Zitat von Gast_001..Das ist was ich nicht mag, aber in der MoBa gang und gebe ist: Ich bau mir nen Comupter in die Lok, und soll dem selber umständlich vorrechnen, was er tun soll. Das sollte er selbst tun, und mit dem "Kunden" in verständlcihen Einheiten kommunizieren
Grüße Frank
Moin Frank,
in dem Punkt kann und will ich dir nicht widersprechen. In einigen Disziplinen sind die MoBaHersteller ziemlich rückständig. Weil meine Erwartungshaltung diesbezüglich nicht besonders hoch ist, wäre ich auch schon zufrieden, wenn ich den Dekoder umständlich programmieren dürfte (ist immer noch besser als die Lok anschieben).
Die Zeiteinstellung erübrigt sich bei manchen Loks eh von selbst. Mit normalen Kondensatoren kommt sie eh nicht weit. Hier mal eine amerikanische Lok mit 3300uF. Die Trennstelle ist am schwarzen Strich zu sehen. Die Schwungmassen sind ausgebaut.
#29 von
Volker Schön
(
gelöscht
)
, 15.11.2010 15:20
Hallo zusammen,
vielen Dank zunächst einmal für die kontroverse Diskussion. Der ein oder andere Aspekt ist nun deutlich klarer.
Mir ist allerdings noch nicht ganz klar, warum Esu bei der Pufferschaltung mit handelsüblichen Elkos den Hinweis gibt, dass kein Wechselstrom-Analogbetrieb mehr möglich ist, dies aber auf eine Verwendung des PowerPack nicht zutrifft.
Kann durch eine (möglichst simple) Erweiterung der Pufferschaltung über Elkos ein Wechselstrom-Analogbetrieb ermöglicht werden?
Wer kann mich hierzu vielleicht nochmal aufschlauen?
#30 von
Volker Schön
(
gelöscht
)
, 29.11.2010 19:09
Hallo zusammen, zur Frage, warum mit Pufferschaltung bei Esu kein Wechselstrombetrieb mehr möglich ist: Die Pufferschaltung, wie sie von Zimo angegeben ist, kann auch im Wechselstrom eingesetzt werden, zumindest habe ich keine gegenteilige Aussage in der Umbaubeschreibung nicht gefunden.
Wo liegt hier der Unterschied? Macht es die Drossel aus?
in der Anleitung von ESU ist ein 25 Volt Elko abgebildet. Der würde beim Umschaltimpuls hops gehen. Es ist zwar bloß eine Vermutung, die ich ich bereits vor Wochen schrieb. Aber warum genügt Dir das als Erklärung nicht?
#32 von
Stromstossschalter
(
gelöscht
)
, 29.11.2010 23:21
Fazit zum Thema Energiespeicher:
Er funktioniert, zumindests mit Material von Lenz. Das Steuersignal wie DCC wird bei Dreck auf den Gleismaterial kapazitiv dem Decoder vermittelt. Die Lok bezieht ihren Antriebsstrom auf verdreckten Gleisstücken aus dem Ernergiepack. Entgleist die Lok, was ja nicht gewünscht ist, fehlt die kapazitive Einkopplung des DCC-Signals über Schiene und Dreck, der Antrieb wird sofort ausgebremst.
Spreche aus eigener Erfahrung mit einer Köf von Lenz Baugröße Spur 0, betrieben an Roco MultiMaus. Habe das Teil auf meine seit ca. 2 Monaten rumliegenden Gleise der Teppichbahn gestellt, oxidierte Messingschienen Faller-eTrain. Kein Fahrzeug aus meinem Bestand kam weiter als 20cm, die Köf von Lenz durchfuhr die gesamte Strecke ohne zu zicken.
Ist irgendwie DCC unter den Rädern schnüffelbar und genug Energie vorhanden, ist die Lok steuerbar, fehlt eins von beiden ist wie gewünscht Stillstand angesagt.
#33 von
Eurosprinter
(
gelöscht
)
, 01.12.2010 14:01
Zitat von AsslsteinHallo,
ich gehe mal davon aus, dass der Wechselspannungsbetrieb mit Umschaltimpuls wegen des von ESU empfohlenen 25V Elkos nicht möglich ist und das PowerPack mit einer Überspannungsschutzschaltung (z.B. einer einfachen Zenerdiode) geschützt ist. Gruß Knut
Hallo,
wie funktioniert eigentlich eine solche Schutzschaltung? Kann man damit auch einen Dekoder vor einem Überspannungsimpuls schützen?
