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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#1 von X-Man ( gelöscht ) , 22.08.2011 20:44

Hallo,
heute kam der Lopi4 und wurde gleich eingebaut. Naja den Decoder lobt sich Esu ja selber gut, aber ganz so gut kann ich das nicht bewerten.
Erstens, warum werden keine Motorwerte für einen Roco Motor angezeigt, nur Märklin, Hag ,Trix mit Maxon Motor,Fleischmann Rundmotor... aja.
Also muss man sich das wieder selber erarbeiten, traurig bei einem neuen Produkt!

Das der Lopi4 besser als die oben genannten aus gleichem Haus sind kann ich zumindest für die Anfahrgeschwindigkeit nicht teilen.
-Der Anfahrstrom wurde auf 3 gestellt, bei 2 ruckelt die Lok.
-CV 55 auf 20
-CV 54 auf 60
-CV 53 wurde belassen
-CV 52 auf 65 laut Anweisung etwas höher als CV54 so soll eine gute ruckfrei Langsamfahrt gewährleistet werden, klappt auch.
-Anfahrverzögerung auf über 20
-Bremsverzögerung auf 19,8
auch etwas ungewöhnlich hohe Werte ops:

Jedoch das Anfahren könnte noch langsamer und sanfter geschehen das kann der Lopi3 und der Roco( Esu) 10738( vorallem dieser) viel besser!
Alles andere kann bisher nicht kritisiert werden, sehr sanftes Fahren wenig Geschwindigkeistsprünge (MS1) auch mit nur 12 Fahrstufen. Jedoch besteht noch Freihraum zum verbessern des Decoder meiner Meinung nach. Mein Exemplar 3. Auflage Dezember 2010.
Das selber programmieren des Decoders auf einem 1,5meter langen Gleis war nicht möglich, aber auch manuell sollten gute Werte erreichbar sein?
Habt Ihr sonst noch einen Tipp?


X-Man

RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#2 von moppe , 22.08.2011 22:53

Zitat von X-Man
Habt Ihr sonst noch einen Tipp?



Update firmware in Lopi4 und dann "Autotune" (CV54 = 0 und dann F1 drücken).

Klaus


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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#3 von Mattlink , 23.08.2011 02:46

Zitat von moppe

Zitat von X-Man
Habt Ihr sonst noch einen Tipp?



Update firmware in Lopi4 und dann "Autotune" (CV54 = 0 und dann F1 drücken).

Klaus




Hallo Michael,

die Aussage von Klaus kann man nur unterstreichen. Ich habe inzwischen mehrere Lopi 4 im Einsatz. Dabei ging kein einziger mit aktueller Firmware über die Ladentheke (auch nicht wenn sie 3 Tage vorher von ESU geliefert worden sind)...

Mit aktueller Firmware sind wohl ein paar Fehler bei der Lastregelung behoben, und auch die Einmessfunktion des Decoders liefert jetzt brauchbare Werte.

Ärgerlich ist nur, wenn man die Dinger mangels Lokprogrammer nicht selber updaten kann...


Grüße,

Matthias


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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#4 von X-Man ( gelöscht ) , 23.08.2011 07:55

Hallo Matthias,

Zitat
Ärgerlich ist nur, wenn man die Dinger mangels Lokprogrammer nicht selber updaten kann...


das ist wohl wahr, vorallem weil der Decoder ja nicht zu den preiswertesten gehört.!Ab welchem Datum/ Zeitraum wurde denn die neue Firmenware von Esu aufgespielt?
Nun ich finde das die Händler von Esu angeschrieben werden sollten und die Ware Reture gehen müsste, ist ja kein Zustand das der Kunde erst kaufen soll und Anschliessend das Teil gleich zu Esu schicken muss und wieder warten muss bis der Decoder zum Einsatz kommen darf. flaster:

Ich will den guten alten Roco 10738 wieder haben!


X-Man

RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#5 von Peter Müller , 23.08.2011 08:01

Zitat von Mattlink
Ich habe inzwischen mehrere Lopi 4 im Einsatz. Dabei ging kein einziger mit aktueller Firmware über die Ladentheke (auch nicht wenn sie 3 Tage vorher von ESU geliefert worden sind)...


