RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#1 von Thilo , 12.02.2011 22:29

Hallo,

voraussichtlich zum Jahresende darf meine Modulanlage KLICK!!! ein eigenes Zimmer als dauerhaftes Domizil beziehen.

Bisher stehen als Schattenbahnhöfe zwei weitgehend identische Wendeschleife mit jeweils drei Abstellgleisen zur Verfügung.



Nun bin ich am überlegen, wie ich einen größeren Schattenbahnhof in die Anlage integriere. Meine jetzige Idee wäre einen zweiten Boden 40 - 50cm unter der normalen Anlagenebene unter der gesamten Modulanlage zu ziehen, der auch gleichzeitig als zusätzliche Verstrebung meiner (etwas wackeligen ops Modulbeine dient.

Die Zufahrt würde über eine Gleiswendel erfolgen, die eine der beiden bisherigen Schattenwendeschleifen ersetzen würde. Diese würde entweder mit K-Gleisen 2241/2251 (Radius 553mm/618mm) oder C-Gleisen 24430/24530 (Radius 579mm/643mm) ausgestattet werden.

An der Gleiswendel schließen sich über eine zweigleisige Verbindungsstrecke die eigentlichen Schattenbahnhöfe hintereinander (also quasi in Reihe geschaltet ) an. Den Abschluß bildet eine einfache Wendeschleife mit Mindestradius 437mm (C-Gleis 24230).

In der ersten Ausbaustufe (SBF No. 1) würde sich der ganze Aufwand noch nicht wirklich lohnen (von drei auf sechs Abstellgleise), aber in der Endform könnten die vereinigten Schattenbahnhöfe immerhin 18 Abstellgleise aufweisen (plus drei weitere Abstellgleise in der verbliebenen oberen Wendeschleife).

Das Ganze würde im Endzustand so aussehen (nicht maßstäblich!):


Da die (oberen) Module zwei bis vier mal im Jahr zu Modultreffen mitgehen, bin ich am überlegen, die Schattenbahnhöfe mit C-Gleis nur fliegend zu verlegen. Lediglich die Weichenstraßen mit den Stopstellen würden auf dünnen, herausnehmbaren Sperrholzplatten auf den eigentlichen Böden fest verlegt und verdrahtet (Weichensteuerung, Stopstellen und die dazugehörigen Schalter) werden.

Das auf den Gleisplänen hinterste Gleis dient als Einfahrgleis (auf den Plänen Fahrtrichtung nach rechts). Die unteren Gleise sind die Abstellgleise (Fahrtrichtung nach links). Bis auf den letzten Schattenbahnhof vor der Gleiswendel dient das hinterste Abstellgleis als Durchfahrgleis. Die Züge durchfahren also auf der hinteren Strecke den kompletten Schattenbereich einschließlich unterer Wendeschleife und stoppen erst auf den ihnen zugewiesenen Abstellgleis.

Als erster Schattenbahnhof würde der unter meinen bereits existierenden Bahnhof Königsförde liegende SBF No. 1 gebaut werden. Die Gleisnutzlängen betragen ca. 270cm (im sichtbaren Bahnhof 240cm).


Als zweites würde der SBF No. 2 folgen. Wegen der geringeren Modulbreite (40cm) können nur insgesamt vier Gleise verlegt werden. Mindestradius ist R2 (437mm) des C-Gleises. Die Nutzlängen betragen auch hier ca. 270cm.


Auf der Fensterseite (SBF No. 3) ist der Platz etwas beengter. Die mögliche Länge beträgt 220cm bei 40cm Breite. Die Nutzlängen betragen hier nur 145cm, was jedoch m. E. für Personenzüge, Triebwagen und Nahgüterzüge ausreichend ist.


Als letzter und größter Schattenbahnhof liegt SBF No. 4 unter dem geplanten, größeren Trennungsbahnhof (betrieblich außerhalb von Modultreffen leider nur Durchgangsbahnhof, die dritte Ausfahrt wird zu Hause an der Wand enden ). Bei voller Längenausnutzung würden hier die Nutzlängen ca. 300cm betragen.

EDIT sagt, daß das natürlich Unfug ist. Wegen der unteren Wendeschleife kann SBF No. 4 nur so groß sein, wie SBF No. 1. ops:

Was meint ihr? Ist mir jetzt die Phantasie durchgegangen oder ist das ganze Projekt eine sinnvolle (und vor allen realisierbare) Ergänzung zu meiner Modulanlage?

