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RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#1 von rhb_xxx ( gelöscht ) , 14.06.2011 19:52

Betreff: Gründung eines Vereins; Bau und Betrieb einer RhB-Innenbahn im Maßstab 1:22,5


An alle Eisenbahn-, RhB-, LGB-Fans und weitere,

wir haben uns Gedanken über eine Vereinsgründung, mit der Aufgabe, eine große RhB-Innenanlage zu bauen und zu betrieben (der Öffentlichkeit zu präsentieren), gemacht.

Leider haben wir momentan keine Vorstellung, wie groß das Interesse an solch einem Vorhaben ist. Deshalb bitten wir um Ihre/Deine Resonanz – wir nehmen auch gerne weitere Gedanken auf.


Kurzes: „Über Uns“

Bereits seit mehreren Jahren hatten wir vor, eine Außenanlage aufzubauen: Als erster Bauabschnitt wurde die Strecke: Disentis-Ilanz-Reichenau (mit echten Höhendifferenzen, zwischen 1100 und ca. 600 mm) geplant.
Es hätten alle Stationen nachempfunden werden sollen (nicht maßstäblich).
Dazu sind bereits mehrere Weichen in Eigenproduktion entstanden.

Nach vielen Überlegungen haben wir uns entschieden, doch eine Innenanlage zu bauen. Wir mussten feststellen, das Mammutprojekt können wir nicht alleine meistern.

Allerdings bestünde die Möglichkeit, mit weiteren Bahn-Fans diese Idee zu verwirklichen.


Anlage-Vorstellungen:


Unsere bisherigen Gedanken- Anhaltspunkte:

Strecke-Anlage:
Wir möchten das komplette Schmalspur-Streckennetz der Rhätischen Bahn (in Graubünden-Schweiz) nachbauen; mit allen Streckenteilen

Disentis-Reichenau: Disentis, Ilanz und Reichenau (eingleisig)

Reichenau-St.Moritz: Reichenau, Thusis oder Rhäzuns, Filisur, Samedan und St.Moritz (eingleisig)

St.Moritz-Tirano: St.Moritz, Pontresina, Ospizio Bernina, Alp Grüm, Poschiavo und Tirano (eingleisig)

Pontresina-Scuol-Tarasp: St.Moritz, Samedan, Bever, Sagalins und Scoul-Tarasp (eingleisig)

Scoul-Tarasp-Chur: Scoul-Tarasp, Klosters, Schiers, Landquart und Chur (eingleisig)

Chur-Reichenau-Tamins: Chur und Reichenau-Tamins (doppelgleisig+Dreischienengleis)

Chur-Arosa: Chur, Langwies und Arosa (eingleisig)

Klosters-Filisur: Klosters, Davos Platz und Filisur (eingleisig)
Die Aufteilung der Streckenteile hat planerische Hintergründe, entspricht nicht der realen Streckenaufteilung.

Die Strecken sollen in einem großen Kreis angeordnet werden. Der Außendurchmesser soll ca. bei 30 m liegen und eine Breite von 6-8 m haben. Die Anlage soll vom Innen- und Außenkreis einsehbar sein – d.h. es entstehen zwei Kreise mit einem Durchmesser (außen) von ca. 30-26 m und (innen) ca. 26-22 m; je 4 m breit
Somit entstehen zwei Kreisanlagen mit einer Trennung (fließend), die durch Landschaftsgestaltung verdeckt werden soll.
Die Anlage kann natürlich später einige Verjüngungen und aber auch größere Ausdehnungen aufweisen = nicht gleich ein einziger Kreis, sondern sollte architektonisch sehr ansprechend werden.

Durch Verschachteln der einzelnen Strecken, auch über die Trennung hinweg, sollen die Strecken möglichst identisch zur originalen Streckenführung führen.

Ein weiterer Punkt sind die einzelnen Höhenlagen, die möglichst dem Original nachempfunden werden sollten (somit können mehrere Steckenabschnitte parallel nebeneinander und übereinander laufen).

