ich habe das Problem, das manche Loks, bzw. Triebzüge an den Kontaktgleisen nicht besetzt melden. Wenn man diese dann ein paar Millimeter anfahren lässt, melden diese dann doch besetzt. Das bringt mir immer die ganze Automatik durcheinander und sorgt für Zusammenstösse.
Alle besagten Stellen sind einwandfrei sauber, melden einwandfrei.
Ich meine mal irgendetwas über dieses Problem gelesen zu haben, finde es aber nicht.
ZitatAlle besagten Stellen sind einwandfrei sauber, melden einwandfrei. ............. Es handelt sich um 2L-Besetztmeldung.
Dazu fallen mir zwei Fragen ein:
1) Alles Sauber! Auch die Räder der Loks und Züge schon mal kontrolliert? an den Laufflächen der Räder kann sich je nach deren Beschaffenheit ganz gehörig Schmutz ansammeln? Da nutzten auch reinste Geleise nichts.
2) "2L-Besetztmeldung" ? Als mit Stromfühler? Wenn die Besetztmeldung gerade mal nicht ankommt,, brennt dann in dieem Augenblick im Zug oder an der Lok das Licht? Lässt sich die Lok ohne anschieben losfahren? Wenn "nein" dann liegt sicherlich ein Kontaktproblem vor.
ein stehendes 2L Fahrzeug (das Strom verbrauchen muss, um belegt zu melden), löst oft nur dann siicher aus, wenn es vollständigim dem überwachten Abschnitt ("Kontaktgleis") steht.
Dazu muss der Abschnitt lang genug sein, also mindestens 30cm besser >= 60 cm bei H0.
Wenn so ein Abschnitt zum Halten verwendet wird, sollte man so zügig hineinfahren, das die ganze Lok oder der gesamte Steuerwagen in den Abschnitt einfährt, bevor der Zug anhält. Je nach Decoder kann man dazu auch den "konstanten Bremsweg" einsetzten. Vermutlich holt sich in Deinem Fall das Fahrzeug noch Strom aus benachtbartem Abschnitt, so das es nicht zwangsweise zum dauerhaften Auslösen der Belgtmeldung im Stand kommen muss. Das gilt besonders für Steuerwagen, die während der Fahrt auch mit dem vorderen Drehgestell auslösen, nach dem Anhalten aber nur noch mit dem meist schwereren hinteren Fahrgestell.
Ist der Halteabschnitt zu kurz oder das Fahrzeug nimmt zu wenig Strom auf, kann das Fahrzeug mit Widerständen (5kOhm) dahingehend getunt werrden, das jedes der beiden Fahrgestelle mindestens 3mA aufniimmt.
Die Halteabschnitte sind sicher nicht zu kurz. An besagten Stellen mind. 50cm lang.
Ebenso leuchten auch Lampen an den Zügen an diesen Stellen.
Das mit dem Wiederstand scheint mir am logischsten. Ich werde das mal ausprobieren am Wochenende und melde mich wieder falls Problem immer noch auftreten sollte
einen 5 kOhm Widerstand mit grünschwarzrot wirst du kaum finden, da es den in der E6, E12, oder E24-Normreihe nicht gibt. Du findest 5,1 k oder 4,7 k mit den Farbkodes grünbraunrot = 5,1 k oder gelbvioletrot = 4,7 k.
damit es aber wirklich hilft müsste der Widerstand direkt an die Achse?
i.d.R. sind die beiden Stromabnehmer der Fahrgestelle miteinander direkt verbunden. Da mit einer Parallelschaltung 5k parallel zu einem Decoder oder Motor zu schalten bringt da eigentlich nichts. Problempunkt wird doch der Kontakt zwischen Rad und Kontaktfahne sein. Da hilft nur der Widerstand an der Achse (Lack oder SMD), bei Loks ja aber schwierig zu machen.
Zitat von jens70i.d.R. sind die beiden Stromabnehmer der Fahrgestelle miteinander direkt verbunden. Da mit einer Parallelschaltung 5k parallel zu einem Decoder oder Motor zu schalten bringt da eigentlich nichts. Problempunkt wird doch der Kontakt zwischen Rad und Kontaktfahne sein. Da hilft nur der Widerstand an der Achse (Lack oder SMD), bei Loks ja aber schwierig zu machen.
versteh ich nicht ganz. Spielt doch meiner Meinung nach keine Rolle, ob ich den Widerstand direkt am Rad oder innerhalb der Lok zwischenschalte. Es geht doch nur darum einen geringen Strom zusätzlich der Lok selbst zwischen den Gleisen fliessen zu lassen, oder ? Der Leitlack + SMD Widerstand direkt am Rad scheint nur die elegantere Lösung zu sein bzw. bietet sich bei Anhängern an ?
