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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#1 von ChristianS , 14.06.2011 19:21

Hallo zusammen,

bin gerade am planen, wohin die Decoder (Weichen/Signale) und Encoder (Rückmelder) unter die Eisenbahn kommen. In der vergangenheit habe ich die gradwohl platziert, teils in Zwischenebenen oder höher aus Spannten. Das war aber für Erreichbarkeit und Wartung sehr schlecht. Also bin ich jetzt am Planen, die Decoder zur Wand hin auf die Unterkonstruktion zu setzen. Evtl sogar eigene Holzplatten dafür zu spendieren...

Was meint Ihr? Wo habt Ihr die Digitaltechnik verbaut?

Viele Grüße,
Christian


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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#2 von kaeselok , 14.06.2011 21:48

Zitat von ChristianS
Wo habt Ihr die Digitaltechnik verbaut?



Weichen- und Signaldecoder in der Nähe eben dieser Verbraucher aber so, daß ich von unten noch vernünftig dran komme um die Dinger ggf. zu tauschen wenn sie abrauchen.

Auf keinen Fall schwer zugänglich! Auch diese Elektroniken können manchmal kaputt gehen und dann fluchst Du, wenn Du nicht mehr dran kommst!

Extra Bretter unter die Rahmenbretter nageln für die Dinger würde ich aber auch nicht. Das lohnt IMHO nicht ...

(ich sage immer: Einen Blumentopf für Verkabelungsschönheit will ich nicht gewinnen und unter die Anlage schaut später sowieso niemand mehr ... naja, man sollte allerdings sich schon noch zurecht finden ... )


Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#3 von GottfriedW , 15.06.2011 23:00

Hallo Christian,

Kalle hats genau getroffen, gute Zugänglichkeit ist wichtiger als ein paar Meter Draht sparen. Bei mir hängen die z.T. an den Anlagenbeinen (Kantholz 40*60). Man baut doch mal um, dies und das kommt dazu, also evtl. Mäuseklavier umstellen oder umstecken. Wenn so eine Kiste den Geist aufgibt ist das schon Ärger genug, der Austausch muss dann nicht auch noch übermäßig beschwerlich sein.

Liebe Grüße

GottfriedW


Schau auch mal in Kahlfelden vorbei: viewtopic.php?f=64&t=62356


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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#4 von supermoee , 16.06.2011 21:01

hallo,

Wieso sollten die Teile kaputtgehen? Ich habe Dekoder, die mittlerweile 20 Jahre alt sind und bestens funktionieren. Zugänglich müssten die aber schon sein, was ich wegen meiner Bauweise aber nicht immer berücksichtigen konnte

Gruss

Stephan


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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#5 von ChristianS , 17.06.2011 19:30

Danke!

Werde alles mal versuchen abzuwägen.
Punkte:
- Erreichbar
- Verteilt
- In Unterkonstruktion frei von möglichen Umbauten oben

Wenn noch jemand gute Alternativen hat, nur her damit!

Grüße,
Christian


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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#6 von kaeselok , 17.06.2011 21:39

Zitat von supermoee
Wieso sollten die Teile kaputtgehen?



Stephan, es ist Elektronik!

Und es sind schon viele K83/K83/S88 auch nach Jahren kaputt gegangen und noch viel mehr Kompatible Modelle der vielen Hersteller. ESU Switchpilot? Von 40 Stück hatte ich 3 faule dabei ... ok, die aber gleich am Anfang aussortiert.

Schaden kann es nix die Dinger leicht zugänglich zu machen. Z.B. wenn Du demnächst auf Märklin MFX Weichen- und Signaldecoder aktualisieren willst?!


Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#7 von mb-didi , 17.06.2011 23:09

Zitat von kaeselok

Zitat von supermoee
Wieso sollten die Teile kaputtgehen?



Stephan, es ist Elektronik!