So lange bis ESU nicht Decoder mit aktueller Firmware ab Werk äußerlich kenntlich macht, lasse ich lieber die Finger davon. Ausnahme wäre wenn eine vertraute Person für die aktuelle Firmware bürgt. Irgendwelche Gerätschaften oder Programme zusätzlich möchte ich nicht dafür vorhalten müssen.


Grüße, Peter


 
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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#6 von X-Man ( gelöscht ) , 23.08.2011 08:46

Original von Peter Müller:

Zitat
So lange bis ESU nicht Decoder mit aktueller Firmware ab Werk äußerlich kenntlich macht, lasse ich lieber die Finger davon

keine wirklich haltbare Position, das Angebot vom Esu3er wird immer dünner. ops: Kühn habe ich noch nicht pobiert,Ulenbrock nicht schlecht aber preislich fast am Lopi4 dran, Tams kannst in der Pfeife rauchen so wahnsinnig viel Angebot für MM gibt es ja nicht.


X-Man

RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#7 von Multi ( gelöscht ) , 23.08.2011 10:50

Hallo,

Zitat von X-Man
Jedoch das Anfahren könnte noch langsamer und sanfter geschehen das kann der Lopi3 und der Roco( Esu) 10738( vorallem dieser) viel besser!


Was ist denn genau der Unterschied zwischen einem "ESu3" (ist wohl ein LoPi V3 gemeint) und einem Roco 10738?
Bitte um Aufklärung.

Danke und Gruß Dietmar


Multi

RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#8 von Asslstein , 23.08.2011 11:46

Hallo Dietmar,

also ein Esu Lopi Version 3 ist eine recht exakte Eingrenzung eines Dekodertyps.
Da kann man nur noch verschieden Firmwarestände unterscheiden.
Ein Roco 10738 dagegen kann so ziemlich alles sein, was man allgemein Lokdecoder nennt.
Beispiele für einen 10738 wären Lenz 930LE, Lopi 1, Lopi 2 Kastrat, Lopi 3 Kastrat, HKE ???, ....
Ich habe die meisten dieser Pralinendekoder eher in schlechter Erinnerung.

Michaels Kritik kann ich auch sonst nicht ganz nachvollziehen. Aber das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass Michael andere Erwartungen von einem guten Dekoder hat.
Ich meine herauszulesen, dass Michael nicht viel einstellen möchte, höchstens eine Handvoll CVs nach Empfehlung aus der Anleitung. Gefahren wird dann mit MM 14 FS.

Gruß
Knut


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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#9 von Unchained ( gelöscht ) , 23.08.2011 12:23

Für den Lopi V4 gibt auf der Esu HP aber kein FW Update.


Unchained

RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#10 von LDG , 23.08.2011 15:09

Hallo Unchained,

Zitat von Unchained
Für den Lopi V4 gibt auf der Esu HP aber kein FW Update.

Doch Die Firmware ist aber in der LokProgrammer-Software versteckt (die aktuelle 4.2.0 bring FW 4.4.9045 mit).

Gruß,
Lothar


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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#11 von X-Man ( gelöscht ) , 23.08.2011 16:10

Hallo Multi,

Zitat
Lopi 2 Kastrat, Lopi 3 Kastrat

die letzten 14 Roco Loks mit 10738 Decodern waren mit diesen genannten Esu nach Roco Wünschen geschlankt ausgerüstet. Was früher alles so verwendet wurde entzieht sich meiner Kenntnis, da nur Modelle von Cirka 2006 an gekauft wurden.
Bis auf gelegentliche Geschwindigkeitssprünge geschuldet durch nur 14 Fahrstufen der MS1 im MM Format, habe ich an diesen Decodern absolut nichts herum zu meckern.

@Knut



Zitat
Michaels Kritik kann ich auch sonst nicht ganz nachvollziehen. Aber das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass Michael andere Erwartungen von einem guten Dekoder hat.
Ich meine herauszulesen, dass Michael nicht viel einstellen möchte, höchstens eine Handvoll CVs nach Empfehlung aus der Anleitung. Gefahren wird dann mit MM 14 FS.




