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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#1 von psg , 06.12.2010 17:16

Da es verschiedene Delta Decoder gibt, frage ich mal ob es generell möglich ist, die kleinen Decoder in jede Analoge Lok einzubauen. Die Optionen der Decoder sowie den Platz dafür kann ich im Moment ausser acht lassen. Es ginge um Analoge-Spiel-Loks deren Umbau sich mit ESU Decodern nicht lohnt.
Danke für eure Erfahrungesberichte.


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#2 von Eresburg ( gelöscht ) , 06.12.2010 17:36

Hallo psg,

da würde ich lieber von Tams den LD-W-32 für 13,95 € nehmen.
Meine Deltas habe ich schon alle ausgebaut.

Gruß Uli


Eresburg

RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#3 von psg , 06.12.2010 18:29

Zitat von Eresburg
Hallo psg,

da würde ich lieber von Tams den LD-W-32 für 13,95 € nehmen.
Meine Deltas habe ich schon alle ausgebaut.

Gruß Uli



Und da ist dann nur der Decoder anzulöten in grossen und kleinen Scheibenkollektormotoren sowie deren mit Trommelkollektor. Der Originalmagnet und die UKW-Drossel bleibt dann?


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#4 von Eresburg ( gelöscht ) , 06.12.2010 18:47

Hallo psg,

die Spulen der Motoren bleiben drin, also kein Umbau mit
Permanentmagnet wie bei Esu. Die Drosseln bleiben auch.
Die W-Decoder fahren auch noch analog Wechselstrom.
Hier ist die Beschreibung.
Auf der Seite oben auf Anleitung klicken, dann gibts alle Hinweise.

Gruß Uli


Eresburg

RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#5 von henrymaske , 06.12.2010 18:51

Zitat von Eresburg
da würde ich lieber von Tams den LD-W-32 für 13,95 € nehmen.



@ psg, bevor Du einen Großeinkauf machst, probiere erstmal einen Tams LD-W-32........

Du weißt schon das der keine Lastregelung hat.

Gruß Rolf


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#6 von psg , 06.12.2010 18:57

Zitat von henrymaske

Zitat von Eresburg
da würde ich lieber von Tams den LD-W-32 für 13,95 € nehmen.



@ psg, bevor Du einen Großeinkauf machst, probiere erstmal einen Tams LD-W-32........

Du weißt schon das der keine Lastregelung hat und das Einstellen sehr "Interessant" ist.....

Gruß Rolf




Danke Uli und Rolf für den TAMS-Tipp, das mit der Lastregelung ist mir klar, das "interessante" einstellen werde ich wohl einmal erleben müssen.

Gruss
Peter


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#7 von Eresburg ( gelöscht ) , 06.12.2010 19:17

Hallo Peter,

ich habe im Anfang der Digitalisierung erst mit preiswerten Decodern
von verschiedenen Herstellern angefangen. Jetzt nehme ich nur noch
von Märklin den Umbausatz 60760 mit Hochleistungsmotor (eventuell mit
Decoderaustausch), oder ein Esu-Digitalset, oder ein Esu-Lopi
und HLA.
Heute würde ich die alten Loks analog stehenlassen und schauen ob ich
die gleiche Baureihe günstig digital bekomme. Denn ich habe mittlerweile
Decoder von 6 verschiedenen Hersteller und dazu noch verschiedene
Typen. Also Programmierchaos.

Gruß Uli


Eresburg

RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#8 von henrymaske , 06.12.2010 19:18

Zitat von psg
Danke Uli und Rolf für den TAMS-Tipp, das mit der Lastregelung ist mir klar, das "interessante" einstellen werde ich wohl einmal erleben müssen.



Stop, ich habe gerade mal die Beschreibung gelesen, der sollte sich doch "normal" einstellen lassen ( deswegen habe ich es wieder gelöscht, aber Du warst schneller ), aber irgendwas war doch da bei Tams mit der Einstellerei .. vielleicht kann mir jemand helfen.
Edit: jetzt hab ichs wieder gefunden, es ist beim LD W 2

Gruß Rolf


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#9 von Eresburg ( gelöscht ) , 06.12.2010 19:42

Hallo Rolf,

den neuen LD-W-2 kenne ich nicht, ich habe noch G-2, W-3 usw.
verbaut. Sieht doch gut aus mit der Lastregelung, besser als jeder
Delta. Der W-2 kann aber kein DCC, ist aber kein Problem, da die
großen neuen Zentralen alles aussenden (MM, mfx, DCC).