Zitatversteh ich nicht ganz. Spielt doch meiner Meinung nach keine Rolle, ob ich den Widerstand direkt am Rad oder innerhalb der Lok zwischenschalte.
Der Übergansgwiderstand zwischen Rad und 'Lokinneren' ist das Problem. Wenn Du den Widerstand innen rein baust ergibt das eine Reihenschaltung:
R[gesamt] = R[Übergang] + R[innen gesamt].
lass also den Übergangswiderstand etwas größer werden und dein eingebauter Widerstand hat keinen Effekt mehr. Mal abgesehen davon: ein Decoder mit einer Leerlauflast von ca. 0,5W entspricht einem Widerstand von ca. 800Ohm (0,8kOhm). Wenn man da einen Widerstand von 5kohm parallel schaltet ergibt das ca. 750Ohm (entspricht oben dann dem R[innen gesamt].
Jens hat insofern Recht, als das die Gründe für Fehlfunktion einer einer ansonsten funktionierenden Belegtmeldung sehr unterschiedlich sein können. Auch wenn bereits sicher gestellt wurde, das sie im Fahrzeug liegen .
Bei der Widerstandsnachrüstung ist natürlich Vorraussetzung das es möglichst mindestens 2 Achsen (also 4 Räder) gibt, an denen der Stromabnahme tadellos funktioniert. Geometrisch ärgerlich wenn ein Steuerwagen am vorderen Drehgestell rechts abnimmt und am hinteren nur links (Tuningfall ).
Bei der notwendige Stromaufnahme für Opto-Fühlung nennen die Hersteller i.d.R nur Mindestwerte, aber keine garntierten Maximalwerte. Die sind stark von der "Geschwindigkeit" des Protokoll-Implementierung abhängig, weswegen ich bei der Opto-Meldung >= 3mA (~ 5kOhm) als notwendig ermittelt habe. Bei Transistormelder (Boll) gibt es verscheidene Empfindlichkeitsstufen (Sensitiv or Normal). Sensitiv ist aber auch empfindlicher gegen Mücken öder Finger bereits in der Nähe des Gleises.
Der Verbrauch des Decoders selbst kamm in selten Fällen 0 mA in einer Richtung betragen. Meint: Die Lok steht mit Licht im Abschnitt, und die Belgtmeldung ist aus . Das ist wenn ein Decoder mit Halbwelle das Licht beleuchtet, und keinen weiteren explizieten Widerstand hat (selten ab gibt es, deswegen hinkt die Watt-Betrachtung).
Bei den Güterwagen gibt es von RoCo (leider nur für RoCo, unterschiedliche Hersteller haben unterschiedliche Achsmasse) ein teure aber sehr einfache Möglichkeit. Käufliche Widerstandansachsen: Hier lösen aber manchmal erst 4 Stück sicher geung aus (18k serienmässig verbaut), so das man hier besser den in der Achse verbauten 18K Widerstand einfach gegen einen noch im Elektronikhande käuflich zu erwerbenden 4,7kOhm oder 3,3 kOhm Widerstand gleicher Bauform austauschen sollte. Vorsicht beim Öffnen dieser Achsen, sie enthalten eine kleine Feder, die dabei gerne aus dem Röhrchen springt, und schwierig wiederzufinden ist.
Alternativ und billiger ist das über die Achsisolierung diagaonale Verlöten von rechtwinkligen SMD-Widerständen (4,7 oder 3,3kOhm). Auch kleine Kohleschicht mit Drähten von Rad zu Rad (z.B. nach Anbringen einer kleinen Bohrung im Rad). Auch Widerstandslack soll gehen, manche bemängeln die Haltbarkeit.
Zitat von Gast_001 Bei Transistormelder (Boll) gibt es verscheidene Empfindlichkeitsstufen (Sensitiv or Normal). Sensitiv ist aber auch empfindlicher gegen Mücken öder Finger bereits in der Nähe des Gleises.
