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RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#1 von jaffa , 02.11.2011 15:19

Hallo miteinander,

ich möchte meine Planung und den derzeitigen Bauzustand vorstellen. Es wird von der 1977 stillgelegten Innerstetalbahn im Harz der Ausschnitt zwischen Wildemann und Clausthal-Zellerfeld möglichst vorbildgerecht um 1930 (Epoche 2) gebaut; so sieht der Plan aus:



Die Anlage ist modular aufgebaut; das größte Segment ist 150 x 60 cm groß. Fast alle Segmente gibt es paarweise, so dass bei Abbau und Transport jeweils »Sandwiches« verschraubt werden können.
Auf der Anlage wird analog gefahren (Z-Schaltung und gesonderte Stromkreise für die Schattenbahnhöfe; 1 Heißwolf- und 2 Jörger-Fahrregler) und die Weichen werden von Hand gestellt.

So sieht es momentan in dem Raum aus (unter der Anlage befinden sich Regale und zwei Arbeitsplätze):




Abgesehen von der vorbildnahen Gestaltung soll auch Betrieb ca. 1928 möglichst realistisch erfolgen. Für den Personenverkehr habe ich mich am vorliegenden Sommerfahrplan von 1938 orientiert (da dieser Plan weitgehend dem von 1914 entspricht, unterstelle ich, dass es auch zwischen 1924 und 1930 keine großen Abweichungen gegeben hat):


Diesen Plan habe ich für meinen Bildfahrplan zu Grunde gelegt:


Ich habe dazu Fragen an Betriebs-/Fahrplanprofis, ob folgende Annahmen plausibel und sinnvoll sind:
1. Die Standzeiten in Altenau bzw. CLZ (bei Zügen, die dort enden,) sollen/können möglichst kurz sein, weil dort keine Bekohlung stattfindet, sondern nur Wasser getankt wird.
2. In Goslar können/sollen sie länger sein, weil entweder Züge von dort auch in andere Richtungen weiterfahren können und/oder Bekohlung durchgeführt wird.
3. Um einen halbwegs passablen Umlauf hinzubekommen, sind vier Zuggarnituren notwendig; da 3 Züge von Altenau bzw. CLZ starten, müssen von den vier Zügen zwei in CLZ und einer in Altenau übernachten.
4. Während für die Züge Orange und Rot ein halbwegs gleichmäßiger Umlauf erfolgt, hakelt es etwas bei Schwarz und vor allem bei Grün: Grün übernachtet in Altenau, steht dort bis mittags, um dann nach einem Umlauf um 18.30 Wieder in Altenau seinen Tag zu beenden.
5. Trotz der Standzeiten von Grün und diversen unvermeidbaren Zugkreuzungen in Altenau stehen nie mehr als zwei Züge in Altenau.
6. Es gibt ausreichende Zeitfenster, und die Kreuzungsmöglichkeiten sind durch die Personenzüge bei weitem nicht ausgeschöpft; so bleibt viel Luft für Güterverkehr, der in der fraglichen Zeit ungefähr mit gleicher Frequenz stattgefunden haben muss wie der Personenverkehr.

Wenn man den Güterverkehr, der regelmäßig erfolgt, hinzunimmt, sieht das Bild schon ein bisschen diffiziler aus (gestrichelt = Güterverkehr, durchgezogen = Personenverkehr):


Ende der 20er Jahre wurden 225.000 t Güter pro Jahr auf der Strecke transportiert. Erzabfuhr aus Frankenscharrnhütte, Schotter- und andere Steinprodukten aus Wildemann (Ladestelle Schwarzewald) sowie Holztransporte aus Clausthal-Zellerfeld sind als regelmäßige Verkehre einzuplanen; dazu täglich ein Umlauf mit gemischten Gütern ... alles weitere wäre dann außerplanmäßig und nach Bedarf.

Sieht das plausibel aus?


Bei den eingesetzten Fahrzeugen orientiere ich mich zum einen, was die Zugzusammenstellungen angeht, an historischen Fotos, zum anderen für die Triebfahrzeuge an den Übersichten in dem Buch »BW Goslar«. Danach kamen in dem Zeitraum dort folgende Loks zum Einsatz: BR 91, BR 93, BR 64 und teilweise auch BR 92; ab 1928 auch BR 86. Alle Loks gibt es, wenn auch die BR 91 nicht in DRG-Ausführung und nur mit einem recht klobigen Gestänge; diese Lok muss überarbeitet werden. Da ich stolzer Besitzer zweier Fleischmann BR 70 bin und diese Loks sehr schätze, werde ich die wohl entgegen der damaligen Realität ebenfalls zum Einsatz bringen.



