RE: Welches Holz...

#1 von DannyHRO ( gelöscht ) , 27.01.2011 21:33

soll ich nehmen?

Habe schon viele Bücher gelesen was für Holz man nehmen sollte doch möchte ich gerne eure Erfahrungen wissen...

Welches Holz könnt ihr empfehlen auch vom Preis - Leistungsverhältnis her?

Wo bekomme ich das Holz GÜNSTIG???

für Tipps und Anregungen bin ich sehr dankbar


DannyHRO

RE: Welches Holz...

#2 von Berderwe , 27.01.2011 22:16

Hallo Danny,

was für Holz, wofür?

MfG
Reinhard


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RE: Welches Holz...

#3 von DuHastMichLieb , 27.01.2011 22:41

Hallo Danny,

also ich habe gestern mein neues Holz bekommen vom Schreiner und muß sagen die Latten sind wesentlich gerader wie vom Baumarkt.
Habe als Platten Gabunsperrholz genommen, sind genauso billig wie Pappelsperrholz. Aber weiß ja nicht was du alles mit machen willst vielleicht brauchste auch ganz anderes Holz.
Beim Bauhaus mußte aufpassen, manche Bauhäuser haben eine Plattengröße von 244x122 andere fürs selbe Geld 250x170 Je nachdem wer sie beliefert.
Aber ich würde auf jedenfall mich beim Schreiner schlau machen denn der hat meist günstigere Preise wie ein Baumarkt OBI Hornbach Bauhaus TOOM-Baumarkt Globus im vergleich gehabt. Bei manchen Baumärkten ist für den Preis das sägen nämlich nicht dabei und kostet extra. Beim Schreiner meist umsonst
Im Preisvergleich immer den Quadratmeterpreis vergleichen nie den Plattenpreis, sonst kommt man durcheinander. Da die Platten unterschiedlich groß sind. Wenn ein Markt QM-Preis dran stehen hat, ist das immer mit sägen. Steht nur der Plattenpreis da, ist es ohne sägen. QM-Preis hochgerechnet auf die Fläche einer Platte ist dieser Preis immer teurer wie der Plattenpreis.


Gruß Alex

Mit CS3 bin ich nun dabei.


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RE: Welches Holz...

#4 von kaeselok , 28.01.2011 07:15

Zitat von DannyHRO
Wo bekomme ich das Holz GÜNSTIG???



Hallo Danny,

als Anfänger habe ich damals Spanplatten aus dem Baumarkt geholt. Die waren und sind noch immer: Günstig.

Ansonsten hat Alex schon die bessere Alternative aufgezeigt: Sperrholz. Ob es welches von der Qualität "Gabun" oder auch günstigeres Pappelsperrholz sein kann, wird hier im Forum alle paar Monate frisch diskutiert.

Du kannst mal danach suchen ...

Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Welches Holz...

#5 von Railstefan , 28.01.2011 14:38

Hallo Danny,

es kommt auch darauf an, was du mit dem Holz machen möchtest:
- Rahmen bauen (Leisten / Kanthölzer)
- Verstrebungen im Rahmen
- Spanten
- Trassenbretter
- Anlagenplatte (falls du die klassische Baumethode bevorzugst)
- Gebäudeselbstbau
- feine Details selber machen (Furnierholz oder fertige Leisten)

Du siehst, es gibt viel Einsatzmöglichkeiten. Sollte das ganze noch in einem nicht ganz trockenen Raum sein, der allerdings auch nicht ideal für die Modellbahn wäre, so kannst du mit Spanplattten ggfs Probleme bekommen, je nach deren Dicke bzw Menge der Unterstützungen.

Im Verein verwenden wir für unsere Modulkästen als Rahmen Tischlerplatte von 19mm Stärke mit einem Deckel bzw Trassenbrettern aus Sperrholz von ca 10mm. Rahmenverstrebungen o.ä. mit gehobelten Dachlatten o.ä.
Für Detailarbeiten haben wir von einem Schreiner Furnierholz bekommen (keine furnierten Platten, sondern das Holz für die eigentliche Furnierbeschichtung). Das gibt es in vielen Sorten (= Farben). Alternativ kann man auch die fertigen Pofile aus dem Modellbaubereich verwenden (je nach Einsatzzweck).

