#1 von
Volker Schön
(
gelöscht
)
, 08.11.2010 15:41
Hallo, ich habe mir den kürzlich erschienenen Lokpilot V4 zugelegt und bin beim Studieren der Anleitung auf die Pufferungsmöglichkeit gestoßen. Hier ist die Rede davon, dass entweder eine Pufferkondensator mit Ladeschaltung oder das "PowerPack" von Esu angeschlossen werden kann.
Wir ein Pufferelko eingesetzt, kann die Lok niht mehr programmiert werden ohne diesen Pufferelko wieder vom Decoder zu trennen und ein Betrieb auf analogen Wechselstromanlagen ist auch nicht mehr möglich.
Mit dem Powerpack soll all dies jedoch möglich sein.
Ich kann mir nun nicht so recht vorstellen, wie dieser PowerPack aufgebaut sein soll, damit er diese Funktion erfüllen kann.
#3 von
Volker Schön
(
gelöscht
)
, 08.11.2010 17:19
Hallo, der "Powerpack" ist ein Energiespeicher, der den Deocder mit Strom versorgt, wenn der Decoder durch Kontaktprobleme kurzzeitig nicht mit Energie versorgt wird. Dadurch wird das Ruckeln bzw. Stehenbleiben auf probelmatischen Stellen verhindert. Das gleiche wird mit dem Pufferkondensator mit Ladeschaltung erreicht, jedoch ist es laut Esu mit dieser nicht mehr möglich auf analogen Wechselstromanlagen zu fahren. Zudem muss dieser Pufferkondensator für die Programmierung des Decoders wieder entfernt werden.
Man muß unterscheiden : puffern = Alzheimer unterdrücken ; Powerpack hält den Motor am laufen .
Ich meine , die ganze Sache ist FAST Sinnlos , weil :
Das Powerpack wird recht groß sein ( Goldcaps können nur 5,5 V also braucht man mind. 4 Stück )
Bei kleinen Loks , 2 Achser wird KEIN Platz sein , und große Loks , wo genügend Platz vorhanden , haben meistens eine gute Stromabnahme .
Außerdem gibt es das schon lange , ich habe das meinem Kumpel , der macht in Feldbahn ( Spur 1 ) mehrfach eingebaut . Hier gibt es auch eine Beschreibung ( nicht von mir ) http://www.themt.de/el-1428-dgt-49.html
schaut euch mal die verschiedenen Anschlussbeispiele auf Seite 19 der Decoderbeschreibung an.
Während der normale Elko eine externe Ladeschaltung benötigt, ist diese im Powerpack integriert. Hier steuert offensichtlich der 3.Anschluss die Ladeschaltung. Eine Aktivierung über "F" ist bestimmt nicht nötig, das geht dann sicher automatisch.
Viele Grüße Ernst Seider
Zentrale: ECoS mit aktueller Software Fahrzeuge: Märklin,Fleischmann, Piko,Roco,Rivarossi Anlage: Module mit C-Gleis
ich gehe mal davon aus, dass der Wechselspannungsbetrieb mit Umschaltimpuls wegen des von ESU empfohlenen 25V Elkos nicht möglich ist und das PowerPack mit einer Überspannungsschutzschaltung (z.B. einer einfachen Zenerdiode) geschützt ist. Warum ein Programmieren nicht mehr möglich sein soll kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zimo und Lenz kriegen das auch auf die Reihe.
