Hallo in die Runde,
da man ja als AC-Fahrer bei Brawa nie so sicher sein kann, hier mal eine explizite Frage zu Erfahrungswerten der o.g. Lok.
Beste Grüße,
Christian
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"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben." (Tolstoi)
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Hallo Christian,
Schau mal hier.
viewtopic.php?f=2&t=46819&hilit=BR74
Gruss Arne
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Hallo Arne,
vielen Dank – der Link lässt tief blicken und bewahrt davor, sich für runde 500,00 Euro selbst zu bestrafen. Eigentlich schade, denn die Lok (wie auch eigentlich alles bei Brawa) ist ja echt wunderschön...
Besten Dank also und viele Grüße,
Christian
Liebe Grüße
Christian
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Hast du zu Ende gelesen? Es gibt Hoffnung 
Andrà tutto bene
und nette Grüße von CR1970
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Und aktuelle Wasserstandsmeldung (29.10.) von Brawa (es gibt noch mehr Hoffnung):
Zitat
Die neuen BR 74 werden auf jeden Fall eine neue Vorlaufachse bekommen, dann tritt das Problem nicht mehr auf. Die Loks werden voraussichtlich Mitte Dezember ausgeliefert.
Ich fragte nach der Kontaktsicherheit, die im anderen Thread bemängelt wurde und für die es eine "individuelle" Lösung gab, und Verfügbarkeit zwecks Wunschzettel 
Andrà tutto bene
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Die Frage wird nur sein, woran man die neuen und "verbesserten" Varianten erkennt? Und dann bleibt da immer noch ein Restrisiko, welches eben bei den rund 500,00 Euro nicht ohne ist...
Liebe Grüße
Christian
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Sorry, habe jetzt erst gelesen, dass es sich um ein separat bestellbares Ersatzteil handelt. Also nun gut, die Hoffnung stirbt zuletzt...
Liebe Grüße
Christian
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Zitat von Nordbahn
Die Frage wird nur sein, woran man die neuen und "verbesserten" Varianten erkennt? Und dann bleibt da immer noch ein Restrisiko, welches eben bei den rund 500,00 Euro nicht ohne ist...
In dem dass sie ein DB- oder DR-Kennzeichen tragen. Diese zumindest werden erst jetzt als Neuheit schon mit den neuen Vorlaufachsen gefertigt. Bei den bestehenden Versionen (DRG, KPEV) wird es in der Tat schwierig. Ohne die Unterschiede zu kennen, kann man das heute wohl nicht sagen.
Andrà tutto bene
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mit den ET von Brawa stimmt was auch nicht. er bleibt immer an den weichenlaternen hengen. und den Service kann man auch vergessen! ich warte schon 5 Wochen auf mein Fahrzeug was in der reperatur ist.s
Zitat von jimknopf0707
mit den ET von Brawa stimmt was auch nicht. er bleibt immer an den weichenlaternen hengen. und den Service kann man auch vergessen! ich warte schon 5 Wochen auf mein Fahrzeug was in der reperatur ist.s
Moin,
das kann ich so nicht stehen lassen: der Service von Brawa ist erstklassig! Anfragen per Email werden normalerweise innerhalb eines tages ausführlich beantwortet. Ersatzteile habe ich mehrfach innerhalb 3 Tagen nach Bestellung bekommen, zu moderaten Preisen und tragbaren Versandkosten.
Hast Du Dein Modell direkt an Brawa geschickt, oder über den Händler (in diesen falle steige dem mal auf die Füße!)?
Hast Du mal bei Brawa per Email nachgefragt?
Was hast Du denn für Radien und welche Weichen? Die M-Gleise mit den großen Laternen?
Brawa gibt als Mindestradius 360 mm an, der ET (wenn Du den ET65 meinst - oder welchen sonst?) ist etwa 230 mm lang, der kann nicht an den Weichenlaternen normaler Weichen hängen bleiben. Für den "Talent gilt ähnliches, Länge eines Zugteile etwa 250 mm.