Viel Spaß
Railstefan


Unser Modellbahnverein: http://www.MEC-Erkrath.de
Die Erkenroder Straßenbahn - meine Straßenbahn-Anlage mit DC-Car-System hier im Forum: Die Erkenroder Straßenbahn - WälderJet zu Besuch

Ebenfalls im Klub bekennender Marzibahner


 
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RE: Welches Holz...

#6 von DannyHRO ( gelöscht ) , 03.02.2011 20:57

Brauche das Holz für die Trassen bzw als Anlagenplatte.Die Anlage wird später dann im ehemaligem Kinderzimmer aufgebaut. Habe gelesen das Spanplatten nicht geeignet sind...
Habe hier aber schon mehrmals Anlagen mit einer solchen gesehen und würde mich Anworten über eure Erfahrungen damit
freuen da diese ja doch um einiges günstiger sind als sperrholz.


DannyHRO

RE: Welches Holz...

#7 von Bodo , 03.02.2011 22:08

Hallo,

Zitat von DannyHRO
... da diese ja doch um einiges günstiger sind als sperrholz.


... sie sind nicht günstiger, sondern billiger . Und i.w. schwer und hart und meist auch krumm.

Ich hab´ sie früher auch als "Anlagenplatte" gehabt - mit allen Problemen beim "gerade halten", Schrauben eindrehen usw. - findet alles die Suchfunktion.

Wenn Du es billig haben willst, nimm Spanplatten. Wenn Du Spaß mit Deiner Anlage haben willst, nimm Sperrholz oder Tischlerplatte. OK - ist jetzt natürlich arg pauschalisiert, aber in die Richtung geht´s.

Viele Grüße, Bodo


Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)

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RE: Welches Holz...

#8 von Cougarman ( gelöscht ) , 03.02.2011 22:39

Zitat von Railstefan
.....- Anlagenplatte (falls du die klassische Baumethode bevorzugst)



was nimmt man denn dafür ?
einfach eine Platte mit Beinen drunter.
um das Teppichoval auf Sitzhöhe zu bekommen.


Cougarman

RE: Welches Holz...

#9 von oligluck ( gelöscht ) , 03.02.2011 22:53

Moin Danny,
doch, man kann Spanplatte nehmen:
Die Art von Anlage, die damit gebaut wird, ist i.d.R. komplett flach, Wasser wird mit blauer Farbe dargestellt, der Rest der Fläche mit "Grasmatten" beklebt, vielleicht noch Straßenfolie. Die Häuser werden nach Gutdünken dann darauf gestellt.
Als reine Spielanlage hat sie durchaus eine Berechtigung, nur mit "Modellbau" hat das Ganze wenig zu tun.

Soll sich deine Trasse durchs Gelände winden (mit wenig Steigung), hier ein Hügel sein, dort ein Berg, dann fängt Anlagenbau nicht erst mit den Gleisen, sondern bereits bei der Anlage an

Spanplatte ist schwer. In Spanplatte halten Schrauben kaum bis gar nicht. Nägel kannst du praktisch vergessen.
Und das Schlimmste: hantierst du mit Feuchtigkeit, sei es Gips, aber auch Wasser- oder Abtönfarbe, oder beim Gleise einschottern, dann saugt die Platte Feuchtigkeit auf und quillt wie ein Schwamm.
Tu´ dir selbst einen Gefallen und vergiss´sie.

LG Oliver


oligluck

RE: Welches Holz...

#10 von webseal ( gelöscht ) , 03.02.2011 23:25

Hallo Danny,
ich habe den Unterbau und Gleistrassenbau bei meiner Anlage gerade hinter mir.

Hier meine ERfahrungswerte. Ich habe zuerst gehobelte Bretter für den Rahmen im Baumarkt gekauft. Im Nachhinein ein Fehler, da die Bretter nach wenigen Tagen, in denen ich Sie im Modellbahnraum ruhen ließ, total krumm wurde und sich in alle Richtungen verzögen haben.

