RE: Piko und Qualität?

#1 von KBS971 , 01.10.2006 21:54

Servus,
nachdem Piko ja den Härttest im Loxx mit seiner Hobby Lok verloren hat, kommt die nächste Nachricht.
Nun steht im EK Jubiläumsheft das Wagen der Fa. Piko im Schaufenster wörtlich dahingeschmolzen sind im Juni wegen der Hitze. Für die Wagen der andren Hersteller wie Märklin, GFN und Brawa war dies kein Problem.
Kann das an billigen Kunststoffen liegen?

Hoffentlich nur ein Ausrutscher...

Gruß
olli


Grund des Edits: Habs ein wenig entschärft.



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RE: Piko und Qualität?

#2 von Hp2 ( gelöscht ) , 01.10.2006 22:22



Hp2

RE: Piko und Qualität?

#3 von Walter Zöller ( gelöscht ) , 01.10.2006 22:23

Hallo Olli,
wer hat dir denn den Quatsch von den chinesischen Billig-Kunststoffen eingeredet.
Mir ist mal bei der Hitze im Auto ein Kofferradio "Made in Germany" geschmolzen. Außerdem steht in den Handbüchern praktisch aller technischen Geräte "Nicht hohen Temperaturen oder direkter Sonneneinstrahlung ausetzen!!!"
Leg doch mal Teile von allen Herstellern in den Bratofen, dann wirst du sehen.
Auch bei der Moba sollte man davon ausgehen, daß die Teile korrekt behandelt werden. Plastifahrzeuge in die direkte Sonne stellen ist wie Auto an Baum fahren.
Gruß
Walter



Walter Zöller

RE: Piko und Qualität?

#4 von KBS971 , 01.10.2006 22:29

Servus Walter,
die Wagen waren weder Sonneneinstrahlung ausgesetzt oder extremer Hitze. Das Schaufenster war nämlich kein Kasten sondern mit dem Laden offen verbunden sodass die Wärme wegkonnte, außerdem wurde das alles duch ein Sonnenschutz geschützt.
Und die Fahrzeuge der andren Hersteller haben es überlebt...



@Schutzleiter sorry hab i net gesehn


Gruß
olli[/url]



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RE: Piko und Qualität?

#5 von Gian ( gelöscht ) , 01.10.2006 22:33

Hallo Olli,

Ich habe einige Pikowagen, pflege diese aber nicht in ein Schaufenster zu stellen. Ob ein Wagen schon bei 100 Grad Celsius schmilzt oder erst bei 110 Grad spielt auf einer Modellbahnanlage keine Rolle und hat mit der Qualität des Kunststoffes und China nun absolut nichts zu tun. Schaufensterklima hat früher auch schon deutsche Qualitätsdiaprojektoren und Radios wie auch Schweizer Qualitätsschokolade zum schmelzen gebracht . Auch den teuren Uhren (Omega, Certina usw.) in den Schaufenstern des Fachgeschäftes meines Vaters liebten das Schaufensterklima nicht, weshalb mein Vater immer für genügend Sonnenschutz an den Schaufenstern sorgte. Das war er den späteren Käufern der Uhren einfach schuldig!

Ich würde nie bei einem Händler kaufen, der seine Modelle ohne entsprechenden Sonnenschutz im Schaufenster lagert, weil der Kunststoff, der nicht schmilzt, einfach sehr spröde wird durch die riesige Hitze. Irgendwo müssen die Weichmacher ja hin.

Den Loktest im LOXX habe ich mitverfolgt, finde aber solche Test's absolut sinnlos, weil sie nicht dem normalen Alltagsbetrieb auf Anlagen entsprechen. Aber die Aufmerksamkeit für das eigene Geschäft (LOXX) steigt dadurch natürlich sehr stark.

Tatsache ist, dass es von jedem Hersteller Loks und Wagen gibt, die den Ansprüchen nicht genügen, auch von Märklin/Trix.

Auch wenn ich nicht Piko-Fan bin, finde ich solche diffamierende Beiträge mehr als unter der Gürtellinie und der Modellbahnsache nicht dienlich.

Wetten dass, wenn jemand im gleichen sinnlosen Stil über Märklin schreiben würde, er würde "textlich" gelyncht (dazu reicht manchmal auch schon nur die Vermutung, es könnte Märklin gemeint sein )!