Um lange Strecken vorzutäuschen, wäre der Gedanke, zwischen manchen Bahnhöfen Tunnels einzufügen; in denen die Züge kurze Zeit verweilen.

Die Modulkantenhöhe soll bei ca. 80-120 cm liegen; maximale Ausdehnungen, nach oben liegen bei ca. 2,5-5 m.

Ein kleiner, zusätzlicher Anlagenteil kann auch im Außenbereich gebaut werden.



Streckengleis:

Die gesamte Gleislänge wird später ca. 1000-2000 m betragen; darunter ca. 500-800 m Bahnhofsgleis
Evtl. weitere verdeckte Gleise sind nötig.

Die Weichen möchten wir gemeinsam selbst bauen, so kann jede Weiche individuell den Gegebenheiten angepasst werden.
Unterirdische Stellantriebe (Servo-Antriebe), mit einer Stellzeit, die der Realität entspricht.

Bisher sind ca. 300 m Edelstahl-Gleis des Typs 232 vorhanden (ein Teil bereits für Weichen verwendet). Selbstverständlich kann man auch noch andere Typen verwenden.

Ob die komplette Stecke später mit einer eigenen, erbauten (oder zugekauften) Oberleitung angebracht wird, ist noch offen – aber wünschenswert.


Bahnhofsanlagen:

Die Bahnhofsanlagen sollen möglichst dem Original nachempfunden werden; aber auch optimal für den späteren Spielbetrieb ausgebaut werden. Hier könnte man die einzelnen Abschnitte verschiedener Epochen anpassen.

Auch sollte die Gleisanzahl so ausgelegt werden, dass nicht jedes Gleis permanent besetzt ist, wie es doch beim Original auch nicht anzutreffen ist (außer bei Veranstaltungen).

Die Bahnhöfe sollten Ausweichgleise von mindestens 5 m haben.



Landschaftsgestaltung:


In diesem Bereich ist eigentlich noch alles offen. Die Jahreszeiten können auch variieren.


Rollmaterial:

Ein kleines Rollmaterial-Sortiment ist bereits vorhanden. Wir werden selbstverständlich auch Gastfahrzeuge (sofern sich dazu jemand bereit erklärt) einsetzen.

Alle Züge bzw. Wagen werden mit automatischen Kupplungen ausgestattet – Somit kann die Lok, ohne Wendekreis bei Sackbahnhöfen „wenden“ – die Lok soll sich automatisch vor den Zug setzten = so entfallen versteckte Wendegleise

Die einzelnen Loks und Wagen werden in einem vollautomatischen „Hochregallager zwischengeparkt; anstatt eines Schattenbahnhofs.
Somit können die Zugkomposition ständig geändert werden. Hiefür müssten wir dann eine Software zur einfacheren Handhabung erstellen.

Die Zuglänge soll ca. zwischen 3 und 8 m liegen, um Züge mit über 10 Standart Personenwagen nachzubilden.

Fahrplan:

In erster Linie soll später ein Zugverkehr
von bis zu 60 Zügen (davon ca. 20-35 gleichzeitig, fahrenden Zügen) realisiert werden.
Schattenbahnhöfe sollten in erster Linie vermieden werden, evtl. einzelne Ausweichgleise in Tunnels wären evtl. möglich – um starke Auslastungen in den Bahnhöfen zu vermeiden.

Gedacht ist ein gestraffter Echtzeit-Ablauf. Die Züge sollen der Anzahl, wie auch nach den graphischen Fahrplänen verkehren.


Ortschaften und Figuren:
Die Gebäude werden alle mit einzelnen Highlights ausgestattet, u.a. Druckknopfaktionen, bewegliche Dinge, etc.
Alle Gebäude werden mit Beleuchtungen ausgestattet- für Tag-Nachtbetrieb

Im Hintergrund können auch weitere Ho (1:87-Maßstab)-Gebäude/Landschaft eingebaut werden.

Um eine realistische Anlage zu kreieren, haben wir uns was ganz spezielles ausgedacht:

Bewegliche Figuren:
Auf der ganzen Anlage sollen Wege angelegt werden, auf denen bewegliche Figuren laufen. Diese beweglichen Figuren sollen sich auf der ganzen Strecke bewegen können. Dafür müssen wir ein neues System sowie eine Software entwickeln.

