Hat jemand Erfahrung mit GFN-Loks und Tams Decodern? Ich würde gerne in meinen ICE1 und meinen Pendolino einen LD-G-32 einbauen. Andere Funktionen als Licht brauche ich nicht, da würde der Decoder von den Funktionen reichen.
Ich habe bis jetz einen Lenz Standard+ und einen LoPi Basic ausprobiert im ICE und das war beides nicht wirklich zufriedenstellend. Mit dem LoPi gabs Bocksprünge und keine guten Langsamfahreigenschaften, beim Lenz gings zwar mit Fahrstufe 1 sehr gut, aber beim Beschleunigen gabs wieder leichte Hüpfer trotz ABV.
Also würde mich interessieren wie sich die Tams Decoder in DC-Fleischmännern machen.
Zu dem Tams-Decoder direkt kann ich nichts sagen. Aber hast du den Motor und Getriebe mal gereinigt vor dem Umbau. Hat der Rundmotor auch keine Verbindung mehr zum Lokgehäuse? Hast die Entstörelemente entfernt? Normal macht der GFN Rundmotor keine Probleme.
Der Lopi (zumindest meiner) reagiert recht hart auf Probleme beim Getriebe. Svens Hinweis, die ganze Mechanik mal zu überprüfen, ist sicher nicht verkehrt. Tams regelt weitestgehend weicher, allerdings wirst Du auch damit nicht glücklich, wenn es am Getriebe hakt.
Probiere es mal ohne Lastregelung.
Zitateinen LD-G-32
Der G32 besitzt keinen Kurzschluss- und Überlastschutz! Das sollte vorweg erwähnt sein, bevor es böse Überaschungen gibt. Ansonsten setze ich den G32 gerne ein, bei manchen Loks erreiche ich damit sehr gute Fahreigenschaften, in andere baue ich dann halt Zimo, Lenz oder ESU ein. Ein Versuch ist es vielleicht wert.
Den Motor hatte ich komplett zerlegt und geputzt, die Lagerstellen geölt und das Getriebe neu gefettet... Hat leider nichts gebracht. Und der Lopi Basic ist ja auch laut ESU Homepage nicht wirklich für die Fleischmänner geeignet, wollte das aber trotzdem mal testen. Das Getriebe läuft jetzt ansich gut, zumindest im Analogbetrieb machts keine Probleme. Werde mir mal einen G32 besorgen, und wenn er im ICE nicht funktioniert kommt er woanders rein. Habe noch ca 20 Loks da die auf die Digitalisierung warten...
unser ICE2 von GFN läuft mit dem LD-G-32. Fahrverhalten ist recht ordentlich, obs mirt einem anderen Dekoder besser wäre, kann ich leider nicht sagen. Fast alle meine Fleischmänner haben Tams - Decoder, lediglich mit dem LD-G-2 ist eine 218 nicht so ganz top gelaufen. Im unteren Bereich lief sie immer so, als hätte jemand die Handbremse angezogen und immer wieder mal kurz losgelassen. Aber die hatte dann auch mit dem Lopi2 die gleichen Probleme - erst der Einsatz eines Lopi3 hat dann Besserung gebracht.
#7 von
Bodenbahner
(
gelöscht
)
, 10.05.2011 19:51
Naben,
ich habe einen Pendolino auf LD-33G umgebaut. Der 32 ist etwas zu schwach und hat die Energie in Chemicher Form abgegeben....
Den Zug habe ich mit einer Krois MK6 ausgerüstet, die folgende Signale überträgt: Gleis +, Gleis -, Dekoder Masse, Innenbel. Licht Rot, Licht weis. Damit spare ich den 2. Dekoder für den Steuerwagen (Lichtwechsel).
Das ganze ist noch nicht ganz Optimal, ins besonder trette je nach Motorabweichung noch etwas Ruckel auf, dann ist CV 50 - 52 noch mal vorsichtig an zu passen.
