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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#1 von rgroll , 19.01.2010 08:41

Hallo Kollegen,

ich bin am überlegen, welches Gleis ich für meinen zweiten Schattenbahnhof verwenden soll.
Zur Auswahl steht das Märklin-Flexgleis oder ein 2L-Gleis (evtl. GT-Gleis oder Piko), wo ich dann den Mittelleiter noch basteln muß.
Überwiegend geht es hier um gerade Strecken.

Das Mä-Gleis ist neu sehr teuer und kein Thema. Gebraucht für 3-5 EUR ziehe ich es in Erwägung.
Eine Alternative wäre ein 2L-Gleis mit Puko-Band (Peco) oder anderem Selbstbau-Mittelleiter.

Nun meine Fragen:
- wie sind Eure Erfahrungen mit selbst gemachten Mittelleitern ? Lohnt sich der Aufwand ? würdet Ihr es wieder so machen ?
- Bei den selbstgemachten Mittelleitern wird häufig Messingdraht vorgeschlagen. Gibt es da keine Kontaktprobleme wegen Oxidation (o.ä.) wie häufig bei Mä-Gleis ?
Gerade die Oxidation wäre im Sbf sehr lästig.

Danke für die Antworten.


mfg
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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#2 von Roland , 19.01.2010 08:56

Ich baue meine jetzige Anlage mit dem Flex-Gleis von Märklin. Über Selbstbau-Mittelleiter habe ich hier einiges gelesen und wurde nicht davon überzeugt. Wenn man einen Zurüstmittelleiter kaufen will, dann werden die Schienen sogar teurer als das Flex-Gleis.

Die einzige wirkliche Alternative, die ich hier mal gefunden habe war, dass jemand einen Kupferdraht um jede zweite Schwelle geschlungen hat und sich so in ein 2L-Flex-Gleis einen Mittelleiter eingebaut hat. Wie es hier mit der Betriebssicherheit aussieht kann ich nicht sagen.
Problematisch dürfte es aber werden, sobald Weichen kommen und der Mittelleiter erhöht werden muss, so dass der Schleifer über die jeweiligen Schienenprofile kommt. Klar kann man das auch selbst basteln, aber das ist dann auf alle Fälle auffälliger als die Pukos des K-Gleises.

Ich würde mir also an deiner Stelle einen Händler suchen (siehe Stummis Preisliste), der das Flex-Gleis von Märklin günstig anbietet und meine Anlage damit bauen. Angebote vergleiche lohnt hier echt. Und eventuell auch mal eine Aktion eines Händlers abwarten.


Viele Grüße
Roland

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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#3 von puls200 , 19.01.2010 09:05

Mittelleiter-Selbstbau: Ich würde es wieder tun

Die schnellste und preiswerteste Methode ist in der Tat die "Draht"-Lösung. Ich habe versilberten Kupferdraht verwendet und bisher keinerlei Probleme mit Oxidation oder ähnlichem.

Weichen sind ein anderes Thema, da brauchst du schon viel Enthusiasmus. Aber man kann doch problemlos z.B. Roco Code 100 mit herkömmlichen K-Gleis weichen kombinieren.

Grüße,
Daniel


 
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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#4 von rgroll , 19.01.2010 09:14

Hallo,

Weichen sind kein Thema. Es geht fast nur um gerade Strecken.


mfg
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#5 von CR1970 , 19.01.2010 09:24

Im Schattenbahnhof würde ich kein Pecoband verlegen, zu teuer. Die Drahtwickelmethode mit günstigem 2-L-Gleis oder gar durchgehender Mittelleiter auf Schraubenköpfe gelötet erfüllt den Zweck.


Andrà tutto bene und nette Grüße von CR1970
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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#6 von supermoee , 19.01.2010 09:28

Hallo,

in Schattenbahnhöfen gilt für mich die bestmögliche Betriebssicherheit. Somit käme bei mir eine Selbstbaulösung nicht in Frage. Eine Kontaktschlaufe jede 2te Schwelle wäre mir nicht genug, geschweige von der Positionierungsgenauigkeit und dem Kippen des Schleifers auf dieser Schlaufe.

