RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#1 von trashmaster , 27.09.2011 19:04

Hallo liebe Stummis!

Ich hätte da mal eine (Anfänger-)Frage zur CV2, sprich Anfahrgeschwindigkeit:

Mir ist jetzt schon öfters aufgefallen dass Leute (auch hier im Forum) schreiben, dass die CV2 auf 6-10 raufgesetzt werden sollte, sie aber trotzdem tolle Langsamfahreigenschaften erreichen. (Habe auch schon von CV2=17 gelesen)

Widerspricht sich das nicht irgendwie? Wenn ich bei mir die CV2 hinaufstelle rasen die meißten Loks schon los sobald ich auf FS1 stelle. Oder kann ich die Anfahreigenschaften durch andere CVs wieder so korrigieren dass sie langsam losfährt? Bin irgendwie verwirrt.

Konkretes Beispiel ist bei mir gerade mein GFN-ICE in dem ich einen Tams LD-G-32 einbauen möchte (falls ich das mit der Langsamfahrt noch hinbekomme). Bei CV2=1 hüpft er nur, bei CV2=2 fährt er los zuckt aber noch (liegt womöglich an den Lastregelungsparametern), und mit CV2=3 fährt er sauber bei FS1, aber eigentlich schon viel zu schnell...
Interessant fand ich dann diesen Testbericht bei railroad24 wo wieder die hohen Werte für die CV2 angegeben sind, wenn auch für Mä-Motoren (letztes Post).

Wie ich die CVs für die Lastregelung sinnvoll aufeinander abstimme habe ich auch noch nicht ganz raus, da habe ich mir derzeit an die Anleitung vom Tams Decoder gehalten. (mehr oder minder erfolgreich)


Grüße Georg


 
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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#2 von Dirk Ackermann , 27.09.2011 19:15

Moin Georg,

welchen Decoder hast Du denn jetzt in dem ICE ??
Ich habe bei den meisten ESU LoPi und Uhlenbrock Decodern die CV2 auf 2 oder 3 gesetzt.
Damit kriechen die Modelle in FS1


Grüße aus Dithmarschen
Dirk

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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#3 von trashmaster , 27.09.2011 19:24

Im Moment den Tams LD-G-32.
Ich habe aber auch bei meinen anderen Loks (Lopi 4.0, Basic, oder Lenz Standard+) die CV2 immer auf 1... Da habe ich mich aber meißt auch nicht mit der Lastregelung gespielt.


Grüße Georg


 
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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#4 von Asslstein , 27.09.2011 19:26

Hallo Georg,

das Problem liegt in der Definition des Wortes "langsam".

Der eine versteht 40 km/h darunter, für den anderen ist 1 km/h gerade noch langsam.

Zu ähnlichen Missverständnissen können Wörter wie "seidenweich", "leise" und andere weiche Bezeichnungen führen.
Nicht umsonst verwenden Naturwissenschaftler gerne Zahlen.

Gruß
Knut


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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#5 von Marky ( gelöscht ) , 27.09.2011 19:33

Moin,



joooo vor kurzem habe ich hier auch in etwa sowas gelesen:

"Fährt gaaaaaaanz langsam mit Schrittgeschweindigkeit in FS 1 los"

Schrittgeschwindigkeit ist ca. 5-6 km/h. Da mußte ich schon schmunzeln. Für mich definitiv zu schnell.


Gruß Markus


Marky

RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#6 von trashmaster , 27.09.2011 19:59

Naja ich bin auch nicht der Langsamfahrfetischist, aber man sollte beim Anfahren keinen wirklichen Ruck sehen. Das sollte sanft gehen. Und meine derzeitige Anfahrgeschwindigkeit sind ca 6km/h (mit Stoppuhr gemessen). Das ist auf jeden fall nichtmehr langsam.

Diese Diskussion löst allerdings nicht mein grundlegendes Verständnisproblem... Kann ich mit der Lastregelung oder anderen CVs die Anfahrgeschwindigkeit beeinflussen?