Ich habe da einen Servo Dekoder, der einen solchen Überspannungsimpuls nicht verträgt. Das ist kein Fahrdekoder, sondern ein reiner Servodekoder, für die Pantographen anzusteuern.
Das Thema ist ja schon was älter, sorry. Mit geht gerade nur folgendes durch den Kopf: Ich will eine Lok digitalisieren und da auch (Antriebs) Pufferung einbauen. Damits Kapazitätsmaessig was bringt sollten es schon Goldcaps sein, da braucht aber eine bischen Vorschaltelektronic zur Spannungswandlung. Das steht ja letztlich hinter "ESU PowerPack" Das gibt's aber nun dooferweise noch nicht. Und bis Sommer warten will ich eigentlich nicht, weil ich im Sommer eher nix mit Moba am Hut hab.
So, jetzt mein Gedanke: LENZ Power1. Selbes Prinzip, gleiche Anschlussleitungen, vermutlich die selbe Spannung (nämlich die Goldcap typische Maximalspannung). Hm... müsste eigentlich gehen.
Der Versuch kostet leider fast 60 Euro... seufz. Ob's das Wert ist im Vergleich zu einem normalen 25 V Elko?
Zitat von SoulmanDas Thema ist ja schon was älter, sorry. Mit geht gerade nur folgendes durch den Kopf: Ich will eine Lok digitalisieren und da auch (Antriebs) Pufferung einbauen. Damits Kapazitätsmaessig was bringt sollten es schon Goldcaps sein, da braucht aber eine bischen Vorschaltelektronic zur Spannungswandlung. Das steht ja letztlich hinter "ESU PowerPack" Das gibt's aber nun dooferweise noch nicht. Und bis Sommer warten will ich eigentlich nicht, weil ich im Sommer eher nix mit Moba am Hut hab.
So, jetzt mein Gedanke: LENZ Power1. Selbes Prinzip, gleiche Anschlussleitungen, vermutlich die selbe Spannung (nämlich die Goldcap typische Maximalspannung). Hm... müsste eigentlich gehen.
Der Versuch kostet leider fast 60 Euro... seufz. Ob's das Wert ist im Vergleich zu einem normalen 25 V Elko?
Hallo ,
wenn Du genug Ahnung von Elektronik und Risiko-Kapiital hast, könntest Du auch mal foldendes probieren, was ich immer schonmal ausprobieren wollte:
OHNE Gewähr und auf EIGENES Risko: Halb-USP:
Einen Gold und daran einen 2200 nF , 2 Dioden und Lade-Vorwiderstand vergl einem Zimo. Evtl macht es, richtig angeschlossenen einen Gold zum Gold mit "Powerpack" statt (Power1 ~ 30+ EUR). Du könntest dann mit dem halben Geld wegkommen, allerdings hättest Du dann nur ein elektronische Schwungmasse geringerer Kapazität, und die kapazitive Abtastung des Gold. Nicht die konstante Spannung und die Notbremse.
"Charge" über Diode und Widerstand (330 Ohm) an Elko(+). Elko(+) über Diode an "U+" Elko(-) an GND
Drücke die Daumen, wenn ich selbst soweit bin, schreib ich hier einen Beitrag. Grüße Frank
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Zitat von jogi Das ist ja alles schön und gut mit Powerpack etc.
Bleibt immer noch das Platzproblem . Goldcap 1F oder 2200 µF 25V sind schon recht groß für 2 achsige Loks .
Stimmt, genau die Loks die es am dringsnden brauchen, haben meist wenig Platz. Ich spekuliere bei meiner V65 auf eine oder zwei fachmännische Bohrung(en) von der Grösse des/der Elkos ins Gewicht.
Warum bauen die Decoderhersteller nicht bereits im Original größere Pufferkondensatoren ein??? Ich hab einen Esu Lokpilot XL und der schafft bei normalen H0-Motoren mehrere Sekunden. Nachrüsten mit Powerpack beim 4er ESU verhält sich wohl ähnlich. Mehrere Sekunden benötigt aber niemand und das ist im Stopfall sogar schädlich. Der Esu XL passt aber in fast keine H0-Lok und das Nachrüsten mit dem Powerpack ist ebenfalls nicht so einfach. Für H0-Motoren m.E. also ziemlich unbrauchbar bzw. am Ziel vorbei entwickelt.