Lieber Olli, mach doch einmal einen Backofentest mit Wagen von Piko, Märklin, Roco usw. und beschreibe uns die Resultate, bzw. wann der Schmelzpunkt erreicht ist und welche Elastizität beim Kunststoff nachher noch feststellbar ist, gegenüber vorher (sofern dieser nicht geschmolzen ist wegen den darin evtl. enthaltenen Qualitätsweichmachern).

Viel wichtiger als solche Hitzetest ist für mich, dass Kunststoffmodelle auch noch nach 10-20 Jahren nicht bei der geringsten Berührung brechen. Das sind in der Regel eher die weicheren Kunststoffe, die aber auch meist etwas weniger Hitze ertragen.

Am schlimmsten finde ich aber jeweils die Menschen an den Stränden, die dort an der vollen Sonne braten und dann Schmelzschäden (Sonnenbrand) davontragen, der sich dann in späteren Jahren zu Hautkrebsen entwickeln kann. Gleich wie nicht schmelzende Wagen, Hitzeschäden tragen alle davon .

mit freundlichen Grüssen

Gian



Gian

RE: Piko und Qualität?

#6 von Elias , 01.10.2006 22:37

Ich kann deinem Beitrag wirklich nur zustimmen, Gian



 
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RE: Piko und Qualität?

#7 von KBS971 , 01.10.2006 22:48

Servus Gian,

Zitat
Ich habe einige Pikowagen, pflege diese aber nicht in ein Schaufenster zu stellen. Ob ein Wagen schon bei 100 Grad Celsius schmilzt oder erst bei 110 Grad spielt auf einer Modellbahnanlage keine Rolle und hat mit der Qualität des Kunststoffes und China nun absolut nichts zu tun. Schaufensterklima hat früher auch schon deutsche Qualitätsdiaprojektoren und Radios wie auch Schweizer Qualitätsschokolade zum schmelzen gebracht Sad. Auch den teuren Uhren (Omega, Certina usw.) in den Schaufenstern des Fachgeschäftes meines Vaters liebten das Schaufensterklima nicht, weshalb mein Vater immer für genügend Sonnenschutz an den Schaufenstern sorgte. Das war er den späteren Käufern der Uhren einfach schuldig!



Hättest du richig gelesen, dann würdet du wissen das
a) Sonnenschutz vorhanden war
b) ein Schaufenster ohne Kasten d.h. mit offener Verbindung zum Geschäft wohl kaum auf 110° kommt sonder wohl eher im Bereich von 40!° liegen dürfte oder?


Zitat
Den Loktest im LOXX habe ich mitverfolgt, finde aber solche Test's absolut sinnlos



Wenn du ihn so sinnlos findet, warum hast du ihn dann mitverfolgt?

So pauschalisieren würde ich das nicht. Wenn bei Piko innerhalb von 300 Betriebsstunden 2 Motoren kaputt gehen würd mich das zumindest nachdenklich machen im Vergleich zu den anderen Herstellern.

Zitat
Wetten dass, wenn jemand im gleichen sinnlosen Stil über Märklin schreiben würde, er würde "textlich" gelyncht



Aber sich nicht von mir.

Sorry aber das ganze mit einem Backofen zu vergleichen ist schon eher Spaß oder? Sowas kann man nichts ernst meinen!
Seis drum wenn ich für ein Wagen mal diese Preise bezahle kann ich erwarten das diese bei kleinster Erwärmung nicht gleich dermaßen beschädigt werden.
Sicherlich erwärmt sich der Wagen daheim nicht annähernd an diese Temperaturen, aber wie sieht es auf einen langen Zeitraum aus?

Gruß
Olli



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RE: Piko und Qualität?

#8 von Gast , 01.10.2006 23:49

Hallo Olli,

ob das Schaufenster mit dem laden verbunden ist oder nicht, ist für die Temperaturen der Ware dort eher zweitrangig.

Das macht wenig Sinn. Und ein richtiger Sonnenschutz das sind solche gefärbten Folien, ie dnan aber der präsentation nicht gerade dienlich sind.