Also bin ich zum nächsten Holzfachhandel gefahren und habe mir dort Bretter für den Rahmen gekauft (10cm breit, 2cm stark). Diese haben sich nicht mehr verzogen, da sie sauber gelagert und getrocknet waren. Preis pro Meter: 1,50€ (und damit auch noch billiger als im Baumarkt)

Für die Platte der Anlage bzw. Gleistrassen etc. habe ich Sperrholz bzw. Furnierholz in der Stärke 10 mm beim diesem Händler gekauft. Das Holz hat 5 Schichten und kostet 9 EUR pro qm inkl. Zuschnitt.

Der große Vorteil von Sperrholz ist, dass man es sehr bequem sägen kann. Das Eindrehen von Schrauben oder auch mal einem Nagel ist völlig problemlos. Zudem lassen sich mit der Stichsäge problemlos Kurven aussägen. Das MAterial ist sehr leicht und trotzdem stabil. Das alles wird mit Spanplatten doch recht zähl, das haben die Vorredner ja schon erläutert.

Grüße
Dirk


webseal

RE: Welches Holz...

#11 von DannyHRO ( gelöscht ) , 04.02.2011 14:52

Danke für eure Antworten.Werde also doch schauen Sperrholz zu bekommen.Wer billig kauft- kauft doppelt.


DannyHRO

RE: Welches Holz...

#12 von kraweuschuasta ( gelöscht ) , 04.02.2011 15:17

Ich hätt eure Holzfachhändler auch gerne!

für den m2 Birkensperrholz Dicke 2cm wollen die Wahnsinnigen etwa 50 eur exkl.
Im Baumarkt kostets etws die Hälte
Und das Allerlustigste: 2 ausgewiesene Holzfachhändler hatten gar keine Sperrholzplatten im Angebot.

somit wirds fürcht ich der Baumarkt werden.......

lg, Wolfgang


kraweuschuasta

RE: Welches Holz...

#13 von oligluck ( gelöscht ) , 04.02.2011 18:19

Moin Wolfgang,
wenn kein Holzhändler in der Nähe ist (in der Großstadt hatte ich mehrere zur Auswahl, hier auf dem Land sieht es düster aus), dann suche dir eine Schreinerei und frag, ob du über die bestellen kannst.
Es sollte aber schon eine sein, die den Werkstoff "Holz" auch verarbeitet, also keine, die sich auf Trockenbau oder Fensterbau spezialisiert hat

Birkensperrholz bekommst du in mehreren Qualitäten, für unsere Zwecke reicht B/B.
Und Finger weg von Leimholz: das wird krumm.

Ein super Tipp ist übrigens der von Stefan weiter oben:
In einer Schreinerei, die furniert, fallen regelmäßig Reste/Abfallstücke an, die für uns als Modellbahner genau richtig sind.
Furnier hat eine Stärke von 0,7mm und geht in H0 ganz gut als zweizöllige Bohle durch

LG Oliver


oligluck

RE: Welches Holz...

#14 von Peter BR44 , 04.02.2011 19:12

Zitat von kraweuschuasta
Ich hätt eure Holzfachhändler auch gerne!

für den m2 Birkensperrholz Dicke 2cm wollen die Wahnsinnigen etwa 50 eur exkl.
Im Baumarkt kostets etws die Hälte
Und das Allerlustigste: 2 ausgewiesene Holzfachhändler hatten gar keine Sperrholzplatten im Angebot.

somit wirds fürcht ich der Baumarkt werden.......

lg, Wolfgang




Hallo Wolfgang,

Birkensperrholz ist nicht gleich Birkensperrholz,
genau so wenig wie Auto gleich Auto ist

Tipp:

Bei Kanthölzer bzw. gehobelte Rahmen darauf achten,
dass es sich um Kreuzholz handelt.
Besser noch Brettschichtholz, ist aber sehr selten in kleineren
Querschnitten zu bekommen.

Bei gehobelten Brettern darauf achten, dass kein Herz drin ist und
nach Möglichkeit nur stehende Jahresringe verwenden.


Mit geradem Holz zu arbeiten ist keine Kunst, denn dass kann jeder.


Viele Grüße Peter

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RE: Welches Holz...

#15 von kraweuschuasta ( gelöscht ) , 07.02.2011 11:17

Mahlzeit allerseits!

Danke, für den tip, Oliver, werd mich mal umhören.