Gibt es schon Erfahrungen mit dem Verschleiss von Schleifer und Schienen mit der Selbstbaulösung? Der Schleifer rutscht über jede 2. Schwelle auf Kunststoff. Wer ist härter, Schleifer oder Schwelle?
der Kupferdraht ist auch sehr weich. Ist der irgendwann runtergefahren??

Gruss

Stephan


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#7 von Roland , 19.01.2010 09:35

Zitat von supermoee
Der Schleifer rutscht über jede 2. Schwelle auf Kunststoff. Wer ist härter, Schleifer oder Schwelle?



Wenn ich die Schwellen mit Kupferdraht umwickle, rutscht kein Schleifer über die Schwellen aus Kunststoff. Der Kupferdraht wird ja nicht in die Schwellen eingelassen.


Viele Grüße
Roland

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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#8 von puls200 , 19.01.2010 09:42

Stephan, lies mal genau: Ich habe versilberten Kupferdraht verwendet. Das ist etwas härter wie Kupfer aber noch problemlos wickelbar. Die Schleifer haben damit überhaupt keine Probleme. CR1970 hat es ja schon gesagt: wenn man nicht wickeln will kann man den draht auch direkt zwischen den Schwellen führen, das ist im Schattenbahnhof ja nun kein Problem..
Ich kann nur empfehlen, es mal selbst auszuprobieren: Das kostet ja nun nicht die Welt.
Gruß
Daniel


 
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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#9 von Karlheinz Hornung ( gelöscht ) , 19.01.2010 10:12

Hallo,

im nicht sichtbaren Bereich kann man Zweileitergleis nehmen. Für den Mittelleiter empfehlen sich N-Spur Flexgleise. Diese Profile werden einfach mit einzelnen gekürzten N-Einzelschwellen zum Beispiel mit Heißkleber oder Stabilit zwischen die H0 Schwellen geklebt. Das ergibt zwar einen durchgehenden Mittelleiter aber im nicht sichtbaren Bereich sollte das nicht stören.

Günstige Bezugsmöglichkeit www.flexgleise.de


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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#10 von mobaghost ( gelöscht ) , 19.01.2010 10:29

Zitat von rgroll
Hallo Kollegen,

...Zur Auswahl steht das Märklin-Flexgleis oder ein 2L-Gleis (evtl. GT-Gleis oder Piko), wo ich dann den Mittelleiter noch basteln muß.
Überwiegend geht es hier um gerade Strecken..........




Hallo,
ich muss mal meinen Senf auch dazugeben, auch wenn ich "nur" 2L-GL Fahrer bin.
Ich habe beide Gleise und dazu noch eine 3. Variante auf meiner Anlage verbaut. Dabei habe ich folgende Erfahrung gemacht:
(bezogen auf das Zitat und hier besonders auf "gerade Strecken")
alle Code 100 2,5mm

Piko Flexgleis: sehr weich und hoch flexibel, gut geeignet für Kurven
Für lange gerade Strecken (meiner Meinung nach) ungeeignet, Preislich liegt es zwischen GT und Roco

GT Flexgleis: relativ starres Gleis, die Schwellenschnitte damit es zum Flexgleis wird, sind nur einseitig angebracht
in Kurvenlage sollte man also aufpassen, das die Einschnitte immer zur Kurvenaussenseite liegen, Preislich am günstigsten,
gerade bei Mengenabnahmen im Direktvertrieb.

Roco Flexgleis: gibt es in 2 Ausführungen als 2,5mm Gleis, flexibel , aber wesentlich stabiler als das wabbelige Piko
und als starres Metergleis, ideal für gerade Strecken. Eine 3. Ausführung gibt es noch als Betonschwellengleis (graue Schwellen),
Preislich am teuersten.

