Hallo, habe meine Anlage um ca. einen halben qm erweitern können. Möchte am Rande ein 80cm langes Programmiergleis integrieren. Es technisch zu lösen habe ich kein Problem, aber wie erkläre ich es einem Betrachter, warum da ein Stück Gleis liegt, ohne Anschluß an das übrige Schienennetz. Gebt mir bitte ein Alibi, bzw eine glaubwürdige Idee es irgendwie geschickt zu tarnen. Es muß aber von vorn gesehen, voll erreichbar bleiben, zwecks Aufgleisen von Loks. Gruß Wolfgang
warum willst Du denn das Programmiergleis ohne Anschluß an Deine Anlage lassen? Dann mußt Du zum Programmieren ja immer den Fünffingerkran verwenden.
Isoliere doch einfach ein Stück Gleis zweipolig und schließe es über einen zweipoligen Umschalter an die Anlage und den Programmierausgang an. Zum Programmieren fährst Du die Lok dann auf das Stück Gleis, legst den Schalter um, programmierst, legst den Schalter wieder zurück und fährst weiter.
Zitat von AsslsteinIsoliere doch einfach ein Stück Gleis zweipolig und schließe es über einen zweipoligen Umschalter an die Anlage und den Programmierausgang an.
Den Umschalter kann man sich m. W. sparen, die zweipolige Isolierung muss sein (beim C-Gleis aufpassen, dass die Schienen sich nicht berühren).
Danke für die Antworten, bedingt durch im Laufe der Zeit vorgenommenen Erweiterungen ist es absolut nicht möglich das Programmiergleis ans Gleisnetz anzuschließen. Habe noch gesunde Hände (Finger) , also kein großes Problem mit dem Aufgleisen. Das mit der Museumsbahn gefällt mir, aber wie schmücke ich das glaubhaft aus, Gebäudeauswahl und sonstiges? Oder irgendwas anderes? Gruß Wolfgang
Das war ein einfaches Gleis vor dem Bahnhofsgebäude. Leider hab ich keine Bilder davon Später erfuhr ich das es so etwas als BR 01er Denkmal vor dem Bahnhof in Braunschweig wirklich gibt. Also kann man der Phantasie freien Lauf lassen
Hallo, also ich habe mein Programmiergleis in die Anlage integriert und zwar im Güterbahnhof als Abstellgleis. Das Gleis ist allpolig (K-Gleis) isoliert und wird über einen dreipoligen Drehschalter in ein 2-Leiter und 3-Leiter Programmiergleis "verwandelt" . Auch sollte das Gleis eine gewisse Länge haben um die Programmierergebnisse gleich testen zu können . Weiterhin halte ich es gerne frei um das Gleis auch gleich als "Aufstellungsgleis" zu benutzen.....
Mit freundlichen Grüßen Marcus
K- & M-Gleise mit R=360mm, DCC (&MM) mit Intellibox - ohne Computersteuerung, ohne mfx und ohne mfx+. Kreuz & Quer durch alle Epochen, bevorzugt IV-VI, mit H0-Material von vielen (auch DC-) Herstellern.
Zitat von H0Den Umschalter kann man sich m. W. sparen, die zweipolige Isolierung muss sein (beim C-Gleis aufpassen, dass die Schienen sich nicht berühren).
Das denke ich auch, denn die Zentralen schalten das Gleis ja automatisch zwischen Fahren und Programmieren um (es ei denn, man programmiert über eine separate Zentrale). Aber das Gleis sollte abschaltbar sein, um beim Aufgleisen unter Betrieb keinen Kurzschluss auszulösen.
Ich hatte auch mal über einen Denkmalsockel nachgedacht, der wäre aber für Triebzüge zu kurz gewesen. Daher will ich eine kurze Strecke im Schattenbereich bauen, auf der ich die Loks auch einmessen kann.
irgendwie haben wir komplett verschiedenes Material oder ich mache seit Jahren den gleichen Denkfehler.
Zitat von Lookmotive
Zitat von H0Den Umschalter kann man sich m. W. sparen, die zweipolige Isolierung muss sein (beim C-Gleis aufpassen, dass die Schienen sich nicht berühren).
Das denke ich auch, denn die Zentralen schalten das Gleis ja automatisch zwischen Fahren und Programmieren um (es ei denn, man programmiert über eine separate Zentrale). Aber das Gleis sollte abschaltbar sein, um beim Aufgleisen unter Betrieb keinen Kurzschluss auszulösen.
Ich verwende eine Lenz LZV100. Die hat einen normalen Ausgang und den Programmierausgang. Schließe ich beide ans selbe Gleis, geht die Zentrale auf "STOP", da sie einen Kurzschluß erkennt. Wenn ich also einen normalen Gleisabschnitt der Anlage auch zum Programmieren verwenden will, muß ich diesen vorher zweipolig vom Normalausgang trennen und auf den Programmiergleisausgang aufschalten.
Wie ist dieses Thema denn bei anderen Zentralen gelößt?
Zitat von LookmotiveAber das Gleis sollte abschaltbar sein, um beim Aufgleisen unter Betrieb keinen Kurzschluss auszulösen.
Dafür reicht dann aber ein einpoliger Schalter.
Zumindest bei Intellibox und CS1 ist es so: am Programmierausgang liegt normalerweise der Fahrstrom; beim Programmieren macht ein Relais in der Zentrale "klick" (zweipoliger Umschalter) und es wird programmiert; danach wieder "klick" und normaler Fahrstrom. Man braucht also optional einen einpoligen Schalter, um kurzschlussfrei aufgleisen zu können.
Bei der CS2 kann man beide Ausgänge zusammenschalten, um auf 3 A zu kommen (nur für Spur I empfohlen). Hier braucht man dann einen zweipoligen Umschalter, um noch programmieren zu können. Wer sich mit 2,4 A begnügt, braucht den m. W. nicht.
Bei der Lenz LZV100 wird der zweipolige Umschalter benötigt.