RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#1 von tommes ( gelöscht ) , 07.12.2010 22:12

Hallo!

In den vergangenen 2 Jahren hatte ich nacheinander alle 3 Zentralen im Einsatz. Erst die ECos, dann den Commander und anschließend die CS2.
Jetzt bin ich wieder zum Viessmann Commander zurückgekehrt.

Die Gründe hierfür möchte ich nachfolgend aufzählen:

1. Acht Loks lassen sich im direkten Zugriff steuern.
2. Kürzere Umschaltzeiten bei Maskenwechsel
3. Automatische Lokerkennung (DCC) auf Programmiergleis
4. Ausleuchtung der Gleise bei Besetztmeldung und Fahrstraßen
5. Sofortige Anzeige von besetzten Gleisen. Vorteilhaft beim Eintragen von Gleisbesetztmeldern im Gleisplan.
6. Bootzeit des Commanders: knapp 25 Sekunden, bei den anderen Zentralen teilweise über 1 Minute.
7. Direkte Konfiguration bzw. direktes Einrichten von Magnetartikeln ohne Umweg über Keyboard.
8. Einstellen der Gleisspannung (wichtig bei Betrieb in Spur N)
9. Vollautomatikbetrieb möglich
10. Größerer Gleisplan mit 128x64 Gleis-/Weichen-/Signal-Symbolen
11. Zoomfunktion des Gleisplans
12. Ein Zugnummernfeld für Zugadressenanzeige im Gleisplan
13. Testweise fahren auf dem Programmiergleis möglich
14. Direktes Schalten und Fahren im Direktmodus ohne weitere Einstellung und Einrichtung von Loks, Weichen und Signalen.
15. Rückmelder werden mit einer Lok aktiv überfahren und können so nachträglich lokalisiert und im GBS eingetragen werden.
Das Zuordnen von Rückmeldern zum Gleisabschnitt ist dazu sehr leicht und logisch.

Selbstverständlich hat der Commander auch Nachteile gegenüber der CS2 oder der ECos.
So sind z.B. die Update-Intervalle viel zu lange.
Trotzdem ist es vielleicht für manch einen Interessenten auch wichtig, mal die Vorteile des Commanders gegenüber den beiden anderen Zentralen zu kennen.

Grüße
Tommes


tommes

RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#2 von 120-203 , 08.12.2010 03:01

Zitat von tommes
Hallo!

In den vergangenen 2 Jahren hatte ich nacheinander alle 3 Zentralen im Einsatz. Erst die ECos, dann den Commander und anschließend die CS2.
Jetzt bin ich wieder zum Viessmann Commander zurückgekehrt.

Die Gründe hierfür möchte ich nachfolgend aufzählen:

1. Acht Loks lassen sich im direkten Zugriff steuern.
2. Kürzere Umschaltzeiten bei Maskenwechsel
3. Automatische Lokerkennung (DCC) auf Programmiergleis
4. Ausleuchtung der Gleise bei Besetztmeldung und Fahrstraßen
5. Sofortige Anzeige von besetzten Gleisen. Vorteilhaft beim Eintragen von Gleisbesetztmeldern im Gleisplan.
6. Bootzeit des Commanders: knapp 25 Sekunden, bei den anderen Zentralen teilweise über 1 Minute.
7. Direkte Konfiguration bzw. direktes Einrichten von Magnetartikeln ohne Umweg über Keyboard.
8. Einstellen der Gleisspannung (wichtig bei Betrieb in Spur N)
9. Vollautomatikbetrieb möglich
10. Größerer Gleisplan mit 128x64 Gleis-/Weichen-/Signal-Symbolen
11. Zoomfunktion des Gleisplans
12. Ein Zugnummernfeld für Zugadressenanzeige im Gleisplan
13. Testweise fahren auf dem Programmiergleis möglich
14. Direktes Schalten und Fahren im Direktmodus ohne weitere Einstellung und Einrichtung von Loks, Weichen und Signalen.
15. Rückmelder werden mit einer Lok aktiv überfahren und können so nachträglich lokalisiert und im GBS eingetragen werden.
Das Zuordnen von Rückmeldern zum Gleisabschnitt ist dazu sehr leicht und logisch.

Selbstverständlich hat der Commander auch Nachteile gegenüber der CS2 oder der ECos.
So sind z.B. die Update-Intervalle viel zu lange.
Trotzdem ist es vielleicht für manch einen Interessenten auch wichtig, mal die Vorteile des Commanders gegenüber den beiden anderen Zentralen zu kennen.