Langsamfahr, na ja, etwa so wie mit ner Impulsbreitensteuerung, der Motor ist nicht umbedingt ein feinmotoriker...
es folgt noch die Copy+Past Version der Decodereinstellung aus der Abgespeicherten Konfigurationsdatei
Also stromführende Kupplungen kann ich bei meinen Radien (Innen RocoLine R2) vergessen, das geht sich mit den Schürzen nicht aus. Da geht sich gerade die extra schmale Kupplungsstange die dabei ist aus. Und eine MKS6 kostet rund 19€, da ist ein Funktionsdecoder locker drin, gerade von Tams. Und wenn ich um 25€ nen G33 brauche, nehme ich gleich nen LoPi4...
Und die Decoder arbeiten doch alle mit Impulsbreitensteuerung, besser als das wirds nie werden... ^^*
#9 von
schnoesel124
(
gelöscht
)
, 11.05.2011 07:30
Tach auch
Zum LD-G32 oder 33 kann ich nichts sagen. Ich hab nur Erfahrungen mit dem LD-G8 gemacht und der kann definitiv keine Fleischmann Rundmotoren. Die letzte Lok in der ich den probiert hab war meine neu- (gebraucht) erworbene Schienenreinigungs-218, in der ich den FMZ-Dekoder austauschen musste. Ich hab einfach kein vernünftiges Fahrverhalten hingekriegt. Irgendwann hab ich den I-Anteil an der Lastregelung so hoch geschraubt, dass die ganze Regelung instabil wurde und die Lok nicht mehr steuerbar war. Als ich dann den Lopi 3.0 gekriegt hab, hab ich den LD-G8 als Dekoder für den Schienenreinigungsmotor (Fleischmann N-Motor) eingesetzt. Da verrichtet er seitdem zuverlässig seinen Dienst. Seitdem hab ich keine Tams Dekoder mehr probiert. Da 95% meiner Loks Rundmotoren haben, hätte ich nicht genug Einsatzmöglichkeiten für weitere Fehlkäufe. Damit nicht gesagt dass sich in Sachen Lastregelung bei Tams nicht inzwischen etliches getan haben kann, ich weiss es wie gesagt nicht, hab aber in den verschiedenen Foren nichts wirklich verlässliches diesbezüglich gelesen.
Hallo, hab gerade beim Frühstück nochmals den Thread gelesen.... Noch einige Bemerkungen zu meinen Einsätzen der TAMS-Dekoder: - alle meine Fleischmann Loks haben den Anker mit integrierter Schwungmasse, die habe ich bei älteren Loks nachgerüstet. Schon zu Zeiten des Märklin C81 war dies nötig, um im unteren Geschwindigkeitsbereich das Ruckeln zu minimieren. Beim Austausch der C81 gegen TAMS-Decoder (Grund waren die 4 zus. Funktionsausgänge) hatte ich dann auch keine Probleme. - In der Regel habe ich die Lastregelung nicht aktiviert - lediglich beim ICE und einer 218 ist sie aktiv (bei letzterer damals testweise ausprobiert, ob sich auf meiner (!) Anlage die Lastregelung überhaupt rentiert -> Fazit: Schadet nicht, ist aber auch nicht unbedingt nötig.... - Vor dem Einabu der Decoder habe ich immer überprüft, ob der Motorstrom unter Belastung (bis zur Blockade) unter 1 A bleibt. Das war bei allen Maschinen bisher der Fall (Prüfung mit Konstanter, 15V Spannung, Räder mit Holzplatte belastet....)
- Mein VT610 hatte einen Motorschild, wo noch die Massefläche bis unter das Ankerlager geführt war (1. Produktionsserie). Wenn man das nicht kontrolliert, merkt man es erst irgendwann im Betrieb - per Rauchzeichen....Dieses kostete mich einen C81 als Lehrgeld (da ich an die Endstufentransistoren gekommen bin, wars dann mit Lötarbeiten getan....
Also ich verwende TAMS Decoder LDG - 33 mit Fleischmann Rundmotoren. Gibt es eine generell passende Aussage ? Meiner Erfahrung nach leider nicht.