Der Prozessor sollte eigentlich bei keinem Decoder extra gepuffert werden müssen. Daher gehe ich davon aus, dass auch kleine Kondensatoren der Versorgung der Verbraucher dienen. Spürbar ist der Effekt auf alle Fälle. Und ein bis zwei 220 µF Elkos passen auch in eine Köf.
bei den PowerPacks wird es das gleiche Prinzip sein, wie bei Lenz der USP. Die habe ich vor einiger Zeit mal getestet, und es ist nahezu unglaublich was damit machbar ist !! Die Spannung des Goldcap wird über eine Ladungspumpe "hochtransformiert" und es sogar möglich damit auf einer isolierten Stelle weiter zu fahren, so lange reicht die Energie. (gibt hier irgendwo ein Video / YouTube dazu) Das Digitalsignal wird weiterhin empfangen, durch die "Strahlung" der Schiene (kapazitive Kopplung). Ich kann mir gut vorstellen, das ESU sich das ganze abgeguckt hat.
Was die CV-Programmierung mit einem Elkobetrieb angeht, das geht natürlich nicht mehr, wenn der Elko zugroß wird, bzw. der Einschaltstrom des Elkos zu hoch ist. Während der Programmierung muß der Decoder jedes Digitale-Bit bestätigen, das geschieht durch eine kurze Stromaufnahe, oder eben keine. Wenn nun jedesmal ein Einschaltstrom des Elkos fließt, kann das nicht mehr funktionieren.
Bei Tams habe ich das mal mit einem 2200µF Elko so bemerkt
USP von Lenz ist ein ganz anderes Kaliber. Das ist durchdacht von Anfang bis zum Ende und einfach nur genial. Dagegen ist die Lösung von ESU richtiggehend erbärmlich.
Ein kleines Beispiele dazu: Was passiert, wenn die Stromunterbrechung nicht durch schlechten Kontakt, sondern durch einen Nothalt über Stromabschaltung ausgelöst wird? Bei Lenz erkennt der Decoder, dass kein Signal mehr vorhanden ist, und stopt. Bei ESU läuft der Motor solange weiter, bis die eingestellte Zeit abgelaufen ist. Im Umkehrschluß heißt das, der Lenz kann die komplette Energie des Energiespeichers nutzen, der ESU nur wärend der eingestellten Zeit. Der Lenz kann bei schlechtem Kontakt Befehle empfangen, der ESU ist nicht, er ist sozusagen taub.
USP von Lenz ist ein ganz anderes Kaliber. Das ist durchdacht von Anfang bis zum Ende und einfach nur genial. Dagegen ist die Lösung von ESU richtiggehend erbärmlich.
ff. Gruß Knut
Hallo Knut,
würde mich interessieren ob Du schon einen direkten persönlichen Vergleich ziehen konntest zwischen den Beiden zumal das Powerpack ja erst nächstes Jahr erscheinen soll. Basiert das auf der Theorie oder auch Praxis? Dein Denkanstoß ist wirklich sehr gut, wenn der LoPi in einen bewusst stromlosen Abschnitt, weil Sicherheitsblock vorm Schattenbahnhof o.Ä. einfach drüber hinweg läuft weil er das nicht richtig erkennt (und laut Vorführung InterModellbau BR215 dieses Jahr tut er das dann wohl auch nicht) wäre das für mich gestorben.
Aber anscheinend kann man nicht Beides haben, entweder über 'verschmutzte' Schienen hinwegtänzeln, oder aber vernünftig im Stromlosabschnitt sicherheitshalber stehen bleiben.
Zitat Aber anscheinend kann man nicht Beides haben, entweder über 'verschmutzte' Schienen hinwegtänzeln, oder aber vernünftig im Stromlosabschnitt sicherheitshalber stehen bleiben.
Doch schon, genau das geht mit dem Lenz Gold und einem USP !
ZitatBasiert das auf der Theorie oder auch Praxis ?
Bei der Vorführung in Dormund Anfang des Jahre sauste die 215 um den "Märklin"-Globus und über das "Lenz"-Taschentuch . Von Steuerbarkeit auf den Taschenbuch war nichts zu sehen.
Aus dem Handbuch geht hervor, das nur Versorungsstrom gebrückt wird, aber von kapazitiver Absatung o.ä. ist nicht die Rede. Es gibt allerdings ein Timeout-CV, die nach eine bstimmten Zeit Akku-Fahrt die Lok anhält. Die avisierte Brückungszeit wird 2 Sekunden genannt, was rechnerich wohl >= 1F ( also Goldcap) erfordert.