Gruß klein.uhu
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Das kann ich nur bestätigen. Ich hatte selbst eine Aufstiegsleiter der BR75 abgerissen (Ist auch ein absolutes Fitzelteil) bzw. beim Ausbau der vorderen Kupplung dran hängen geblieben
Ich habe es Brawa genauso geschildert und innerhalb (gefühlt) eines Tages war eine neue Leiter da...kostenlos 
Andrà tutto bene
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Hallo,
also kann das nur am Händler liegen. ich habe ein br426 und ich habe c Gleise, der hat wirklich die weichenlatternen abgerissen. dabei sind die stifte abgebrochen die die Wagenteile zusammen halten es soll zumindest lautHändler x
Zitat von jimknopf0707
... ich habe ein br426 und ich habe c Gleise, der hat wirklich die weichenlatternen abgerissen. ...
Womit?
Ich habe auch einen ET426 von Brawa und der ist noch nie an einer C-Gleis Weichenlaterne hängengeblieben (geschweige denn abgerissen).
Gruß
Torsten
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Betrifft: Erfahrungen zu Brawa
Als neuer Forumsteilnehmer habe ich die die verschiedenen Kommentare mit Interesse gelesen. Als langjähriger Modellbahner( K-Gleis, Schwerpunkt Epoche I) habe ich auch nicht unbedingt gute Erfahrungen mit Brawa gemacht. Die G4/5 z. B. ist optisch ein wunderbares Modell und wenn sie fährt, dann fährt sie gleichmäßig und ruckfrei. Wenn sie denn fährt! Dieses Modell ist nicht in der Lage, meine Anlage störungsfrei zu durchfahren, bleibt regelhaft selbst auf freier Strecke liegen. Die Stromabnahme ist formal in Ordnung, der Schleifer scheint ausreichend zu federn. Die Lok wurde bereits einmal zu Brawa eingeschickt, kam dann nach einiger Zeit kommentarlos zurück. Sie fährt leider genauso unzuverlässig wie zuvor. ( Mails an Brawa wegen dieses Problems wurden übrigens schlicht nicht beantwortet.) Diese Eigenschaften zeigt sie nicht nur auf meiner Anlage.
Andere Loks wie die G3/4 , die GtL4/4 oder die Pt2/3 von Fleischmann, aber auch viele andere, fahren überall da problemlos durch, wo diese große Lok mit der formal großen Stromabnahmebasis hängenbleibt. Nun wird dieses Modell nicht gerade verschenkt und somit finde ich die Situation nicht zufriedenstellend. Meine Konsequenz heißt somit: Vorsicht bei Brawa Loks! Bis zum Beweis des Gegenteils werde ich erst einmal Kaufzurückhaltung üben, bis Optik und Betriebsicherheit Hand in Hand gehen. Mag sein, dass ich einen Ausreißer erwischt habe, aber bei den Preisen erwarte ich dann eine entsprechende Fehlerbehebung durch Brawa.
Bornrail
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Hallo Bornrail,
vielleicht ist es wirklich ein Ausreisser: meine G5.4 (also ebenfalls Ep. I) fuhr auf C-Gleis von Anfang an absolut problemlos. Ich war nach meinen anfänglichen Erfahrungen mit der T11 gespannt und daher umso erfreuter. Deine Erfahrungen mit dem Service finde ich ebenfalls ungewöhnlich; gerade ich kann mich ja nun wirklich nicht beklagen. Vielleicht schilderst Du Deine Probleme hier etwas genauer, wo Deine Lok Probleme macht. Ist es der Decoder oder funkt es am Schleifer irgendwo (weil, daß hatte ich mal einen einem Brawaschleifer, der nicht ganz korrekt saß)?