Da werde ich nochmal auf den Modulen nachsehen, welche Empfindlichkeitsstufe eingestellt ist.
Diese SMD Widerstände werden auf dem Rad angelötet ? Gibts irgendwo eine Anleitung ?
Also : 70% der Länge müssen grösser sein, als die Isolierung von der Achse absteht, und der Widerstand selbst sollte max 70% des Raddurchmessers gross sein:
nimm 1206, das ist die größte SMD. selbst da wirst du noch eine Lupe brauchen
Hast du schon mal konkret über die elektrischen Verhältnisse an den einzelnen betroffenen Fahrzeugen nachgedacht (also z.B. die links vorn, rechts hinten Problematik, Kontaktprobleme, etc.)? Fehlerquelle Haftreifen in Betracht gezogen (mir nicht klar warum Hersteller dazu neigen die auf die erste Achse zu ziehen)?
Tritt es u.U. nur an Stellen auf an denen unterschiedliche (booster-)Stromkreise aneinander stoßen?
ich fahre auch 2L und ich hab an sich kein Triebfahrzeug welches sauber fährt UND solche Probleme verursachen würde.
An Triebfahrzeugachsen die Widerstände anzulöten ist meines Erachtens schwierig, bei Wagen würde ich eher zum Widerstandslack greifen.
und:
ZitatDas ist wenn ein Decoder mit Halbwelle das Licht beleuchtet, und keinen weiteren explizieten Widerstand hat (selten ab gibt es, deswegen hinkt die Watt-Betrachtung).
wenn der GBM das nicht erkennt sollte man den ggf. ersetzen. Wobei der Eigenverbrauch des Decoders in beiden Halbwellen zu Tage treten sollte ... solange der Hertsteller zur Stromversorgung des Decoders die übliche Graetz-Brücke verwendet.
Ich habe 2L Stromsensoren von http://digital-bahn.de/bau_s88n/sms88-n.htm Da werden 10k SMD (1206 Bauform, SMD 1/4W 10k) Widerstände sauber erkannt. Wobei ich Gleichrichter anstelle von Schottky Dioden verwende damit die Schwelle auch für 10k geht und da diese einiges günstiger sind. Hier ein Bild der Achsen http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=sensors
ZitatWobei ich Gleichrichter anstelle von Schottky Dioden verwende
da vermischt sich wohl etwas ... Schottky-Dioden sind auch 'Gleichrichter'. Der Unterschied zwischen 'normalen' dioden/Gleichrichtern und Schottky liegt in dem Falle vor allem in der Flußspannung. An der normalen diode fallen 0,7V ab, an der Schottky nur 0,2V.
wen das nicht stört, das an seiner Fahrspannung 0,5V mehr fehlen, der ist mir normaler Diode gut bedient, sonst lieber Schottky, i.d.R. will man ja den Spannungsabfall zum Gleis hin minimieren.
Ich habe 2L Stromsensoren von http://digital-bahn.de/bau_s88n/sms88-n.htm Da werden 10k SMD (1206 Bauform, SMD 1/4W 10k) Widerstände sauber erkannt. Wobei ich Gleichrichter anstelle von Schottky Dioden verwende damit die Schwelle auch für 10k geht und da diese einiges günstiger sind. Hier ein Bild der Achsen http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=sensors
Zitat von sms88-n.htm•bei Verwendung als Stromsensor: Ansprech-Strom ca. 10 mA , maximal-Strom 1A (Anmerkung)
Das Problem ist, da die Hersteller de Ansprechstrom eines einfachen Opto-Fühlers gar nicht genau benennen können. Der hängt ab von der Flankendauer eines Signals. Solange lange Flanken vorhanden sind , reciht selbst eines unverstärkter Optos für <= 1mA Ansprechschwelle. Aber mir abnehmender Flankendauer, wird entweder ein Transistorverstärkung des Opto-Ausgangs notwendig , oder ein Erhöhung der Stromabnahme. Ich habe hier umfangreiche Messungen am LDT DCC Opto gemacht, um dahinter zu kommen. Erst bei 3mA (5KOhm) schalten alle Eingänge durch, und das obwohl sich der Hersteller ein halbe Seite lang über 1mA (15kOhm) auslässt, und die praktischen Realitäten anscheinend nicht, oder allenfalls aus einem Multi-System womöglich mit "MA-Pause" kennt,
Ein Transistor-Fühler (z.B. Boll) ist "1000 mal" schneller bei der Spannungsdetektierung, und vor allem kalkulierbarer (siehe Boll-Seite, die sich diffenziert mit dem Thema auseinandersetzt).