Grüße
Tommes



Hallo Tommes,

ich beglückwünsche Dich, dass Du eine Zentrale gefunden hast mit der Du rundum zufrieden arbeiten kannst.
Auch an mir kam der Commander in den vergangenen Jahren nur schwer vorbei, alleine schon wegen der
komfortablen Integration der neuen Multiplex Lichtsignale via LSB und dem angekündigten aber noch nicht ausgeliefertem,
kompatiblen GBS-System.

Allerdings hat der Commander auch einige Nachteile, wie etwa die fehlende MFX-Ansteuerung, die ich, zugegeben, über kurz
oder lang auch durch DCC ersetzen werde, aber erstmal muss man sich damit leider auseinandersetzen, bevor man alle
Decoder ausgetauscht hat bzw. zu neuen Loks nicht noch extra einen Aufschlag für andere Decoder rechnen will.
(Auch der Verkauf von MFX-Decodern speziell von Sounddecodern und diese durch bessere DCCs zu ersetzen kostet immerhin noch einiges).

Die Multiplex Signale werden somit softwaremäßig über den PC angesteuert und nicht über den LSB, das GBS wird auf den
PC via 2er Touschscreens dargestellt, statt manuell.

Trotzdem bin ich beeindruckt über den logisch ausgeführten Funktionsumfang des Commanders, hätte der nette Herr Fuhs,
doch vor einiger Zeit (2008 o. 2009) dieses doch mal in der Form auf der Messe in Dortmund vorgetragen und zwar mit
Deinen Argumenten wie Du sie hier auch aufgelistet hattest, ich glaub ich wäre damals schwach geworden.

Als Ergänzung gedacht, hier die gleiche Auflistung gegenüber der offensichtlich noch nicht in Deinem Testprogramm auftauchenden ECoS 2,
ich habe nur die Punkte ausführlich erwähnt die besser bzw. gleichwertig bei der ECoS 2 gelöst wurden, ansonsten gehen die Punkte zugunsten des Commanders über.

1. Zehn Loks lassen sich im direkten Zugriff im Multifahrbildschirm steuern
2. Kürzere Umschaltzeiten bei Maskenwechsel seit vorvorherigem Update (gegenüber Messevorführversion des Commanders einen Tick schneller Stand: April 2010)
3. Punkt für den Commander
4. ebenfalls Ausleuchtung der Gleise bei Besetztmeldung und Fahrstraßen
5. Punkt f. Commander
6. Punkt f. Commander (auch wenn die ECoS 2 von update zu update aufholt akt. Stand 45 sec.)
7. Punkt f. Commander
8. Gleisspannung und -stromstärke einstellbar (ECoS 2)
9. Punkt z.T. f. Commander
10. Punkt nur z.T. für Commander
11. Punkt für Commander
12. Punkt für Commander
13. Diese Funktion beherrscht die ECoS 2 ebenfalls
14. ? Bitte genaue Erklärung dafür.
15. Punkt f. Commander

Über kurz oder lang wird bei mir die ECos 2 zumindest im Anlagenbetrieb durch eine 'schnellere' weil ohne
Bildschirm - Zentrale wie IB-Com, EasyControl oder DiCo Station ersetzt, die "Alte" dient dann nur noch
zum komfortablen Programmieren der Decoder speziell MFX, bis dieses Protokoll auch in meinem Fuhrpark
ausgestorben ist .

Viel Freude noch mit Deiner Zentrale, wenn Du noch ein paar Bilder speziell aus dem Vollautomatikbetrieb und Punkt 7 einstellen könntest,
wäre das sehr nett.

Gruß

Florian


 
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#3 von kaeselok , 08.12.2010 07:11

Zitat von tommes
2. Kürzere Umschaltzeiten bei Maskenwechsel



Hallo Tommes,

ich kann Dich sehr gut verstehen! Glückwunsch zum Finden, der für Dich idealen Zentrale!

Bei mir war der von Dir zitierte Punkt "kürzere Umschaltzeiten bei Maskenwechsel" der Grund dafür, meine CS2 zu verkaufen! Jeder von uns hat eigene Vorlieben, wie er mit so einer Zentrale umgeht. Einige von uns benötigen die "passenden" Drehregler, andere die "passende" Ergonomie der Bedienung der Zentrale ganz allgemein, wiederum andere - wozu ich gehöre - haben keine Lust auf Lokauswahlmenüs, Parametermenüs, usw. sekundenlang warten zu müssen während auf der Anlage der Punk abgeht.