Auch für Alternativvorschläge und Brett-vorm-Kopf entfernen bin ich offen.

Eine mögliche Alternative, die ich aber wegen der komplizierten (automatischen?) Steuerung verworfen habe, wäre ein durchgehender viergleisiger Schattenbahnhof, in dem die Züge hintereinander stehen und bei Ausfahrt des jeweils vorderen Zuges ihres Gleises nach vorne "aufrücken".

Viele Grüße

Thilo

PS: Gerade gesehen, daß ich noch die Gleisverbindungen zwischen den beiden hintersten Gleisen in den Schattenbahnhofsplänen gelassen habe. Diese werden nicht eingebaut (sie würden auch nur zu Frontalzusammenstößen führen).


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#2 von ET 65 , 13.02.2011 10:27

Hallo Thilo,

Modul heißt genorme Übergänge! Die Gleise liegen dabei immer im gleichen Abstand von der Vorderkante (damit die Austauschbarkeit gegeben ist). So wie Du Deine SBHs gezeichnet hast, ist das nicht der Fall. D.h. ein Wechsel wäre hier nicht möglich. Ist aber von Dir vielleicht auch gar nicht gewollt...

Wenn Du die SBH-Ebene 40-50 cm unter die Fahrebene "hängst", ist dies sicher eine zusätzliche Versteifung, heißt aber auch, dass alle Übergänge im SBH identisch zum sichtbaren Bereich getrennt werden müssen (ich denke da auch an die Weichen).

Ich persönlich würde im Schattenbahnhof die Gleise immer nur in einer Richtung befahren! D.h. auch eine ähnliche Anzahl von Abstellgleisen in beiden Fahrtrichtungen einzurichten.

Das sind meine Anmerkungen zu Deiner Planung. Tipps im Sinne eines verbesserten Umsetzens habe ich leider nicht. Hatte mich vor einigen Jahren auch mit dieser Problematik beschäftigt, da ich zu wenig Abstellmöglichkeiten bei meiner Modul-Anlage hatte. Es ist aber nie etwas daraus entstanden.

Gruß, Heinz


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#3 von Thilo , 13.02.2011 11:29

Hallo Heinz,

Zitat
Modul heißt genorme Übergänge! Die Gleise liegen dabei immer im gleichen Abstand von der Vorderkante (damit die Austauschbarkeit gegeben ist). So wie Du Deine SBHs gezeichnet hast, ist das nicht der Fall. D.h. ein Wechsel wäre hier nicht möglich. Ist aber von Dir vielleicht auch gar nicht gewollt...

Wenn Du die SBH-Ebene 40-50 cm unter die Fahrebene "hängst", ist dies sicher eine zusätzliche Versteifung, heißt aber auch, dass alle Übergänge im SBH identisch zum sichtbaren Bereich getrennt werden müssen (ich denke da auch an die Weichen).


doch, Austausch der Module ist weiterhin geplant. Jedes Modul soll einen unteren Zwilling erhalten.

Die unteren Module bleiben im Prinzip unbebaut. Die Weichengruppen liegen als komplette Einheit (montiert auf sehr dünnen Brett, wegen der Elektrik) auf der eigentlichen Modulplatte (s. überarbeitete Skizze). Die Gleise und die Weichengruppen sind nur zusammengesteckt und nicht auf der unteren Modulplatte befestigt. Selbst wenn eine Weichengruppe mal auf einer Modulkante liegen würde, wäre das egal.

Die beiden großen Schattenbahnhöfe entstehen unter den Bahnhöfen, die auch selber nicht anders kombiniert werden können.

Die beiden kleinen Schattenbahnhöfe kommen hingegen unter die Streckenmodule, wo sie gerade hinpassen. Da nur die Weichengruppen fest montiert sind, könnte man sie auch beide über Eck oder beide unter einer langen Geraden aufbauen. Insofern sehe ich sie als recht modular an.

Zitat
Ich persönlich würde im Schattenbahnhof die Gleise immer nur in einer Richtung befahren! D.h. auch eine ähnliche Anzahl von Abstellgleisen in beiden Fahrtrichtungen einzurichten.