@Peter: Das stimmt schon, daß es zwischen Birkensperrholz un Birkensperrholz Unterschiede gibt, aber daß das Holzhändler-Birkensperrholz "doppelt" so hochwertig ist, wie das Biber-Sperrholz, wage ich dann doch zu bezweifeln.

Werde für den Rahmen jetzt diese 3-Schicht Tischlerplatten verwenden und für die Trassen 6mm Sperrholz und für die Füße ordentliche, gehobelte 6/8er Staffeln.


lg, Wolfgang


kraweuschuasta

RE: Welches Holz...

#16 von Peter BR44 , 07.02.2011 21:07

Zitat von kraweuschuasta
Mahlzeit allerseits!

..................@Peter: Das stimmt schon, daß es zwischen Birkensperrholz un Birkensperrholz Unterschiede gibt, aber daß das Holzhändler-Birkensperrholz "doppelt" so hochwertig ist, wie das Biber-Sperrholz, wage ich dann doch zu bezweifeln......


lg, Wolfgang




Hallo Wolfgang,

bin unter anderem gelernter Holzkaufmann mit über 20 Jahren Berufserfahrung
und Sachkenntnis. Wenn Du wüsstest worin die Unterschiede alle liegen, könntest
Du deine Zweifel schnell ablegen.
Frag doch mal ob das Birkensperrholz Import ist. Dann fragst Du mal womit es behandelt
und verleimt wurde, aber lass dich nicht verarsc... mit den Worten ist alles reine Natur/Bio usw.!
Ob dort wo es Herkommt nach DIN bzw. mind. nach EN-Norm
hergestellt wurde. Wie viele Reparaturstücke hat hat die Oberfläche.
Sind die Lagen alle gleich Stark und der gleichen Güte. Etc. etc..
Ich könnte noch viel mehr aufzählen, aber das würde den Rahmen hier sprengen.


Viele Grüße Peter

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RE: Welches Holz...

#17 von DIESELfreak ( gelöscht ) , 20.02.2011 16:11

Hallo
sorry das ich hier die Frage stelle, aber ich wollte nicht extra eine neues Thema eröffnen.
Welches Holz ist für die Spanten im Unterbau geeignet?
Kann man dazu auch Spanplatten (natürlich dann zugesägt) benutzten oder sind die nicht so geeignet (vor allem von der Verarbeitung also schrauben usw: ?)?
Danke schon mal für Antworten
ps: ich weis es wurde dazu schon mal ansatzweise etwas erwähnt aber ich bräuchte genauere info´s


DIESELfreak

RE: Welches Holz...

#18 von Peter BR44 , 20.02.2011 17:26

Hallo Simon,

die preiswerteste und wesentlich bessere Alternative zu
Spanplatten sind gehobelte Bretter auch Fichtenholz.
21 od. 18 X 96 mm Stärke.
Spanplatte hat nicht die Stabilität wie Massivholz.
Daher beim Kauf auf stehende Jahresringe achten und
schauen, dass kein brauner Kern (Herz) vorhanden ist.


Viele Grüße Peter

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RE: Welches Holz...

#19 von DIESELfreak ( gelöscht ) , 20.02.2011 19:22

Gehobeltes Holz müsste es doch auch in Sägewerken geben oder?
Bei mir ist nämlich ziemlich eins in der Nähe das wäre Präktisch.
Und massivholz gibt´s da ja normalerweiße sowieso. Nur ist es im Sägewerk eher teurer oder günstiger als im Baumarkt?
Ich vermute teurer.


DIESELfreak

RE: Welches Holz...

#20 von Peter BR44 , 20.02.2011 20:20

Hallo Simon,

im Sägewerk kannst Du so was auch bekommen, falls diese
dort eine Hobelmaschine besitzen.
Problem ist nur, dass das Holz noch nicht abgelagert ist und
noch eine sehr hohe Restfeuchte besitzt und daher ungeeignet ist.
Man sagt auch da haben bis eben noch die Vögel drauf gesessen!

Besser Du gehst in den Holzfachhandel oder in den Baumarkt.
Aber schau und such dir das Holz selber aus und lass den den krummen
Kram dort stehen. Achte darauf was ich dir oben geschrieben habe.