Auch die "wilde" Kombination von Lamgenschwalbachern und preußischen Abteilwagen ist durch Fotos belegt!


Gruß --- Jürgen
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RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#2 von Redundant , 02.11.2011 19:13

Hallo Jürgen,

das ist in meinen Augen ein sehr interessantes Projekt. Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt!

Viele Grüße,
Thorsten


Die vorangegangenen Zeilen sind als Denkanstoß zu verstehen – nicht als Belehrung, Provokation oder was auch immer bösartige Menschen da hineininterpretieren könnten.
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RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#3 von Fahrdienstleiter , 02.11.2011 23:25

Hallo Jürgen,

interessantes Projekt, ich werde es gespannt verfolgen.


Gruß Jens


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RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#4 von Marsupilami ( gelöscht ) , 02.11.2011 23:36

Schönes Projekt - ich bin gespannt, wie es weiter geht...

Ich überlege auch gerade, ob und wie sehr ich meine Planung an realen Vorbildern (Strecke Goslar-SZ Ringelheim) orientieren werde - mir stehen ca. 17m in U-Form unter der Dachschräge zur Verfügung, da geht in Spur N schon einiges...


Marsupilami

RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#5 von Marco F , 03.11.2011 00:28

Sehr interessantes Projekt! Bin gespannt, wie´s weitergehen wird.

Mein nächstes Projekt (wann immer es starten möge) wird sich definitiv auch an ein (Ruhrgebiets-) Vorbild orientieren.

Zitat von Marsupilami
Schönes Projekt - ich bin gespannt, wie es weiter geht...

Ich überlege auch gerade, ob und wie sehr ich meine Planung an realen Vorbildern (Strecke Goslar-SZ Ringelheim) orientieren werde - mir stehen ca. 17m in U-Form unter der Dachschräge zur Verfügung, da geht in Spur N schon einiges...



17m!?!!! Wollen wir die Behausungen tauschen?

Gruß
Marco


Marco F  
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RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#6 von Marsupilami ( gelöscht ) , 06.11.2011 15:47

Zitat von Marco F
17m!?!!! Wollen wir die Behausungen tauschen?


Um Mißverständnissen vorzubeugen: 17m Schenkellänge, nicht 17m Raumlänge. Der Raum hat eine Grundfläche von 5x6m, mit Dachschrägen ab 1m Höhe an den langen Seiten - da stört die Anlage an den langen Seiten überhaupt nicht, und an der Giebelwand wird die Strecke schmaler, um den Zugriff auf das Fenster in der Mitte zu gewährleisten.

Auf die Paradekurve einmal quer rüber freue ich mich aber jetzt schon


Marsupilami

RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#7 von jaffa , 08.11.2011 17:39

Mit der Entwicklung des Fahrplans bin ich jetzt ein ganzes Stück weiter. Nach der Diskussion dieses Themas mit den Spezialisten vom Harzbahn-Forum am vergangenen Samstag wurde klar, dass sich die Umläufe weniger an den Zugzusammenstellungen orientieren dürfen, sondern vielmehr an den verfügbaren Loks.
Auf dieser Nebenstrecke wurden die Loktypen BR 64, BR 91, BR 93 und teilweise auch BR 86 und BR 92 sowohl für Personen- wie auch für Güterzüge eingesetzt

Der Bildfahrplan ist hier nur verlinkt, weil er mit 1000 Pixeln Breite (die notwendig sind, um alle Details zu erkennen) hier den Rahmen sprengen würde. Jede Farbe steht für eine Lok; es werden also sechs Loks benötigt, um diese Umläufe zu bewältigen:
http://www.moba-trickkiste.de/images/sto..._111108_kpl.jpg

Wie in der vorherigen Planversion heißt es: gestrichelt = Nahgüterverkehr, durchgezogen = Personenverkehr.
Die Zugnummern sind teilweise durch die vorhandenen Fahrpläne belegt; das ist aber für den Gesamteindruck des Plans von nachgeordneter Bedeutung.

Von folgenden Annahmen gehe ich momentan aus: Mit den Nahgüterzügen (jeweils drei Züge in jede Richtung) wird der komplette Güterverkehr mit Ausnahme von Ganzzügen für Erz, Schotter und Holz abgewickelt. Für diese Ganzzüge sind bei Bedarf zwei Zeitfenster eingerichtet (gepunktete Linien): eines vormittags bis Wildemann bzw. Schwarzewald, eines am Nachmittag bis Frankenscharrnhütte bzw. CLZ ... das kann natürlich auch bis Altenau ausgedehnt werden.

Die ersten drei Ngs am Morgen sind durch Recherchen bereits belegt, die weiteren basieren bisher – wie auch die Ganzzüge – nur auf Annahmen: so könnte es gewesen sein. Ich suche momentan bei eBay nach Baureihenbüchern der entsprechenden Dampfloks und nach Kursbüchern, um die Wissenslücken zu schließen.