Gruß Uli


Eresburg

RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#10 von Manolo , 06.12.2010 19:54

Schön am HDL ist doch, dass die Lok seidenweich fährt - und nicht mehr so leicht am toten Punkt hängen bleibt.
Das alles hättest du bei Delta-Dekodern nicht.
Außerdem: Mich nervt das Geflacker der Lampen! Meine Delta-Dekoder haben wohl keine eigene Rückleitung (denke mal, dass das daran liegt) und darum flackert das Licht ziemlich. Hab nämlich ein paar Dummies am Start, die nur via Delta-Dekoder die Stirnbeleuchtung schaltbar haben. Aber das macht echt wenig Laune so


VG Manuel


 
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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#11 von psg , 06.12.2010 22:46

Zitat von Manolo
Schön am HDL ist doch, dass die Lok seidenweich fährt - und nicht mehr so leicht am toten Punkt hängen bleibt.
Das alles hättest du bei Delta-Dekodern nicht.
Außerdem: Mich nervt das Geflacker der Lampen! Meine Delta-Dekoder haben wohl keine eigene Rückleitung (denke mal, dass das daran liegt) und darum flackert das Licht ziemlich. Hab nämlich ein paar Dummies am Start, die nur via Delta-Dekoder die Stirnbeleuchtung schaltbar haben. Aber das macht echt wenig Laune so



Vergiss bitte nicht, ich bin ein TAMS Anfänger darum muss ich dich fragen, was ein "HDL" ist, der dich so begeistert.

Gruss
Peter


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#12 von Eresburg ( gelöscht ) , 06.12.2010 23:32

Hallo Peter,

ich weiss auch nicht was Manolo mit HDL meint. Für mich bedeutet es
"High Density Lipoprotein" also Cholesterin.
Vermutlich meint er die besseren Fahreigenschaften.

Gruß Uli


Eresburg

RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#13 von SAH , 07.12.2010 20:16

Guten Abend Peter,

Zitat von psg

Zitat von Manolo
Schön am HDL ist doch, dass die Lok seidenweich fährt - und nicht mehr so leicht am toten Punkt hängen bleibt.
Das alles hättest du bei Delta-Dekodern nicht.
Außerdem: Mich nervt das Geflacker der Lampen! Meine Delta-Dekoder haben wohl keine eigene Rückleitung (denke mal, dass das daran liegt) und darum flackert das Licht ziemlich. Hab nämlich ein paar Dummies am Start, die nur via Delta-Dekoder die Stirnbeleuchtung schaltbar haben. Aber das macht echt wenig Laune so


Vergiss bitte nicht, ich bin ein TAMS Anfänger darum muss ich dich fragen, was ein "HDL" ist, der dich so begeistert.




um auf Deine Frage nochmal zurückzukommen:
unter Beibehaltung des Motors im Originalzustand können ohne elektronische ,,Tricks" die Delta-Dekoder (auch die 6080 von Märklin gehen) ganz normal benutzt werden. Die Verdrahtung dieser Dekoder ist ziemlich die selbe. Der Unterschied zwischen Delta und 6080:
6080 hat automatische Systemerkennung der Delta in den meisten Fällen nicht, ferner hat der Delta im Analogbetrieb licht, der 6080 nicht.
Warum vor dieser Dekodern abgeraten wird liegt in der sehr begrenzten Anzahl von Fahrstufen (14) und keinerlei Einstellbarkeit.

Spezielle Dekoder für die Feldmagnetmotoren sind die bereits erwähnten Tams-Dekoder, aber auch der Uhlenbrock 76200 ist so ein Beispiel, diesmal sogar mit Regelung, deren korrekte Einstellung hier schon beschrieben wurde (leider wird dieser Dekoder nur selten erwähnt).

Mit HLA (HDL?) o.ä. wird ein kompletter Umbau geradezu zwanghaft erwähnt, der zwar ausgezeichnete Fahreigenschaften bieten *kann* (aber nicht muß), jedoch nicht grundsätzlich sein muß.

Mit etwas erweiterter Kenntnis kann man mit dem Reihenschlußmotor noch wesentlich mehr herausholen, wenn man auf Mainstream-Clone verzichtet.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#14 von psg , 07.12.2010 20:40

Danke Stefan für Deine ausführliche Antwort. Ich habe nun mal probehalber so einen TAMS bestellt. So wie ich das sehe wird da der nackte Decoder geliefert sonst nichts.
Frage: Braucht dieser die beiden Drosseln zwischen Decoder und Motorschild nicht ? Ist die UKW Drossel auch wegzulöten wie beim ESU Lokpilot?

Vielleicht kann mir da noch jemand etwas mehr Sicherheit geben, in der Anleitung habe ich nichts eindeutiges finden können.

Ich rede da nur von den alten Märklin Allstrom Scheiben- und Trommelkollektormotoren.

Danke schon mal.


psg  
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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#15 von SAH , 07.12.2010 21:10

Guten Abend Peter,

Zitat von psg
Danke Stefan



Stephan bitte.