Die Schattenbahnhöfe werden doch auch nur in einer Richtung befahren und es gibt nur eine Fahrtrichtung im Schattenbahnhof. Von der Gleiswendel geht es auf dem hinteren Gleis (sowohl Schattenbahnhöfe, wie auch zweigleisige Verbindungsstrecke) bis zur Wendeschleife am Ende und dann erst in die hintereinander liegenden Schattenbahnhöfe. Das Ganze entspricht im Prinzip einer verlängerten Wendeschleife.



Viele Grüße und Danke!

Thilo


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#4 von ET 65 , 13.02.2011 14:17

Hallo Thilo,



wie Du in der Zeichnung darstellst, liegt die linke Ausfahrt unten und die rechte Ausfahrt oben. Ich kenne nicht die Länge Deiner Module (schätze mal 1 m). Ist das mit allen anderen Modulen so, dass die linke Ausfahrt oben und die rechte Ausfahrt unten ist? Worauf ich raus wollte, ist das freie Austauschen der Module, das bei diesem System nicht möglich ist.
*Nietenzählermodus on* Man schreibt dann nicht von Modulen sondern von Segmenten. *Nietenzählermodus off*

Zitat von ET 65

Zitat von Thilo
Ich persönlich würde im Schattenbahnhof die Gleise immer nur in einer Richtung befahren! D.h. auch eine ähnliche Anzahl von Abstellgleisen in beiden Fahrtrichtungen einzurichten.


Die Schattenbahnhöfe werden doch auch nur in einer Richtung befahren und es gibt nur eine Fahrtrichtung im Schattenbahnhof. Von der Gleiswendel geht es auf dem hinteren Gleis (sowohl Schattenbahnhöfe, wie auch zweigleisige Verbindungsstrecke) bis zur Wendeschleife am Ende und dann erst in die hintereinander liegenden Schattenbahnhöfe. Das Ganze entspricht im Prinzip einer verlängerten Wendeschleife. ...


Die Wendeschleife hatte ich überlesen ops: .

Ähm, noch eine Frage: Der Linksverkehr des zweigleisigen Abschnittes im SBH ist beabsichtigt?

Gruß, Heinz


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#5 von Thilo , 13.02.2011 14:43

Hallo Heinz,

Zitat
wie Du in der Zeichnung darstellst, liegt die linke Ausfahrt unten und die rechte Ausfahrt oben. Ich kenne nicht die Länge Deiner Module (schätze mal 1 m). Ist das mit allen anderen Modulen so, dass die linke Ausfahrt oben und die rechte Ausfahrt unten ist? Worauf ich raus wollte, ist das freie Austauschen der Module, das bei diesem System nicht möglich ist.
*Nietenzählermodus on* Man schreibt dann nicht von Modulen sondern von Segmenten. *Nietenzählermodus off*


ok, der Gleisplan ist noch nicht entgültig (und noch überarbeitungswürdig). Ich habe versucht alle Abstellgleise gleich lang hinzubekommen. Mittige Anschlüsse für die Ringstrecke sind natürlich besser als die versetzten Anschlüsse. Wird überarbeitet! en:

Die Länge der Einzelmodule ist Prinzip egal, da es nur auf die Gesamtlänge des jeweiligen Schattenbahnhofes ankommt. Da nur die Weichengruppen als feste Elemente (aber ohne Fixierung auf einzelne Module!) existieren, ist es möglich einen Schattenbahnhof mit einzelnen geraden Gleisstücken zu verlängern oder zu verkürzen.

Als Beispiel dafür mein vorhandener Bahnhof Königsförde kann in Land- oder Kurzform (380cm bzw. 420cm) gebaut werden. Entsprechend würde dann auch der darunterliegende Schattenbahnhof angepaßt werden.

Zitat
Die Wendeschleife hatte ich überlesen ops: .


Das hatte ich mir schon gedacht.

Zitat
Ähm, noch eine Frage: Der Linksverkehr des zweigleisigen Abschnittes im SBH ist beabsichtigt?


Die eigentlich Modulanlage ist eine eingleisige Strecke. Ob im Untergrund Links- oder Rechtsverkehr herrscht ist mir ziemlich egal. Wichtig wäre mir, daß auf der Gleiswendel die bergauf führende Strecke außen liegt um die Steigung etwas zu entschärfen (Ok, da habe ich in der Skizze die Gleiswendel verkehrt herum angedeutet. ops: ).