An einigen Stellen wird es jetzt im Plan schon reichlich eng: so um 6.30 mit einer Zugkreuzung plus eine Überholung in FSH. In Langelsheim mit ensprechend üppigen Gleisanlagen ist eine vergleichbare Konstellation ebenfalls um 6.30 Uhr unproblematisch.


Gruß --- Jürgen
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RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#8 von Challenger , 08.11.2011 21:03

Zitat von jaffa
Nach der Diskussion dieses Themas mit den Spezialisten vom Harzbahn-Forum am vergangenen Samstag wurde klar, dass sich die Umläufe weniger an den Zugzusammenstellungen orientieren dürfen, sondern vielmehr an den verfügbaren Loks.

Hallo Jürgen.

dies kam wohl etwas falsch rüber! Es gibt mehrere Umlaufe zu einem die der Personenwagenganituren, als auch der Umlauf der Lokomotiven! Es kann schon sein das Mitten im Zuglauf die Lokomotive gewechselt wird wenn es vom Flachland ins Gebirge geht! Für den Ausfall der Lokomotiven muss es auch Alternativen geben, z.B. die 64er des P1973 kann auch eine 93.5 sein!

Grüße Hubert


 
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RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#9 von EdertalBahner ( gelöscht ) , 08.11.2011 22:15

Moin Jürgen,

Deine Anlage gefällt mir richtig und ich freue mich schon auf Fortsetzungen.

Zitat von jaffa
die Weichen werden von Hand gestellt.

So wie es in jedem Bahnhof damals war, das erspart viel Geld für Dekoder und Antriebe.

Zitat von jaffa
Abgesehen von der vorbildnahen Gestaltung soll auch Betrieb ca. 1928 möglichst realistisch erfolgen.

Ein vorbildgerechter Betrieb gefällt mir sehr gut.

Zitat von jaffa
Diesen Plan habe ich für meinen Bildfahrplan zu Grunde gelegt

Wie hast Du den Bildfahrplan gezeichnet?

Zitat von jaffa
da 3 Züge von Altenau bzw. CLZ starten, müssen von den vier Zügen zwei in CLZ und einer in Altenau übernachten.

Dann dürften in CLZ (und Altenau) auch die entsprechenden Lokschuppen existiert haben.

Zitat von jaffa
hakelt es etwas bei Schwarz und vor allem bei Grün: Grün übernachtet in Altenau, steht dort bis mittags, um dann nach einem Umlauf um 18.30 Wieder in Altenau seinen Tag zu beenden.

Im zweiten Plan dürfte es dort nicht mehr hakeln.

Stammen die Waggons für P1977 und P1980 aus einer Zugteilung wegen evtl. verkehrsschwacher Zeit?

Zitat von jaffa
An einigen Stellen wird es jetzt im Plan schon reichlich eng: so um 6.30 mit einer Zugkreuzung plus eine Überholung in FSH. In Langelsheim mit ensprechend üppigen Gleisanlagen ist eine vergleichbare Konstellation ebenfalls um 6.30 Uhr unproblematisch.

In FSH sind doch genügend Gleise für Zugkreuzung und Überholung vorhanden und Langelsheim liegt eh im Schattenbahnhof.


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RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#10 von jaffa , 09.11.2011 10:33

Hallo Hubert,
da habe ich mich wohl etwas schräg ausgedrückt: ich meinte es so wie du es beschreibst: zum einen gibt es Zuggarnituren, zum anderen gibt es Loks. Loks können am Zug ”kleben“, müssen aber nicht, wenn effizienter Eisatz anderes erfordert.


... hallo Hartmut,

mein Bildfahrplan ist mit dem Layoutprogramm InDesign gezeichnet. Es hätte aber auch jedes andere, beliebige Layout- oder Grafikprogramm sein können, das Vektorgrafik und Ebenenverwaltung kann: CorelDraw, Illustrator ...

Die Schaltung der Weichen hat gar nicht so sehr mit Geld zu tun; Elektrik oder Elektronik hat in meinem Fall überhaupt keinen Vorteil: ich gehe mit den Zügen mit beim Fahren. Wenn Weichen gestellt werden müssen, stehe ich vor dem jeweiligen Segment. Die Schaltung von Hand reduziert die Elektrik und Verdrahtung in den jeweiligen Segmenten auf den Fahrstrom und Wechselstrom für Licht.

In Altenau gab es übrigens keinen Lokschuppen. Die Umläufe sind im aktuellen Plan aber so geändert, dass Lokübernachtungen nur in CLZ stattfinden. Dort gibt es einen 2-ständigen Lokschuppen.

