RE: Decoderwahl in Hinblick auf Bremsstrecken

#1 von gkrgv ( gelöscht ) , 31.10.2010 20:50

Moin,

vor Signalen möchten ich eine Bremsstrecke einrichten, dazu
habe ich im "www" eine Schaltung ausgegraben, die wohl
eine negative Spannung erzeugt. Auf der Strecke reihen
sich Übergangs, Brems und Notstop aneinander.
Die grundsätzliche Funktion ist gegeben.

Mein Problem:
Ich verwende u.a. Kühn-Decoder T145, dieser erkennt
die Strecke aber soweit ich das sehe kann man nirgendwo
ein Geschwindigkeit zum Ende der Bremsung setzen.
In folge bleibt die Lok je nach Geschwindigkeit irgendwo
stehen...meistens nicht vor dem Signal.

Der Uhlenbrock 76200 ist da etwas gnädiger er läßt zumindest
eine Geschwindigkeit zu.

Könnt ihr mir einen anderen Decoder empfehlen?

Gruß
Gerhard
PS Ich verwende Ecos, C-Gleis, LDT-Decoder...


gkrgv

RE: Decoderwahl in Hinblick auf Bremsstrecken

#2 von gwolfspe ( gelöscht ) , 05.11.2010 12:22

Hallo
Ja, der ESU LoPi kann das.


gwolfspe

RE: Decoderwahl in Hinblick auf Bremsstrecken

#3 von Heinzi , 05.11.2010 14:37

Zitat
aber soweit ich das sehe kann man nirgendwo
ein Geschwindigkeit zum Ende der Bremsung setzen.
In folge bleibt die Lok je nach Geschwindigkeit irgendwo
stehen...

Schau mal in der Anleitung nach der Option "konstanter Bremsweg".
Damit müsste der Bremsweg immer gleich lang sein ,egal mit welcher Geschwindigkeit die Lok einfährt.


Gruss Heinzi
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Heinzi
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RE: Decoderwahl in Hinblick auf Bremsstrecken

#4 von Gast ( gelöscht ) , 05.11.2010 15:32

Hallo ,

hier liegt wohl ein Missverständnis vor.

Zitat
Mein Problem:
Ich verwende u.a. Kühn-Decoder T145, dieser erkennt
die Strecke aber soweit ich das sehe kann man nirgendwo
ein Geschwindigkeit zum Ende der Bremsung setzen
.
In folge bleibt die Lok je nach Geschwindigkeit irgendwo
stehen...meistens nicht vor dem Signal.



Gerhard sollte wissen, das die meisten Bremsmodule (u.a. alle von Märklin und Bogobit) wie zugehörige Bremsmethoden der Lok-Decoder unter Bremsung immer Bremsen bis zum Halt (also nicht Bremsen auf eine beliebige Geschwindigkeit) verstehen. Deswegen beinhaltet der "Bremsweg" normalerweise auch den letztendlichen Halteort der Lok.

Bei Modulen dieser Art dienen die mehreren Abschnitte vor allem der Isolation der Bremsströme vom regulären Fahrstrom und der Fahrtrichtungserkennung, an deren Belegtfolge erkennt das Modul die Fahrtrichtung des Zuges und kann entscheiden, ob es den Halt Mechanismus wirksam werden lässt oder nicht. Evtl. kann man den "Durchrutschweg" (Letzter stromloses Abschnitt in Fahrtrichtung, und somit Fahrt in Gegenrichtung indizierender Abschnitt) durch hohe Bremsverzögerung oder "konstanten Bremsweg" erreichen, so das dieser als Haltabschnitt verwendet wird.

Eine explizite Sonderfahrstufe für Langsamfahrt kennen die Verfahren Lenz-ABC und Zimo-HLU, sind aber uneingeschränkt fahrtichtungsabhängig nur auf 2L-DCC anwendbar .

Grüße Frank


Gast

RE: Decoderwahl in Hinblick auf Bremsstrecken

#5 von bogobit , 05.11.2010 21:51

Hallo,

im vorigen Beitrag hat Frank die wesentlichen Aspekte von Bremsstrecken / Bremsmodulen schon ausgezeichnet erläutert.

Der Uhlenbrock 76200 (und der anscheinend recht baugleiche Roco 10732) hat die recht einzigartige Möglichkeit, über CV 49, Bit 2, festzulegen, dass der Decoder die Lok im Bremsabschnitt nicht auf 0, sondern auf eine Langsamfahrstufe herunterbremst. Diese Eigenschaft haben aber ansonsten keine anderen Decoder (die mir bekannt sind). Um so eine Lok ganz abzubremsen, braucht es nach dem Bremsabschnitt dann einen stromlosen Abschnitt, aber dann gehen bei der Lok die Lichter aus, der Sound aus, der Rauch aus - und das ist zumeist auch nicht erwünscht.

Empfehlenswert sind Lokdecoder mit der Fähigkeit "konstante Bremsweglänge". Diese Fähigkeit beherrschen die ESU Lopi Decoder und anscheinend (laut deren Bedienungsanleitung) auch Zimo Decoder.

So ein Standard-Bremsmodul mit den drei Abschnitten "Übergangs, Brems und Notstop" findest du auch hier. Sofern keine Uhlenbrockdecoder mit o. g. "Kriecheinstellung" verwendet werden, kann als 3. Abschnitt statt der Notstop-Funktion auch wieder ein Übergangsabschnitt verwendet werden.


Grüße,
Siegfried


 
bogobit
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RE: Decoderwahl in Hinblick auf Bremsstrecken

#6 von gkrgv ( gelöscht ) , 07.11.2010 21:03

Zitat von gwolfspe
Ja, der ESU LoPi kann das.


Welchen meinst du denn, den 3.0 oder den neuen 4.0?

ciao
Gerhard


gkrgv

RE: Decoderwahl in Hinblick auf Bremsstrecken

#7 von gwolfspe ( gelöscht ) , 07.11.2010 21:04

beide


gwolfspe

RE: Decoderwahl in Hinblick auf Bremsstrecken

#8 von JochenM , 10.12.2010 11:35

Zitat
Empfehlenswert sind Lokdecoder mit der Fähigkeit "konstante Bremsweglänge". Diese Fähigkeit beherrschen die ESU Lopi Decoder und anscheinend (laut deren Bedienungsanleitung) auch Zimo Decoder.



Hallo,
was ich noch nicht herausgefunden habe: Können das auch die Zimo MX61?
Gruß Jochen


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