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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#1 von Lidokork , 22.08.2011 23:00

Hallo zusammen

Da die Krokodile so wie bei manch anderen Bahnfreunden auch meine Lieblingsloks sind, interessierte mich das 3+1-Licht zur Blütezeit der Krokos am Gotthard ganz besonders. Bei der Infothek von SBB-Historic wurde ich fündig, und ich konnte mir Kopien von älteren Ausgaben der Signalreglemente machen. Da der Schweizer Lichtwechsel hier im Stummi immer mal wieder Thema ist, habe ich diesen Thread erstellt.

Zu den Beleuchtungsvorschriften seit 1916:

Signalreglement von 1916
1916 existierte das 3+1-Licht noch nicht. Tagsüber wurde ohne Licht gefahren, der Zugschluss war mit einer roten Laterne gekennzeichnet. Im Signalreglement tönt das so:

1. Der Zug trägt bei Tag
a. an der Spitze kein besonderes Signal
b. am Schlusse die Zugschlusslaterne

2. Der Zug trägt bei Nacht
a. an der Spitze drei weisse Lichter, zwei ungefähr auf Pufferhöhe und das dritte darüber
b. am Schlusse das rote Schlusslicht

Signalreglement von 1947
1947 wurde das weisse Rücklicht eingeführt, also die heute als "Schweizer-Lichtwechsel" bekannte Beleuchtung mit 3 Front- und 1 weissen Rücklicht bei Lokomotiven vor dem Zug. Nach wie vor mussten die Lichter aber nur in der Nacht (und auf Tunnelstrecken) eingeschaltet werden. Die Krokodile (und auch die Be 4/6, Be 4/7, die Ae 3/5 und die verschiedenen Ae 3/6) fuhren also ihre ersten 20 - 25 Betriebsjahre ohne 3+1-Licht. Ich zitiere aus der 1947-er Ausgabe:

Kennzeichnung der arbeitenden Lokomotiven im Zug
a. Die Lokomotive zeigt v o r w ä r t s :
bei Tag
kein Signal

bei Nacht
drei weisse Lichter im Dreieck

An elektrisch beleuchteten Lokomotiven, die nicht an der Zugspitze verkehren, sind die Lichter der Vorwärtsrichtung nach dem Einstellen in den Zug zu löschen und vor dem Wegfahren wieder zu beleuchten.

b. Die Lokomotive zeigt r ü c k w ä r t s :
bei Tag
kein Signal

bei Nacht
unten rechts ein weisses Licht (Rücklicht)

An elektrisch beleuchteten Lokomotiven, hinter denen eine weitere arbeitende Lokomotive verkehrt, ist das Rücklicht nach dem Anfahren an den Zug zu löschen und vor dem Wegfahren wieder zu beleuchten.
Die Regelung, dass nur die vorderste Lok das Spitzensignal und die hinterste arbeitende Lok das weisse Rücklicht zeigt, bestand also schon 1947, als fast alle Loks noch ohne Vielfachsteurung verkehrten.

Der Zugschluss blieb im Prinzip gleich wie 1916 ("im Prinzip", weil 1947 eine rot-weiss gestreifte Laterne oder eine rot-weiss gestreifte Scheibe vorgeschrieben war).

Signalreglement von 1976
1976 erfolgte die Neuerung, dass die Beleuchtung an der Lok (d.h. 3 weisse Lichter + weisses Rücklicht) auch am Tag eingeschaltet wird. Die sonstigen Bestimmungen blieben gegenüber 1947 unverändert.

Signalreglement von 1982
Im Signalreglement von 1982 wird erstmals die "Pendelzugseinheit" erwähnt:
Die Pendelzugseinheit zeigt vorwärts B 202 (= drei weisse Lichter im Dreieck) und rückwärts, sofern nicht Zugschluss, das Rücklicht nach B 203 (= unten rechts ein weisses Licht). Dieses bleibt auch beleuchtet, wenn Fahrzeuge beigestellt werden. Gegen Zwischenwagen gerichtete Stirnlampen sind dunkel.
Zugschluss s. 65 (= rotes Schlusslicht).

Das aktuelle Signalreglement kann auf der Homepage des BAV (Bundesamt für Verkehr) heruntergeladen werden. Hier runterscrollen zu Ziffer 5.7 auf Seite 79 Word-Doc. bzw. Druck-Seite 131.

Ich hoffe, dass ich damit etwas Klarheit im schweizerischen "Beleuchtungsdschungel" schaffen konnte.

