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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#1 von olk ( gelöscht ) , 25.03.2011 08:53

Hallo,
Ich wollte eigentlich meiner Brawa E95 eine Faltenbalg spendieren und habe nochmals im Ellok-Archive nachgeschaut. Dort wurde kein Faltenbalg erwähnt noch ist einer in der Zeichnung.
Die Fotos auf zackenbahn.de ware auch nicht hilfreich und im INet habe ic ebenfalls keine weiterführenden links gefunden (außer de.wikipedia wo ohne Quellenangabe behauptet wird sie hätte einen gehabt).
Welche Infos habt Ihr?
Danke,
Olk


olk

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#2 von Schwanck , 25.03.2011 09:17

Moin Olk,

ich erlaube mir aus Horst J. Obermayer, Taschenbuch Deutsche Elektrolokomotiven 2. Aufl. 1971 zu zitieren: ... Beide Lokomotivteile sind durch einen Faltenbalg verbunden. ..

Tschüss

KFS


Tschüss

K.F.


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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#3 von Dölerich Hirnfiedler , 25.03.2011 09:37

Zitat von olk
Dort wurde kein Faltenbalg erwähnt noch ist einer in der Zeichnung.



Hallo Olk,

In der Draufsicht der Übersichtszeichnung ist der Balg eingezeichnet:

http://www.zackenbahn.de/e_95.htm

mfg

D.


Früher war mehr Lametta.


 
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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#4 von silz_essen , 25.03.2011 09:55

Hallo zusammen,

ich sehe zwar in der besagten Zeichnung einen Übergang, aber einen Faltenbalg mag ICH da nicht erkennen.
Immerhin baut Andreas Lange aber seine Günther-Lok mit Faltenbalg. Und ihn halte ich eigentlich für einen Kenner der Materie. Kein echter Beweis, aber immerhin ein Hinweis.

Gruß
Martin


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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#5 von schabbi ( gelöscht ) , 25.03.2011 10:56

Meine hat keinen Faltenbalg.


Gruss Tino


schabbi

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#6 von Jerry , 25.03.2011 11:50

Tino, die ist ja auch nicht von Brawa. Aber müssen wir jetzt wirklich betteln, damit Du uns mehr zu dieser Lok erzählst?


Wenn Märklin Sünde ist , dann will ich Sünder sein!

Märklin - primex - TRIX, da fehlt si' nix!!!


 
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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#7 von schabbi ( gelöscht ) , 25.03.2011 13:03

Die E95 ist von einen Mitarbeiter der Frima Gebert/Altlandsberg DDR ,sie ist um 1960 gebaut wurden komplett in Messing nach Bauplan nix Bausatz ,die Lok hat 2 Motoren ,alle Achslager können mit samt den Ferpaketen nach oben gedrückt werden wie im Orignal alles voll beweglich und nicht bloß angedeutet.2 Leiter Gleichstrom.Wenn diese lok im Original einen Faltenbalg gehabt hätte wäre die Lok auch im Modell mit Faltenbalg den ich habe von dieser Erbauer noch weitere 20 Messinghandarbeitsmodelle darunter einer E91 und die hat Faltenbälge.

Gruss Tino


schabbi

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#8 von olk ( gelöscht ) , 25.03.2011 13:41

Befinden wir uns jetzt in einer Patt-Situation? Wir haben Modelle mit und ohne Faltenbalg und Literatur die die E95 mit und ohne Faltenbalg beschreibt.
Gibts es denn keine anderen Quellen?
Wenn bei den anderen Gliederloks ein Faltenbalg eingesetzt wurden warum dann nicht bei derE95? Warum diese Ausnahme?


olk

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#9 von silz_essen , 25.03.2011 14:08

Hallo Olk,

Zitat
Warum diese Ausnahme?


vielleicht schlicht, weil es nicht nötig war?
Bei der E77 und E91 waren ja durchgehende Gänge im (mehrteiligen) Maschinenraum vorhanden, bei der E95 aber nur ein simpler Übergang zwischen den beiden Lokhälften.
Ich werde am Wochenende mal meine heimische Bibliothek durchforsten. Melde mich am Montag dann wieder.

Gruß
Maritn


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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#10 von Der Krümel , 25.03.2011 14:43

Zitat von silz_essen
Ich werde am Wochenende mal meine heimische Bibliothek durchforsten. Melde mich am Montag dann wieder.


Hallo Martin,

meinst Du, dass Du das bis Montag schaffst?
Oder ist das gar nicht Deine Bibliothek?