Viele Grüße Peter

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RE: Welches Holz...

#21 von DuHastMichLieb , 21.02.2011 19:33

Zitat von DIESELfreak
Gehobeltes Holz müsste es doch auch in Sägewerken geben oder?
Bei mir ist nämlich ziemlich eins in der Nähe das wäre Präktisch.
Und massivholz gibt´s da ja normalerweiße sowieso. Nur ist es im Sägewerk eher teurer oder günstiger als im Baumarkt?
Ich vermute teurer.


Servus,

wie mein Vorredner schon schrieb ist das Holz in einem Sägewerk noch relativ nass und ungut für deine Mobaanlage. Klar ist Sägewerk denk ich günstiger als ein Baumarkt. Die meisten verwechseln hier Baumarkt mit Diskounter glaub ich
Ich bin nicht zum Baumarkt gegangen, weil mir der doch dann letztendlich etwas zu teuer war (Sperrholzplatten). Ich nahm den Schreiner, der mir ein super Angebot machte und mich alle Hölzer kostenlos sägen lies wie ichs haben wollte. (Baumarkt nimmt da Aufpreis, Aufpreis ist im Qm-Preis versteckt. Deswegen beim Baumarkt auch nach Plattenpreis fragen, das ist meist ein ganz anderer.) Gehobelte Bretter für den Unterbau hatte der Schreiner da von der Firma OSMO, ein sehr gut bekannter Pakett und Laminat-Hersteller. Da war jedes Brett 1a gerade, die sind immer in 4rer Büdel abgepackt gewesen. Ok für den Namen Osmo mußte ich auch 1€ mehr zahlen pro ganze Latte (2,70m) wie im Baumarkt, dafür aber Top Ware.


Gruß Alex

Mit CS3 bin ich nun dabei.


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RE: Welches Holz...

#22 von Didipö , 05.10.2011 13:48

Zitat von webseal
Hallo Danny,
ich habe den Unterbau und Gleistrassenbau bei meiner Anlage gerade hinter mir.


Also bin ich zum nächsten Holzfachhandel gefahren und habe mir dort Bretter für den Rahmen gekauft (10cm breit, 2cm stark). Diese haben sich nicht mehr verzogen, da sie sauber gelagert und getrocknet waren. Preis pro Meter: 1,50€ (und damit auch noch billiger als im Baumarkt)

Für die Platte der Anlage bzw. Gleistrassen etc. habe ich Sperrholz bzw. Furnierholz in der Stärke 10 mm beim diesem Händler gekauft. Das Holz hat 5 Schichten und kostet 9 EUR pro qm inkl. Zuschnitt.

Grüße
Dirk



Hallo Dirk, hallo Allerseits,

aufgrund Deiner Erfahrungen versuche ich gerade, in Herrenberg Kantholz und Sperrholz für einen offenen Rahmenunterbau zu beschaffen. Inzwischen habe ich an mehrere Holzfachhändler und Schreinereien folgende Bedarfsliste geschickt:

A. Material Bretter für Rahmen/Träger:
Kantholz Fichte oder Kiefer, gehobelt, herzfrei, gut gelagert, ohne Verzug !!
80 x 20 mm, 100 cm lang, 4 Stück
80 x 20 mm, 96 cm lang, 2 Stück
80 x 20 mm, 170 cm lang, 2 Stück
80 x 20 mm, 136 cm lang, 6 Stück usw., insgesamt 25 lfm

B. Material Platten / Gleistrassen:
Sperrholz 8 mm, Pappel o.ä.:
Breite Länge Anzahl
100 cm x 140 cm 2 St.
100 cm x 170 cm 1 St.
100 cm x 50 cm 4 St.

c. Material Beine
Kantholz gehobelt, 50 x 50 mm, Länge 75 cm, 14 Stück

Ich erhalte andauernd Absagen ("können nicht liefern", "kein Zuschnitt möglich" usw...)

Was mache ich falsch? Kennt jemand von Euch in Herrenberg oder im Kreis Böblingen einen Händler/Geschäft, wo ich die Sachen bekomme?