Es gibt aber leute, die halten das für übel, wenn solche Folien runtergezogen werden. Diese leute wundern sich dnan aber auch, dass die Milch in der weissen flasche Lichtgeschmack bekommt, weswegen manche Molkereien Lichtschutzglas verwenden.

Dass das Loxx solche Tests macht wundert mich weniger. Die haben einfach etwas Publicity nötig udn wollen zusätzlich die heftigen Ladenpreise dort verteidigen. Mit fast allem was Berliner muss man etwas vorsichtig umgehen. Diese Leute dort neigen dazu, sich für die allein Schlauen und alles was sie machen für allein seligmachend zu halten.

Wolfgang




RE: Piko und Qualität?

#9 von Muenchner Kindl , 02.10.2006 06:03

Guten Morgen

Eigentlich haette ich das Thema ja, weil bereits vorhanden, schliessen muessen aber nachdem die Beitraege bisher nicht uninteressant sind lasse ich das Thema offen. Waere schade drum.

Was Piko angeht, so habe ich einen ganz anderen Kaufverweigerungsgrund fuer diese Marke: Ich habe schon desoefteren nach Sonneberg geschielt, musste aber feststellen, dass Piko hier preislich keine Alternative zu Maerklin (ich gebs ja zu, ich habe einen "Lieblingshersteller" und stehe auch dazu) bietet. Fuer ein paar EUR mehr (wenn ueberhaupt) bekomme ich das meiste Material von dem Hersteller, bei dem ich mich geborgen fuehle.
Das Hobbysortiment von Piko faellt bei mir gleich durch, auch wenn dies die einzigen Fahrzeuge sind, die wirklich guenstiger als Maerklin sind, optisch bieten sie dafuer keine Alternative .

Das ist natuerlich meine persoenliche Meinung, die mit meinen persoenlichen Vorlieben begruendet ist. So ist z.B. der ICE, den es ja von Piko gut und billig gibt fuer mich kein Thema, weil ich den Zug ganz einfach nicht brauchen kann. Bei einer Altbauelok, hier bietet Piko mit der 104 optisch eine tolle Alternative zu Maerklin, sind die Preise fast gleich hoch



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RE: Piko und Qualität?

#10 von Dirk Ackermann , 02.10.2006 08:06

Hallo Thomas,

Im Piko Hobby Sortiment sind, wie Du schon angemerkt hast, nicht wirklich viele interessante Modelle.

Die Containertragwagen aber sind wirklich gut gearbeitet.



Das Chassis ist komplett aus Metall, darurch liegt der Wagen wie die teureren Märklin Wagen taumelfrei auf dem Gleis.

Allerdings empfehle ich allen AC Fahren zum Tausch der Radsätze bei Piko Waggons.

Zum Test des Loxx möchte ich auch noch etwas sagen.
Ich habe diesen Test auch verfolgt und war nicht wirklich über das Ergebnis überrascht.

Die Fleischmann Lok die den Test so erfolgreich überstanden hat, ist ja auch keine Unbekannte. Die Technik ist zwar nicht die modernste aber immer noch die Zuverlässigste.

Die Antriebe mit Mittelmotor auf Schneckengetriebe, ala Piko und Roco, bringen zwar einen leiseren Lauf der Modelle, aber für so Großanlagen wie das MiWuLa und das Loxx sind solche Modelle nicht geeignet.



 
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RE: Piko und Qualität?

#11 von Muenchner Kindl , 02.10.2006 09:02

Hi Dirk,

Zitat

Im Piko Hobby Sortiment sind, wie Du schon angemerkt hast, nicht wirklich viele interessante Modelle.



Dazu gehoert fuer mich persoenlich auch der genannte Containerwagen und wenn jemand rein fuer den Betrieb ein paar bunte Loks mehr braucht, sind die Pikos sicher eine guenstige Alternative.

Fuer meine Beduerfnisse ist halt nichts dabei und wenn, dann gibt es Vergleichbares von dem Herstelle, mit dem ich bisher gut gefahren bin, zum vergleichbaren Preis .



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RE: Piko und Qualität?

#12 von Karlheinz Hornung ( gelöscht ) , 02.10.2006 09:45

Hallo,

das Problem im Schaufenster ist weniger die Innentemperatur sondern die Bündelung der Sonnenenergie durch die Schaufensterscheibe (Brennglaseffekt). Potenziert wird dieser Effekt durch Klarschichtschachteln oder -fenstern der Ware im Schaufenster.

