vor Signalen möchten ich eine Bremsstrecke einrichten, dazu habe ich im "www" eine Schaltung ausgegraben, die wohl eine negative Spannung erzeugt. Auf der Strecke reihen sich Übergangs, Brems und Notstop aneinander. Die grundsätzliche Funktion ist gegeben.
Mein Problem: Ich verwende u.a. Kühn-Decoder T145, dieser erkennt die Strecke aber soweit ich das sehe kann man nirgendwo ein Geschwindigkeit zum Ende der Bremsung setzen. In folge bleibt die Lok je nach Geschwindigkeit irgendwo stehen...meistens nicht vor dem Signal.
Der Uhlenbrock 76200 ist da etwas gnädiger er läßt zumindest eine Geschwindigkeit zu.
Könnt ihr mir einen anderen Decoder empfehlen?
Gruß Gerhard PS Ich verwende Ecos, C-Gleis, LDT-Decoder...
Zitat aber soweit ich das sehe kann man nirgendwo ein Geschwindigkeit zum Ende der Bremsung setzen. In folge bleibt die Lok je nach Geschwindigkeit irgendwo stehen...
Schau mal in der Anleitung nach der Option "konstanter Bremsweg". Damit müsste der Bremsweg immer gleich lang sein ,egal mit welcher Geschwindigkeit die Lok einfährt.
ZitatMein Problem: Ich verwende u.a. Kühn-Decoder T145, dieser erkennt die Strecke aber soweit ich das sehe kann man nirgendwo ein Geschwindigkeit zum Ende der Bremsung setzen. In folge bleibt die Lok je nach Geschwindigkeit irgendwo stehen...meistens nicht vor dem Signal.
Gerhard sollte wissen, das die meisten Bremsmodule (u.a. alle von Märklin und Bogobit) wie zugehörige Bremsmethoden der Lok-Decoder unter Bremsung immer Bremsen bis zum Halt (also nicht Bremsen auf eine beliebige Geschwindigkeit) verstehen. Deswegen beinhaltet der "Bremsweg" normalerweise auch den letztendlichen Halteort der Lok.
Bei Modulen dieser Art dienen die mehreren Abschnitte vor allem der Isolation der Bremsströme vom regulären Fahrstrom und der Fahrtrichtungserkennung, an deren Belegtfolge erkennt das Modul die Fahrtrichtung des Zuges und kann entscheiden, ob es den Halt Mechanismus wirksam werden lässt oder nicht. Evtl. kann man den "Durchrutschweg" (Letzter stromloses Abschnitt in Fahrtrichtung, und somit Fahrt in Gegenrichtung indizierender Abschnitt) durch hohe Bremsverzögerung oder "konstanten Bremsweg" erreichen, so das dieser als Haltabschnitt verwendet wird.
Eine explizite Sonderfahrstufe für Langsamfahrt kennen die Verfahren Lenz-ABC und Zimo-HLU, sind aber uneingeschränkt fahrtichtungsabhängig nur auf 2L-DCC anwendbar .
im vorigen Beitrag hat Frank die wesentlichen Aspekte von Bremsstrecken / Bremsmodulen schon ausgezeichnet erläutert.
Der Uhlenbrock 76200 (und der anscheinend recht baugleiche Roco 10732) hat die recht einzigartige Möglichkeit, über CV 49, Bit 2, festzulegen, dass der Decoder die Lok im Bremsabschnitt nicht auf 0, sondern auf eine Langsamfahrstufe herunterbremst. Diese Eigenschaft haben aber ansonsten keine anderen Decoder (die mir bekannt sind). Um so eine Lok ganz abzubremsen, braucht es nach dem Bremsabschnitt dann einen stromlosen Abschnitt, aber dann gehen bei der Lok die Lichter aus, der Sound aus, der Rauch aus - und das ist zumeist auch nicht erwünscht.
Empfehlenswert sind Lokdecoder mit der Fähigkeit "konstante Bremsweglänge". Diese Fähigkeit beherrschen die ESU Lopi Decoder und anscheinend (laut deren Bedienungsanleitung) auch Zimo Decoder.
So ein Standard-Bremsmodul mit den drei Abschnitten "Übergangs, Brems und Notstop" findest du auch hier. Sofern keine Uhlenbrockdecoder mit o. g. "Kriecheinstellung" verwendet werden, kann als 3. Abschnitt statt der Notstop-Funktion auch wieder ein Übergangsabschnitt verwendet werden.
ZitatEmpfehlenswert sind Lokdecoder mit der Fähigkeit "konstante Bremsweglänge". Diese Fähigkeit beherrschen die ESU Lopi Decoder und anscheinend (laut deren Bedienungsanleitung) auch Zimo Decoder.
Hallo, was ich noch nicht herausgefunden habe: Können das auch die Zimo MX61? Gruß Jochen