Viele Grüsse
Peter


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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#2 von hansi59 , 05.01.2013 15:57

Hallo Peter,

danke für die Mühe, ein für mich sehr informativer Thread, nachdem bei mir vor kurzem meine erste Schweizer Lok ins BW gerollt ist. (eine alte GFN Ae 6/6). Wundere mich, dass bisher noch keiner den Thread aufgegriffen hat.

Was ich mich frage, ist, wozu dieses "Lokrücklicht" rechts unten denn gut sein soll. Was ist die Idee dahinter? Es zeigt doch immer gegen den Zug, wen interessiert das?

Und was mich auch noch interessieren würde, es gibt offensichtlich mehrere Zugschlusslichtvarianten, darunter eine blinkende. Wann wird die verwendet? Ich habe zu der Zuglok noch ein paar Schweizer Persoenenwagen zusammengesammelt, wäre mal was anderes, wenn der Zug hinten blinken würde statt die langweiligen zwei Nullachtfuffzehn-Rückleuchten. Wenn es denn vorbildgerecht wäre und nicht etwa nur an Güterzügen vorkäme.

Viele Grüße aus D
Hans


Viele Grüße, Hans
"Und nein, mein Herr, tut mir Leid, ich bin nicht bei Fäißbuck."


 
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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#3 von markstutz ( gelöscht ) , 05.01.2013 16:39

Zitat von hansi59
Was ich mich frage, ist, wozu dieses "Lokrücklicht" rechts unten denn gut sein soll. Was ist die Idee dahinter? Es zeigt doch immer gegen den Zug, wen interessiert das?

Und was mich auch noch interessieren würde, es gibt offensichtlich mehrere Zugschlusslichtvarianten, darunter eine blinkende. Wann wird die verwendet? Ich habe zu der Zuglok noch ein paar Schweizer Persoenenwagen zusammengesammelt, wäre mal was anderes, wenn der Zug hinten blinken würde statt die langweiligen zwei Nullachtfuffzehn-Rückleuchten. Wenn es denn vorbildgerecht wäre und nicht etwa nur an Güterzügen vorkäme.



Das 'Rücklicht' der letzten arbeitenden(!) Lok erlaubt verschiedenes: erstens lässt sich auch bei Loks, die vorne und hinten Wagen angekuppelt haben - was durchaus vorkommt - erkennen, in welche Richtung der Zug weiterfahren wird. Zweitens können so auch bei bescheidenen Lichtverhältnissen arbeitende bzw. geschleppte Lokomotiven rasch voneinander unterschieden werden.

Die Personenwagen sind mit Zugschlussleuchten ausgerüstet (spätestens seit den Einheitswagen EW I, evlt. auch schon früher), die im Wageninnern ein- und ausgeschaltet werden können. Die blinkenden Schlussleuchten sind ein Relikt aus älterer Zeit und heute praktisch nicht mehr vorhanden. Bei Güterzügen ist heute meist eine Schlusstafel gesteckt.


markstutz

RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#4 von hu.ms , 20.04.2014 17:26

Ich will ein schweizer krokodil Ce6/8 in ep.III (ca.1948-196 mä 3556 nach motor-, loksoundV4.0 und zimolautsprecher-umrüstung zusätzlich noch auf led umbauen.
Dazu die frage:
Hatte diese lok in dieser epoche auch rote beleuchtung hinten und wenn ja, welche und wann wurde diese eingeschaltet.

Hubert


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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#5 von digilox1 ( gelöscht ) , 21.04.2014 01:26

Hallo,

https://www.youtube.com/watch?v=MVJuo-Osbu4

würde der Einfachheit halber davon ausgehen, dass diese Beleuchtung historisch korrekt ist (vermutlich dürfte eine spätere Änderung der Signalisierungsvorschriften nicht mit einer Vorstecklinse realisiert worden sein).

Gruss,
Manfred

P.S./O.T.: Heute an einer Re 460 am IC-Pendelzug beim Fahrtrichtungswechsel im Kopfbahnhof gesehen:
Beide Pantos (Faiveley) oben, je eine weisse Stirnlampe unten an - auch an der zugzugewandten Seite!

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#6 von rhb651 , 21.04.2014 08:38

Zitat von digilox1

P.S./O.T.: Heute an einer Re 460 am IC-Pendelzug beim Fahrtrichtungswechsel im Kopfbahnhof gesehen:
Beide Pantos (Faiveley) oben, je eine weisse Stirnlampe unten an - auch an der zugzugewandten Seite!



