fährt jemand von Euch mit eingesetzten Kolbenstangenschutzrohren (ich hoffe, die heißen so...) bei z. B. der BR 50 von Märklin in H0 auf der Anlage?
In der Bedienungsanleitung heißt es, diese gehen erst ab Radien >500 mm. Ich habe jetzt gestern einen kurzen Test auf C-Gleis R2 gemacht. Ich glaube (!), es streift nichts, entgleist ist die Lok auch nicht. Ich will aber nicht, dass da etwas (wenn auch minimal) streift, was dann der Vorlaufachse nicht bekommt.
Wie sind Eure Erfahrungen? : (auch bei anderen Baureihen)
Ich möchte auf der nächsten Anlage gerne maßstäbliche Wagen fahren lassen und daher auf den R1 verzichten. (Der 45er bekommt der R1 auch nicht besonders.) Im nicht sichtbaren Bereich soll aber R2 möglich sein, vor allem wegen der 22,5°-C-Gleis-Weichen und der damit verbundenen Platzersparnis im Schattenbahnhof. Nun steigen mit den Wünschen die Ansprüche und umgekehrt: kurz: außer maßstäblichen Wagen sollte man doch auch die Kolbenstangenschutzrohre montieren können... .
ich fahre durchweg mit Kolbenschutzrohren, alles andere ist nicht akzeptabel . Es klappt durchweg! Es sind zwar keine Märklin-Loks aber Trix-C 24° Weichen und DKW. Kleinster Radius R2. Roco "erlaubt" die Rohre ab 420 mm und die haben keinen Knickrahmen. Sollte doch mal eine Lok schleifen oder gar zu Entgleisung neigen würde ich die Kolbenschutzrohre innen bis zur Hälfte abfeilen um dem Vorläufer die nötige Beweglichkeit zu verschaffen. Bei der BR 96 (Rivarossi) habe ich die hinteren Rohre gekürzt, sieht allemal besser aus als ohne. Leitere Loks im Einsatz: Liliput (Wien): 01 1084 (Dreizylinder mit 5achsigem Tender), Roco: 44 & 50 Kab.
LG
Horst
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