Um den Bahnhofsbetrieb auch interessanter zu machen, müssen die Figuren auch in den Zug einsteigen (kein große Schwierigkeit, sofern nicht mehr als 3 Personen einsteigen sollen).
Im Zug werden sich andere Figuren bewegen (bereits in einem Testwagen realisiert).

Ein Carsystem für Fahrzeuge, sollte einfach zu realisieren sein.

Signalanlagen und Stellwerk:


Unser Augenmerk liegt auf der richtigen Zusammensetzunge der Signalkomponenten. Die Signalanlagen und Zusatzsignale sollen, wie für einen echten Betrieb, installiert werden. So kommen sicherlich auch Sondersignale laut dem schweizerischen Reglement des Typs L (nur Typ L) zum Einsatz.

Die ganze Anlage wird wahrscheinlich von einem Stellwerk, das sich ein Stockwerk über der Anlage befindet, einsehbar und steuerbar sein.
Das Stellwerk soll dann dem System Domino, der Fa. Siemens gleichen.

Sprachansagen werden bei den einzelnen Zügen automatische ausgelöst aber auch teils gesprochen. Evtl. können auch kleine Zuganzeiger auf den Bahnsteigleisen realisiert werden.

Epoche:

Die Anlage soll keiner festen Epoche zugeordnet werden. Allerdings wäre es sicherlich interessant, mehrere Epochen auf der Anlage unterzubringen, getrennt voneinander.

Betriebsablauf:
Es soll neben dem vollautomatischen Betrieb (Ein-Mannbetrieb) auch ein Teilbetrieb möglich sein, indem Rangierfahrten und Zugzusammenstellungen in den einzelnen Bahnhöfen stattfinden.
Auch kann ein einzelnes Stellen der Fahrstraßen vorgenommen werden (bei mehreren Stellwerksleitern).

Störungen sollen so wie in echt, gehandhabt. D.h. z.B. bei einer Entgleisung, bleibt der betroffene Streckenabschnitt, für eine gewisse Zeit gesperrt und es entstehen Verspätungen.

Standort:
Sehr wahrscheinlich kann die Anlage in einer Halle 30*20*5 m, zwischen Freiburg im.Brg. (Deutschland) und Basel aufgebaut werden.
Hier wären neben der Anlage auch einzelnen Treffen möglich; inmitten der Anlage.

Öffnungszeiten:
Für den Bau der Anlage wird die Halle wahrscheinlich permanent geöffnet sein. Für Besucher, müsste man spezielle Öffnungszeiten vereinbaren.

Öffentlichkeitsarbeit:
Im Vordergrund soll natürlich die Anlage selber stehen.
Wahrscheinlich werden wir eine Website über den Bau, für Gleichgesinnte aber auch sonstige Infos erstellen.
Evtl. wäre es auch möglich ein Teil der Anlage so zu konstruieren, dass diese transportierbar (Module) ist und auf Veranstaltungen ausgestellt werden kann.


Vereinsaktivitäten:
Hier sind noch keine Anhaltspunkte entstanden. Allerdings können wir uns jährliche Ausflüge zu der richtigen Bahn, etc. vorstellen und/oder sonstige Veranstaltungen.





Das sind keinesfalls fixe Anhaltspunkte, denn wir möchten diese Anlage gemeinsam erstellen und so soll jeder seine Ideen in der Anlage einbringen können und sein eigenes Fachgebiet ausleben dürfen (es sind fast keine Grenzen gesetzt), Mitglieder jeden Alters sind willkommen.

Wir werden versuchen, viele Teile selbst herzustellen (da auch kaum diese benötigten Teile im Handel zu Verfügung stehen).
Daher werden wir viele Teile auf einer CNC (evtl. Eigenbau) herstellen.