Alles Gute,
Friedrich
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Guten Morgen, Friedrich,
und danke für das freundliche Schreiben. Nach meiner Einschätzung liegt es am Schleifer, denn auf dem Rücken liegend und mit Strom versorgt hat die Lok keine Aussetzer. Damit scheidet für mich z. B. der Dekoder als Ursache aus. Nur, der Schleifer sitzt gerade, hat freies Spiel, der Anpressdruck scheint zumindest mir vergleichbar dem anderer Loks, der Anpressdruck wurde auch schon versuchsweise in mehr oder weniger modifiziert. Ein Schaschlikstäbchen aus Holz, mit dem der Schleifer von der Seite her niedergedrückt wird, hilft durchaus bei den "Pannen" weiter. Nur, ich bringe das Gesamtsystem nicht problemlos ans Laufen und Brawa- die Lok war ja deshalb schon einmal eingeschickt- offenbar auch nicht. Ich habe mir jetzt passend scheinende Schleifer von Märklin und Roco besorgt, mal schauen, ob das hilft. Nun sind Eingriffe aller Art an dieser filigranen Lok( der Schleifer ist z. B. angelötet ) nicht jedermanns Sache und im Grunde finde ich es schon gewöhnungsbedürftig, wenn ein solches Hochpreismodell auch nach Reklamation ein Vitrinenmodell bleibt. Schade drum. Ich werde weiter berichten, denn eigentlich soll die Lok schon bei mir fahren.
Einen schönen Tag
Bornrail
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Hallo Bornrail,
bei meiner T11 hatte ich (zusätzlich) das Problem, daß die Kupferlaschen des Schleifers, mit denen er an der Kunststoffhalterung festgebogen ist, an die Masse des Lokbodens kamen. Das war aber kein Dauerzustand, sondern war nur ab und zu der Fall und die Lok blieb dann natürlich stehen - es waren allerdings Funken zu sehen. Brawa meinte damals auch, daß das bei den Exemplaren im Werk nicht der Fall sei. Egal; mit kleinen Stückchen Isoband habe ich den Lokboden vor und hinter dem Schleifer abgeklebt und seitdem ist Ruhe. Vielleicht überprüfst Du das erst einmal.
Ansonsten: ich kann mich jetzt nicht erinnern, ob der Schleifer der T11 eine Lötverbindung zur Lok hatte, aber neben dem Anpressdruck ist ja auch die Schleifer-Lokverbindung wichtig. Wenn die Laschen zu stramm um die Kunststoffhalterung gebogen sind, ist u. U. die leitende Verbindung zur Aufnahme im Lokboden nicht in allen Betriebsfällen sicher. In diesem Fall die Laschen einfach ein wenig aufbiegen. Der Schleifer ist ein solches Standardteil, daß er offenbar nicht immer mit der gebotenen Sorgfalt produziert wird.
Alles Gute,
Friedrich
PS. So lange nur Außenarbeiten nötig sind, geht es ja noch. Wenn ich mal an das Innere müßte, wüßte ich gar nicht, wo ich die fehlenden 2, 3 Hände hernehmen sollte. Chinesische Löhne sind einfach zu billig; vermutlich werden die Loks dort nicht zusammengebaut, sondern zusammenoperiert.
Aber trotzdem sind die Dinger einfach zu schön.
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Zitat von bornrail
... Nach meiner Einschätzung liegt es am Schleifer, denn auf dem Rücken liegend und mit Strom versorgt hat die Lok keine Aussetzer. Damit scheidet für mich z. B. der Dekoder als Ursache aus. Nur, der Schleifer sitzt gerade, hat freies Spiel, der Anpressdruck scheint zumindest mir vergleichbar dem anderer Loks, der Anpressdruck wurde auch schon versuchsweise in mehr oder weniger modifiziert. ...
Moin Bornrail,
der Schleifer ist der eine Pol der Stromzuführung. Was ist mit dem anderen, den Rädern?
Bei Neufahrzeugen gibt es (bei allen Herstellern) schon mal Probleme mit dem Massekontakt durch die Brünierung, nach dem Einfahren legt sich das meist schnell.
Wie sehen die Radschleifer aus? Liegen die alle richtig am Rad an, auch in den Kurven? Gegebenfalls muß man die Radschleiferfedern nachjustieren (das Problem haben gelegentlich alle Loks, die nicht von Märklin ausschließlich für AC konstruiert sind - bei Märklin hat meist das Lokgehäuse Schienenmasse, bei anderen Herstellern ist das nicht immer der Fall).