Grüße Georg


 
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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#7 von Marky ( gelöscht ) , 27.09.2011 20:25

Zitat von trashmaster


...Diese Diskussion löst allerdings nicht mein grundlegendes Verständnisproblem... Kann ich mit der Lastregelung oder anderen CVs die Anfahrgeschwindigkeit beeinflussen?....




Moin Georg



jooooo, kannst Du soweit der Decoder das natürlich grundsätzlich hergibt.

Hierzu muß man allerdings wissen um welchen Decoder es sich jetzt in Deinem Fall handelt.

Ist das immer noch der LD-G-32 ? Dann sollte die CV 124 die Anfahrgeschwindigkeit sehr gut verbessern können.

DCC- Zentrale vorausgesetzt und DCC byteweise programmieren.

CV 124 mal auf 11 oder 12, dann muß aber höchstwahrscheinlich CV 2 etwas angehoben werden (auf etwa 5-7)

Als Ergebnis solltes Du nun die V min in FS 1 von Deinen angegebenen 6 km/ h mindestens halbieren können.

Normal sollte das gut funktionieren. Kommt natürlich auch auf den Motor an, wie der reagiert.

Bei einem M* HLA konnte ich die V min damit wesetlich verbessern.

Grundsätzlich kann man aber sagen, daß man mit Deocdern wie dem alten Zimo (MX 64) ganz automatisch allerbeste Langsamfahreigenschaften hat. ESU und Lenz etwas hinteherhinkend und Tams hat eher relativ hohen V mins.


Gruß Markus


Marky

RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#8 von Mattlink , 27.09.2011 20:42

Zitat von trashmaster
Hallo liebe Stummis!

Ich hätte da mal eine (Anfänger-)Frage zur CV2, sprich Anfahrgeschwindigkeit:

Mir ist jetzt schon öfters aufgefallen dass Leute (auch hier im Forum) schreiben, dass die CV2 auf 6-10 raufgesetzt werden sollte, sie aber trotzdem tolle Langsamfahreigenschaften erreichen. (Habe auch schon von CV2=17 gelesen)

Widerspricht sich das nicht irgendwie? Wenn ich bei mir die CV2 hinaufstelle rasen die meißten Loks schon los sobald ich auf FS1 stelle. Oder kann ich die Anfahreigenschaften durch andere CVs wieder so korrigieren dass sie langsam losfährt? Bin irgendwie verwirrt.

Konkretes Beispiel ist bei mir gerade mein GFN-ICE in dem ich einen Tams LD-G-32 einbauen möchte (falls ich das mit der Langsamfahrt noch hinbekomme). Bei CV2=1 hüpft er nur, bei CV2=2 fährt er los zuckt aber noch (liegt womöglich an den Lastregelungsparametern), und mit CV2=3 fährt er sauber bei FS1, aber eigentlich schon viel zu schnell...
Interessant fand ich dann diesen Testbericht bei railroad24 wo wieder die hohen Werte für die CV2 angegeben sind, wenn auch für Mä-Motoren (letztes Post).

Wie ich die CVs für die Lastregelung sinnvoll aufeinander abstimme habe ich auch noch nicht ganz raus, da habe ich mir derzeit an die Anleitung vom Tams Decoder gehalten. (mehr oder minder erfolgreich)




Hallo Georg,

ich stelle bei meinen Fahrzeugen die CV 2 so niederig ein wie es geht. Ziel ist für mich, dass die Lok ruckfrei schleicht. Dabei habe ich meistens einen Wert von 1 bis 3.

Keine meiner Loks läuft mechanisch so schlecht, dass ein Wert von 5 oder 6 notwendig wäre. Damit haben die Loks ja schon richtiges Tempo (für mich viel zu schnell)...


Ich könnte mir vorstellen, dass diese hohen Werte in CV 2 teilweise dadurch zustande kommen, dass die Loks nicht vernünftig laufen. Das mag teilweise durch den mechanischen Zustand (oder auch schlicht die Qualität) der Loks bedingt sein, kann aber auch durch schlechte Kontaktverhältnisse wie verschmutzte Gleise bedingt sein. Da mag vielleicht mancher Modellbahner einfach die Anfahrgeschwindigkeit hochsetzen, damit die Lok es irgendwie über die Anlage schafft.?
Natürlich läuft eine Lok nur mit höheren Werten, wenn die Motorparameter nicht korrekt eingestellt wurden...