Es soll jedem Freigestellt sein, ob er Materialmäßig etwas zu Anlage beitragen möchte, denn der Verein soll für alle offen sein; für Passivmitglieder muss allerdings wahrscheinlich eine geringe Gebühr verlangt werden.

Als erste werden wir Entwürfe bzgl. der Streckenführung und Landschaftsgestaltung erstellen (für die ganze Anlage). Dann werden Detailpläne erstellt, für die ersten Meter.

Der erste Anlagenteil soll bereits nach ca. 1-2 Jahren in Betrieb gehen.



Um einschätzten zu können, ob solch ein Verein zu Stande kommen könnt, wäre ich über Eure/Ihre Rückmeldungen sehr dankbar. – Auch was für Bereiche für Sie von größtem Interesse sind. Wie oft gedenken Sie/Du im Verein aktiv tätig zu werden?

Weitere Fragen und Anregungen sind willkommen.

Viele Modellbahngrüße,

rhb_xxx


rhb_xxx

RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#2 von Denny13 ( gelöscht ) , 14.06.2011 19:56

Laufende Figuren!!!
Hört sich toll an.
Wenn es fertig ist, bitte unbedingt ein Video davon einstellen.

Schöne Grüße Denny.


Denny13

RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#3 von Besandungsturm , 14.06.2011 20:48

Hallo rhb_xxx,



Hier bei uns im Nachbarort steht eine Schauanlage, die einen kleinen Ausschnitt des Weserberglandes in H0 abbildet. http://www.mo187.de/index.php Soweit ich weiss, lagen die Investitonen im reichlich 6-stelligen Bereich für das Projekt. Die Unterhaltskosten sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern, da die Loks dort auf der Anlage wegen Dauerbetrieb recht schnell platt sind. Wenn man mal davon absieht, dass die Leute sich zum Ziel gesetzt hatten einige Häuser nach dem Original zu bauen und sich eine eigene Drehscheibe haben bauen lassen für den Lokschuppen in Ottbergen, wird das Ganze immer noch teuer genug und als Vereinsanlage nur mit solventen und großzügigen Sponsoren zu realisieren sein. Das bedingt schon fast einen Schaubetrieb mit festen Öffnungszeiten und entsprechendem Drumrum. In wie weit sich das wirtschaftlich trägt sollte man vorher unbedingt gut und mehrmals durchrechnen (lassen). Vielleicht wäre das eher was als neue Attraktion im Europark in Rust. Thematisch passend könnte es ja sein.

Beste Grüße

HaPe


 
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RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#4 von Steinwald Bahn ( gelöscht ) , 14.06.2011 22:26

Hallo xxx,
wau, bombastische Idee, mit welchen Kosten wird denn gerechnet und wie wird das Ganze finanziert? Wieviele Schultern sollen/müssen die Last tragen?


Steinwald Bahn

RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#5 von Rhaetische , 17.06.2011 19:02

Hallo xxx !
Sag mal hat dein Papa soviel Geld ?
Ein 12jähriger verdient doch noch gar nichts
mfg


mfg Dietmar

Meine Rhätische Anlage "Filisur - Bergün "

http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64...=263600#p263600


 
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RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#6 von Matthi205 ( gelöscht ) , 19.06.2011 20:54

Hört sich zwar gut an , aber wer kommt dafür auf ? Der Staat ?


Matthi205

RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#7 von rhb_xxx ( gelöscht ) , 22.06.2011 22:45

Zitat von Denny13
Laufende Figuren!!!
Hört sich toll an.
Wenn es fertig ist, bitte unbedingt ein Video davon einstellen.

Schöne Grüße Denny.




Hallo Denny,

bis dies fertig und komplett der Öffentlichkeit präsentiert wird, wird sicher noch einige Zeit vergehen.