Was ist daran so verkehrt : CV2 Anfahrstrom, Reg.6 mittlere Gechwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit%, Bremsgeschwindigkeit,Anfahrgeschwindigkeit einstellen und dann sollte ein Decoder anstandslos funktionieren.Bisher langte das auch noch.
Ok Lastregelung bei Glockenankermotoren verändern war von Nöten aber nur beim Original ESU Lopi3.
CV2, CV52, CV53,CV54 und CV 55 , noch verändern geht mit meiner MS1 dat war es schon. Licht dimmen ist schon nicht mehr bei CVs über 80 ist nun mal Schluss und nein ich will mir nicht erst noch Gerätschaften zulegen um Mappings vollziehen zu können. Das geht mir persönlich dann doch zu weit mit dem Digitalkram.
Eine " nur Handvoll CVs verändern" würde ich das nicht nennen wollen. Vielen hier im Forum wäre schon dass zu viel.
Wieso kannst du meine Kritik am Lopi4 nicht nachvollziehen? Das Anfahren geht beim LOPI3 bedeutend weicher und langsamer, auch ohne immense Einstellarbeit! Was bitte willst du noch verändern um es besser hin zubekommen...dies war ja auch meine eigentliche Frage.
Denke es ist auch noch die ältere Firmenware aufgespielt.......welche ja nicht so optimal war, wie wir hier lesen konnten. Ja nun ich kann es nicht nachvollziehen wieso ein verbesserter Decoder Nachfolger des Lopi3 auf dem Markt kommt welcher nach ESU Aussagen Alles beser kann.......es aber nicht so ist und die Firma nicht nur einmal nachbessern muss

*Die Kunden anschliessend den Decoder zu ESU einsenden müssen um vernünftige Ergebnisse beim einstellen der Motordaten erziehlen zu können, so viel Kritik muss schon erlaubt sein. Wenn ich hier lese das Einige noch warten das Ihr Lopi4 von Esu endlich zurück kommt......ist das meines Erachtens schon sehr peinlich. flaster:


X-Man

RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#12 von Unchained ( gelöscht ) , 23.08.2011 16:15

Zitat
Doch Die Firmware ist aber in der LokProgrammer-Software versteckt (die aktuelle 4.2.0 bring FW 4.4.9045 mit).



OK, dann muss ich mir wohl doch mal so einen Programmer kaufen.


Unchained

RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#13 von Asslstein , 23.08.2011 19:11

Hallo Michael,

ich will Deine Einstellung und Wünsche nicht kritisieren.

Zitat von X-Man

Was ist daran so verkehrt : CV2 Anfahrstrom, Reg.6 mittlere Gechwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit%, Bremsgeschwindigkeit,Anfahrgeschwindigkeit einstellen und dann sollte ein Decoder anstandslos funktionieren.Bisher langte das auch noch.


Daran ist gar nichts verkehrt.

Aber ein Decoder wie der Lopi 4, der schier unendlich viele Möglichkeiten der Optimierung und Einstellung für persönliche Vorlieben enthält, ist einfach für eine andere Zielgruppe konzipiert.

Andere, die wissen, wie die Möglichkeiten des Lopi 4 abzurufen sind, sind damit zufrieden und behaupten sogar, er sei besser als die 3er Version.

Wenn Du also schreiben würdest unter welchen Voraussetzungen Dein Urteil entstanden ist, könnte man Dir leichter folgen und Deine Kritik eventuell nachvollziehen.

Gruß
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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#14 von lokhenry , 23.08.2011 20:26

Hallo Michael,

zum ESU 4 habe ich schon einiges geschrieben, was bei vielen nur Unmut gebracht hat, ich habe mir Extra ein Programmer gekauft um CVs lesen und Update machen zu können, heute kann ich einiges machen, aber was soll der Sch......,. Extra ein Programmer kaufen zum Decoder Lesen??
Wenn jeder Decoder Hersteller das gleiche macht, tja wie soll das weiter gehen??

Ich bin vom Lopi 4 nur Halb Überzeugt, auch wenn ich beim zersprengen des 1. Decoders von ESU großzügig und kostenlos gewechselt dieser wurde.

Die letzten habe ich so eingebaut, doch wenn ich eine Dampflok auf Schleichfahrt schicken möchte, muss ich noch (zu)viele CVs verändern, das ist einfach zu viel des guten und wie viele MoBaner können das wirklich?