Ich kann natürlich nur über meine Fahrzeuge berichten. Bei meinen (über 30) Loks sind ausnahmslos ESU Decoder ab Lopi 3 aufwärts verbaut. Ob bei anderen Decoderherstellern höhere Werte zum gleichen Ergebnis führen, kann ich nicht beurteilen.

Was für mich eine interessante Erfahrung war, ist der Umstand, dass ich bei der Brawa BR 94.1 mit Loksound 4 den Wert 3 nehmen musste, weil der Sound nicht langsamer einstellbar ist. Die Lok selber geht auch mit dem Wert 1 problemlos auf Schleichfahrt...


Grüße,

Matthias


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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#9 von Marky ( gelöscht ) , 27.09.2011 20:49

Zitat von Mattlink


....Ich kann natürlich nur über meine Fahrzeuge berichten. Bei meinen (über 30) Loks sind ausnahmslos ESU Decoder ab Lopi 3 aufwärts verbaut. Ob bei anderen Decoderherstellern höhere Werte zum gleichen Ergebnis führen, kann ich nicht beurteilen....



Moin Matthias,

ich kanns z.B. beurteilen. Viele ESUs und viele Zimos. CV 2=1 bei ESU entspricht so ca. CV 2=10 oder mehr bei Zimo um gleiche V min rauszukitzeln in ein und derselben Lok.


Gruß Markus


Marky

RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#10 von moppe , 27.09.2011 20:52

Zitat von trashmaster

Konkretes Beispiel ist bei mir gerade mein GFN-ICE in dem ich einen Tams LD-G-32 einbauen möchte (falls ich das mit der Langsamfahrt noch hinbekomme).



Welche motor?

Altes 3 poliger?

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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#11 von Mattlink , 27.09.2011 21:50

Zitat von Marky

Zitat von Mattlink


....Ich kann natürlich nur über meine Fahrzeuge berichten. Bei meinen (über 30) Loks sind ausnahmslos ESU Decoder ab Lopi 3 aufwärts verbaut. Ob bei anderen Decoderherstellern höhere Werte zum gleichen Ergebnis führen, kann ich nicht beurteilen....



Moin Matthias,

ich kanns z.B. beurteilen. Viele ESUs und viele Zimos. CV 2=1 bei ESU entspricht so ca. CV 2=10 oder mehr bei Zimo um gleiche V min rauszukitzeln in ein und derselben Lok.


Gruß Markus





Hallo Markus,

das bedeutet vermutlich aber auch, dass man sich noch feiner an den optimalen Wert heranarbeiten kann. Natürlich immer vorausgesetzt, dass die Lastregelung des Decoders dies zulässt...

Ich habe es auch schon erlebt, dass der Wert 1 beim ESU Decoder immer noch recht schnell ist, und die Lok offensichtlich - rein mechanisch - noch langsamer fahren könnte. Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist das z. B. bei meiner Württembergischen C (BR 18.1) von Märklin (3411) der Fall. Der Glockenankermotor könnte noch langsamer...
An diesem Punkt mal die Frage: Kann man bei ESU (Lopi 3 und 4) vielleicht noch irgendwo (bei einer anderen CV) etwas optimieren, um noch langsamer fahren zu können?


Grüße,

Matthias


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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#12 von digilox1 ( gelöscht ) , 27.09.2011 22:40

Grundsätzlich kann man sagen, je höher man die Ansprüche an die Langsamfahrfähigkeiten der Loks schraubt, desto grösser muss der Wert in CV 2 gesetzt werden und desto schneller fährt die Lok bei Mindestgeschwindigkeit/FS1, denn: Oft wird bei Langsamfahrt der Gleichlauf ausgeblendet und ein Hakeln bei FS1 in Kauf genommen, damit es so aussieht, als ob die Lok aus dem Stillstand anläuft und nicht mit einem Ruck quasi ansatzlos auf FS1 beschleunigt. Meist ist auch das nicht erreichbar und man redet sich die Sache schön...
Andererseits: Hat man einen guten Gleichlauf erzielt, allerdings bei etwas höherer Geschwindigkeit, redet man sich die Sache schön, indem man zu finden beginnt, eigentlich fährt die Lok ja immer noch gaanz langsam...