Eine Zentrale muss "schnell" bedienbar sein. Bei der 6021 und der intelligenten Box war das durch die Knöpfchen noch "von Haus" aus gegeben. Diese "Multikulti-Protokoll-alles-können-muss"-Zentralen mit Touchscreen haben diesbzgl. seit der CS1 viel dazugelernt, einige mehr - andere weniger.

Und natürlich erwarten wir von diesen Zentralen auch noch, dass im Hintergrund auch bei "Großanlagen" natürlich alle 31 S88-Module korrekt eingelesen werden und der "Hintergrund"-Betrieb durch meine Bedienung im Vordergrund nicht leidet.

Egal, lange Rede - kurzer Sinn:

Ich empfehle mittlerweile wirklich jedem Interessenten sich SOFERN IRGENDWIE MÖGLICH mit mehreren Zentralen zu beschäftigen weil das Studium der "Feature-Liste" einer Zentrale allein sagt überhaupt nix über die Bedienbarkeit einer solchen aus!


Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#4 von Heinzi , 08.12.2010 08:43

Auch mich hatte der Commander vor Jahren imponiert.
Eine Solche VorteilListe hatte man mir aber nicht präsentiert. Der Entscheid wäre mir vermutlich noch schwerer gefallen.



Hauptsächlich das fehlende, und nicht in Aussicht gestellte mfx, der Preiszerfall bei gebrauchten CS1 (beim erscheinen der CS2) und meine fehlende bereitschaft bei (meinerseits bevorzugten) Märklinloks mit MM zu fahren führten bewogen mich dann eine ...... zu kaufen. (Die heute zugegebenermassen hauptsächlich als PC-Interface dient, denn einen "zu kleinen" meistens ungünstig plazierten Bildschirm, haben sie doch alle.)

Und auch die CS1 erfüllt bereits etwa ähnlich wie die ECoS2 bereits einige Punkte ebenfalls.


Gruss Heinzi
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#5 von supermoee , 08.12.2010 09:38

Hallo,

ich fand den Commander auch nicht schlecht anfangs. Aber die vielen Beschwerden wegen fehlender Produktpflege (updates) und Bugs im Viessmannforum hatte mich schon mal abgeschrocken.

Dazu kommen noch 2 Killerkriterien:

- kein mfx support
- keine Möglichkeit, das Teil mit externer PC Software anzusteuern.

Was meinst du denn mit: 9. Vollautomatikbetrieb möglich?

Der ist genausogut mit einer Ecos oder CS möglich, oder was meinst du damit?

Gruss

Stephan


MM freie Zone, während DCC sich bei der Steuerung von Loks immer breiter macht. Sonst mfx.


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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#6 von Heinzi , 08.12.2010 10:23

Zitat
- keine Möglichkeit, das Teil mit externer PC Software anzusteuern.

Richtig, das hatte ich in meinem vorherigen Beitrag ganz vergessen. (von wegen kleinem Bildschirm am falschen Ort)


Zitat
Was meinst du denn mit: 9. Vollautomatikbetrieb möglich?


Ich denke er meint softwaregestützen Automatikbetrieb mit Zugverfolgung und so ....aber eben ganz ohne PC.


Gruss Heinzi
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#7 von tommes ( gelöscht ) , 08.12.2010 12:31

Hallo,
erst mal Danke für das Interesse an diesem Thread und Danke für die sehr sachliche Diskussion. Ich bin zwar zum Commander zurückgekehrt, aber das heißt nicht, dass die anderen beiden Zentralen nicht auch gut wären. Sie haben eben andere Vorzüge. Jeder muss da für sich entscheiden, was ihm wichtig ist.
Mir war es wichtig, auch mal die Vorteile des Commanders herauszustellen, weil der Commander in Foren sehr oft sehr schlecht weg kommt. Und das verstehe ich nicht immer.
Ein Riesenvorteil, den ECos und CS2 haben, ist deren Entwicklung. Da hinkt Viessmann aber sowas von hinterher. Die Bugs sind mit der aktuellen Software zwar alle beseitigt, aber es dauert einafch zu lange, bis ein neues Update kommt.
Trotzdem hat der Commander sehr viele Vorteile. Das zeigt ja meine Aufstellung und die aktualisierte Aufstellung von Florian.
Zu den Fragen:
Ja, ich hatte mit der ECos1 verglichen. Die neue Version hatte ich leider nicht mehr im Einsatz.
Ein großes Dankeschön an Florian, der die ECos2 mit dem Commander verglichen hat.
Die Frage zur Commander-Vollautomatik hat Heinzi richtig beantwortet.