Grüße Dietmar

PS: Heute kam ein Angebot von einer Schreinerei: Für das Kantholz 80 x 20 verlangen die 10,95€/m und für die Sperrholzplatte 25,95 €/m². Das ist meilenweit von Deinen Preisen entfernt! Dirk, kannst Du mir von Deinem Händler Namen und Adresse geben? Danke!


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RE: Welches Holz...

#23 von Peter BR44 , 05.10.2011 18:57

Hallo Dietmar,

was Du angefragt hast sind keine Handelsübliche Norm-Maße,
sondern reine Sonderanfertigungen. Diese macht noch
nicht mal jeder bzw. kann sie besorgen. Das eine Angebot
mit dem Preis geht schon in Ordnung. Da es ein enormer
Aufwand ist diese herzustellen.

Standard wäre z. B.:

18 X 95 mm Gehobelte Glattkantbretter aus Fichte oder Tanne.
58 X 58 mm gehobelte Rahmen (Kanthölzer)
Normlängen wären für beide Positionen von 2100 mm alle 300 mm bis
5100 mm. Wobei sich nicht jeder jede Länge auf Lager legt. Daher ist es
ratsam vorher nach den Lagerlängen zu fragen und sich dann ausrechnen
wie man am besten auskommt.
Das Holz sollte Kreuzholz sein und KD (Kammergetrocknet).
Ganz ohne Herz wird wohl nicht klappen, es sei denn Du suchst dir dein
Holz selber aus.

Verzugs frei kann dir kein Mensch garantieren und wer es
trotzdem macht, der lügt schlicht weg!

Davon abgesehen, mit geradem Holz kann jeder arbeiten.

Würde ganze Längen nehmen und mir diese selber zu schneiden.
Des weiteren kann ich auch niemanden Kiefern oder Lärchen Holz
empfehlen, das es ziemlich stark harzt wenn es warm ist.


Viele Grüße Peter

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RE: Welches Holz...

#24 von Peter BR44 , 05.10.2011 19:07

Hallo Dietmar,

habe dir vergessen noch eine Antwort zu den Sperrholzplatten zu geben.
Zuschneiden kostet Geld und die Reste da lassen noch einmal extra.
Daraus resultiert im Enddefekt der hohe Preis.

Frage nach wie groß die Platten sind und mach dir einen Zuschnittplan mit
deinen Maßen für den Zuschneider. Sag denen, dass Du die Reste mit
abnimmst. Kommt auf jeden Fall billiger.
Die Platten müssten (ohne Gewehr) 2500 X 1700 (1250) mm haben oder
2440 X 1220 mm.

Noch günstiger wird es wenn Du ganze Platten kaufst, diese in
einer Schreinerei/Tischlerei zuschneiden lässt und die Reste mit nimmst.


Viele Grüße Peter

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RE: Welches Holz...

#25 von Didipö , 05.10.2011 21:09

Hallo Peter,

herzlichen Dank für die Erläuterungen.

Die angefragten Maße hatte ich aus Büchern von Bernd Schmid übernommen. Es war mir nicht bewußt, dass es sich um Sondermaße handelt, wodurch der Aufwand sehr hoch wird. Das zitierte Angebot einer Schreinerei ergab übrigens einen Gesamtpreis von 550,-- EURO.

Heute abend kam noch ein zweites Angebot, Gesamtpreis 350,-- €. Als Rahmenträger wurde Tischlerplatte mit 19 mm anstelle der Kanthölzer 80 x 20 angeboten.

Welche Lösung ist nach Deiner Erfahrung günstiger? 18 x 95 mm Gehobelte Glattkantbretter in Normabmessung oder Tischlerplatte? Würden nicht auch 16 mm Dicke der Tischlerplatte genügen?

Was würdest Du schätzen: auf welchen Gesamtpreis könnte ich günstigstenfalls etwa kommen, wenn ich das in der angehängten xls-Datei benötigte Material gemäß Deinen Vorschlägen anfragen würde (das würde mir eine Verhandlungsbasis ermöglichen):

[attachment=0]Holzbedarf_Rahmenunterbau.xls[/attachment]

Wäre super, wenn Du mir hierzu noch Infos geben könntest.

Viele Grüße,

Dietmar

Dateianlage:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Dateien zu sehen

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