Viele Grüße

Thilo


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#6 von ET 65 , 13.02.2011 15:02

Hallo Thilo,

genau deswegen tauschen wir uns hier aus...

Bei eingleisiger Strecke ist es tatsächlich egal, ob im SBH im Rechts- oder Linksverkehr gefahren wird.

Wenn Du den SBH baust, musst Du die Strecke im Untergrund aber von Anfang an bis zur Kehrschleife in beiden Richtungen verlegen. Das einzige, was dann noch nachträglich erfolgen kann, ist der Aufbau der einzelnen Abstellgleise.

Gruß, Heinz


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#7 von Thilo , 16.02.2011 16:29

Hallo,

im Nordforum wurde mir jetzt vorgeschlagen, die Schattenbahnhöfe doch fest unter ihren jeweiligen Betriebstellen zu installieren und die Steuerung dort einen PC mit Rocrail zu überlassen (beim Neuland Rocrail wird mir dann auch geholfen).

Ich habe inzwischen den Grundplan für die Schattenbahnhöfe überarbeitet. Die Anschlüsse für die Ringstrecke liegen jetzt mittig. Je nach Einbauort läßt sich die Anzahl der Abstellgleise varieren. Als Durchfahrgleis in der Abstellgruppe wird das mittlere Gleis benutzt um möglichst wenig Weichenabzweigungen zu befahren.



Und so könnte die Entwicklung im zukünftigen Modellbahnzimmer (6x4m) aussehen.

In der ersten Phase werden die bisher vorhandenen Module (plus noch zu bauende Kurven) zur Anderwandlang-Anlage aufgestellt. Der Bahnhof Königsförde wird in der Langfassung (420cm mit 250cm Gleisnutzlänge) eingesetzt.




Die zweite Phase geht in den Untergrund (Nein, Trekkies! Ich schreibe nicht über das Genesis-Projekt ). Die zweite Wendeschleife wird durch eine Gleiswendel ersetzt. Unter Königsförde und der verbliebenen Wendeschleife werden zwei Schattenbahnhöfe errichtet. Der Schattenbahnhof unter der Wendeschleife wird dieser weitgehend entsprechen (Planung folgt).



Mit dem Bau des Trennungsbahnhofes Ascheberg ändert sich die Modellbahnlandschaft. Bedingt durch die Räumlichkeiten paßt Ascheberg nur in seiner Kurzfassung (Gesamtlänge ca. 500cm bei ca. 210cm Nutzlänge) hinein und nimmt den Platz von Königsförde und einer Kurve ein. Königsförde wandert an die entgegengesetzte Wand und wird direkt an die Gleiswendel angeschlossen. Auch Königsförde wird in Kurzfassung (380cm bei 210cm Nutzlänge) gebaut um den Zugang zur Tür nicht (ganz) zu verbauen. Unter den Bahnhöfen und der Wendeschleife liegen wieder die Schattenbahnhöfe. Außerdem könnte ein kleiner Schattenbahnhof für Kurzzüge (bis 145cm) unter der Strecke auf der Fensterseite (rechte Wand) eingefügt werden.


Als Krönung könnte jetzt noch ein kleiner Nebenbahn-Endbahnhof sich anschließen. Und zwischen Ascheberg und Wendeschleife könnte ein weiterer Schattenbahnhof in der Kurve gebaut werden. Allerdings müsste man in der Detailplanung sehen, ob das nicht etwas eng wird.


Ich hatte schon einmal begonnen eine Modulanlage mit dem Gleisplanprogramm in den Raum einzufügen, allerdings muß ich erst alle Bahnhöfe und Segmente neu erstellen, da auf meinen neuen PC das alte Gleisplanprogramm nicht mehr läuft und ich auch nicht die vorhandenen Pläne importieren kann (obwohl es beides Franzis 3D-Modellbahnplaner ist. ).

Die Bahnhöfe (ohne Schattenbahnhöfe :wink werden in ihren Langfassungen dann nur noch bei Modulbahntreffen aufgebaut werden.

Viele Grüße

Thilo


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#8 von ET 65 , 16.02.2011 20:55

Zitat von Thilo
... Und so könnte die Entwicklung im zukünftigen Modellbahnzimmer (6x4m) aussehen. ...