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#13 von trashmaster , 28.09.2011 00:33

Zitat von Marky

Ist das immer noch der LD-G-32 ? Dann sollte die CV 124 die Anfahrgeschwindigkeit sehr gut verbessern können.

DCC- Zentrale vorausgesetzt und DCC byteweise programmieren.

CV 124 mal auf 11 oder 12, dann muß aber höchstwahrscheinlich CV 2 etwas angehoben werden (auf etwa 5-7)

Als Ergebnis solltes Du nun die V min in FS 1 von Deinen angegebenen 6 km/ h mindestens halbieren können.

Normal sollte das gut funktionieren. Kommt natürlich auch auf den Motor an, wie der reagiert.

Bei einem M* HLA konnte ich die V min damit wesetlich verbessern.

Grundsätzlich kann man aber sagen, daß man mit Deocdern wie dem alten Zimo (MX 64) ganz automatisch allerbeste Langsamfahreigenschaften hat. ESU und Lenz etwas hinteherhinkend und Tams hat eher relativ hohen V mins.



Ja es geht um den 32er... Und das mit der CV124 werde ich morgen mal ausprobieren! Ich berichte dann obs was gebracht hat.
Den berühmtberüchtigten MX64 habe ich leider nichtmehr erlebt, bin erst vor nem guten halben Jahr Digitalbahner...



Zitat von moppe

Welche motor?

Altes 3 poliger?



Ja der 3 Polige, gab/gibts von Fleischmann auch einen 5poler?


Zitat von digilox1
Grundsätzlich kann man sagen, je höher man die Ansprüche an die Langsamfahrfähigkeiten der Loks schraubt, desto grösser muss der Wert in CV 2 gesetzt werden und desto schneller fährt die Lok bei Mindestgeschwindigkeit/FS1, denn: Oft wird bei Langsamfahrt der Gleichlauf ausgeblendet und ein Hakeln bei FS1 in Kauf genommen, damit es so aussieht, als ob die Lok aus dem Stillstand anläuft und nicht mit einem Ruck quasi ansatzlos auf FS1 beschleunigt. Meist ist auch das nicht erreichbar und man redet sich die Sache schön...
Andererseits: Hat man einen guten Gleichlauf erzielt, allerdings bei etwas höherer Geschwindigkeit, redet man sich die Sache schön, indem man zu finden beginnt, eigentlich fährt die Lok ja immer noch gaanz langsam...



Naja meine Trix 1012 mit Lopi4 schleicht fast unmerklich und ohne sichtbares Zucken im Schneckentempo dahin. Da habe ich allerdings die Auto-Einstellfunktion des Lopis bemüht. Die ist extrem langsam und hat einen sehr guten Gleichlauf... mit CV2=1 versteht sich.


Grüße Georg


 
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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#14 von moppe , 28.09.2011 06:16

Zitat von trashmaster

Ja der 3 Polige, gab/gibts von Fleischmann auch einen 5poler?



Nein, aber es gibt mit oder ohne integrierter schwungmasse.

Wie langsam kann die zug fahren ohne decoder in analogbetrieb?

Klaus


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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#15 von Robert Bestmann , 28.09.2011 07:33

Hallo Georg,

die von Dir genannte Trix ÖBB Rh 1012 ist in dem Zusammenhang leider ein unglückliches Beispiel, da diese Lok zusammen mit der DB BR 120 antriebstechnisch zu den besten H0-Loks gehört, die es gibt

Ich selber habe in meinen Tfz überwiegend ESU Decoder verbaut und die CV2 meist auf 1-2 stehen. Wenn dann die Minimalgeschwindigkeit noch zu schnell ist, könnte man testweise mit den Motortrimmwerten (CV 66 + 95) experimentieren und diese heruntersetzen (und ggf. die CV5 Maximalgeschwindigkeit herauf). Habe ich aber noch nicht selbst probiert.