ZitatDein Denkanstoß ist wirklich sehr gut, wenn der LoPi in einen bewusst stromlosen Abschnitt, weil Sicherheitsblock vorm Schattenbahnhof o.Ä. einfach drüber hinweg läuft weil er das nicht richtig erkennt (und laut Vorführung InterModellbau BR215 dieses Jahr tut er das dann wohl auch nicht) wäre das für mich gestorben.
Die Synthese aus Besonders guter Abtastung (durch Tasschentuch oder durch Schmutz) UND Energiespeicher aber mit sofortige Abschaltung bei Kontrollverlust ist das Lenz-Patent . Die ESU auf der Messe drehte weiter, wenn man sie bereits in der Hand hielt. Trotzdem dürfte ein " PowerPack"(vermutlich GoldCap samt Auflade- und Hochspannungselektronik ) zumindest alle Lücken wegen nicht polarisirten Herzstücken u.ä. überbrücken können.
ZitatAber anscheinend kann man nicht Beides haben, entweder über 'verschmutzte' Schienen hinwegtänzeln, oder aber vernünftig im Stromlosabschnitt sicherheitshalber stehen bleiben.
Genau das "Beides " ist USP. (Nobby war schneller ops: )
Im Handbuch wir als vorläufiges D.I.Y. Beispiel eine 2.200µF Kondensator mit 100-Ohm Ladewiederstand samt paralleler Entladediode angegeben. Und das ein soclhen "Powerpack" auch auf den Prozessor wirkt. Das ist auch ein Indiz , das es nicht auf besondere Tachentuch-Tranzparenz oder Gartenbahn zielt, aber kein Alzheimer mehr zu befürchten sein sollte, was mir vor allem für Sound-Decoder wichtig scheint, da hier das ganze Szenario im Fall der Fälle wieder aufgerollt wird. Wegen der 2.200 meine ich auch, 220 oder 2*220 oder 470 sind 5 bis 10 mal mehr , als ein normaler Decoder an Board hat, und müsste schon ordentlich was bringen.
Powerpack aus meiner Sicht durchaus nützlich, aber kein USP. Grüße Frank
andererseits wenn ich so weiter denke und die Möglichkeit habe die stromlosen Abschnitte etwas zu verlängern, sodass selbst die Esu-Lok nach 1-2 Sekunden noch anhält, halte ich diese Option für mich persönlich für besser, eben wegen der Multiprotokollfähigkeiten von ESU (Motorola), auf der Agenda habe ich bis 2020 zwar stehen, dass ich langfristig wohl via reinem DCC steuern werde, allerdings erst wenn ich nur noch einen geringen Lokanteil umrüsten müsste --> M*x rocks äh kot*t
Zitat von 120-203 Oder kann der Lenz auch MM28 o.Ä.?
Gott behüte , das wäre ja noch schlimmer, als wenn einer mit nem Lima-Waggon auf dem M.I.S.T. erscheinen würde Dann schon lieber nen ESU aufm Lenz-System.
Zitat von Gast_001...Die Synthese aus Besonders guter Abtastung (durch Tasschentuch oder durch Schmutz) UND Energiespeicher aber mit sofortige Abschaltung bei Kontrollverlust ist das Lenz-Patent . Die ESU auf der Messe drehte weiter, wenn man sie bereits in der Hand hielt.
Moin Frank,
ich frage mich, ob die Lenz Lösung tatsächlich in jedem Fall die bessere ist.