Grüße
Tommes


tommes

RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#8 von V200Freund , 08.12.2010 19:03

hallo,

ich leb ja nun schon seit einem Jahrzehnt mit meiner IB.........

wenn ich hier im Forum immer wieder die Fragen lese zu den aktuellen zentralen und wann kommt dieses Update und warum funzt das jetzt nicht usw.....dann frage ich mich....

Zitat
aber es dauert einafch zu lange, bis ein neues Update kommt.



warum wird es denn bemängelt wenn nicht "wöchentlich" ein neues Update zur Verfügung steht. Wenn der Commander ausgereift ist, -und bei allen anderen Zentralen stellt sich diese Frage doch auch- warum müssen denn neue Updates daher..?

Ein Update soll doch entweder vorhandene Fehler beseitigen oder grundsätzlich neue features zur Verfügung stellen.
Ich finde es angenehm, nicht ständig updaten zu müssen. Was dann ja oftmals auch nicht richtig klappt wie man den vielen Nachfragen hier entnehmen kann.

Naja, vielleicht bin ich auch nur altmodisch..........


Gruß Reiner der am Ende der Emslandstrecke wohnt, wo die 01.10er wendeten
Ich lebe in einer mfx freien Zone....IB nur DC


 
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#9 von Murrrphy , 08.12.2010 19:17

Zitat von tommes

13. Testweise fahren auf dem Programmiergleis möglich


Hilfe, was mache ich falsch? Wieso geht das auch bei meiner Zentrale?


Viele Grüße
Achim



 
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#10 von Asslstein , 08.12.2010 20:10

Hallo,

mit wenigstens zwei Punkte des bisher geschriebenen kann ich mich gar nicht anfreunden.

Ein Betrieb auf dem Programmiergleis ist meiner Meinung nach absolut unsinnig. Der Strom auf dem Programmiergleis gehört sinnigerweise soweit beschränkt, dass das Auslesen und das Programmieren gerade noch so funktioniert. Verdrahtungsfehler beim Decodereinbau führen so nicht zwangsweise zum Decodertod. Warum sollte man auf diesen Vorteil der rechtzeitigen Fehlererkennung freiwillig verzichten?

Updates sollten nicht die Regel sein.
Ein Produkt, dass ich kaufe sollte von Anfang an die Eigenschaften haben, die ich erwarte. Kommen dann im Laufe der Zeit weitere Anforderungen hinzu, ist es sicher schön, wenn mir der Hersteller dann diese Funktion über ein Update zur Verfügung stellt.
Aber wenn ich Monate und Jahre sehnsüchtig auf ein Update warte, damit das Gerät endlich das erfüllt, was ich von ihm erwarte, dann war es definitiv ein Fehlkauf.
Hier staune ich regelmäßig über die Leidensfähigkeit vieler Nutzer dieser "modernen" Zentralen.

Gruß
Knut


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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#11 von Heinzi , 09.12.2010 10:10

Hallo Knut

Zitat
Ein Betrieb auf dem Programmiergleis ist meiner Meinung nach absolut unsinnig.

Ich vermute du digitalisierts nicht selber Loks!
Wenn es nur darum geht die Funktionen gewissen Tasten zuzuordnen, mag das ja noch gehen. wenn du aber die Fahreigenschaften einer (selber digitalisierten) Lok ändern wills, bist du froh wenn du nicht nach jeder Veränderung die Lok Umgleisen musst. ich bau mir jeweils ein Testoval, ändere Paramter und fahre probe, ändere und fahre probe..........
Ok mit M4 geht das auch auf dem Hauptgleis, aber ich bin da eben auch etwas altmodisch. Zur zeit steht aber gerade eine Spielerei mit einem neuen LOPI V4 an


Zitat
Updates sollten nicht die Regel sein.
.........
warum wird es denn bemängelt wenn nicht "wöchentlich" ein neues Update zur Verfügung steht
.........
....entweder vorhandene Fehler beseitigen......