Zitat von psg

für Deine ausführliche Antwort. Ich habe nun mal probehalber so einen TAMS bestellt. So wie ich das sehe wird da der nackte Decoder geliefert sonst nichts.
Frage: Braucht dieser die beiden Drosseln zwischen Decoder und Motorschild nicht ? Ist die UKW Drossel auch wegzulöten wie beim ESU Lokpilot?
Vielleicht kann mir da noch jemand etwas mehr Sicherheit geben, in der Anleitung habe ich nichts eindeutiges finden können.
Ich rede da nur von den alten Märklin Allstrom Scheiben- und Trommelkollektormotoren.



da der Feldmagnet auch eine Drossel (Spule) ist, dürfte diese ESU-Drossel nicht notwendig sein. Nur zur Erinnerung: im Lokpiloten ist die Elektronik auf einen ganz anderen Motortyp ausgerichtet (fremderregter Motor mit Permanentmagnet).
Über weitere Entstörmittel und den Einbau muß die Anleitung dementsprechend auskunft geben (AFAIK sind Kondensatoren zwischen den Bürsten und zwischen Chassis und einer (ggf. sogar beiden Seiten) vorhanden. Der Kondensator zwischen den Bürsten muß stets vorhanden sein.
Was die UKW-Drossel (also die 2,5-Windungen Spule in schwarz) betrifft, siehe Anleitung zum Tams.

HTH
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#16 von psg , 07.12.2010 21:24

Zitat von SAH
Guten Abend Peter,

Zitat von psg
Danke Stefan



Stephan bitte.

Zitat von psg

für Deine ausführliche Antwort. Ich habe nun mal probehalber so einen TAMS bestellt. So wie ich das sehe wird da der nackte Decoder geliefert sonst nichts.
Frage: Braucht dieser die beiden Drosseln zwischen Decoder und Motorschild nicht ? Ist die UKW Drossel auch wegzulöten wie beim ESU Lokpilot?
Vielleicht kann mir da noch jemand etwas mehr Sicherheit geben, in der Anleitung habe ich nichts eindeutiges finden können.
Ich rede da nur von den alten Märklin Allstrom Scheiben- und Trommelkollektormotoren.



da der Feldmagnet auch eine Drossel (Spule) ist, dürfte diese ESU-Drossel nicht notwendig sein. Nur zur Erinnerung: im Lokpiloten ist die Elektronik auf einen ganz anderen Motortyp ausgerichtet (fremderregter Motor mit Permanentmagnet).
Über weitere Entstörmittel und den Einbau muß die Anleitung dementsprechend auskunft geben (AFAIK sind Kondensatoren zwischen den Bürsten und zwischen Chassis und einer (ggf. sogar beiden Seiten) vorhanden. Der Kondensator zwischen den Bürsten muß stets vorhanden sein.
Was die UKW-Drossel (also die 2,5-Windungen Spule in schwarz) betrifft, siehe Anleitung zum Tams.

HTH
Stephan-Alexander Heyn




OK, deine Antwort kann ich bestens nachvollziehen, Die UKW - Drossel ist wohl eh nicht entscheidend. Die beiden Kondensatoren sind bei allen anderen Decodern (ausser ESU) auch noch dran, also lass ich diese auch mal dran.
Vielen Dank an alle die mir geholfen haben
Peter


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#17 von Eresburg ( gelöscht ) , 08.12.2010 15:29

Hallo Stephan,

nachdem wir schon Probleme mit der Abkürzung HDL hatten,
kann ich mit Deiner Abkürzung AFAIK nichts anfangen.
Bitte um Aufklärung.

Gruß Uli


Eresburg

RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#18 von LDG , 08.12.2010 15:53

Zitat von Eresburg
Hallo Stephan,

nachdem wir schon Probleme mit der Abkürzung HDL hatten,
kann ich mit Deiner Abkürzung AFAIK nichts anfangen.
Bitte um Aufklärung.

Hier steht eine ausführliche Erklärung. (Ist übrigens der erste Treffer bei einer Googlesuche)
Sinngemäß auch mit "ohne Gewähr" zu übersetzen.

Gruß,
Lothar


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Dazu diverses historisches Gedöns wie MS1, CU, IB-IR, HSI-88,...


 
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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#19 von Eresburg ( gelöscht ) , 08.12.2010 18:42

Danke Lothar,

auf meine alten Tage werde ich aber keine fremdspachlichen
Abkürzungen mehr lernen.

Gruß Uli, Mitglied im ADMV


Eresburg

RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#20 von SAH , 08.12.2010 19:49

Guten Abend Uli,

Zitat von Eresburg

auf meine alten Tage werde ich aber keine fremdspachlichen
Abkürzungen mehr lernen.
Gruß Uli, Mitglied im ADMV




ist halt Macht der Gewohnheit (als Internetter ops: ).
Eine Gegenfrage habe ich nun noch: was ist ADMV?

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Digitalisierung mit Delta Decoder

#21 von Eresburg ( gelöscht ) , 08.12.2010 21:29

Hallo Stephan,

ADMV ist ein kleiner Scherz. Ein früherer Chef von mir hat den
manchmal angebracht, wenn ein Kollege oder Vertreter mit
Abkürzungen um sich geworfen hat.
Dann kam kurz und knapp: Ich bin im ADMV. Auf Anfrage dann
die Erläuterung: "Allgemeiner Deutscher Mitglieder Verein"

Gruß Uli


Eresburg

   


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