Bei Problemen mit ruckelnden Loks mag das der Fall sein, aber bei mir sind die Probleme eher die, das eine langsam fahrende Lok einfach stehenbleibt und sich dann nur noch dadurch zum weiterfahren überreden läßt, das ich sie anschiebe. Mit der ESU Lösung würde die Lok trotz kurzzeitigem Ausfall von Spannung und Kontrolle weiterfahren, als wäre nichts gewesen. Wenn die Lok mit der Lenz-Lösung sofort abschaltet, schafft sie den stromlosen Abschnitt nicht und ich muß wieder anschieben. Die Lösung, das die Lok einfach ein kleines Stückchen weiterfährt ist doch im Grunde dasselbe, als wenn die Lok eine große Schwungmasse (wie von vielen gefordert) besitzen würde. Damit stoppt die Lok auch nicht sofort.
Kannst du als Kenner der Lenz-Produkte mal zu meinem Szenario Stellung nehmen?
ZitatBei Problemen mit ruckelnden Loks mag das der Fall sein, aber bei mir sind die Probleme eher die, das eine langsam fahrende Lok einfach stehenbleibt und sich dann nur noch dadurch zum weiterfahren überreden läßt, wenn ich sie anschiebe. Mit der ESU Lösung würde die Lok trotz kurzzeitigem Ausfall von Spannung und Kontrolle weiterfahren als wäre nichts gewesen. Wenn die Lok mit der Lenz-Lösung sofort abschaltet, schafft sie den stromlosen Abschnitt nicht und ich muß wieder anschieben.
Da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt:
Sie bleibt stehen, wenn sie trotz kapazitiver Absastung kein steuerndes Signal mehr empfängt (sone Art Totmann-schaltung, CV-parametrierbar, default meineswissen 0,25s), also geschätzt erst da, wo auch ein 2.000 µF Kondensator lehr wäre. Weil zumindest der USP Power3 reicht ggf für 10 Sekunden(reicht zum Anhalten und wieder Anfahren) , und den würde sie nicht abfahren, wenn sie nicht weiss ab sie halten oder fahren müsste. Der Power 1 (max 3 Sekunden ) ist eher was um bei einer In-Door (H0) Bahn selbst mit einer schlechten Lok ruckelfrei über die Runden zu kommen (Schwungmassenersatz). Geschoben wird da nichts.
ZitatMit der ESU Lösung würde die Lok trotz kurzzeitigem Ausfall von Spannung und Kontrolle weiterfahren als wäre nichts gewesen.
Das denke ich auch, zumindest mit ein GoldCap , also "PowerPack". Mit einem Elko würde Du bei Gleisfehlern o.ä. auch bereits besser durchkommen, allerdings verglecihbar einen ordentlcihen Schwungmasse dürfte allein der Elko noch nicht wirken.
das ist ne Frage. Theoretisch könnte es ja durchaus sein, das unter allen Rädern rein zufällig ein Dreckfleck ist. Soll manchmal tatsächlich vorkommen. Dann ist die Frage, wie empfindlich, wirkungsvoll oder wie dick darf der Dreck sein damit die kapazitive Kopplung noch funktioniert? Wenn das über ein Papierblatt funktioniert, sollte man sich, wenn es nicht mehr klappt, doch mal über ne Schienen- und Räderreinigung nachdenken. Und damit ist auch der Pufferspeicher entlastet. Denn dann kann es sein, dass er gar nicht mehr so schnell geladen wird, wie er entladen wird. Und dann? Zum Programmieren. Warum empfiehlt Zimo ne Drossel? Die Schaltung sieht mit einen Kondensator, einem Widerstand und der Drossel doch einem Bandfilter ähnlich. D.h. bei bestimmten Frequenzen wird eben der Kondensator kaum geladen und der große Rest von Ladestrom bleibt fürs programmieren übrig.
ZitatWarum empfiehlt Zimo ne Drossel? Die Schaltung sieht mit einen Kondensator, einem Widerstand und der Drossel doch einem Bandfilter ähnlich. D.h. bei bestimmten Frequenzen wird eben der Kondensator kaum geladen und der große Rest von Ladestrom bleibt fürs programmieren übrig.