Grüße

rhb_xxx


rhb_xxx

RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#8 von rhb_xxx ( gelöscht ) , 22.06.2011 22:54

Zitat von Besandungsturm
Hallo rhb_xxx,



Hier bei uns im Nachbarort steht eine Schauanlage, die einen kleinen Ausschnitt des Weserberglandes in H0 abbildet. http://www.mo187.de/index.php Soweit ich weiss, lagen die Investitonen im reichlich 6-stelligen Bereich für das Projekt. Die Unterhaltskosten sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern, da die Loks dort auf der Anlage wegen Dauerbetrieb recht schnell platt sind. Wenn man mal davon absieht, dass die Leute sich zum Ziel gesetzt hatten einige Häuser nach dem Original zu bauen und sich eine eigene Drehscheibe haben bauen lassen für den Lokschuppen in Ottbergen, wird das Ganze immer noch teuer genug und als Vereinsanlage nur mit solventen und großzügigen Sponsoren zu realisieren sein. Das bedingt schon fast einen Schaubetrieb mit festen Öffnungszeiten und entsprechendem Drumrum. In wie weit sich das wirtschaftlich trägt sollte man vorher unbedingt gut und mehrmals durchrechnen (lassen). Vielleicht wäre das eher was als neue Attraktion im Europark in Rust. Thematisch passend könnte es ja sein.

Beste Grüße

HaPe




Hallo Besandungsturm,

wir haben bereits einige Kalkulation vorab gemacht, schließlich kann man nicht wild darauf losbauen und anschließend feststellen, der Rahmen wird in alle Richtungen gesprengt.
Allerdings werden wir praktisch alles in Eigenregie bauen, d.h. wir werden kaum irgenwelche "Fertigprodukte", wie Bausätze oder sonstiges einsetzten.
Auch werden Weichen, etc. selbst gefertigt.
Das heißt man benötigt vor allem VIEL ZEIT.

Somit können erhebliche Kosteneinspartungen getroffen werden und jeder kann sich so voll einbringen, d.h. Gebäude-Landschaftsbau, etc.
Schließlich möchten wir auch keine Mitgliedsgebühren erheben.
Rollmaterial werden wir auch selbst reparieren - ist allerdings Spur IIm.

Grüße

rhb_xxx


rhb_xxx

RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#9 von rhb_xxx ( gelöscht ) , 22.06.2011 22:57

Zitat von Steinwald Bahn
Hallo xxx,
wau, bombastische Idee, mit welchen Kosten wird denn gerechnet und wie wird das Ganze finanziert? Wieviele Schultern sollen/müssen die Last tragen?




Hallo Steinwald Bahn,

prinzipiell - siehe weiter oben.

Wir werden keine Mitgliedsbeiträge verlangen - es soll jeder das einbringen, was er möchte und kann.
Durch einfache Materialwahl (wo wir auch etwas dazu beisteuern werden) kann dies realisiert werden.

Grüße

rhb_xxx


rhb_xxx

RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#10 von rhb_xxx ( gelöscht ) , 22.06.2011 22:59

Zitat von Rhaetische
Hallo xxx !
Sag mal hat dein Papa soviel Geld ?
Ein 12jähriger verdient doch noch gar nichts
mfg



Hallo Rhätische,

mein Vater oder auch die Verwandschaft haben leider keine Mittel zur Verfügung. Ich weiß nicht genau was diese Frage bedeuten soll????- Auch mit dem 12-jährigen - an wen ist diese Frage gerichtet.

Wir möchten einen Verein gründen - siehe 1.Beitrag.


Grüße

rhb_xx


rhb_xxx

RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#11 von rhb_xxx ( gelöscht ) , 22.06.2011 23:01

Zitat von Matthi205
Hört sich zwar gut an , aber wer kommt dafür auf ? Der Staat ?



Hallo Matthi2005,

man könnte diebezüglich mal beim Staat nachfragen. - Ist aber der Mühe wohl nicht wert - Schließlich, wenn der Staat solche Projekte auch noch unterstüzten würde, dann kann dieser Griechenland die Hand geben.

Nein - wie bereits weiter oben erwähnt.

Was ich noch vergessen habe - zu sagen: Der angedeutete Hallenteil würde uns entgeltfrei zur Verfügunng gestellt werden, sofern ein Verein, zustande kommen sollte.



Grüße

rhb_xxx


rhb_xxx

RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#12 von Besandungsturm , 23.06.2011 13:21

Hallo zusammen,

ich möchte da doch noch mal auf die Kosten zu sprechen kommen.