Viele Grüße

Robert


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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#16 von Mattlink , 28.09.2011 18:16

Zitat von digilox1
Grundsätzlich kann man sagen, je höher man die Ansprüche an die Langsamfahrfähigkeiten der Loks schraubt, desto grösser muss der Wert in CV 2 gesetzt werden und desto schneller fährt die Lok bei Mindestgeschwindigkeit/FS1, denn: Oft wird bei Langsamfahrt der Gleichlauf ausgeblendet und ein Hakeln bei FS1 in Kauf genommen, damit es so aussieht, als ob die Lok aus dem Stillstand anläuft und nicht mit einem Ruck quasi ansatzlos auf FS1 beschleunigt. Meist ist auch das nicht erreichbar und man redet sich die Sache schön...
Andererseits: Hat man einen guten Gleichlauf erzielt, allerdings bei etwas höherer Geschwindigkeit, redet man sich die Sache schön, indem man zu finden beginnt, eigentlich fährt die Lok ja immer noch gaanz langsam...

Gruss,
Manfred




Hallo,

im Prinzip finde ich es schlimmer wenn eine Lok sofort losrast, als wenn sie in der niederigsten Fahrstufe noch leicht ruckt. Man muß ja nicht über die halbe Anlage in Fahrstufe 1 fahren. Aber zumindest langsam anfahren sollte die Lok können, und dafür brauche ich einen niederigen CV 2 Wert.

Wenn ich mit 128 Fahrstufen fahren kann, dann bin ich auch noch in Fahrstufe 4 oder 5 schön langsam unterwegs und kann es mir leisten in Fahrstufe 1 noch ein wenig unrunden Lauf zu dulden. Auch mit 28 Fahrstufen kann man noch recht geschmeidig unterwegs sein. Wenn ich natürlich mit Märklin einfach und 14 Fahrstufen auskommen muß, dann kann ich natürlich insgesamt kein gutes Ergebnis erzielen...


Grüße,

Matthias


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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#17 von Berderwe , 28.09.2011 19:16

Hallo Moba-Kollegen,

inzwischen habe ich viele Loks umgebaut und auch neue umprogrammiert.
Meine Erfahrung ist, dass man zur CV2 pauschal nicht sagen kann,
wie hoch diese im Einzelfall sein muss. Ich glaube z. B., je schwerer eine Lok ist,
umso höher kann die Anfahrgeschwindigkeit sein. Dies betrifft teilweise auch neue Loks und Züge.
Da gibt es sogar welche, die 15 und mehr haben. Warum, ist mir manchmal auch ein Rätsel.
Wenn ich eine Lok fertig habe oder eine neue auf meine Fahrwünsche programmiere,
kann es schon mal länger dauern, bis man individuelle, für sich optimale Fahreigenschaften ermittelt hat.
Es gibt da auch Loks, bei denen habe ich Stunden dran gesessen und andere wiederum waren in 5 Min. fertig.

Ich bin zwar kein Elektriker/Elektroniker, aber die CV 2 bewirkt ja nur die "Stromstärke",
d. h. die Anfahrspannung, die ich benötige, um losfahren zu können.
Ist sie zu niedrig, ruckelt die Lok und fährt nicht gleichmäßig an,
ist sie zu hoch, fährt sie verhältnismäßig schnell los.
Es kann weiterhin davon abhängig sein, ob mein Motor schwer gängig ist,
oder ob die Lok ein verhältnismäßig hohes Gewicht hat. Dazu gehören auch viele Wagen.
Sehr schön beobachten kann man dies am Gestänge größerer Dampfloks.
Mir ist bewußt, dass es auch decoderabhängig sein kann.
Wnn die CV 2, 3, 4, und 5 schon nicht gut funktionieren, brauche ich noch kein Feintuning
in höheren CV's ändern.
In 90% der Fälle bin ich mit der Veränderung dieser Basis-CV's zurecht gekommen.
Und erst dann, wenn die Lok alleine die von mir gewünschten Fahreigenschaften hat,
hänge ich Wagen an und und kontrolliere dann nochmals. Dann kann die CV 2 eventuell
auch zu niedrig sein. Die CV 2 > 5 ist aber eher selten und nur bei speziellen Zügen und Loks,
auch bei neuen, anzutreffen.