Eine Drossel oder eine Diode ? Den Widerstand brauch es, damit der Kondensator (oder mehrere) keinen zu hohen Einschaltstrom (Kurzschluss(Überlast) erzuegen. Die Diode, damit im Entladefall, also Zugriff des Decoders auf den Kondensator-Speicher, der Strom am Widerstand vorbeigeht. Wo steht was von einer Drossel (in Serie ein Tiefpass)?
ok, die neueren Decoder (31,32,42,43) haben die Beschaltung bereits an Board. Die anderen (20,30,40) machen "Zugnummernimpulse" (~Spannungsabfälle im Gleis durch kurze hohe Stromentnahmen im Decoder) in die DCC-Flanken. Die würde eine Kondensator ausgleichen . Die Spule ist ein Tiefpass im Entladestrom , das heisst, sie bewirkt, das der Entladestrom des Kondensators nur langsamer zunehmen kann, als die Stromentnahmne zur Generierung der Zugnummernimpulse . Auch dem nachträgliche Programmieren des Mikroprozessors (Update) stört ein zu schneller Entladestrom des Energiespeichers. Deswegen die Spule. Ansonsten hier dasgleiche Schema wie bei ESU, mit Dioden und Widerstand.
Der erwähnte optionale 2. Widerstand strecht die Endladung auf ein grösseren Zeitraum . Lieber etwas länger weniger Strom, als plötzlcih alles aufeinmal.
Diese Impulstechnik durch plötzliche Stromentnahme ist das Prinzip die HLU-Technik, das zeitweise auch mit RailCom/ABC konkurriert(e), wo keine plötzlichen Stromentnahmen notwendig werden. DCC-Insider-Hintergrund: Aus den ehemaligen NMRA Protokollen geht hervor, das diese Zacken ein Sache war, die Lenz nie wollte, aber Zimo gerne standardisiert hätte.
das meiste wurde ja schon gesagt, aber hier auch noch meine Antwort auf diese direkte Frage.
Zitat von 120-203würde mich interessieren ob Du schon einen direkten persönlichen Vergleich ziehen konntest zwischen den Beiden zumal das Powerpack ja erst nächstes Jahr erscheinen soll. Basiert das auf der Theorie oder auch Praxis?
Die ESU Lösung kenne ich nur vom Papier, aber dem ist ja der Kontrollverlust bei Kontaktunterbrechung zu entnehmen. Die Lenz Lösung dagegen konnte ich bereits vor 5 (in Worten fünf) Jahren persönlich sehen. Da ist kein Haken dran. Die Lok erhält selbst auf stark verschmutztem Gleis jeden Fahrbefehl und kann diesen bei genügend großem Speicher auch umsetzen. Die Lösung ist perfekt.
Allerdings hat sie auch ihren Preis. Der Lenz Gold kostet halt ein paar Euros mehr als der Lopi. Ich persönlich habe daher bisher von einem Einsatz dieser Technik abgesehen. Ich verwende bisher die Zimo Lösung mit Kondensator. Hier ist Programmieren und sogar Updaten mit angeschlossenem Kondensator problemlos möglich. Und als zusätzliches Schmanckerl bleibt die Lok auf Stellen ohne Kontakt nicht stehen, solange der Elko noch genügend Energie liefert. Selbst dann, wenn sie eigentlich an dieser Stelle den Befehl "Halt" ausführen müßte.
Auch hier hinkt die ESU Lösung dem Papier nach hinterher. Ich bin gespannt wie sich die Sache entwickelt.
das ist ne Frage. Theoretisch könnte es ja durchaus sein, das unter allen Rädern rein zufällig ein Dreckfleck ist. Soll manchmal tatsächlich vorkommen.