Hier ist noch Arbeit angesagt.


MfG

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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#15 von Peter Müller , 23.08.2011 21:10

Zitat von X-Man
Original von Peter Müller:

Zitat
So lange bis ESU nicht Decoder mit aktueller Firmware ab Werk äußerlich kenntlich macht, lasse ich lieber die Finger davon

keine wirklich haltbare Position, das Angebot vom Esu3er wird immer dünner.



ESU-3er sind in meinem Wirkkreis ausverkauft, aber ...


Zitat
Ulenbrock nicht schlecht aber preislich fast am Lopi4 dran


... welchen von Uhlenbrock meinst Du denn? Ich habe mir den 76420 angeschaut und laut Beschreibung genau das Richtige (ich hoffe, er ist nicht so wie die Website ).


Grüße, Peter


 
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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#16 von Mattlink , 24.08.2011 01:19

Hallo,

man kann über die Geschichte mit dem Lokprogrammer denken was man will. Ich habe mit Beginn der Digitalisierung meiner Loks zwei Entscheidungen getroffen:

1. Ich möchte Multiprotokoll Decoder haben um nicht an Märklin gebunden zu sein.
2. Ich möchte möglichst nur Decoder eines Herstellers im Einsatz haben.

Danach habe ich nach dem Hersteller gesucht, und bin bei ESU gelandet. Damit war für mich als Schachtelbahner mit gelegentlichen Probefahrten bei Bekannten, oder im Verein noch die Frage der Programmierung offen. Zu Hause habe ich nur eine Märklin MS 1, mit der man nicht viel machen kann.

Deshalb war für mich der Kauf des Lokprogrammers einfach die logische Folge. Die Ersten Programmierversuche mit MS 1 oder 6021 oder der Uhlenbrock Zentrale waren einfach Grauenhaft und unkomfortabel. Man sitzt mit der Decoderbeschreibung am Pult und versucht Blind irgendwelche Werte anzupassen...
Jetzt kann ich alles auslesen, auf einer übersichtlichen Oberfläche ändern, Decodereinstellungen abspeichern und wieder aufspielen, Sounds ändern, etc. .
Natürlich auch im Verein und im Bekanntenkreis...

Ich habe über 30 Loks, da ist das OK. Daher ist mir auch egal ob ESU Decoder mit alter Firmware ausliefert. Aber für den normalen Kunden, der vielleicht 2 oder 3 ESU Decoder sein Eigen nennt, ist das einfach ein bescheidener Zustand.
An dem Punkt muß man aber auch mal auf den Fachhändler verweisen!
Allerdings hat ESU in der Startphase des Lopi 4 die Firmware mehrfach in kurzer Zeit geändert.

Letztendlich halte ich die Entscheidung sich für einen Hersteller zu entscheiden und dann dafür vollständig auszurüsten für richtig. Wenn neue Loks mit Fremddecodern bei mir auftauchen, werden diese Decoder konsequent verkauft und ersetzt.


@Dietmar:
Der Roco 10738 kann ein Decoder verschiedener Hersteller sein. Es handelt sich jedoch oft um einen ESU Lokpilot 3 OEM. Diese OEM Decoder funktionieren im Bereich der Lastregelung wohl gleich, sind aber im Funktionsumfang stark eingeschränkt (Nur zwei Funktionsausgänge zusätzlich zum Licht, Funktionszuordnung lässt sich nicht ändern, lediglich das Licht kann gedimmt werden...) Zum Fahren mit Licht und Rauchsatz reicht das aus, zum Rumspielen taugt das nicht.


Grüße,

Matthias


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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#17 von Dirk Ackermann , 24.08.2011 04:50

Moin Michael & Peter,

Mein Bruder, ist ESU Fachhändler, und ich haben jeweils einen Lokprogrammer und machen jeweils Updates bei den ESU Decodern. Dieser Service ist bei uns kostenlos.

Wie einige Mitglieder hier aus dem Forum sicher bestätigen können.

Weitere Fragen oder Bestellungen können wir auch diskret per PN beantworten oder entgegennehmen.