Hallo Manfred,
wohl eher dann die Parklichtschaltung, oder?


Viele Grüße,
Achim
rhb651


 
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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#7 von hu.ms , 21.04.2014 08:52

Danke für den link zu dem video.
Dort ist nach den aktuellen vorschriften (2010) beleuchtet.
Meine frage war aber, ob auch in den 50er und 60er jahren schon ein rotes schlusslicht am krokodil vorhanden war.

Hubert


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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#8 von digilox1 ( gelöscht ) , 21.04.2014 11:35

Hier noch was Interessantes:

http://www.google.ch/url?sa=i&rct=j&q=&e...398157929832721

(Siehe Eröffnungsposting zum Thema Schlusslicht und die Änderungen von 1947)

Ich würde schon davon ausgehen, dass ein Zugschlusssignal und das Schlussignal einer solo fahrenden Lok identisch sind - *gerade auch im fraglichen Zeitraum*. Fragt sich, ob die Rot-Weiss-Scheibe immer aufgesteckt wurde wie im Bild oben.

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#9 von digilox1 ( gelöscht ) , 21.04.2014 11:40

Hallo,

Zitat
wohl eher dann die Parklichtschaltung, oder?


gut möglich, aber die Lok war an den Zug gekuppelt.
Gibt es evtl. einen Zusammenhang/Automatismus zwischen Panto-Stellung und Beleuchtung bei bestimmten Lok-Typen?

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#10 von hu.ms , 21.04.2014 11:56

Vielen dank für die antworten.

Dann werde ich versuchen jeweils rechts unten auch eine rote led unterzubringen.
Damit alle lichtbilder möglich sind, werde ich alle 6 physikalischen ausgänge des decoders verkabeln - auch wenn einige der dann durch mapping möglichen lichtbilder nicht vorbildgerecht sein sollten.

Hubert


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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#11 von Lidokork , 24.04.2014 13:25

Hallo zusammen

@ Hubert: ja, auch 1947 sollte ein Krokodil auf Alleinfahrt (= Lokzug) ein rotes Schlusslicht gezeigt haben. mangels umschaltbarer Lichtfarbe, wie das heute ja möglich ist, wurden Aufsteckscheiben mit roten Gläsern in einen eigens dafür vorgesehenen Schlitz an der Lampe gesteckt. Was man also im Video der 13302 sieht, war schon damals so. Rote LED's ins Modell einbauen ist also durchaus i.O. Wie Du übrigens rote LED's auch mit der älteren Glühlampenbeleuchtung kombinieren könntest, siehst Du hier (für das Krokodil etwas nach unten scrollen).

@ Manfred: die Beleuchtung Re 460 wird durch die Software gesteuert. Dabei "merkt" die Lok via Zugbus, ob sie mit einem "gewöhnlichen" Zug (d.h. nur Wagen), einem Pendelzug (d.h. mit Steuerwagen bzw. 2. Lok) und/oder in einer Doppeltraktion gekoppelt ist und ob sich die Lok gar mitten im Zug befindet (z.B. bei einem regulären Pendelzug auf einer Lokseite und einem Verstärkungsmodul auf der anderen) und schaltet die korrekte Beleuchtung für den gesamten Zug automatisch, wenn der Lokführer die Lok in Betrieb nimmt und das Licht einschaltet (das gilt für moderne Züge wie Re 460 mit IC 2000- bzw. EW IV-Pendel, aber z.B. auch für "Flirts" in Doppel-/Mehrfachtraktion).

Die Beleuchtung wird durch den jeweils in Fahrtrichtung vorderen Führerstand für den gesamten Zug gesteuert. Beim Fahrtrichtungswechsel ist es so, dass der Lokführer nach dem Halt den Führerstand ja "ausschalten" muss. Dadurch wird im ganzen Zug das Licht "Parkstellung" eingeschaltet. Dabei brennen bei allen Führerständen (auch den Wagen-zugewandten Führerständen) die untere weisse rechte Lampe, und bei der Re 460 gehen beide Stromabnehmer an die Fahrleitung. Wenn der Lokführer den Zug vom anderen Führerstand (z.B. vom Steuerwagen aus) nun wieder einschaltet, geht das Parklicht aus bzw. schaltet sich vorne 3 x weiss und hinten 2 x rot ein. Gleichzeitig geht der in Fahrtrichtung vordere Panto wieder nach unten.

Viele Grüsse
Peter


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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#12 von digilox1 ( gelöscht ) , 24.04.2014 13:38

Hallo Peter,

besten Dank für die Erklärungen!