Viele Grüße
Hendrik


 
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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#11 von silz_essen , 25.03.2011 15:01

Hallo Hendrik,

das ist doch nur der linke Seitengang meiner Bibliothek...

Gruß
Martin


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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#12 von wolfgang58 ( gelöscht ) , 25.03.2011 18:47

Zitat von silz_essen
Hallo Hendrik,

das ist doch nur der linke Seitengang meiner Bibliothek...

Gruß
Martin



... mit den Büchern über Ep. I und II.

Ep. III und iV sind sicher im rechten Seitengang


wolfgang58

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#13 von schabbi ( gelöscht ) , 26.03.2011 08:02


schabbi

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#14 von Majestix , 26.03.2011 10:47

Zitat von Der Krümel

Zitat von silz_essen
Ich werde am Wochenende mal meine heimische Bibliothek durchforsten. Melde mich am Montag dann wieder.


Hallo Martin,

meinst Du, dass Du das bis Montag schaffst?
Oder ist das gar nicht Deine Bibliothek?




Hendrik, Du bist echt klasse. Manchmal meine ich Dein Avatar könnte doch ein reelles von dir Photo sein!


Viele Grüße Thomas

Frist9 der Modellbahnstammtisch von und für Franken, wir haben wieder eine Homepage!
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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#15 von silz_essen , 28.03.2011 09:14

Hallo zusammen,

ich habe mich also das Wochenende durch die Bände "A00" bis "E95" durch meine Bibliothek gebuddelt. In insgesamt 4 unabhängigen Büchern konnte ich keinen Hinweis auf einen Faltenbalg zwischen den beiden Hälften der E95 finden. Die entsprechenden Zeichnungen zeigen immer einen offenen Übergang. In einem der Bücher wird dagegen bei anderen Loks (z.B. E92) explizit ein Faltenbalg erwähnt und in der entsprechenden Zeichnung auch dargestellt.

Des weiteren ist auch bei der Brawa Lok keine Faltenbalg zwischen den Lokomotivhälften. Kein wirklicher Beweis, aber doch ein gewisser Hinweis.

Kurz und gut: Allem Anschein nach gab es keinen Faltenbalg zwischen den Lokomotivhälften.

Gruß
Martin


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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#16 von olk ( gelöscht ) , 28.03.2011 10:22

Hallo Martin,
vielen Dank für Deine Mühen - ich denke das die Frage nun eindeutig geklärt ist.
Welche Bücher empfehlen sich für Altbau-Elloks (speziell Epoche 2)?
Ich besitze nur 'Ellok-Archive' von Bäzold/Fiebig, Ausgabe von 1987.
Was wäre denn 'die Referenz'?

Viele Grüße,
Oliver


olk

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#17 von Laenderbahner ( gelöscht ) , 28.03.2011 11:53

Hallo,
empfehlen könnte ich Dir:

1.) Dieter Bäzold, Horst J. Obermayer, "Die Baureihen E 04 und E 17", Eisenbahn Journal IV/93
dort sind auch die frühen Reichsbahn Neukonstruktionen abgehandelt.

2.) Brian Rampp, " Die Baureihe E 18", EK-Verlag

3.) Dr. Brian Rampp, "Eletrolokomotiven und Elektrotriebwagen", Preußen-Report, Band Nr. 10, Eisenbahn Journal
Für die ehemaligen Preußischen Elloks

4.) Lothar Spielhoff, "Lokomotiven der bayerischen Eisenbahnen", Band 2, Verlag Jürgen Pepke
Für die bayrischen - allerdings werden die dort auf 40 von 400 Seiten behandelt.

5.) Heinz Schnabel, Lokomotiven bayrerischer Eisenbahnen, Eisenbahn-Fahrzeug-Archiv, 2. Aufl.,Transpress, Berlin 1992
dito auf 26 von 370 Seiten

6.) Lohr / Thielmann, Lokomotiven badischer Eisenbahnen, Eisenbahn-Fahrzeug-Archiv, Transpress, Berlin 1988
die drei Badischen werden dort auf vier Seiten abgehandelt.


Laenderbahner

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#18 von Treibstange , 28.03.2011 12:07

Vielleicht führt eine Anfrage über das Forum "Historische Bahn" einer Nachbarplattform zum Ziel.

Die Maschine E95 02 ist ja erhalten geblieben und befand sich 1995 in Obhut der BSW Gruppe vom Bw Halle - P.
Im Jahre 1988 nahm sie als rollfähiges Museumsstück an der Riesaer Museumsparade teil.