Das hält kein Modellbahnfabrikat aus. Trotzdem gibt es Unterschiede in der Kunststoffqualität der verschiedenen Anbieter.



Karlheinz Hornung

RE: Piko und Qualität?

#13 von Hp2 ( gelöscht ) , 02.10.2006 10:48

Hallo!

Warum wird nur so viel geschrieben über Dinge, die man nicht selbst hat, die man nicht selbst gelesen hat, die man zwar gelesen hat aber zumindest unbewußt tendenziös weiterverbreitet.

In dem EK Artikel steht ganz klar die Wagen waren der Sommerwärme ausgesetzt aber nicht direkter Sonneneinstrahlung. Daneben stehende Wagen anderer Hersteller sind nicht betroffen. Ich nehme einmal an, daß die Aussagen der Wahrheit entsprechen.

Für den Mobahner ist es schon von Interesse in welchem Temperatur Loks und Wagen gelagert werden können.
Als max. Temperatur würde ich schon 35-40° ansehen. Nicht gleich schreien, bei einem Transport im Auto ist das schnell erreicht und viele haben ihre Anlage unter dem Dach, nicht zu vergessen die Temperaturen im Schatten dieses Sommers.

Der Not gehorchend habe ich einen guten und einen schlechten Lagerplatz für meine Modelle.
Am schlechten hatte ich noch keine Schäden, am guten konstant zwischen 18-25° habe ich vor zwei Wochen ein total verzogenes Modell gefunden. Es war weder Piko noch Märklin.

Grüße

vom Schutzleiter



Hp2

RE: Piko und Qualität?

#14 von beckmann ( gelöscht ) , 02.10.2006 10:57

Ich hatte lange Zeit eine Anlage im Dachgeschoß. Licht konnte nur durch zwei kleine Dachfenster eindringen.

Trotzdem gab es Verformungsschäden bei einigen Mitteleinstiegswagen, damals glaube ich waren die von Fleischmann. Sie bogen sich regelrecht in der Mitte durch und der Kunstoff wurde spröde. Die gleichen Bedingungen ausgesetzten Wagen von Röwa und Roco haben das alles unbeschadet überstanden - die Blechwagen von Märklin sowieso.

Da ich nach einem Brandschaden eine Reihe ausgebrannter oder stark beschädigter Loks hatte, wanderte alles zusammen auf einen Schrottplatz, der realistischer nicht aussehen konnte. Nach dem Brabd waren übrigens einige dem Feuer und Löschwasser ausgesetze Vollmetallloks noch fahrfähig. Zwei versehen heute noch ihren Dienst.

Siegfried



beckmann

RE: Piko und Qualität?

#15 von Paul ( gelöscht ) , 03.10.2006 07:57

Hallo Gian,

Zitat von Gian-A. Bott

Tatsache ist, dass es von jedem Hersteller Loks und Wagen gibt, die den Ansprüchen nicht genügen, auch von Märklin/Trix.



das ist sicherlich nicht zu bestreiten

Zitat
Auch wenn ich nicht Piko-Fan bin, finde ich solche diffamierende Beiträge mehr als unter der Gürtellinie und der Modellbahnsache nicht dienlich.



