Halo Kollegen, ich suche eine Blinkschaltung für die Doppelblinker am Bahnübergang, die wie im Original blinken. Soll heisen, die zuerst beide Lampen zur Lampenkontrolle angehen und erst danach auf Wechselblinkmodus umschaltet wird. Ich entsinne mich, dass ein Kollege mal was gezeigt hat. Hat von euch einer eine Idee, wie das Schaltungstechnisch aussieht?
Zitat von hans-gander...ein Schelm der sich dabei was denkt Du suchst wohl noch einen Teilnehmer für deinen Kurs
Grüße, Hans
Hallo Hans,
es hat halt so extrem gut gepasst und wäre sogar ein ideales Gemeinschaftsprojekt , wenngleich nicht alles dabei wäre. Man könnte das aber tatsächlich zusätzlich erarbeiten oder vielleicht schreibt Dir dann einer der frischgebackenen Programmierer eine Firmware
das dürfte dann unser Seminar erstmal sprengen, wenngleich das ohne grossen Aufwand lösbar ist. Das Schöne am MC ist, dass sich der Schaltungsaufwand in Grenzen hält, für Deine Blinklichter würde ein Spannungsregler, der Prozessor selbst, ein paar Kondensatoren zum Sieben, sicherheitshalber 2 Transistoren als LED-Treiber und ein paar Widerstände reichen
Zitat von hans-ganderSpg-Regler und den Rest habe ich. Mach ein Schaltbild und klopf die Bit´s in den Prozessor und gut ist
... nee - so einfach ist das nicht ... wenn´s theoretisch gut aussieht, verdirbt Dir nämlich beim Test erstmal die LED-Kennlinie den Spass. Da heißt es dann testen und wieder testen, bis das Auf- und Abblenden symmetrisch aussieht.
Viele Grüße, Bodo
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)
Zitat von hans-ganderich würde den Transistor im linearen Bereich stromgesteuert betreiben...oder einen FET als regelbarer Widerstand über einer E-Funktion.
darfst Du ja gerne - aber z.B. ein ATtiny13 kann direkt zwei Ausgänge per Software regeln (PWM). Da braucht man keine zusätzlichen Transistoren. Die Ausgänge verkraften problemlos zwei LEDs - nur dass die bei 0 bis 100% nicht linear heller werden.
Viele Grüße, Bodo
PS: Das Projekt ist damals leider nicht ganz fertig geworden ... erstens fehlt die gewünschte Kontrollschaltung und zweitens blinken die Überwachungssignale aufgrund eines Missverständnisses bei der Vorbildrecherche mit doppelter Frequenz. Irgendwann will ich das noch mal korrigieren (und werde dann auch direkt das Kontrollblinken einfügen - wobei ich da jetzt auch nur eine ungefähre Vorstellung von habe).
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)
Zitat von hans-ganderHallo Bodo, ich würde den Transistor im linearen Bereich stromgesteuert betreiben...oder einen FET als regelbarer Widerstand über einer E-Funktion.
Grüße, Hans
Das ganze lässt sich vermutlich nur empirisch ermitteln, da auch LEDs eine eigene Strom / Licht-Kurve haben.
Zitat von hans-ganderHallo Bodo, ich würde den Transistor im linearen Bereich stromgesteuert betreiben...oder einen FET als regelbarer Widerstand über einer E-Funktion.
Grüße, Hans
Das ganze lässt sich vermutlich nur empirisch ermitteln, da auch LEDs eine eigene Strom / Licht-Kurve haben.
Frohes Hacken Knut
...stimmt genau Knut. Ich betreibe die Märklin Hobby-Lichtsignale an einem RC-Glied und die Ladekonstante reicht gut um das Übergangsverhalten zu simmulieren.