Platz satt, Aber Achtung! Auch der ist mal aufgebraucht.

Zitat von Thilo
... Mit dem Bau des Trennungsbahnhofes Ascheberg ändert sich die Modellbahnlandschaft. Bedingt durch die Räumlichkeiten paßt Ascheberg nur in seiner Kurzfassung (Gesamtlänge ca. 500cm bei ca. 210cm Nutzlänge) hinein und nimmt den Platz von Königsförde und einer Kurve ein. Königsförde wandert an die entgegengesetzte Wand und wird direkt an die Gleiswendel angeschlossen. Auch Königsförde wird in Kurzfassung (380cm bei 210cm Nutzlänge) gebaut um den Zugang zur Tür nicht (ganz) zu verbauen. Unter den Bahnhöfen und der Wendeschleife liegen wieder die Schattenbahnhöfe. Außerdem könnte ein kleiner Schattenbahnhof für Kurzzüge (bis 145cm) unter der Strecke auf der Fensterseite (rechte Wand) eingefügt werden.


Genau hier fängst es an: Bei 4 m Raumbreite und Modulbreiten von 60 / 80 cm für den Bahnhof bleiben noch Zwischenräume von 2 x 80 cm als Gang. So weit so gut. ABER:

Zitat von Thilo
... Die Zufahrt würde über eine Gleiswendel erfolgen, die eine der beiden bisherigen Schattenwendeschleifen ersetzen würde. Diese würde entweder mit K-Gleisen 2241/2251 (Radius 553mm/618mm) oder C-Gleisen 24430/24530 (Radius 579mm/643mm) ausgestattet werden.

D.h., die Schleife hat eine Breite von 145 cm. Bei einem Gang von 60 cm auf beiden Seiten sind 265 cm weg. Bleiben 135 cm in der Breite für die beiden Bahnhöfe (80 und 60 cm breit sind schon zuviel). Das lässt sich durch Verringerung der Gangbreite noch kompensieren.

Zitat von Thilo
... Als Krönung könnte jetzt noch ein kleiner Nebenbahn-Endbahnhof sich anschließen. Und zwischen Ascheberg und Wendeschleife könnte ein weiterer Schattenbahnhof in der Kurve gebaut werden. Allerdings müsste man in der Detailplanung sehen, ob das nicht etwas eng wird.



Und jetzt willst Du in der Breite noch einen weiteren Bahnhof dazwischen packen? Dafür reicht Dein Platz von 6 x 4 m nicht aus!

Einen Tipp für diese Planung: Nimm eine größere Pappe und zeichne Deinen Raumgrundriss darauf im Maßstab 1:10 auf. Dann schneide im Maßstab 1:10 Deine jetzt vorhandenen Planungen für die einzelnen Bahnhöfe, Kehrschleife, Gleiswendel aus und lege diese nach Deiner Planung auf die Pappe auf. Dann kannst du sehr schnell sehen, wo wieviel Platz zum Leben übrigbleibt.

Gruß, Heinz


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#9 von Thilo , 16.02.2011 21:49

Hallo Heinz,

ja, ich habe mir schon selber gedacht, daß die letzte Ausbaustufe den Rahmen des Möglichen (d. h. den Raum) sprengt. Danke für das Zurückholen auf den Boden der Tatsachen.

Mit den alten Gleisplanprogramm hatte ich schon einmal in einen ähnlichen Raum meine Module "gestellt" (Endbahnhof war nur ein vorhandener Platzhalter):



Aber auch der große Bahnhof Ascheberg ist anscheinend eine planerische Sackgasse. Ich kriege ihn einfach nicht unter sechs Meter Gesamtlänge in teilbarer und verlängerbarer Form (und 24-Grad-Normalweichen sind im Bahnhof ein absolutes NEIN!).

Es wäre also auch möglich, daß es also auch statt des großen Trennungsbahnhofes "nur" der kleine Endbahnhof wird, was auch durchaus auch Vorteile hätte.

Sobald ich wieder meine Module und Bahnhofsentwürfe im neuen Gleisplanprogramm eingearbeitet habe, werde ich auf jeden Fall deinen Verschiebespiel-Vorschlag ausführen (Manchmal sind die alten, einfachen Methoden doch die besseren Lösungen).