Zitat
oder in einer Doppeltraktion gekoppelt ist und ob sich die Lok gar mitten im Zug befindet (z.B. bei einem regulären Pendelzug auf einer Lokseite und einem Verstärkungsmodul auf der anderen) und schaltet die korrekte Beleuchtung für den gesamten Zug automatisch, wenn der Lokführer die Lok in Betrieb nimmt und das Licht einschaltet



Frage zum Fall Lok-mitten-im-Zug mit Verstärkungsmodul ohne Steuerwagen:

Steuerwagen: 3x weiss
Lok auf der "Steuerwagenseite": dunkel
Lok auf der dem Verstärkungsmodul ohne Steuerwagen zugewandten Seite: rechts unten 1x weiss
Letzter Wagen des Verstärkungsmoduls: 1x oder 2x rot

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#13 von Lidokork , 24.04.2014 13:55

Hallo Manfred

Zitat von digilox1
Frage zum Fall Lok-mitten-im-Zug mit Verstärkungsmodul ohne Steuerwagen:

Steuerwagen: 3x weiss
Lok auf der "Steuerwagenseite": dunkel
Lok auf der dem Verstärkungsmodul ohne Steuerwagen zugewandten Seite: rechts unten 1x weiss
Letzter Wagen des Verstärkungsmoduls: 1x oder 2x rot


Richtig. Ich habe es vorher etwas zu vereinfacht dargestellt. Über den Zugbus "merkt" die 460er, dass sie hinten mit keinem Steuerwagen komunizieren kann, aber nicht, dass noch eine (gewöhnliche) Wagengruppe angehängt ist. Der Lokführer muss deshalb die Beleuchtung so schalten, dass die Lok/Zug hinten ein weisses Rücklicht und nicht den roten Zugschluss schaltet (das habe ich in meiner vorigen Antwort etwas zu vereinfacht dargestellt). Und etwas ausführlicher für diejenigen, die mit der Schweizer Beleuchtung weniger vertraut sind: ein Pendelzug gilt als "Lok". Deshalb zeigt das letzte Fahrzeug des Pendelzugs, hier die schiebende Lok, vor der gezogenen "gewöhnlichen" Wagengruppe ein weisses Rücklicht. Das ist im übrigen auch der Fall, wenn dem (gezogenen) Steuerwagen eine normale Wagengruppe anghängt wird.

Viele Grüsse
Peter


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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#14 von digilox1 ( gelöscht ) , 24.04.2014 14:16

Zitat
ein Pendelzug gilt als "Lok".


...und beim normalen gezogenen Pendelzug ohne hinter dem Steuerwagen angehängtes Verstärkungsmodul ist deshalb das weisse Licht der Lok rechts unten auf der Zugseite dunkel.

Danke und Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#15 von Lidokork , 24.04.2014 14:46

Zitat von digilox1

...und beim normalen gezogenen Pendelzug ohne hinter dem Steuerwagen angehängtes Verstärkungsmodul ist deshalb das weisse Licht der Lok rechts unten auf der Zugseite dunkel.


Ja, die Lok eines Pendelzugs ist gegen den Zug immer ohne Licht, egal ob hinter dem eigentlichen Pendelzug noch ein Verstärkungsmodul oder eine Wagengruppe angehängt ist (ausg. beim Fahrtrichtungswechsel, wenn das Parklicht leuchtet )

Viele Grüsse
Peter


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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#16 von EC_Cinque_Terre ( gelöscht ) , 24.04.2014 19:21

Sehr interessanter Thread und wieder etwas gelernt.
Danke hierfür.

LG

Hannes


EC_Cinque_Terre

RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#17 von Christian_B , 21.07.2016 23:52

Sehr interessante Beiträge, danke an alle Schreiber. Eigentlich wollte ich eine Frage stellen, aber das hat sich jetzt erledigt.

Ich habe an einer ROCO B4/4 hinten nur ein rotes Licht rechts, und das hatte mich verwundert.


Gruß Christian


 
Christian_B
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RE: Schweizer Lichtwechsel seit 1916

#18 von Brillenhuber , 22.07.2016 09:16

Hallo
Seit dem 1. Juli 2016 hat das geändert:
FDV neu:
5.7.1 Kennzeichnung der arbeitenden Triebfahrzeuge
Hinten dunkel oder unten ein weisses Licht
Zwischen den in Vielfachsteuerung verkehrenden Triebfahrzeugen
sind alle Lampen dunkel.

Gruss Heinz


Brillenhuber  
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