Grüße aus Dithmarschen
Dirk

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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#18 von X-Man ( gelöscht ) , 24.08.2011 09:52

Zitat von lokhenry
Hallo Michael,

zum ESU 4 habe ich schon einiges geschrieben, was bei vielen nur Unmut gebracht hat, ich habe mir Extra ein Programmer gekauft um CVs lesen und Update machen zu können, heute kann ich einiges machen, aber was soll der Sch......,. Extra ein Programmer kaufen zum Decoder Lesen??
Wenn jeder Decoder Hersteller das gleiche macht, tja wie soll das weiter gehen??

Ich bin vom Lopi 4 nur Halb Überzeugt, auch wenn ich beim zersprengen des 1. Decoders von ESU großzügig und kostenlos gewechselt dieser wurde.

Die letzten habe ich so eingebaut, doch wenn ich eine Dampflok auf Schleichfahrt schicken möchte, muss ich noch (zu)viele CVs verändern, das ist einfach zu viel des guten und wie viele MoBaner können das wirklich?

Hier ist noch Arbeit angesagt.


MfG

Henry



Hallo Henry,

meine Worte, genauso sieht es im Moment noch aus....den Text unterschreibe ich

@Dirk du hast eine PN

@Peter Müller, ich meine den Decoder von Uhlenbrock Multi 76320


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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#19 von hu.ms , 24.08.2011 10:54

Wie bei vielen anderen technischen dingen geht auch bei den decodern die entwicklung weiter und man sollte hier geistig flexibel sein und alte gewohnheiten überdenken.

Wenn ich mir die entwicklung bei esu und mä so ansehe, geht doch alles in die gleiche richtung:
es wird leistungsfähige hardware verkauft und die software wird laufend verbessert und online über bestimmte geräte den decoder-käufern zur verfügung gestelllt.
Gerade bei neuer decoder-hardware ist am anfang die lfd. software-verbesserung üblich.
Das war bei einführung des lopi3 auch nicht anders und wird bei den in einigen monaten zu kaufenden neuen mä-decodern auch nicht anders sein.

Klar sollte man beim decoderkauf darauf achten, dass man für sein geld auch die aktuelle software-version bekommt.
Eine update-möglichkeit - bei esu per lokprogrammer - ist aber zukünfig einfach notwendig. Ob mit eingenen gerät, beim händler oder im vereins-/ bekanntenkreis.
Bei den neuen mä-decodern ist dies zukünftig genauso vorgesehen - über die cs2.
Das ist einfach die technische entwicklung.
Diese vorgehensweise hat ja auch den vorteil, dass ganz neue decodereingenschaften nachträglich zur verfügung gestellt werden können.

Hubert


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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#20 von Ferenc , 24.08.2011 11:02

Hallo,
und hier ist ein LokProgrammer von ESU immer noch günstiger als eine CS2

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Immer eine Handbreit Schotter unter der Schwelle


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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#21 von Multi ( gelöscht ) , 24.08.2011 11:15

Hallo Michael, Knut, Matthias et al.

Zitat von Asslstein
also ein Esu Lopi Version 3 ist eine recht exakte Eingrenzung eines Dekodertyps.
Da kann man nur noch verschieden Firmwarestände unterscheiden.
Ein Roco 10738 dagegen kann so ziemlich alles sein, was man allgemein Lokdecoder nennt.
Beispiele für einen 10738 wären Lenz 930LE, Lopi 1, Lopi 2 Kastrat, Lopi 3 Kastrat, HKE ???, ....


Zitat von Mattlink
@Dietmar:
Der Roco 10738 kann ein Decoder verschiedener Hersteller sein. Es handelt sich jedoch oft um einen ESU Lokpilot 3 OEM. Diese OEM Decoder funktionieren im Bereich der Lastregelung wohl gleich, sind aber im Funktionsumfang stark eingeschränkt


vielen Dank für Eure Erklärungen, aber das weiß ich alles. Ich hatte vor meine Frage ein Zitat gesetzt und darauf bezog sich die Frage. Da wurde nämlich vom Threaderöffner Michael angemerkt, dass bei den Langsamfahreigenschaften der LoPi 3 gut, der Roco 10738 aber ganz besonders gut sei. Und da stellt sich eben die Frage, warum der verschlankte OEM-LoPi besser fahren soll als der Original-LoPi. Dass unter der Bezeichnung 10738 auch ganz andere Decoder zur Auslieferung gekommen sind, ist bekannt, hilft aber bei der Frage nicht weiter.