Da habt ihr natürlich grundsätzlich recht.
Aber wenn ich das richtig mitgekriegt habe (ich habe/hatte aber nie einen Commander) dann ging eben gerade letzeteres manchmal schon etwas arg lange....Das sage ch aber nur vom hörensagen...ev sagt ein Comanderbesitzer noch etwas zu diesem Punkt.


Gruss Heinzi
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#12 von Asslstein , 09.12.2010 10:34

Hallo Heinzi,

doch, ich digitalisiere sehr wohl selbst.
Und Umgleisen ist absolut nicht notwendig. Zum einen gibt es POM, zum anderen ist mein Programmiergleis ein Teil der Hauptstrecke, den ich zweipolig zwischen dem Programmierausgang und dem Leistungsausgang meiner Zentrale umschalten kann.
Beides ist keine Hexerei!

Gruß
Knut


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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#13 von JSteam ( gelöscht ) , 09.12.2010 11:27

Hallo zusammen,

Zitat
Und Umgleisen ist absolut nicht notwendig. Zum einen gibt es POM,



...und das reicht mir völlig aus. Auslesen und Quittierungen der geschriebenen Werte sind dank RailCom auf dem Hauptgleis ebenfalls möglich. Wozu also umgleisen?
Und was das Programmiergleis betrifft, dieses sollte eine Strombegrenzung haben um etwaige Fehler ohne Schaden am Decoder beheben zu können...


JSteam

RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#14 von tommes ( gelöscht ) , 09.12.2010 11:53

Zitat
Und was das Programmiergleis betrifft, dieses sollte eine Strombegrenzung haben um etwaige Fehler ohne Schaden am Decoder beheben zu können...


Ist begrenzt. 1,5 Ampere.


tommes

RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#15 von Heinzi , 09.12.2010 12:06

Zitat
Und Umgleisen ist absolut nicht notwendig. Zum einen gibt es POM, zum anderen ist mein Programmiergleis ein Teil der Hauptstrecke, den ich zweipolig zwischen dem Programmierausgang und dem Leistungsausgang meiner Zentrale umschalten kann.
Beides ist keine Hexerei!


Ich sagte ja, diesbezüglich bin ich altmodisch. Zudem lasse ich meine Testfahrten lieber auf einem etwas grösseren Teppichoval ohne zwanzig Weichen ablaufen. Meine Moba ist einfach zu klein. Ich finds gut dass man am Prog Ausgang etwas Leistung hat. Wer's nicht braucht den stört's ja auch nicht gross.


Gruss Heinzi
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#16 von Asslstein , 09.12.2010 21:32

Hallo,

die NMRA empfiehlt, soweit ich weiß, als Obergrenze 250 mA für den Programmiergleisausgang.
Also sind die 1,5 A des Comanders jenseits von gut und böse.
Ich weiß jetzt nicht ob mich das arg stören würde. Aber es ist definitiv ein Nachteil.
Die Gewissheit, dass dem Decoder bei einem Einbaufehler in der Regel nichts passieren kann, ist schon ein nicht zu unterschätzender Luxus.
Von daher, Heinzi, ich brauche es nicht und es würde mich stören.

Gruß
Knut


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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#17 von tommes ( gelöscht ) , 09.12.2010 21:56

Zitat
die NMRA empfiehlt, soweit ich weiß, als Obergrenze 250 mA für den Programmiergleisausgang.
Also sind die 1,5 A des Comanders jenseits von gut und böse.


Die CS2 hat auch 1 Ampere.


tommes

RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#18 von H0! , 09.12.2010 22:12

Zitat von Asslstein
zum anderen ist mein Programmiergleis ein Teil der Hauptstrecke, den ich zweipolig zwischen dem Programmierausgang und dem Leistungsausgang meiner Zentrale umschalten kann.


Das Thema hatten wir kürzlich schon: CS1 und IB haben ein Relais an Bord und machen diese Umschaltung automatisch (programmieren mit begrenztem Strom, fahren mit normalem Strom).

Die CS2 hat anscheinend kein Relais, zum Commander kann ich nichts sagen.