In FSH gehört das dritte Durchgangsgleis eigentlich schon zum Bereich des Gleisanschlusses der Bleihütte; insofern sind Begegnungen von drei Zügen dort wohl eher die Ausnahme als die Regel. Clausthal-Ost und Altenau auf der einen Seite sowie Lautenthal, Langelsheim und Goslar auf der anderen Seite sind zwar schon im "OFF", dennoch ist der Anspruch, dass die Ausgangsbedingungen im Fahrplan stimmen.

Inzwischen liegt mir der Fahrplan von 1928/29 vor, so dass auf der Basis eine Revision des Bildfahrplanes stattfindet. Vorher will ich noch einige zusätzliche Information zum Güterverkehr sammeln. Die Fragen sind noch ungeklärt, wie viele Nahgüterverkehrs-Zugpaare es insgesamt gegeben hat sowie die Frage von Ganzzügen für ... Erz? ... Holz? ... Schotter und andere Steinbruchprodukte?


Gruß --- Jürgen
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RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#11 von EdertalBahner ( gelöscht ) , 09.11.2011 20:35

Moin Jürgen,

Zitat von jaffa
Die Schaltung der Weichen hat gar nicht so sehr mit Geld zu tun; Elektrik oder Elektronik hat in meinem Fall überhaupt keinen Vorteil: ich gehe mit den Zügen mit beim Fahren. Wenn Weichen gestellt werden müssen, stehe ich vor dem jeweiligen Segment. Die Schaltung von Hand reduziert die Elektrik und Verdrahtung in den jeweiligen Segmenten auf den Fahrstrom und Wechselstrom für Licht.

Ich habe da ein wenig laut gedacht, da ich bei meiner geplanten Anlage keinen Automatikbetrieb möchte, könnte ich auch auf Dekoder verzichten und die Weichen "vor Ort" bedienen.

Zitat von jaffa
In FSH gehört das dritte Durchgangsgleis eigentlich schon zum Bereich des Gleisanschlusses der Bleihütte

Das habe ich nicht erkannt, sehe aber, dass farblich anders unterlegt ist. ops:

Zitat von jaffa
Inzwischen liegt mir der Fahrplan von 1928/29 vor, so dass auf der Basis eine Revision des Bildfahrplanes stattfindet. Vorher will ich noch einige zusätzliche Information zum Güterverkehr sammeln ...

Dann wünsche ich Dir, dass Du bald alle Informationen zusammen hast und freue mich gelegentlich über einen neuen Bildfahrplan.


EdertalBahner

RE: Innerstetalbahn: Modulare Spur-N-Anlage auf 15 qm

#12 von jaffa , 18.11.2011 17:25

Hallo Hartmut,

dein Wunsch wurde erhört: jetzt scheint alles beisammen (Dank der Unterstützung der Harzbahn-Forumler Hubert und Rainer); Basis des jetzt vorliegenden Bildfahrplans ist der reale Fahrplan von 1929/30:

Die eingegrauten Züge gelten nur im Winterfahrplan.

... sowie der Auszug aus dem Reichsgüterkursbuch von 1938:

In diesem Plan sind keine exakten Fahrplanzeiten angegeben, sondern nur die vollen Stunden als Rahmen; abhängig von den Rangierzeiten an den einzelnen Bahnhöfen können sich die Fahrzeiten verschieben, sofern die Kreuzungs- und Überholstellen berücksichtigt werden. Gelb unterlegt sind die Züge, die im sichtbaren Bereich verkehren.

Im Bildfahrplan sieht das jetzt so aus:

(Größere Abbildung des Bildfahrplans hier)

Erläuterungen: durchgezogene Linien = Personenzüge, andere Linien = Güterzüge; dünn gepunktet = Leerfahrten; dicke Farbpunkte = Anfang bzw. Ende der Lok-/Zugumläufe. Gelb unterlegt = der sichtbare Bereich der Anlage. Nach dieser Planversion »übernachtet« nur eine Lok im Oberharz; alle anderen beginnen und enden im BW Goslar.
Bis zu besseren Informationen gehe ich davon aus, dass es Ganzzüge für Erz, Holz und Schotter/Steine (talwärts) und Kohlezüge für die Hütten (bergwärts) gegeben hat; das sind die im Plan verzeichneten Bedarfsgüterzüge.
Da ich gerne auch meine BR 70 zum Einsatz bringen möchte, plane ich zusätzlich einen (durch keine Quellen belegten) Schnellgüterverkehr mit ein oder zwei Leig-Einheiten ein (BR 70 hat es im BW Goslar definitiv nicht gegeben; hier betreibe ich also wissentlich »Geschichtsfälschung«).


Gruß --- Jürgen
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