Mai 2005, Piko Br 77: plötzlich riecht es intensiv verbrannt. Das Dach vom Führerhaus der Lock ist eingeschmolzen. Ursache ist ein ohne ersichtlichen Grund von der Platine herabgefaller SMD-Widerstand. Reklamation bei Piko -> kein Garantiefall, Bauteil angeblich durch unsachgemäße Behandlung (wie denn ???) selbst beschädigt. Zähneknirschend neues Führerhaus bestellt. Antwort: gibt es nicht. Noch einmal nachgehakt - nein, gibt es nicht. Wie bitte??? Dr. Wilfer persönlich angeschrieben. Antwort: Lok bitte einschicken. Wer jetzt denkt, getreu Nina Ruge wird alles gut, der irrt. Als Antwort kommt ein Kostenvoranschlag zur Reparatur in nicht akzeptabler Höhe. "Die Reparatur der von Ihnen eingeschickten BR77 kostet ca. 70 Euro. Dazu benötigt werden: Führerhaus, Kabelbaum, Decoder." Kabelbaum? Wieso Kabelbaum? Der hat definitv nichts abbekommen. Der Widerstand vom Decoder war ab, sonst nichts. Reparatur abgelehnt, Lok bitte zurücksenden. Und siehe da: plötzlich gibt es das Führerhaus zum Preis von 6,75 Euro und das Gitter für das Dach für 0,60 Euro als Ersatzteil!
Das sinnlose Einschicken der Lok hat noch einmal vermeidbare 11,15 Euro gekostet (ja, ja, Piko hat auch Versandkosten berechnet), so dass sich der Schaden letztlich auf 24,65 Euro plus neuem Decoder belief. Der ist nun von Kühn. Hätte man die Einzelteile gleich zugesandt, hätte es mich die Hälfte Geld und deutlich weniger Aufwand gekostet.
Andere Kunststoffächer wären vermutlich wohl auch weich geworden. Aber ob quasi in Sekundenfrist so komplett eingeschmurgelt, wage ich zu bezweifeln.

Ist dieser Beitrag jetzt auch unter der Gürtellinie und diffamierend?

Gruß
Paul



Paul

RE: Piko und Qualität?

#16 von Gian ( gelöscht ) , 03.10.2006 08:44

Lieber Olli,

Ich habe schon richtig gelesen, aber in Deinem ersten Pampleth stand noch nichts von Sonnenschutz!

Da ich meine Beiträge vor dem absenden nochmals durchlese und korrigiere, dauert es halt manchmal so lange, bis sich ein ergänzender Beitrag dazwischen geschoben hat.

Das ändert nichts an meiner Einstellung, dass Dein Beitrag ohne Wert, Nutzen und Inhalt ist. Die Piko-Containerwagen mit Kunststoffcontainer sind im Schaufenster meines Händlers noch immer nicht geschmolzen, ich warte täglich darauf .

mit freundlichen Grüssen

Gian



Gian

RE: Piko und Qualität?

#17 von Gian ( gelöscht ) , 03.10.2006 09:03

Hallo Paul,

Zitat von Paul
Ist dieser Beitrag jetzt auch unter der Gürtellinie und diffamierend?


Nein, der beruht ja auf Deinen eigenen Erfahrungen.

Aber dieser Schaden hätte Dir bei jedem anderen Produkt auch passieren können (kam bei mir früher bei der Spur N bei einer Minitrix und einer Arnold Lok vor). Ich würde und habe aber noch nie eine Lok eingesandt für Reparaturen, weil das nur schon wegen den Portokosten viel zu teuer kommt. Ich bestelle immer die nötigen Ersatzteile bei meinem Fachhändler (der den Namen noch verdient und mich als Kunden ernst nimmt) zu normalen Preisen und repariere die Loks usw. selber. In meiner 2. "MOBA-Karriere", die nun auch schon wieder über 30 Jahre dauert, habe ich noch nie eine Lok extern in Reparatur gegeben!

Bei einer billigen Lok, was die Hobby-Modelle von Piko nun mal sind, lohnt sich eine Reparatur meistens sowieso nicht, weil es schnell teurer kommt wie eine neue Lok. Ich habe übrigens keine Piko-Lok (mehr), nicht wegen der Qualität, aber die SBB-Hobbymodelle sollten wenigstens der Spur nach mit dem Original übereinstimmen. Und wenn ich schreibe, dass das Piko-A Gleis schlicht unbrauchbar ist, beruht diese Aussage auf meinen eigenen Erfahrungen mit diesem Gleis, das inzwischen bis auf einen Testkreis, zugunsten von RocoLine o.B. entsorgt wurde.

mit freundlichen Grüssen

Gian



Gian

RE: Piko und Qualität?

#18 von Gast , 03.10.2006 09:06

Also Leute,

jetzt mal langsam mit den Gäulen.

Die Kunststoffe haben eine theoretische lebensdauer von 1 Million Jahren. Dann sollten die instabil werden. Niemand wird das erleben. Und es halndelt sich um Untersuchungen, die aufgrund von Modellen gemacht wurden.