Moin Kurt,
ich verstehe nicht, worauf willst du hinaus willst. Bei langsamer Fahrt kommt es schon mal vor, das eine Lok stehenbleibt, das ist kein theoretischer Fall, sondern, wie man auch hier Forum nachlesen kann, sehr praxisrelevant. Und dazu müssen die Gleise nicht unbedingt verdreckt sein, bei nagelneuen Gleisen frisch aus der Packung kommt sowas auch vor, und die langsame Überfahrt einer DKW ist auch nicht immer unproblematisch.
Wenn meine Loks in diesen Fällen 1 bis 2 cm durch Energiezuführung aus dem internen Speicher weiterfahren würden, wäre diese Problem aus der Welt.
die einfache Lösung wäre, ein Puffer zieht maximal x (Vorbild-) meter weiter.
Also Ein Lok fährt bei Verbindungsausfalle mit dem Akku z.B. max 10m (~ 11,5 cm in H0) weiter. Warum machen sie das nicht: Der Decoder weiss bis heute nicht, wie weit oder wie schnell die Lok fährt
Ich kann nicht verstehen, wie ein Hersteller 22 Verbindungspunkte zur Lok bezahölen lässt, samt 999 CVs , und so was , aus der Sicht den Kunden , triviales wie mehrwertiges nicht in Angriff nimmt. Stattdessen kultivierten und konkurrierten sie weiter fröhlcih mit abgestandenem CV-Krempel oder gar virtuellen magischen Zauber-Tachos .
Zitat von Gast_001Hall Kurt, Andi und Freunde der Digitalis,
die einfache Lösung wäre, ein Puffer zieht maximal x (Vorbild-) meter weiter.
Moin Frank,
ich habe gewußt, das du das jetzt schreibst und es ist in der Tat was ich möchte, die Lok soll 1 - 2 cm weiterfahren.
Da die ganze Thematik (zumindest für mich) nur beim langsamen Fahren von Relevanz ist, wäre ich auch schon mit einer viel simpleren Lösung zufrieden, ich stelle im Dekoder die Zeit ein, wie lange die Lok aus dem internen Speicher weiterfahren soll und gut ist.
Falls der interne Speicher so viel Energie bereitstellt, das er die Lok auch bei hoher Geschwindigkeit eine längere Zeit versorgen könnten, stellt man eben mehrere Zeiten in Abhängigkeit eines Fahrstufenbereichs (z. B.: 2 sec für FS 1 -10, 1 Sec für FS 11 - 30, 0,5 sec für FS 30 - 60 und 0,2 sec für FS 60 - 128).
ZitatDa die ganze Thematik (zumindest für mich) nur beim langsamen Fahren von Relevanz ist, wäre ich auch schon mit einer viel simpleren Lösung zufrieden, ich stelle im Dekoder die Zeit ein, wie lange die Lok aus dem internen Speicher weiterfahren soll und gut ist.
Das geht ja auch, kann man bei ESU und ich denke auch bei Zimo so einstellen. Ich denke auch bei Lenz müsste bereits ein einfacher Kondensaotr/oder D.I.Y ColdCap je nach grösse mit Widerstand und Diode ebenso passen und über die USP - CVs zeitlich begrenzbar sein. Sollte da aber auch mal ausprobieren.
ZitatFalls der interne Speicher so viel Energie bereitstellt, das er die Lok auch bei hoher Geschwindigkeit eine längere Zeit versorgen könnten, stellt man eben mehrere Zeiten in Abhängigkeit eines Fahrstufenbereichs (z. B.: 2 sec für FS 1 -10, 1 Sec für FS 11 - 30, 0,5 sec für FS 30 - 60 und 0,2 sec für FS 60 - 128).
Das ist was ich nicht mag, aber in der MoBa gang und gebe ist: Ich bau mir nen Comupter in die Lok, und soll dem selber umständlich vorrechnen, was er tun soll. Das sollte er selbst tun, und mit dem "Kunden" in verständlcihen Einheiten kommunizieren