ähh , eins verstehe ich nicht. Was hat die Kennline der LED mit der Helligkeit zu tun, wenn die LED über PWM angesteuert wird? (Also, ohne RC Glied - sondern maximal noch über einen Transistor als "Schalter")
Was dabei reinspielt, ist die nicht-linearität des Auges, einen 50 / 50 Puls wird das Auge nicht als "halb an" wahrnehmen.
Einen "sanften" Effekt sollte es trotzdem geben. Vielleicht nicht ganz linear - das sind die Glühlampen in Ampeln / Signalen / BÜs doch auch nicht....
Oder?
Und ein AVR hat genung "BUMMS" um die PWM komplett in Software zu machen - solange er nicht noch alles mögliche sonst zu erledigen hat. (Notfalls lässt man ihn halt mit mehr MHz laufen) Wichtig ist dabei halt, dass man schnell genung ist, dass das Auge ordentlich "interpoliert".
Aber das geht
(Allerdings würde ich das - sorry Thomas, lieber in C machen - da erledigt der Compler die Drecksarbeit für mich)
Aber ansonsten kann ich es nur empfehlen, sich mit AVRs auseinanderzusetzen - die Dinger sin einfach klasse... (Und das Equipment preiswert)
Und - wenn man selbst Hand anlegt, ist man voll flexibel bei dem, was man da tut.
Für Lichtsignale habe ich mal sowas gemacht - das BÜ Projekt ist irgendwann verhungert - naja, der Winter kommt - vielleicht wecke ich es mal wieder
Zitat von dedivo ähh , eins verstehe ich nicht. Was hat die Kennline der LED mit der Helligkeit zu tun, wenn die LED über PWM angesteuert wird? (Also, ohne RC Glied - sondern maximal noch über einen Transistor als "Schalter")
Was dabei reinspielt, ist die nicht-linearität des Auges, einen 50 / 50 Puls wird das Auge nicht als "halb an" wahrnehmen.
Es ist beides. Wenn du doppelten Strom durch die LED schickst - egal ob als Puls in der PWM oder als Konstantstrom - dann verdoppelt sich die Helligkeit (gemessen) nicht. Zusätzlich macht das Auge auch noch eine eigene Helligkeitsnichtlinearität. Daher wird zum linearen Auf- / Abblenden eine ausprobierte PWM Tabelle notwendig.
Zitat von dedivo (Allerdings würde ich das - sorry Thomas, lieber in C machen - da erledigt der Compler die Drecksarbeit für mich) Christian
Da bin ich voll bei dir. Einen Assembler-WS empfinde ich als Anleitung zum "Chaos". Sorry aber nach fast 30 Jahren Programmieren halte ich Assembler für Einsteiger als völlig ungeeignet. Aber das ist mein persönlicher Standpunkt und gerade beim AVR - bei dem man einen kostenfreien C-Compiler bekommt, ist daher eine Nutzung von Assembler kontraproduktiv. Und kommt jetzt nicht mit Performance - bei solchen simple Projekten spielt Performance keine Rolle.
ZitatEinen Assembler-WS empfinde ich als Anleitung zum "Chaos".
Ich persönlich hatte AnsiC-Lehrgang und mehrere Einheiten C++ über mich ergehen lassen, ausserdem habe ich ein wenig mit VisualBasic herumprogrammiert. Ich persönlich kam mit keiner Sprache so gut zurecht wie mit Assembler. Ich sehe mich zwar nicht als Profi und 30 Jahre Erfahrung kann ich auch nicht vorweisen aber Assembler als kontraproduktiv bezeichnen? Egal, darüber will ich nicht streiten, ich mache lieber die "Drecksarbeit", ist halt so und gerade bei hardwarenahen Anwendungen wie Blinklichter ect. sehe ich Assembler mitnichten als kontraproduktiv.
Wo wir allerdings völlig einer Meinung sind sind komplexe Anwendungen
Und deshalb, das meine ich ernst:
ZitatEinen Assembler-WS empfinde ich als Anleitung zum "Chaos".