Mfg. Christian
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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#19 von Treibstange , 28.03.2011 12:16

Als Literatur zu Altbau E - Lok seien auch die Ek Spezial- Hefte Nr. 28, Nr. 32 und Nr. 37 empfohlen. Die Frage hinschtlich eines Faltenbalges zwischen den beiden Lokhälften der BR E 95 wird allerdings auch nicht beantwortet.


Mfg. Christian
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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#20 von Treibstange , 28.03.2011 12:24

Zitat von silz_essen
Hallo zusammen,

ich habe mich also das Wochenende durch die Bände "A00" bis "E95" durch meine Bibliothek gebuddelt. In insgesamt 4 unabhängigen Büchern konnte ich keinen Hinweis auf einen Faltenbalg zwischen den beiden Hälften der E95 finden. Die entsprechenden Zeichnungen zeigen immer einen offenen Übergang. In einem der Bücher wird dagegen bei anderen Loks (z.B. E92) explizit ein Faltenbalg erwähnt und in der entsprechenden Zeichnung auch dargestellt.

Des weiteren ist auch bei der Brawa Lok keine Faltenbalg zwischen den Lokomotivhälften. Kein wirklicher Beweis, aber doch ein gewisser Hinweis.

Kurz und gut: Allem Anschein nach gab es keinen Faltenbalg zwischen den Lokomotivhälften.

Gruß

Martin




Hallo Martin,

die Bauzeichnungen der E91 zeigen auch keinen Faltenbalg auf und dennoch hatten die Lok E91 01 bis 020 und E 91 81 bis 106 Faltenbälge.

Ich tendiere zur Ansicht, dass die 6 Lok der BR E95 Faltenbälge besaßen.


Mfg. Christian
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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#21 von silz_essen , 28.03.2011 12:30

Hallo Oliver,

die Bücher von Transpress/alba sind als Referenz bestimmt nicht schlecht. Nur bei den Dampflok-Bänden empfehle ich immer zwei wache Augen, da hier teilweise sehr ideologisch gefärbt geschrieben wird. Beispiel: die DR BR65.10 ist ja sooo gut, und die DB BR65 im Vergleich sooo schlecht. Hier muß man halt ein bischen zwischen den Zeilen lesen und den Ursprung der Bücher und die Ursprungszeit nicht aus den Augen lassen.
Auch der Elsaß-Lothringen-Band aus dieser Reihe ist sehr schwer zu lesen. Ob da der Schreiber zeitweise einen im Tee gehabt hat, oder ob er der deutschen Sprache nur bedingt mächtig war (die Satzstellung ist meist erst nach dem dritten der vierten Lesen einigermaßen verständlich), erschließt sich mir nicht so richtig.
Dann gab es da mal eine Serie von Kunststoff ummantelten Büchern (etwa DIN-A6 Größe) aus dem franckh-Verlag: Taschenbuch Deutsche Dampflokomotiven, Elektrolokomotiven etc. Insgesamt gab es 13 Bücher in dieser Reihe. Als Schnellreferenz sind sie sehr gut geeignet. Die Bücher gab es vor einigen Jahren mal als Gesamtedtition als Paperback für 'nen Appel und 'n Ei (vom Motorbuchverlag?).

Ansonsten sind für mich die Baureihenbücher vom ek oder von transpress (letztere leider nur noch gebraucht zu bekommen) erste Wahl. Wie ich letzte Woche schon in einem anderen Thread schrieb: nicht billig, aber jeden Cent wert. Und wer die Bücher nicht kaufen will, kann sie ja ggf. via Fernleihe in jeder öffentlichen Bibliothek einsehen.
Auch hier gibt es natürlich bessere und nur gute Bücher. Allerdings hat mich der Band über die Preußische P6 etwas schockiert. Der ist stellenweise sehr braun durchgefärbt! Da war der Lektor vom ek anscheinend entweder auf dem rechten Auge blind, oder ich weiß es nicht.

Speziell für ältere E-Loks gab es mal eine Buchreihe aus dem Verlag Florian Hofmeister, z.B. E91 und E93, aber auch ET65. Leider habe ich diese Bücher bisher nur sehr selten zu kaufen bekommen, und daher ist diese Reihe bei mir noch sehr lückenhaft. Naja, man ist ja noch jung.

In diesem speziellen Fall (E95) bin ich auch noch auf Original-Literatur ausgewichen: Merkbuch für Fahrzeuge der Deutschen Reichsbahn, DV939c von 1941, hier das Original, gab es aber auch als Reprint von der miba und wird, wenn ich mich richtig erinnere, vom ek-Verlag dieses Jahr wieder aufgelegt.