Wobei sich alle im Rahmen als "Neugleis" von ca 2,50 Euro bis 3,50 Euro bewegen. Bei allen 3 Gleisen
handelt es sich um Neusilber in scheinbar verschiedenen Legierungen bzw Zusammensetzungen.
Bei mir läuft z.B. das GT Gleis am geringsten an, dann folgt gleichauf in etwa das Roco, am schlechtesten verhält sich das Piko.
Da muss ich öfters mal mit Kontakt 60 oder Tuner 600 drüber, es setzt dann mal hi und da dunkle Flecken an.
Das betrifft aber komischerweise meine "normalen" verlegten Piko Gleise so gut wie garnicht.......


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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#11 von supermoee , 19.01.2010 10:42

Zitat von Roland

Zitat von supermoee
Der Schleifer rutscht über jede 2. Schwelle auf Kunststoff. Wer ist härter, Schleifer oder Schwelle?



Wenn ich die Schwellen mit Kupferdraht umwickle, rutscht kein Schleifer über die Schwellen aus Kunststoff. Der Kupferdraht wird ja nicht in die Schwellen eingelassen.




Hallo Roland,

wenn ich aber nur jede 2te Schwelle umwickle, wie einige hier im Forum gemacht haben, dann rutscht der Schleifer eben auf jeder 2ten Schwelle auf Kunststoff und hebt hinten ab weil er nach vorne kippt.

Hallo Daniel,

Silber ist ja auch kein besonders harter Metall.

Ich frage ja nur, ob es Erfahrungen gibt. das ist nur akademisches Interesse, bei mir ist es eh zu spät, die Schattenbahnhöfe stehen schon.

Gruss

Stephan


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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#12 von puls200 , 19.01.2010 11:25

Also ich fahre seit anderthalb Jahren auf meinen Drähten durch die Gegend und kann keine Abnutzungserscheinungen feststellen. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl daß der Draht sogar wesentlich unempfindlicher gegenüber Dreck und Korrosion ist. Zum Kippen: das habe ich bisher nicht feststellen können, bei jeder zweiten umwickelten Schwelle liegen die Kontakte immer noch so dicht beieinander, daß der Schleifer zu jeder Zeit auf mindestens 2 aufliegt. Etwas anders sieht es bei dem Peco-Band aus, hier muß man ziemlich aufpassen das die herausstehenden Knubbel die richtige Höhe haben..


 
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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#13 von rgroll , 19.01.2010 11:55

Zitat von Karlheinz Hornung
Hallo,

im nicht sichtbaren Bereich kann man Zweileitergleis nehmen. Für den Mittelleiter empfehlen sich N-Spur Flexgleise. Diese Profile werden einfach mit einzelnen gekürzten N-Einzelschwellen zum Beispiel mit Heißkleber oder Stabilit zwischen die H0 Schwellen geklebt. Das ergibt zwar einen durchgehenden Mittelleiter aber im nicht sichtbaren Bereich sollte das nicht stören.

Günstige Bezugsmöglichkeit www.flexgleise.de


Hallo Karlheinz,

wie verhält es sich mit der Abnutzung und der Lautstärke bei durchgängigem Mittelleiter ?
Hält das zuverlässig mit Heißkleber ?


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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#14 von Karlheinz Hornung ( gelöscht ) , 19.01.2010 12:01

Zitat von rgroll
wie verhält es sich mit der Abnutzung und der Lautstärke bei durchgängigem Mittelleiter ? Hält das zuverlässig mit Heißkleber ?



Hallo,

Abnutzung ist kein Thema, durchgehender Mittelleiter war ja bei Märklin und Trix jahrzehntelang Standard. Heißkleber hält aber vermutlich nicht auf einem unisolierten Dachboden.

Wobei es Heißkleber ja mit völlig verschiedenen Schmelzpunkten und sogar in schwarz gibt.


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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#15 von rgroll , 19.01.2010 13:00

Hallo Karlheinz,

Heißkleber erzeugt ja dann eine starre Verbindung. Sollte es nicht Dehnmöglichkeiten geben ?