Manche Modelle (auch manche Märklin) haben Kontaktstifte zwischen Fahrwerk und Dekoder / Platine / Motor. Diese Dinger verhalten sich manchmal wie kalte Lötstellen, Kontakt Glücksache. Das rauszufinden ist mühsam und erfordert meist eine Totalzerlegung - ich habe da auch schon geflucht! Da spielt dann Zufall und der berühmte Murphy mit.
Ich selbst habe dies Modell von Brawa nicht, kann also nicht nachsehen. Mit anderen Modellen von Brawa bin ich (im Ganzen bis sehr) zufrieden.
Gruß klein.uhu
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klein.uhu
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Vielen Dank, klein Uhu,
das Problem mit den Brünierungen hatte ich auch schon. Dies trifft hier aber nicht zu. Der Stromfluss ist im Prinzip über Schleifer und Räder gewährleistet, sämtliche Radkontakte liegen auch gut an. Es ist offenbar schon der Schleifer, der sich schwer tut, Kontakt zu halten im realen Anlagenbetrieb. Das Schaschlikstäbchen scheint mir der Beweis zu sein.
Vielen Dank aber, ich arbeite daran. Nur von Brawa war ich schon ein wenig enttäuscht.
Grüße
Bornrail
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Zitat von bornrail
... Die G4/5 z. B. ist optisch ein wunderbares Modell und wenn sie fährt, dann fährt sie gleichmäßig und ruckfrei. Wenn sie denn fährt! Dieses Modell ist nicht in der Lage, meine Anlage störungsfrei zu durchfahren, bleibt regelhaft selbst auf freier Strecke liegen. Die Stromabnahme ist formal in Ordnung, der Schleifer scheint ausreichend zu federn. Die Lok wurde bereits einmal zu Brawa eingeschickt, kam dann nach einiger Zeit kommentarlos zurück. Sie fährt leider genauso unzuverlässig wie zuvor.
Moin Bornrail,
noch mal zu Deinem Problem, wenn es die Radschleifer nicht sind und die Gleise ebenfalls nicht, könnte es doch am Schleifer liegen. Welcher Schleifer ist unter der Lok:
der, der einem Märklin-Schleifer ähnlich sieht mit Schraubenloch etwa in der Mitte - starrer Schleifschuh ?
/oder/
ein neuerer Brawa-Schleifer ohne Befestigungsloch?
In erstem Falle könnte es Kontaktprobleme zwischen Schleifschuh und der Feder, die dort eingehängt ist, geben. Das hatte ich bei anderen, auch Märklin-Schleifern, auch schon gelegentlich. Anscheinend bildet sich dort eine Oyxidschicht, die man nur schwer sehen kann, wenn man Schuh und Feder nicht auseinandernehmen will / kann. Der Schleifschuh ist vernickeltes Messing, die Feder Bronzeblech. Abhilfe schafft nur Kontakt-Spray zum Lösen der Oxyidschicht und anschließendes Reinigen an dieser Stelle mit einem Pfeifenputzer mit Nylon-Borsten (hat jeder tabakladen, rot-weiß gestreifte, nicht die rein weißen Baumwollreiniger!). Den Pfeifenputzer mehrfach vorsichtig durch die Öse des Schuhs schieben. Danach mit SR24, WD40 oder Kontakt WL die Reste des Kontaktreinigers abwaschen.
Vorsicht: am Besten bei demontiertem Schleifer, ggf. diesen in das Kontakt-Reinigungsspray legen - kein Zeug auf Gehäuse oder Fahrwerk kommen lassen, das könnte Schäden am Lack und Druckfarbe verursachen.
Verhindern läßt sich das langfristig nur, indem man den Schleifschuh / Bronzefeder gelegentlich mal leicht mit Waffenöl oder WD 40 behandelt, um weitere Oxidation zu verhindern.
(siehe auch Schmierstoffe / Reinigungs- / Lösungsmittel)
Berichte bitte weiter über Deinen weiteren Erfolg!
Gruß klein.uhu
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