Ergo reine Spekulationen.

Realistisch sollte man sehen, dass Kunststoffe unter normalen Bedingungen 10-20 hJAhren halten. mehr nicht. Alles andere ist Spekulation. Und erst die späteren Kunststoffe halten so lange. Die ersten hatten ungeeignete oder sogar gefährliche Weichmacher drin, die siich entweder sowieso verflüchtigt haben, mit unabsehbaren Folgen für die Gesundheit oder die sich unter UV-Strahlung (Sonne, Leuchtstofflampen) schlicht zersetzen. Erst in den letzten JAhren hat man es geschafft, Kunststoffe so herzustellen, dass man erwartet, dass diese 10-20 JAhren durchhalten.

Wobei die in der Sonne nicht so lange durchhalten. Aber auch die menschliche Haut verträgt die Sonne nicht so sehr gut und versucht sich dagegen zu schützen (braun werden). Was beim Wagen Verhärtung oder Zerfall ist, ist bei der Haut der Hautkrebs.

Wolfgang




RE: Piko und Qualität?

#19 von Paul ( gelöscht ) , 03.10.2006 09:49

Hallo Gian,

Zitat von Gian-A. Bott
Ich würde und habe aber noch nie eine Lok eingesandt für Reparaturen, weil das nur schon wegen den Portokosten viel zu teuer kommt. Ich bestelle immer die nötigen Ersatzteile bei meinem Fachhändler (der den Namen noch verdient und mich als Kunden ernst nimmt) zu normalen Preisen und repariere die Loks usw. selber. In meiner 2. "MOBA-Karriere", die nun auch schon wieder über 30 Jahre dauert, habe ich noch nie eine Lok extern in Reparatur gegeben!



bitte noch einmal nachlesen. Ich habe die Lok nicht aus eigener Veranlassung, sondern nach Aufforderung von Piko eingesandt, weil es die Teile angeblich nicht als Ersatzteile gab und ich -offen gestanden- mit einer großzügigen Regelung auf Kulanzbasis gerechnet hatte.

Zitat
Bei einer billigen Lok, was die Hobby-Modelle von Piko nun mal sind, lohnt sich eine Reparatur meistens sowieso nicht, weil es schnell teurer kommt wie eine neue Lok.



Bezüglich der Hobbyserien stimme ich Dir zu. Aber die BR77 war aus dem Normalprogramm (sie wird nicht mehr gebaut) und hat rund 200 Euro gekostet. Das ist die Preis- und Qualitätsklasse der renommierten Hersteller. Wobei die Qualität des Bewerbs, so hat es sich im Nachgang herausgestellt, nicht erreicht wird. Mein Fazit: Piko hat sehr schön anzuschauende Dampflokmodelle, die weniger alltagstauglich sind als die Modelle anderer Hersteller. Auch die vermeintlich günstigen Preise relativieren sich wenn man bedenkt, dass alles, was in der Beschreibung als "einzeln angesetzt" gepriesen wird (Leitungen, Griffstangen, Leitern usw.), in einer Plastiktüte beiliegt und selbst montiert werden muss. Bei anderen Herstellern packt man in aller Regel ein betriebsfertiges Modell aus und rüstet nur noch für die Vitrine um oder zu.

Gruß
Paul



Paul

RE: Piko und Qualität?

#20 von Lokmaster , 03.10.2006 10:21

Hallo und guten Morgen,
Habe von einem Kunden einen ICE von Märklin,der hat durch Sonnen die Farbe gewechselt.
Anlage vom Kunden ist im Keller hat ein Fenster wo sonne rein kann.
Der ICE hat komplett im Licht gestanden und nur der Steuerwagen ist vergilbt,der rest vom Zug ist noch weiß.So und das von Märklin.
MfG
Armin



 
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RE: Piko und Qualität?

#21 von Hp2 ( gelöscht ) , 03.10.2006 10:24

Zitat von Wolfgang Prestel


Realistisch sollte man sehen, dass Kunststoffe unter normalen Bedingungen 10-20 hJAhren halten. mehr nicht. Alles andere ist Spekulation. Und erst die späteren Kunststoffe halten so lange.

Wolfgang



Jetzt hast Du aber Märklin einen großen Gefallen getan



Hp2

   


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