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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#16 von schienenwolf45 , 19.01.2010 13:24

Hallo Ralf,

ich habe die letzten 18 Monate damit verbracht, meine 10 Schattenbahnhöfe zu bauen. Da das Märklin Flexgleis selbst bei sehr günstiger Einkaufsquelle kostenmäßig ausschied, habe ich mich für das GT-Gleis in 2. Wahl entschieden. Der Mittelleiter bildet ein TT-Profil von Tillig, dass mit Heißkleber eingeklebt wurde.
Das Gleis sieht nachher aus wie ein TRIX-Express-Gleis.
Aktuell kostet die B-Sortierung bei GT 1,71 €/Stück. Das Tillig-Profil ca. 1 Euro. Günstiger geht es für 1 Meter! Schattenbahnhofsgleis wohl kaum noch. Natürlich war es eine Menge Arbeit rund 250 Meter Gleise zu verlegen. Der Marken-Heißkleber hält-wobei ich die Methode schon vor Jahren auf ihre Dauerstabilität austestete- bombenfest. Und falls mal doch was passiert: Mit einem Lötkolben kurz anschmelzen und das Profil richten.

Das GT-Gleis ist recht starr. Für gerade Schattenbahnhöfe aber ideal. In Bögen macht sich das Roco-Flex oder das Pikogleis besser.

Gruß
Mike


 
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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#17 von Karlheinz Hornung ( gelöscht ) , 19.01.2010 13:24

Hallo Ralf,

ich will ja nicht die Flexgleise mit Heißkleber befestigen sondern die Schwellen der N-Gleise zwischen den H0 Schwellen. Flexgleise würde ich immer mit Acryl- oder Klebern auf Gummibasis verlegen, schon wegen der Geräuschdämmung.

Unabhängig vom konkreten Fall :

Die unterschiedliche Ausdehnung von Gleisprofilen und Schwellenband kann zum Problem werden. Auf einer Zweileiteranlage mit Fleischmann Messing Gleisen haben sich bei mir in einem Kellerraum die Profile von den Kunststoffkrallen abgesprengt und 30 cm nach oben gebogen. Daneben liegende Roco Flexgleise aus Neusilber zeigten sich völlig unbeeindruckt und blieben sauber liegen.


Karlheinz Hornung

RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#18 von rgroll , 19.01.2010 13:41

@Karlheinz:
ich dachte, Du nimmst nur das N-Profil und klebst es auf die Schwellen der H0-Gleise.
Du nimmst also das ganze Gleis oder sägst es einmal längs durch. Verstehe ich das richtig ?
Gute Idee !

@Mike:
was meinst Du mit "Marken"-Heißkleber ?


mfg
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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#19 von Karlheinz Hornung ( gelöscht ) , 19.01.2010 14:04

Zitat von rgroll
oder sägst es einmal längs durch. Verstehe ich das richtig ?



Hallo,

aus jedem N-Flexgleis werden zwei Mittelleiterprofile gewonnen. Schwellen werden einzeln abgelängt/halbiert und dienen dann als Füßchen. Man packt natürlich nicht zwischen jede H0 Schwelle eine N-Schwelle sondern alle paar Zentimeter. Je enger der Radius um so mehr Füßchen. Mit der Minitrennscheibe ist das Trennen kein Problem. Für abschaltbare Abschnitte kann man sogar die Isolierschienenverbinder verwenden.

Marken- Heißkleber zum Beispiel von Pattex, keinen aus dem 1-Euro-Laden und auch keinen von Aldi. Nichts gegen Aldi aber der Heißkleber haftet nicht gut und läßt sich mühelos abziehen. Um Tischsteckdosen in Regalen zu fixieren ist er aber ideal da er den Untergrund nicht beschädigt.


Karlheinz Hornung

RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#20 von schienenwolf45 , 19.01.2010 18:03

Zitat von Karlheinz Hornung

Zitat von rgroll
oder sägst es einmal längs durch. Verstehe ich das richtig ?



Hallo,

..........
Marken- Heißkleber zum Beispiel von Pattex, keinen aus dem 1-Euro-Laden und auch keinen von Aldi. Nichts gegen Aldi aber der Heißkleber haftet nicht gut und läßt sich mühelos abziehen. Um Tischsteckdosen in Regalen zu fixieren ist er aber ideal da er den Untergrund nicht beschädigt.




