Hatte mich erst vor ein paar Minuten in diesem Forum angemeldet und komme gleich mit einer Frage an, wie soll's anders sein
Wagte mich Heute zum ersten Mal an den digitalen Umbau einer Lok (irgendwann ist immer das erste Mal). Dafür musste meine alte KLVM dran glauben und wurde mit dem 60923 umgebaut (Bitte nicht Fragen, warum ausgerechnet 60923 und nichts anderes; Weihnachtsgeschenk, reicht wohl als Antwort ).
Beim Umbauch orientierte ich mich an den Anleitungen, die ich in diesem Forum gefunden hatte (dafür einen herzlichen Dank an Alle, die mit den Infos rübergekommen sind. Einfach Super!).
Der Umbau - trotz zittriger Hände - klappte soweit einwandfrei. Zumindest kann ich das soweit beurteilen, weil kein Qualm oder sonstiges Chaos passierte, als ich die Lok auf das C-Gleis stellte und der mfx an der MS automatisch alles Korrekt anmeldete.
Jetzt kommt jedoch das große ABER: die Lok fährt nicht, macht kein Geräuch, einfach gar nichts.
Hat jemand eine Idee, woran das liegen mag?
Danke Euch im Voraus für ein paar Hinweise, wonach ich Suchen könnte.
Hallo Markus, willkommen im Club. Kommen wir zu deinem Problem. Hast du die Kohlen bzw. beim Scheibenmotor die Kupfergaze und die Kohle eingesetzt ? Denn ohne die wird es wohl nicht gehen
ja, die Kohle habe ich eingebaut, auch die Federn sind dran. Mir war jedoch nicht bewußt, dass die Kohle auch "falsch" herum eingefügt werden kann. Diese "Ritze", die an der Kohle einseitig besteht, wie herum muss die denn rein? So das die Federn an der Ritze nach "Außen" hin deuten?
Habe einmal ein Foto meines Umbaus gemacht, da ich hier wohl keine jpg und andere Bilderformate hochladen kann, schnell auf meiner Homepage angelegt. Hier der Link, vielleicht hilft Euch das noch weiter zur Analyse.
Die Kohlen müssen so eingebaut werden, dass die Feder genau in dieser "Ritze" liegt. Aber etwas anderes, lassen sich die Antriebsräder denn von Hand bewegen? Eventuell klemmt ja etwas oder vielleicht ist eine von den beiden Schrauben der Motorschildbefestigung zu lang. Bei bestimmten Modellen (frag mich jetzt nicht welche) musste man eine der beiden Schrauben etwas kürzen.
....oder vielleicht ist eine von den beiden Schrauben der Motorschildbefestigung zu lang. Bei bestimmten Modellen (frag mich jetzt nicht welche) musste man eine der beiden Schrauben etwas kürzen.
Gruß, Jochen
Hi,
ja jetzt wo Du es sagst. Ich bin mir ziemlich sicher, daß dies Lok dazugehört.
Eine der 12 mm langen Schrauben mußte gekürzt werden, sonst wird ein Zahnrad blockiert.
des Übels Kern ist gefunden: eine Kohle war nicht korrekt eingefügt! Kleiner Fehler mit großer Auswirkung Das mit diesen Federn und Kohle ist schon eine ziemliche Geduldsarbeit...
Die Gute läuft jetzt ohne Murren los
Zu dem Tip mit den (eventuell zu langen) Schrauben: hatte eben alles nochmals ausgebaut und die im 60923 beigelegten Schrauben einfach mal so ins Gehäuse eingeschraubt: keine Probleme, die passen einwandfrei und alle Zahnräder liefen (kann ich jetzt auch mit ruhigem Gewissen sagen, nachdem ich wieder alles zusammengebaut habe). => keine Verkürzungen (jedenfalls bei der 3090 von mir) notwendig gewesen.
Werde jetzt mir meinen kleinen Testkreis mit meiner ersten Umbaulok gönnen - träum Irgendwann - wenn ich fertig mit dem träumen bin - kommen meine restlichen Analogen dran (3000, 3077, 3016, 3054 - eine davon ist bereits 40 Jahre alt). Mal schauen, ob diese auch so problemlos klappen...
Euch allen für die schnelle Antworten vielen herzlichen Dank und noch einen guten Start ins neue Jahr (Dank der ersten täglichen guten Pfadfindertat bei Euch ist ja jetzt gelungen ).
Viele Grüsse aus dem Hessenlande Markus
P.S.: Werden eigentlich Tips und Tricks bzw. Anleitungen auf irgendeiner Homepage gesammelt/zusammengestellt? Dann könnten die Hinweise mit der korrekten Lage einer Kohle bzw. mit den Schrauben für andere bestimmt weiterhelfen. Bin auch gerne bereit Bilder dafür zu erstellen.
noch ein kleiner Umbautipp: Nach Motorumbau die Lok ohne Decoder mit DC laufen lassen, dann kann man Fehler leichter einkreisen, es kommt immer mal vor, das etwas klemmt.