@Matthias: Deine Punkte 1 und 2 finde ich im Zusammenhang nicht sehr plausibel. In Punkt 1 wehrst Du eine Markenbindung (verständlicherweise) ab, die Du dann unter 2. als Selbstbindung wieder einführst. Wenn Du Dich nach Pkt. 2 ohnehin auf einen Dekoderhersteller festlegst, wozu dann noch unter 1. die Forderung nach Multiprotokoll? Sollen die Dekoder eines Herstellers mit verschiedenen Protokollen fahren? Ich mache es genau anders herum, ich probiere alle Decoder aus, aber fahre nur mit einem Protokoll......

Gruß Dietmar


Multi

RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#22 von hu.ms , 24.08.2011 11:24

Zitat von Multi
Ich hatte vor meine Frage ein Zitat gesetzt und darauf bezog sich die Frage. Da wurde nämlich vom Threaderöffner Michael angemerkt, dass bei den Langsamfahreigenschaften der LoPi 3 gut, der Roco 10738 aber ganz besonders gut sei. Und da stellt sich eben die Frage, warum der verschlankte OEM-LoPi besser fahren soll als der Original-LoPi. Dass unter der Bezeichnung 10738 auch ganz andere Decoder zur Auslieferung gekommen sind, ist bekannt, hilft aber bei der Frage nicht weiter.
Gruß Dietmar


Vermtulich ist der decoder exact auf das spezielle modell abgestimmt, in das er bereits werksseitung eingebaut wurde. Vielleicht sogar in direkter zusammenarbeit von modell- und decoderhersteller.
Das kann man dann nur schwer mit nachrüstdecodern vergleichen. Diese müssen ebenfalls auf das modell (motortyp + getriebe) abgestimmt werden in das sie eingebaut werden.

Hubert


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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#23 von hu.ms , 24.08.2011 11:42

Zitat von Ferenc
Hallo,
und hier ist ein LokProgrammer von ESU immer noch günstiger als eine CS2

Ferenc


Ausser man hat schon eine cs2. Soviel ich weiss wurden davon mehr stück verkauft als von der ecos2.
mä will durch diese neuen decoder einfach wieder mehr marktanteil am decoder-nachrüstmarkt, insbes. die cs2-besitzer, die noch keinen lokprogrammer gekauft haben bezüglich decodernachrüstungen von esu zurückholen.

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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#24 von Bimmelbahn , 24.08.2011 16:58

Hallo,

Zitat
... Extra ein Programmer kaufen zum Decoder Lesen?? Wenn jeder Decoder Hersteller das gleiche macht, tja wie soll das weiter gehen??


Als jemand, der nur eine 6021 besitzt, muss ich hier etwas spekulieren:

Ist das denn nicht jetzt schon so?

Die neuen Märklin Decoder wird man wahrscheinlich nur mit der CS2 komplett und komfortabel einstellen können,
ESU Decoder nur mit Lok Programmer und Zimo nur mit deren Programm.
(Das sind mal die, die mir auf Anhieb einfallen)

Oder bin ich da völlig auf dem Holzweg?

Gruß,
Jochen


 
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RE: Vergleich ESu3, Roco 10738, Esu Lopi4

#25 von hu.ms , 24.08.2011 17:43

Zitat von Bimmelbahn
Hallo,

Zitat
... Extra ein Programmer kaufen zum Decoder Lesen?? Wenn jeder Decoder Hersteller das gleiche macht, tja wie soll das weiter gehen??


Als jemand, der nur eine 6021 besitzt, muss ich hier etwas spekulieren:
Ist das denn nicht jetzt schon so?
Die neuen Märklin Decoder wird man wahrscheinlich nur mit der CS2 komplett und komfortabel einstellen können,
ESU Decoder nur mit Lok Programmer und Zimo nur mit deren Programm.
(Das sind mal die, die mir auf Anhieb einfallen)
Oder bin ich da völlig auf dem Holzweg?
Gruß,
Jochen



Vermtue mal, mä achtet auf abwärtskompatibliltät, d.h. die neuen decoder sind mit der 6021 genauso eingeschränkt programmierbar wie die derzeitigen.

Hubert


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