Es gibt Rundmotoren die sind richtige "Querstörer" da habe ich den Tams wieder herausgenommen und mit dem Lenz Silver oder Gold gute Erfahrungen gemacht. Störer deshalb weil mir beim ersten Lenzdecoder ab Fahrstufe 40 (von 12 immer das Licht ausging und auf Nachfrage bei Lenz bekamen die Decoder ein kostenloses Update weil es sich herausstellte dass bei stark störenden Moteren das Licht ausgeht..... Die Lok eine (ursprünglich) FMZ Baureihe 78 fuhr mit dem Tams so schlecht an dass mir bei der ersten Probefahr ganz komisch wurde. Dann habe ich Motoren die mit ESU Lokpilot am besten laufen. Einen Basis Decoder wie beschrieben würde ich bei Fleischmann Rundmotoren nicht mehr einbauen. Letzte woche habe ich bei einer BR 53 mit digitaler Schnittstelle den LD-G 31 eingebaut, das überzeugt auch nicht wirklich und als weiterer Versuch bei einer 03.10 mit Schnittstelle einen Kühn N 45, was aber auch noch nicht an den Lenz Gold herankommt.
Dagegen laufen meine Roco Maschinen mit den Tams Decodern sehr ordentlich.
Ich wurde bei den Fleischmann Rundmotoren entweder Lenz Silver / Gold oder den ESU Lokpilot nehmen.
Zitat von Muenchner Kindl Der G32 besitzt keinen Kurzschluss- und Überlastschutz!
Huch, die Betriebsanleitungen für alle neuen Tams-Decoder sind doch gleich - heißt das, das auch die LD-G-31 und 33 keinen Kurzschluss- und Überlastschutz haben?
Zitatdie Betriebsanleitungen für alle neuen Tams-Decoder sind doch gleich
naja, im Detail werden die sich ganz gewiss unterscheiden , immerhin hat der G33 schonmal ein paar Ausgänge mehr. Wie es beim G31 aussieht weis ich aus dem Stegreif nicht, der G33 hat Überlast- und Kurzschluss-Schutz.
Zitatdie Betriebsanleitungen für alle neuen Tams-Decoder sind doch gleich
naja, im Detail werden die sich ganz gewiss unterscheiden , immerhin hat der G33 schonmal ein paar Ausgänge mehr. Wie es beim G31 aussieht weis ich aus dem Stegreif nicht, der G33 hat Überlast- und Kurzschluss-Schutz.
Es gibt eine einheitliche Betriebsanleitung für LD-G-30, 31, 32, 33, 34, LD-W-32, 33. Steht auch vorne drauf. Die notwendigen Unterscheidungen werden inhalb des Textes bzw. der Tabellen vorgenommen. D.h. alles, wo nicht im Text differenziert wird, z.B. der Abschnitt über Railcom, gilt für alle Decoder gleichermassen. Ich habe die Überlastschutzsache jetzt aber gefunden, offenbar haben nur die Decoder LD-G-30, 31, 34 Überlastschutz. Dies geht aus einem Satz versteckt im Teil Einbauhinweise hervor (den man natürlich nicht liest, weil man ja weiß, wie Decoder eingebaut werden). Weil ansonsten kein Abschnitt diesbezüglich existiert, kann man nur schließen, dass alle anderen offenbar keinen Überlastschutz haben, auch nicht der LD-G-31. Über den hatte ich mich besonders gefreut, weil der bei alten Roco-Loks genau zwischen die Lichtleitstäbe passt. Man merkte sofort, da hat sich Herr Tams richtig was bei gedacht. Ohne Kurzschluß- und Überlastschutz ist allerdings das Restrisiko schwer abschätzbar.
ich habe ja viele Decoder verbaut - gerade auch TAMS - und die wenigsten haben Überlastschutz. An Überlast ist in den letzten 12 Jahren bei mir noch kein Decoder abgeraucht. Das Restrisiko ist also bei fachgerechtem Einbau eher sehr gering. Und bei Falschanschluß wirken die Schutzmechanismen eh nicht....