Warum gibt es keinen Decoderhersteller, der ca. eine halbe Sekunde Pufferung auf Originalplatine garantiert? Das würde quasi alle H0-Kontaktprobleme entschärfen und die Baugröße wäre auch noch brauchbar.
Da wird in zig Decoderschmieden ständig irgendwelches vermeintlich neues Zeugs entwickelt, den Decodernutzer scheint man dabei aber zu ignorieren. Hallo Tams und Co. -> ein Fertig-Decoder mit 0,5 Sekunden-Pufferung ist eine echte Marktlücke!
PS: Mir ist bekannt, dass man beim ESU die Abschaltzeiten einstellen kann. Ich brauche aber keinen "frei gefrästen" Monsterpuffer, den ich danach per Software drosseln muss, damit er praktikabel läuft.
@Märklin: Eine Modellbahn besteht nicht nur aus rollendem Material!
naja, mein Problem ist, das der Lenz Gold keine Märklin Bremsstrecke kann, daher kommt er eher nicht in Frage. Mir würde ne normale Pufferung des Antriebs für 0,5 Sekunden reichen. Die für den LoPi4 bekannte Lösung einen 1000 mF mit Ladewiederstand und Diode zu nehmen hat den Nachteil, dass man zum Programieren den Kondi abmachen muss, Das wird beim "PowerPack" nicht so sein, ich denke wegen des geringen Ladestroms (da ist ja sowol bei ESU also auch LENZ von "Minute" die Rede.)
Und 1000 mF sind in ELKO auch recht gross.
Eigentlich braucht man die Ladeelektronik die beim Lenz Power1 / ESU PowerPack dran ist, damit man dann den Goldcap selber passend dimensioniren kann.
dann wenigstens Danke für die bedauerliche Info , das der Lopi sich scheinbar auch während der Programmierantwort weiterhin Strom aus dem externen Kondensator "genehmigt" .
Ich nehme an, eine Power1 wird dieses Problem des Lopi auch nicht beheben , das ich die Speicher-Abschaltung zur Peogrammierantwort bei Lenz im Decoder selbst vermute.
an dieser Stelle möchte ich noch die Zimodecoder in den Beitrag werfen. Die sind bereits seit vielen Jahren für den Einsatz mit Pufferspeicher vorgesehen. Mit der entsprechenden Beschaltung (2 Widerstände, eine Diode, eine Drossel) lassen sich die Decoder im eingebauten Zustand sogar updaten. Programmieren geht auch ohne Beschaltung. Es wird nur ein einziger Elko benötigt, der Prozessor hat von Haus aus eine wirksame Pufferung. Die neuesten Versionen haben die vorher erwähnte Beschaltung bereits "on board", so dass man nur noch einen Elko in der gewünschten Größe anschließen muss. Eine spürbare Wirkung konnte ich bereits mit 440 µF feststellen. Eine Roco 044 ab Werk mit Lopi 1 oder 2 ausgestattet fuhr bei mir eigentlich nur stottern über die Gleise, wenn ich vorher ein paar Tage Betriebspause hatte. Mit einem MX64 blieb sie nur noch gelegentlich bei langsamer Fahrt hängen und mit besagten 440 µF (2 x 220 µF parallel) gibt es keine Aussetzer mehr. Zimo hat noch ein kleines Feature eingebaut. Wenn der Decoder nach dem gewollten Bremsvorgang auf einer stromlosen Stelle zum stehen kommen würde und noch Energie im Speicher ist, fährt er weiter bis wieder Kontakt vorhanden ist. Ein Stehenbleiben auf einer kleinen Verschmutzung kann so noch verhindert werden.
Im Vergleich zur Lenz-Lösung ist die Zimovariante natürlich nur armselig, aber sie ist wirkungsvoll und äußerst preisgünstig. Die Bauteile kosten nur ein paar Cent.
ich denke "eine Drossel" (Tiefpass) ist das Bauteil, was kurze Prog-Read-Impulse trotz Kondensator ermöglichen könnte. In Serie in der Leitung zum Elko(+) kann sie nicht schaden. Vielleicht die Lösung für Soulmans Lopi-Unterfangen.
