Moin ! Bei der Taigatrommel ging es ja gerade noch, aber bei diesem Modell ist unter den Drehgestellen einfach kein Platz für den Schleifer. Habe schon gedacht größere Räder zu nehmen um den Abstand zu vergrößern, aber das wäre Stilbruch. Man kann den Boden auch nicht aufschneiden um den Schleifer im Drehgestell zu versenken weil da gleich die Zahnräder sind (an beiden Seiten). Bliebe nur einen Wagen mit Schleifer anzuhängen, der müßte dann aber für immer dranbleiben. Auch nicht so ganz das Wahre.
Gibt es evt. einen ganz speziellen Schleifer für solche Fälle ?
welche Piko Version der BR 118 meinst du denn? Die neue oder schon eine ältere Ausführung? Ich habe die BR 118 Sparlack von Spielemax. Die Lok ist auch eine DC Ausführung. Unter beiden Drehgestellen sind aber Vorrichtungen für einen Schleifer zu sehen, wie z.B mittig ein Loch für das Schleiferkabel & eine kleine rechteckige Ausparung zum einklipsen eines entsprechenden Schleifers. Von daher wäre es interessant zu wissen welche Lok du genau meinst?
Aber dazu finde ich keinen Fleischmann-Schleifer 622009.
Dirk Ackermann : Das wäre natürlich genial. Weißt Du evt. die Ersatzteilnummer ? So kann ich das Teil auch nirgends finden.
Ich habe auch überlegt den Antrieb auf nur 1 Drehgestell zu leiten, das könnte dann auch mit 4 Haftreifen bestückt werden und die andere Seite wäre frei für den versenkten Einbau eines Schleifers. Aber würde dann nicht der Motor Schaden nehmen durch die einseitige Belastung ?
Also die einseitige Belastung ist weder für den M5 noch für den M6 Motor ein Problem. Bei mir ist eine 110 der Reichsbahn (ebenfalls Gützold DDR-Produktion) aus Mangel an Ersatzteilen eine Zeit lang mit nur einen Triebdrehgestell gefahren auf der antriebslosen Seite waren dann Radsätze ohne Zahnrad (mittlerer Radsatz aus 130 Triebdrehgestellen) drin und die Kardanwelle war ausgehängt. Bei der 118 könntest du aber auf grund der deutlich längeren Kardanwelle probleme mit der Motorbefestigung bekommen. Da müsstest du den Motor vielleicht noch gegen ein "wegrutschen" sichern. Aber achtung nicht die Metallbalastplatten mit irgendwelchen Metallteilen verbinden da die Ballastplatten gleichzeitig der Zuleiter zum Motor sind. Und ich weiß nicht in wie fern eine Wechselstromlok einen Dekoder benötigt aber die alten Piko und Gützold Motoren vertragen sich nicht mit höheren Digitalströmen.