Viele Grüße
Thomas


 
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#19 von Heinzi , 10.12.2010 08:25

Hallo Knut

Zitat
die NMRA empfiehlt, soweit ich weiß, als Obergrenze 250 mA für den Programmiergleisausgang.
Also sind die 1,5 A des Comanders jenseits von gut und böse.
Ich weiß jetzt nicht ob mich das arg stören würde. Aber es ist definitiv ein Nachteil.
Die Gewissheit, dass dem Decoder bei einem Einbaufehler in der Regel nichts passieren kann, ist schon ein nicht zu unterschätzender Luxus.
Von daher, Heinzi, ich brauche es nicht und es würde mich stören.



Ich ordne das mal ein wenig um:

Zitat
Ich weiß jetzt nicht ob mich das arg stören würde. Aber es ist definitiv ein Nachteil.
ich brauche es nicht und es würde mich stören

Also du hast keinen Comander und somit stört dich etwas was du gar nicht hast, traust dir aber das Urteil "definitiv" zu.

Zitat
Ich weiß jetzt nicht ob mich das arg stören würde
.....und es würde mich stören



Zitat
die NMRA empfiehlt, soweit ich weiß, als Obergrenze 250 mA für den Programmiergleisausgang.
Also sind die 1,5 A des Comanders jenseits von gut und böse.


Nur weil etwas in einer mehr oder weniger unverbindlichen Normung steht ist es noch lange nicht jenseits von Gut und Böse.
Ich gehe davon aus, dass sich die Entwickler dazu auch ihre Gedanken gemacht haben, und sind es nur finanzielle (welch ja dann vermutlich zugunsten einer 250mA Ausführung ausfallen wären).
Mir jedenfalls ist in meiner (inzwischen auch schon einigen Jahren) Umbautätigkeit noch kein Decoder wegen falscher Verdrahtung abgeraucht.
Für die CS1 gab es mal eine Anleitung wie man durch parallelschalten der beiden Ausgänge (Hauptgleis und Prog.gleis) die Leistung am Gleis erhöhen kann. Da ist es dann von Vorteil, wenn der Prog.Ausgang eine möglichst grosse Leistung hat.

Es hat eben alles zwei Seiten Eine so: die andere so:


Gruss Heinzi
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#20 von H0! , 10.12.2010 08:44

Zitat von Heinzi
Für die CS1 gab es mal eine Anleitung wie man durch parallelschalten der beiden Ausgänge (Hauptgleis und Prog.gleis) die Leistung am Gleis erhöhen kann.


Du meinst die CS2 (die man mit Parallelschaltung auf 3,0 A Ausgangsleistung bringen kann während die CS1 mit Software-Upgrade auf 4,0 A Ausgangsleistung kommt).
Wenn man dann programmieren möchte, kommt es zum Kurzschluss - wegen 0,6 A mehr muss man dann wieder einen externen Umschalter vorsehen.


Viele Grüße
Thomas


 
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#21 von Heinzi , 10.12.2010 09:51

Zitat
Du meinst die CS2.......



Richtigstellung:
Nein nein....
Die Anleitung gab es für die CS1(Märklinversion)!!! Ob dies für die CS1R und die CS2 immer noch gilt habe keine Ahnung und ich weiss auch nicht (hab's ja selber nicht gemacht) obs noch einen kleinen Trick zu Berücksichtigen gab.
Also bitte nicht einfach ausprobieren ohne mit dem Lieferanten Rücksprache gehalten zu haben.


Zitat
Wenn man dann programmieren möchte, kommt es zum Kurzschluss - wegen 0,6 A......


Wie gesagt. eventuell waren spezielle Tricks zu beachten, und wegen 0.6A mehr würde ich das ja auch nicht machen.

Aber wenn der Prog Ausgang genügend Leistung bringt, könnte man doch überlegen ob man damit z.B eine separierte Nebenbahn betreiben könnte. ?


Gruss Heinzi
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#22 von Asslstein , 10.12.2010 10:45

Hallo Heinzi,

verstehe und interpretiere mich bitte nicht falsch.
Was ich meine ist, dass mich dieser Starkstromprogrammierausgang grundsätzlich erstmal stört.
Aber wenn sonst alles paßt, ist er sicherlich kein k.o.-Kriterium für mich.
1,5 sind gegenüber einem empfohlenen Maximum von 0,25 sicher jenseits von gut und böse. Es sind einfach zwei paar Stiefel und nicht vergleichbar. Ein Programmiergleis mit 1,5 A hat mit einem Programmiergleis nach NMRA nichts mehr zu tun. Das ist erstmal weder positiv noch negativ von mir gemeint.
Allerdings stelle ich mir wirklich die Frage, welchen Vorteil ein so leistungsstarker Programmierausgang haben soll?
Der Vorteil eines leistungsschwachen liegt für mich auf der Hand. Eventuelle Fehlverdrahtungen beim Decodereinbau und der daraus resultierende Kurzschluß werden auf dem Programmiergleis erkannt, ohne dass der Decoder immer gleich abraucht. Ich war bei meinen bisher wenigen Digitalisierungehn aber noch nicht darauf angewiesen.