Genau!

ich benutze Steinel/Pattex/Uhu mit der passende Pistole.
Mit Lidl, Aldi und Co. habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.
Uhu hatte mir mal per Mail mitgeteilt, dass davon auszugehen ist, dass bei nicht direkter Sonneneinstrahlung
und halbwegs konstanter Temperatur es zu keinen Problemen kommen wird.
Die ersten Gleise habe ich ca. im Jahre 2000 so befestigt.
Der Kleber hält!

Gruß
Mike


 
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#21 von Jumbo-44 , 20.01.2010 13:03

Zitat von mobaghost

Bei mir läuft z.B. das GT Gleis am geringsten an, dann folgt gleichauf in etwa das Roco, am schlechtesten verhält sich das Piko.



Das gibt schon mal Punkte für das GT-Gleis.
Mir ist bei meinen Versuchen aufgefallen, daß das Piko-Flexgleis auf identischem Unterbau (4mm Kork auf 10mm Sperrholz) deutlich weniger laut ist als das Märklin-Gleis.
Kann jemand mit einem Vergleich von Piko und GT Flexgleisen aufwarten? Hat eines der beiden dort die Nase vorn?

Gruß,

Mark


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RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#22 von Walter Zöller ( gelöscht ) , 20.01.2010 21:36

Hallo Freunde,

gelegentlich habe ich schon von meinen Flexgleisen zum Märklin-C-Gleis geschrieben. Ich verwende das RocoLine-Flexglies ohne Bettung und dazu den Herei-Pukostreifen, den es kupferfarben für Holzschwellen und grau für Betonschwellen gibt.
Wenn man die längere Nase über die Schwelle biegt, ist dieser Puko nicht höher als der vom Original-C-Gleis und hat sich 100% bewährt.

Zum TRIX-C-Gleis kann man das RocoLine-Flex unverändert verwenden, da beide das gleiche zierliche Schienenprofil haben.

In beiden Fällen benutze ich als Endadapter je ein halbes 77er Gleisstück und erspare mir damit viel Anpassungs-Gefummel.

Gruß
Walter


Walter Zöller

RE: Mä Flexgleis contra 2L-Flexgleis mit Mittelleiter-Bastelei

#23 von rgroll , 21.01.2010 08:47

Zitat von Walter Zöller

gelegentlich habe ich schon von meinen Flexgleisen zum Märklin-C-Gleis geschrieben. Ich verwende das RocoLine-Flexglies ohne Bettung und dazu den Herei-Pukostreifen, den es kupferfarben für Holzschwellen und grau für Betonschwellen gibt.
Wenn man die längere Nase über die Schwelle biegt, ist dieser Puko nicht höher als der vom Original-C-Gleis und hat sich 100% bewährt.


Hallo Walter,

kosten die Puko-Streifen nicht knapp 5,- EUR/m ?
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#24 von puls200 , 21.01.2010 09:33

Ich denke es ist mit dem Gleis immer noch knapp günstiger als das K-Flexgleis. Die Optik ist aber meilenweit besser, schon allein wegen den kleineren Gleisprofilen. Aber ich denke da muß jeder seine eigenen Prioritäten setzen


 
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#25 von storch1904 , 26.01.2010 22:12

Hallo zusammen!

Super Tipp von Karlheinz. Das GT Gleis kostet für 90cm ohne Mengenrabatt rund 2 EUR vs. rund 8 EUR für das Mä 2205. Dazu noch das N-Gleis für unter 2 EUR. Ich werd es ausprobieren - allerdings leider erst zu Ostern Kurz zwei Follow-Up-Fragen:

Wie / mit welchen Schienenverbindern kriege ich einen sauberen Übergang zwischen Mä-K-Gleis-Weiche mit 2,7mm Profil auf das GT-Gleis mit 2,5mm Profil hin?
Welche Trennverbinder (für die Rückmeldung) nehmen ich für das HO-Gleis und welche für das das N-Gleis (für den Mittelleiter)??? X-beliebige???

Vielen Dank vorab für eine Antwort.


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