Viele Grüße

Thilo


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#10 von ET 65 , 16.02.2011 23:38

Zitat von Thilo
... ja, ich habe mir schon selber gedacht, daß die letzte Ausbaustufe den Rahmen des Möglichen (d. h. den Raum) sprengt. Danke für das Zurückholen auf den Boden der Tatsachen. ...

Hallo Thilo,

tut mir leid, das musste sein.

Aber wieso funktioniert das "Zurückholen auf den Boden der Tatsachen" nicht bei mir selbst?

Gruß, Heinz


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#11 von Thilo , 18.02.2011 12:14

Hallo Heinz,

um ein (leicht abgewandeltes) Filmzitat zu nehmen: Reality is a harsh mistress!

Ich habe mir wie von dir vorgeschlagen sämtliche Module im Maßstab 1:20 ausgedruckt, ausgeschnitten und hin und her verschoben und...

... es paßt vorne und hinten nicht.

Entweder passen zwei Bahnhöfe und eine Wendeschleife/Gleiswendel oder ein Bahnhof und zwei Wendeschleifen/Gleiswendeln in den Raum. Damit fehlen für mich die Grundvoraussetzungen für eine sinnvolle zweite Ebene.

Auf der positiven Seite läßt sich eine "normale" Modulanlage leichter auf- und ab- und umbauen. Und die Kosten sind auch geringer.

Außerdem habe ich den geplanten Trennungsbahnhof Ascheberg (KLICK!!!) aufs Abstellgleis zu Innsbruck gestellt. Er ließ einfach nicht in teilbarer und verlängerbarer Form unter 6m kürzen.

Dafür hat sich zu den bisherigen Vorbildbahnhöfen Landeck, Schleusingen und Hohenebra noch Ballstädt eingereiht. Mit dem sich daraus ergebenen Bahnhof Altoona bin ich eigentlich recht zufrieden:


Die Grundlänge ist 5m mit zwei Verlängerungsmöglichkeiten für Modultreffen.

Und so sieht das Ergebnis meines Papierschnipselkrieges ins Gleisplanprogramm übertragen aus (Eingangstür im Raum ist unten links):

Der Grundaufbau mit Königsförde (lang). Hier fehlen mir eigentlich nur die die drei Kurven.


Das gleiche mit Altoona.


Zwar ohne Wendemöglichkeit für Schlepptender-Lokomotiven und nur einen Schattenbahnhof, aber gerade mit mehreren Mitspielern dürfte diese Variante sehr viel Spielspaß bieten.


EDIT: Versuchsweise habe ich statt die Kurvenmodule statt der vorgesehenen 60cm Radien mit 90cm Radien versehen. Königsförde kann dann nur noch in Kurzfassung gebaut werden und man gelangt in den Innenraum nur mit Unterdurchducken (bei 130cm Schienenhöhe noch vertretbar). Aber die größeren Kurvenradien haben durchaus was für sich...



Danke für deine bisherigen Antworten!

Viele Grüße

Thilo


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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#12 von teddych , 22.02.2011 15:01

Hallo Thilo

Vielleicht habe ich etwas überlesen was nicht aus den vielen Bildern ersichtlich ist. Ich interpretiere die so, dass du einer zweigleisigen Strecke einen Schattenbahnhof spendieren möchtest. Macht es da nicht mehr Sinn, dass du da beide Seiten mit ein paar Geleisen ausstattest anstelle nur einer?

In etwa so:


Gruss
Teddy
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RE: Gedanken zu einen "wachsenden" Modulbahn-Schattenbahnhof

#13 von Thilo , 23.02.2011 11:22

Hallo Teddy,

bei einen zweiseitig angeschlossenen Schattenbahnhof hättest du recht, aber dieser Schattenbahnhof wäre nur einseitig angeschlossen (Gleiswendel links). Während es für den reinfahrenden Zug relativ egal ist, wie lange er braucht um sein Abstellgleis zu erreichen, ist es m. E. wichtig, daß ein ausfahrender Zug möglichst schnell die Schattenbahnhofsausfahrt bzw. Gleiswendel erreicht. Und da wäre es eben sehr ungünstig wenn er auf der Einfahrseite "parken" würde.

Aber das Thema hat sich für mich sowieso aus Platzgründen erledigt (siehe auch mein vorheriger Beitrag). Ich bleibe in einer Ebene.

Trotzdem Danke!

Thilo


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