Zu diesen technischen unhd weniger komfortorientierten Merkmalen einer Zentrale gehören aber meiner Meinung auch noch ander Punkite, die scheinbar keinen interessieren aber mir wichtig erscheinen.
- Wie erfolgt die Kurzschlußabschaltung, wie sicher und wie schnell?
- Ist die Ausgangsspannung stabilisiert und in welchem Bereich einstellbar?
- Ist der Ausgangsstrom einstellbar und in welchem Bereich?
- Welche Zusatzgeräte und Buse werden unterstützt und vor allem in welchem Umfang?

Gruß
Knut


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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#23 von Heinzi , 10.12.2010 12:37

Wenn dich die 1,A stören habe ich damit kein kein Problem.

Zitat
1,5 sind gegenüber einem empfohlenen Maximum von 0,25 sicher jenseits von gut und böse. Es sind einfach zwei paar Stiefel und nicht vergleichbar. Ein Programmiergleis mit 1,5 A hat mit einem Programmiergleis nach NMRA nichts mehr zu tun. Das ist erstmal weder positiv noch negativ von mir gemeint.


Aber weshalb versteifst du dich so auf die NMRA? Prog Ausgang ist Prog Ausgang wegen seinen Funktionen, nicht wegen seiner Strombegrenzung.

Es kommt auch immer darauf an wann und infolge welchen Überlegungen so eine Empfehlung zustande kam.
Ohne Hintergrundwissen ist es eigentlich "müssig" darüebr zu diskutieren. Ich gehe einfach mal davon aus, dass es irgendwelche Gründe gibt für einen solchen Leistungsausgang.
Wir denken vieleicht einfach in einer falschen Spurgrösse (H0)

Einen möglichen Vorteil hatte ich bezüglich der CS1 schon erwähnt.
Weiter sehe ich eventuell ein Problem bei leistungshungrigen Zugkompositionen wie TGV und Co. Nicht Decoderseitig, aber man will ja die Programierungen gleich ausprobieren. z.b Dimmung einer Innenbeleuchtung. Bei so einem Zug kann dann leicht einmal 250mA nicht mehr ausreichen. Oder für Loks grösserer Spurweiten kann ich mir vorstellen dass 250mA nicht weit reichen für Probefahrten oder oder Lichtfunktionen.etc,etc.

Dann bliebe noch die Frage zu klären ob eine Falschverdrahtung des Decoders überhaupt zu einem Abrauchen führt (oder ob's dann einfach nicht funktioniert) und ob nicht bereits 250mA den Decoder zerstören (bsp lichtausgänge, kleine Decoder für kleine Spurweiten etc)


Gruss Heinzi
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#24 von Manne , 10.12.2010 13:40

Hallo,

ich fahre mit der Märklin-SW 60512 und nur mit PAPS, d.h. die Züge fahren nur so wie ich das zuvor abgespeichert habe.
Geht das auch mit einem Commander?

Gruß
Manne


Anlage:5 m x 1,3 m


Manne  
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RE: Viessmann Commander: die Vorteile gegenüber CS2 oder ECos

#25 von tommes ( gelöscht ) , 10.12.2010 14:56

Hallo Manne,
hier ein Auzug aus der Bedienungsanleitung des Commanders:

Zitat
Lokomotiven
Wählen Sie durch Antippen des entsprechenden Leuchtmelders aus, welche Steuerbefehle an die Lokomotiven der Commander nach dem Start senden soll. Der Commander speichert den Status im Moment des letzten Herunterfahrens. Dabei speichert er auch den Status der Lokomotiven (Fahrtrichtung, Geschwindigkeiten, Zusatzfunktionen). Diese kann er entsprechend der u.a. Optionen (siehe Abb.) wieder aufrufen. Der ausgewählte Leuchtmelder leuchtet grün. Speichern Sie abschließend die vorgenommenen Einstellungen mit dem Disketten-Symbol.


Meinst Du das?
Gruß, Tommes


tommes

   


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