ZitatIch nehme an, eine Power1 wird dieses Problem des Lopi auch nicht beheben , das ich die Speicher-Abschaltung zur Peogrammierantwort bei Lenz im Decoder selbst vermute.
Das glaube ich schon. Den Schluss legt die Anleitung des LoPi4 nahe. Wärend bei der Kondensatorlösung nämlich wie zu erwarten explizit vermerkt ist, das der Kondensator zum Programmieren entfernt werden muss, steht die Warnung beim PowerBack nicht dabei.
Sowohl ESUs Dekoder, als auch das in der Anleitung vorhandene Schaltbild, als auch die LENZ Lösung haben eine eigene Charge-Leitung. Und in beiden Fällen dauert das Laden eher lange. Ich gehe daher davon aus, das der Ladestrom sehr stark begrenzt ist und dies auch gerade das Programmierproblem löst.
Entweder ist die Lösung also auch beim ESU auf dem Dekoder bereits verbaut ODER die Electronic auf dem PowerPack / Power1 bewirkt, dass das Teil sich im Prgramiermodus nicht wie eine Kondensator verhält.
Drossel... hm... Tiefpass.. zum Beispiel. Da müsste ich mal ein bischen drüber nachdenken.
ZImo...
Kann der Zimo Märklin Bremstrecke? Auf MM oder gar mfx kann ich ja verzichten (CS 2) aber auf die Märklin Bremsstrecke nicht. Es muss ja kein ESU Dekoder sein, nur weil ESU drauf steht, ich brauche eben nur eine Lösung für die Märklin Bremsstrecke und eine (vorzugsweise Gold/Ultracap) Motorpufferung, die programmierfähig bleibt.
Die Lenz Lösung ist sicher das Optimum, aber mir reichen ein paar mm Fahrstrecke bei Kontaktproblemen. (und wie ich es so raushöhre träumen da viele von)
den neuen V4.0 DCC betreibe ich mit einem Elko, so wie in der Anleitung beschrieben. Die Loks lassen sich damit fein DCC-programieren, ohne den Kondensator entfernen zu müssen. Weiterhin ist es nett, dass man nur noch einen ELko braucht.
Durchaus Allerdings sehe ich noch nicht ganz, wo das Problem ist. Mit einem ganz normalen Elko kann man jeden Decoder puffern. Wenn der Elko groß genug ist, reicht es auch für die gewünschten paar mm. Je nach Größe des Platzes kann man da schon einige µF unterbringen. Ein mögliches Problem ist wohl, dass einige Decoder keine Anschlüsse für Pufferelkos haben. Da nützt ein Powerpack dann auch nichts. Genau so wenig, wenn man keinen Platz hat. Ein Elko hilft auch wenn er klein ist, ein Power-Pack hat aber immer gewisse Abmessungen... Tja, was soll ich denn nun tun? Irgend welche sinnvollen Vorschläge? Gruß Kersten Tams
ZitatTja, was soll ich denn nun tun? Irgend welche sinnvollen Vorschläge? Gruß Kersten Tams
Hallo Herr Tams,
es ging darum, wie kommt man an eine günstige Elko-Lösung (günstiger als USP oder Powerpack, mit möglichst wenig D.I.Y ) bei der auch die Fähigkeit zur Decoderprogrammierung mit CV-Read (Soulman) auf dem Programmiergleis trotz Kondensator erhalten bleibt, und das wohl unter Multi mit MM und dcc.
Die Vermeidung der Vehinderung des CV-Lesens durch Stromentnahme am Programmiegleis durch bisherige Elko-Lösungen scheint das verbliebene Problem.
Von Ihnen gewünscht scheint a) ein (neuer) Decoder der das möglichst bereits mit 2 pol. Anschlussmöglichkeit eines Elkos ohne weitere DIY Bauteile anbieted oder b) eine DIY Tip für eine entsprechende Beschaltung eines bestehenden Tams-Decoders
CV-Read am Programiergleis mit der CS2 mit dem ESU V4.0 DCC mit ELKO scheint ohne Problem zu funktionieren. Es ist einge günstige Lösung und dank der mini Lödpads am Decoder einigermaßen gut zu realisieren.