Die Ströme im Mikroprozessors in einem Decoder sind verschwindend gering. Steht die Lok, und es leuchten nur ncoh die Lampen, und diese sind gegen Lok-Masse geschaltet, haben wir die Einweg-Gleichrichtung bei manchem Decoder auch mit Graetz-Brücke.
Probieren oder besser messen geht hier über studieren. Dabei aber nicht am Fahrzeug wackeln, den das allein kann schon 3 mA auslösen. Um viele Herstellertexte gebe ich in diesem Punkt mittlerweile einen feuchten K........
Hallo Karsten, mal ganz simpel gefragt. Fährst Du Deine Loks mit den Haftreifen vorn? Dann kann es vorkommen daß mal eine Belegtmeldung kommt und das nächste mal nicht. Mein VT 11.5 beidesmal Haftreifen vorn machte die selben Probleme. Habe meine Stopkontakte so gelegt; daß er mit dem 2. Drehgestell (keine Haftreifen)schaltet. Gruß Dieter
Dazu stelle ich ein paar Fragen: Wo und was genau ist die Stelle, wo die Lok / Triebwagen keine Besetzmeldung auslöst ? Haftreifen vorn, erster Radsatz auf dem neuen Besetztabschnitt, ist der Radsatz überhaupt zur Stromabnahme herangezogen ?
Eigentlich sollten die Besetztmelder auch den geringen Strom der Lokdekoder, auch ohne die eingeschaltete Lokbeleuchtung erfassen und weitermelden.
ZitatWenn man diese dann ein paar Millimeter anfahren lässt, melden diese dann doch besetzt.
folgere ich, dass es kein Kontaktproblem ist, sonst könntest Du nicht selber anfahren. Ich hatte Loks die bei den Stromfühlern nur mit eingeschaltetem Licht, also etwas höherem Strom meldeten. Dies war mit den 4 Schottkydioden der Fall, die Brückengleichrichter meldeten dann bei weniger Last. So lösen nun auch 10k Achsen aus und Loks ohne Licht. Hoffe das hilft weiter.
Zitat von Ergele Fährst Du Deine Loks mit den Haftreifen vorn? Dann kann es vorkommen daß mal eine Belegtmeldung kommt und das nächste mal nicht.
ja tatsächlich fuhren einige Loks mit den Haftreifen voraus. Habe sie umgedreht. War aber nicht das Problem, da die Loks komplett auf den Kontaktstrecken halten. Melden alle einwandfrei.
Zitat von V-LokWo und was genau ist die Stelle, wo die Lok / Triebwagen keine Besetzmeldung auslöst
Es handelt sich um Haltestellen, die alle mind. 50cm lang sind.
Zitat von V-LokHaftreifen vorn, erster Radsatz auf dem neuen Besetztabschnitt, ist der Radsatz überhaupt zur Stromabnahme herangezogen ?
Fahrzeug befindet sich komplett auf dem Haltekontakt, Haftreifen hinten
So, habe den ganzen Mittag nochmals getestet.
Es sind nur noch zwei Triebfahrzeuge welche genanntes Problem zeigen. Brawa Talent, sowie Piko BR 612. Egal wie rum ich sie drehe, es kommt immer wieder vor das keine Besetztmeldung folgt.
Ich werde zunächst nochmals die Fahrzeugwerte in der Steuerungssoftware ändern. Das hat bei allen anderen Fahrzeugen geholfen.
Zitat von maggiEs sind nur noch zwei Triebfahrzeuge welche genanntes Problem zeigen. Brawa Talent, sowie Piko BR 612. Egal wie rum ich sie drehe, es kommt immer wieder vor das keine Besetztmeldung folgt.
Diese Fahrzeuge immer an einem Besetztmelder, oder an verschiedenen? Auch wenn die Innenbeleuchtung brennt ? Dann ist es der/die Besetztmelder.
Was ist das für ein Besetztmelder / Hersteller ? Kann man die Empfindlichkeit einstellen ?