Bei der geplanten Gleislänge von 1000 - 2000 Gleismetern belaufen sich die Kosten auf Basis Peko Code 2500 Flexgleise auf ca 20.000 - 40.000 Euro. Jede Weiche mit einem halbwegs vorbildgerechtem Abzweigwinkel liegt irgendwo in der Preisregion 100 + Euro. Da kommen allein für das Gleismaterial und Signale schnell mal 100.000 Euro zusammen. Soll eine solche Anlage in einer angemessenen Zeit auch mal fertig werden kommt man nicht umhin auch mal den einen oder anderen Vollzeit Modellbauer zu beschäftigen. Da dieser nicht von Luft und Liebe allein lebt - 30.000 Euro pro Jahr incl. Lohnnebenkosten pro Nase - und nun noch die Ausstattungen mit Häusern etc.

Ich sehe da einen Finanzbedarf von rund 200.000 Euro im ersten Jahr bei 2-3 'Hauptamtlichen'
Wie will man das mit einer Vereinsmitgliedschaft, die zudem noch beitragsfrei sein soll, abbilden?
Offen gestanden halte ich solche Erwartungen für unrealistisch. Selbst wenn man dem Verein 500 Mitglieder zugestehen würde, was ich für recht optimistisch halte, müsste jeder von denen mal eben 400 Euro auf den Tisch des Hauses legen.
Und dann rollt da noch kein Zug.
Verein scheint mir mir für dieses Vorhaben nicht die richtige Gesellschaftsform zu sein. Eher eine OHG oder GbR als Gesellschaftsform. Da könnte man ev. versuchen über Sponsoren das ganze an zu schieben. Aber gewagt wäre es so oder so, so lange da kein vernünftiges Unternehmenskonzept hinter steht und die Finanzierung von irgend einer Bank begleitet wird. Nur dann sehe ich realistische Chancen so ein Projekt zu realisieren.

Beste Grüße

HaPe


 
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RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#13 von rayman , 26.06.2011 07:47

Hallo RGB xxx!
Deine Idee ist nicht schlecht. Mal abgesehen davon, das Du eine völlig falsche Vorstellung vom Platz unf Kostenverhältnissen hast. Mach die Augen nochmal zu und versuche Dir das Projekt auf der selben Fläche in der Nenngröße N oder Z vorzustellen. Dann kommst Du unter Umständen auf halbwegs realistische Umsetzung. Zu den Kosten hat sich Ha Pe schon geäußert. Aber selbst den Ansatz halte ich für reichlich untertrieben.
Soviel erstmal dazu.


Grüße Ray.
Mein Diorama: Hillbilly Junction


 
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RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#14 von Rhaetische , 26.06.2011 22:56

Hallo xxx!
Du scheinst sehr vergesslich zu sein
Mit diesen Daten hast du dich in einem anderen Forum angemeldet:

Zitat
Persönliche Informationen
Geburtstag 1. Januar 1999 (12)
Wohnort Germany


Da du schon in vielen Foren Seitenweise nichtssagende Antworten gibst scheinst Du es hier fortsetzen zu wollen
Ich werde diesen Beitrag in den Ordner
http://www.maerchen.org/tausendundeine-nacht.htm
ablegen.

Wünsche allen anderen noch gute Unterhaltung opcorn:
mnfg Dietmar


mfg Dietmar

Meine Rhätische Anlage "Filisur - Bergün "

http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64...=263600#p263600


 
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RE: Gründung eines Verein; Bau und Betrieb einer RhB-Innenanlage

#15 von Besandungsturm , 29.07.2011 10:37

Ich habe da im Netz was gefunden. Und zwar haben die Gartenbahnfreunde Ith sowas als Aussenanlage gebaut. http://www.lgb-freunde.com/index.html Die Bauberichte und Materialpläne sind sehr interessant zu lesen und die reichhaltigen Bilder vermitteln einen tollen Eindruck der Anlage.

Beste Grüße

HaPe


 
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