau dann doch deren vier gemacht – sodaß es hier mit nur noch 40mm in der Geraden sehr knapp zugeht. Hauptproblem hier war die Aufweitung hin zu den Bogenbereichen resp. Weichenstraßen. Immerhin bekommen wir damit auf 20cm Breite neben dem Holztragwerk – der Schattenbahnhof hängt quasi rückwärtig an den »richtigen« Modulen – und der parallel laufenden Elektrik maximale Abstellkapazität. Und auf mehr kommt es im Schattenbahnhof ja auch nicht an (Betriebssicherheit einmal vorausgetzt).
Vom Vorbild her sind Taschen- und RoLa-Wagen für den kombinierten Verkehr wohl so ziemlich das breiteste, was regulär verkehrt. Und da haben wir mit unseren 35mm breiten Exemplaren keine Probleme im Betrieb. (Vorausgesetzt freilich, die Klappriegel liegen richtig an resp. auf. Denn sonst gibt es Kleinholz – wie weiland im Bahnhof Bonn in 1:1 . )
*Es handelt sich dabei wenigstens um ein Land, in dem kein A**** als Finanzminister wirkt(e) und in dem nicht ein jeder, der Geschäfte mit Partnern aus dem Nachbarland betreibt, unter Pauschalverdacht gestellt wird.
Die breitesten Wagen bei uns sind Muldenkippwagen von Märklin (Artikel-Nr. 4635). Die Stangen, mit denen die Mulden gekippt werden, stehen je nachdem, wer zuletzt mit den Wagen gespielt hat, auch schon mal 21 bis 22 Millimeter über die Gleismitte. Das wäre ein Gleismittenabstand von mindestens 45 Millimetern.
Unsere Bahnsteige sind 9 Millimeter über Schienenoberkante und 20 Millimeter von der Gleismitte. Da stoßen die Wagen manchmal an und entgleisen, weswegen sie demnächst auf die "Verkaufen"-Liste kommen. Angeschafft werden dafür Taschenwagen von ... KombiModell. Ich hoffe, die bestehen ihre Betriebssicherheits-Prüfung .
Die Bahnsteige werden trotzdem modifiziert und 22 Millimeter von der Gleismitte positioniert.
So wenige Millimeter im Schattenbahnhof Platz zwischen zwei Zügen birgt natürlich das Risiko, alles abräumen zu müssen, wenn mal ein Zug entgleist ist. Da kommt man mit den Fingern ja kaum noch dazwischen. Eventuell ein extra Berge-Werkzeug mit blechdünnen Greifern anfertigen? Wagen, die nicht mit der Fleischmann-Profikupplung ausgestattet sind, wirst Du kaum noch auseinander bekommen.
Grüße, Peter
Bei campact.de per E-Mail abstimmen: 49-Euro-Ticket retten! ... das haben Stand 25.08.2023 um 20:45 Uhr schon 115.000 Menschen getan.
Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.
es geht um ein zusätzliches Gleis von gut 3 metern im Schattenbahnhof. Das Gleis würde sich ganz vorne befinden, also an der am besten zugänglichen Stelle.
Kompromiss wäre: 1. Einfahrt in einerer R2-Kurve über eine C-Gleis R1 Bogenweiche (nur so bekommt man überhaupt einen so engen Abstand) 2. Einen engen Gleisabstand.
Nach dem jetzigen Plan wäre der Mittenabstand von Gleis 1 zu Gleis 2 zu Gleis 3 jeweils ca. 52mm. Nach den Reaktionen hier also im grünen Bereich.
Der Abstand zur Plattenkante sprich Kaltverformung wäre dann noch 5mm. ops:
die breitesten Wagen bei Märklin sind die handbetriebenen Kranwagen. Da steht die Kurbel ziemlich weit über das eigentliche Lichtraumprofil hinaus! Und selbst wenn sich nicht gerade zwei Kranwagen begenen, so macht sich ein Kratzer durch die Kurbel auf dem neuen D-Zug-Wagen nicht besonders.