Gruß
Martin


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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#22 von olk ( gelöscht ) , 28.03.2011 13:38

Zitat von Laenderbahner
Hallo,
empfehlen könnte ich Dir:

1.) Dieter Bäzold, Horst J. Obermayer, "Die Baureihen E 04 und E 17", Eisenbahn Journal IV/93
dort sind auch die frühen Reichsbahn Neukonstruktionen abgehandelt.

2.) Brian Rampp, " Die Baureihe E 18", EK-Verlag

3.) Dr. Brian Rampp, "Eletrolokomotiven und Elektrotriebwagen", Preußen-Report, Band Nr. 10, Eisenbahn Journal
Für die ehemaligen Preußischen Elloks

4.) Lothar Spielhoff, "Lokomotiven der bayerischen Eisenbahnen", Band 2, Verlag Jürgen Pepke
Für die bayrischen - allerdings werden die dort auf 40 von 400 Seiten behandelt.

5.) Heinz Schnabel, Lokomotiven bayrerischer Eisenbahnen, Eisenbahn-Fahrzeug-Archiv, 2. Aufl.,Transpress, Berlin 1992
dito auf 26 von 370 Seiten

6.) Lohr / Thielmann, Lokomotiven badischer Eisenbahnen, Eisenbahn-Fahrzeug-Archiv, Transpress, Berlin 1988
die drei Badischen werden dort auf vier Seiten abgehandelt.



Vielen Dank Thomas - da habe ich ja reichlich Lesestoff


olk

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#23 von Laenderbahner ( gelöscht ) , 28.03.2011 14:52

Hallo

Zitat von Treibstange

Hallo Martin,
die Bauzeichnungen der E91 zeigen auch keinen Faltenbalg auf und dennoch hatten die Lok E91 01 bis 020 und E 91 81 bis 106 Faltenbälge.
Ich tendiere zur Ansicht, dass die 6 Lok der BR E95 Faltenbälge besaßen.


E 91 und E 95 sind IMHO hier nicht vergleichbar, bei der E 91 müssen die einzelnen Haubenteile ja irgendwie verbunden werden - sonst ziehts rein - da sie zudem gelenkig auf den beiden Fahrgestellen aufsitzen, ist der "nach außen" verlegte Faltenbalg natürlich erste Wahl.

Die E 95 hatte - wenn ich die Zeichnungen richtig lese in jeder Fahrzeughälfte hinten eine Türe und Trittplatten, ob dann als weitere Sicherung des Übergangs Faltenbälge oder nur ein paar Ketten verwendet wurden - darüber finde ich leider ebenfalls nichts endgültiges.
Die Anfrage im Drehscheibe HiFo würde vielleicht wirklich weiterhelfen.


Laenderbahner

RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#24 von Jerry , 28.03.2011 22:59

Zitat von schabbi
Die E95 ist von einen Mitarbeiter der Frima Gebert/Altlandsberg DDR ,sie ist um 1960 gebaut wurden komplett in Messing nach Bauplan nix Bausatz ,die Lok hat 2 Motoren ,alle Achslager können mit samt den Ferpaketen nach oben gedrückt werden wie im Orignal alles voll beweglich und nicht bloß angedeutet.2 Leiter Gleichstrom.Wenn diese lok im Original einen Faltenbalg gehabt hätte wäre die Lok auch im Modell mit Faltenbalg den ich habe von dieser Erbauer noch weitere 20 Messinghandarbeitsmodelle darunter einer E91 und die hat Faltenbälge.



Hallo Schabbi,

Danke für die Infos! Das klingt nach einem hoch interessanten Stück. Ich traue mich ja fast nicht zu fragen, aber Du hast nicht zufällig noch ein, zwei Bilder mit anderen Ansichten der Lok?



Grüße

Jerry


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RE: hatte die E95 einen Faltenbalg?

#25 von schabbi ( gelöscht ) , 06.04.2011 10:24

Lieber spät als nie,hier noch ein paar Bilder der E95.Das Modell hat 2 Motoren ,voll bewegliche Achslager,funktioniertes Gestänge zur Schmierung an einen Achslager,4 Räder mit Haftreifen (leider fehlen da gerade einer auf den Bild),6 angetriebene Räder,Gewicht ca.700 Gramm,läuft auf 360mm Radius.Die Lok läuft sehr ruhig und hat schon im unteren Regelbereich super Zugkräfte.















Die Lok mag wohl in einigen Teilen ungelenk aussehen was mir aber egal ist ,lieber so ein Unikat als irgendein Chinaplaste Hobel.

Gruss Tino


schabbi

   


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