Und es sind schon viele K83/K83/S88 auch nach Jahren kaputt gegangen und noch viel mehr Kompatible Modelle der vielen Hersteller. ESU Switchpilot? Von 40 Stück hatte ich 3 faule dabei ... ok, die aber gleich am Anfang aussortiert.

Schaden kann es nix die Dinger leicht zugänglich zu machen. Z.B. wenn Du demnächst auf Märklin MFX Weichen- und Signaldecoder aktualisieren willst?!


Viele Grüße,

Kalle



Es muß nicht unbedingt die Elektronik kaputt gehen.
Geht mal eine Weiche oder ein Signal kaputt, so muß man die Anschlüsse an der Elektronik trennen. Daher sollte auch der Zugriff nicht verbaut sein.

Didi



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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#8 von supermoee , 18.06.2011 11:33

hallo Kalle,

Eben, es ist Elektronik, die geht entweder sofort kaputt oder nie.

Weichen und Signale austauschen geht, einfach die Kabel durchschneiden und das neue Teil dranlöten. Man muss nich unbedingt die Anschlüsse am Dekoder ausstöpseln.

Erreichbarkeit ist trotzdem alles. Ich habe meine Schattenbahnhöfe ausserhalb der Anlage fertig zusammengestellt und dann übereinander eingebaut. Dann kam die Erkenntnis: die Dekoder des mittleren Shbhf sind schwer erreichbar .
Hoffentlich passiert nichts

Gruss


Stephan.


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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#9 von Reinhard Heckmann , 18.06.2011 11:35

Hallo Christian,

ich habe bei meiner Anlage Igling II die Digitalkomponenten auf senkrechte Panels am Anlagenrand installiert. Diese Anordnung hat sich bewährt, da man in bequemer Arbeitshaltung Mess-und Austauscharbeiten durchführen kann. Wirf mal einen Blick auf mein Projekt. Vielleicht findest Du ein paar nachahmenswerte Ideen fürdie Anlagen-Elektrik.

Viele Grüße

Reinhard








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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#10 von Dirk S , 18.06.2011 12:00

Hallo Christian, ich habe meine Dekoder am Anlagenrand gelegt nachdem ich beim ersten Bau sie direkt im Bereich der Verbraucher angeordnet hatte. Das war mir aber zuviel krabbelei Man muss auch ans Alter denken.
Hier mein Bildbeitrag



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Gruss Dirk


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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#11 von kaeselok , 18.06.2011 13:19

Zitat von Reinhard Heckmann





Respekt! Das nenne ich mal ordentlich!!!


Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#12 von ChristianS , 19.06.2011 00:06

Hallo Reinhard,

danke für das vorbildliche Foto. Ob es je bei mir so ordentlich ausschaut...?
Aber das ist sicher ein gutes Vorbild. Auch schützen die Kabelkanäle die Module und die Verkabelung sicher gut. Der Aufwand ist natürlich einiges höher.

Die Anordnung von Dirk ist auch gut. Jedoch wird bei mir der Bereich unter der MoBa auch als Stauraum verwendet und wenn da Kisten gegen die Dekoder oder Kabel stossen...

Ich werde mal testhalber Decoder positionieren und dann mit Kisten probieren und mir die Einschrängungen für Aufbauten anschauen (was wwürde beim Umbau passieren?).

Vielen Dank auf jeden Fall!
Grüße,
Christian


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RE: Wohin mit Decodern in der Unterkonstruktion?

#13 von Gast ( gelöscht ) , 19.06.2011 00:12

Hallo Christian,

wenn die Anlage eher schlank und rundum begehbar ist, dann hat sich meineserachtens - falls vorhanden - die äussere Spante als vorteilhaft erwiesen. Gute Erreichbarekeit und meistens kurze Zuleitungen. Kenne auch einen Fall (Platte), da musste die Spante erst nachgerüstet werden, wovon dann auch die Stabilität der Anlage profitiert. Tief hängende Bretter erwiesen sich als unbequemer, weil man dann auch zunehmend schwerer im Fall der Fälle unter die Anlage kommt.

Grüsse Frank


Gast

   


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