In den Decoderanleitungen von Tams, hier war ja der LD-G 32 genannt,
ist es auch sehr einfach beschrieben, wenn man zusätzlich zur CV2 die Lastregelungen
und anderes ändern will. Und diese zusätzlichen Änderungen sind dann ja gar nicht mehr so groß.
Und zur Not gibt es ja immer noch die CV 8.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz


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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#18 von trashmaster , 28.09.2011 19:47

Ja von der CV8 habe ich in den letzten Tagen oft Gebrauch gemacht.

Also ich habs beim ICE jetzt soweit hinbekommen dass ich mal zufrieden bin, bzw es mich nicht so sehr stört dass ich noch mehr Zeit investieren wollen würde.

Die CV124 habe ich jetzt auf 9 rauf gestellt, ich weiß aber nicht ob das wirklich was gebracht hat, ausser dass ich die CV2 dann höher stellen muss. Allerdings kann man so die CV2 feiner justieren.
Die CV52 der Lastregelung ist von 40 im Auslieferungszustand bis auf 80 hinaufgegangen, das wirkt wahre Wunder bei der Langsamfahrt in FS1.
Ich habe aber das gefühl das sowohl der Motor als auch das Getriebe nicht 100% rund laufen. Der Motor springt dank den nur 3 Polen immer wieder ein Stückchen bis zur nächsten Spule, das ist ihm bei extremer Langsamfahrt nicht auszutreiben. Und lustigerweise fährt der Triebkopf in einer Richtung bereits bei CV2=3 sauber und ohne Ruckeln, in der Gegenrichtung erst bei CV2=4. Da scheint das Getriebe nicht in beide Richtungen gleich gut zu wollen.

Die Geschwindigkeit bei FS1 ist jetzt auf etwas unter 5km/h herunten, das ist zwar keine echte Schleichfahrt, aber reicht erstmal.

Zwischenzeitlich hatte ich eine Lopi4 drin, damit gings aber auch nicht merklich langsamer, aber dafür war der Motor lauter. Da lass ich lieber den leise regelnden Tams Decoder verbaut.


Grüße Georg


 
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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#19 von Mattlink , 28.09.2011 20:22

Hallo,

@Reinhard:
In einem Punkt möchte ich doch widersprechen: Wenn die Lastregelparameter des Decoders nicht zum Motor passen, dann ist lediglich mit den CV 2 - 5 kein Blumentopf zu gewinnen...


@Georg:
Hast Du mal Versuche mit aktivierter und deaktivierter adaptiver Regelfrequenz gemacht? Oder mal die Regelfrequenz auf 20 kHz verringert?
Evtl. findet sich da eine Einstellung in der der Lopi 4 leiser ist.


Grüße,

Matthias


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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#20 von trashmaster , 28.09.2011 21:02

@Matthias: Nö habe ich nicht probiert. Der Lopi ist eigentlich auch für ne andre Lok bestimmt, die die 6 Funktionsausgänge braucht. Und im ICE wären die verschenkt, der hat ja nur an einer Seite Licht...


Grüße Georg


 
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RE: Dumme Frage zur Anfahrgeschwindigkeit (CV2)

#21 von Marky ( gelöscht ) , 28.09.2011 22:02

Zitat von trashmaster


Die CV124 habe ich jetzt auf 9 rauf gestellt, ich weiß aber nicht ob das wirklich was gebracht hat, ausser dass ich die CV2 dann höher stellen muss. Allerdings kann man so die CV2 feiner justieren.




Moin,

tja, so kanns gehen und ich hatte ja schon darauf hingewiesen, daß es auch an Motor etc.liegen kann dass das Dingen nicht sauber läuft.

Ich hab das gerade nochmal bei einem M*HLA beidseitig kugelgelagert getestet. Ohne die CV 124 zu verändern liegt die V min in etwa doppelt so hoch wie beim höherstellen der CV 124.Immer so eingestellt, daß die Lok noch einen sauberen Rundlauf hatte, sprich nicht ruckelte. Beim HLA also erstaunlich krasse Unterschiede (ca. 4 km/h gegenüber kappen 2 km/h)

Gruß Markus


Marky

   


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