ich habe natürlich Märklins Elektrikratgeber gelesen und weiss, dass man NIEMALS die Weichenlaterne mit zwei Flachsteckern einfach an das C-Gleis anschliessen sollte.
Nun bin ich Teppichbahner und finde rumliegende Drähte störend. Und da es so einfach ist, hab ich das jetzt bei drei Weichen einfach mal gemacht. Funktioniert wie erwartet gut, Züge fahren wie vorher mit Licht und wo möglich auch mit Sound. Keine Drähte zu sehen, Toll.
Wie schlimm ist dass denn nun für meine Anlage, meine CS1, Lokdecoder oder für die Weichenantriebe.
Würde gern die restlichen Weichen (insgesamt 15) auch so ans Gleis hängen. Geht dann irgendwas kaputt oder bleiben dann Loks an entfernten Stellen einfach stehen (zum Beispiel abruptes Stehenbleiben beim Abbremsen) oder ähnliches?
wie Alex schon geschrieben hat: hier geht's um die mA - sprich Milliampere - welche die Summe aller Lämpchen von Deiner CS1 abfordert. Und wenn die Summe aller Verbraucher größer ist als der maximal zur Verfügung stehende Strom von der CS1, geht die auf Störung. Und Du kannst wählen: willst Du lieber 4 beleuchtete Züge fahren lassen oder 15 Weichen plus 2 Züge? Die Decoder erleiden keinen Schaden und ob der Zug im hintersten Winkel stehen bleibt, ist auch nur eine Frage der Spannungsversorgung der Gleisabschnitte und letztlich die Summe aller Verbraucher.
Hab zwar "nur" zwölf Weichenlaternen, aber die sind alle direkt ans C-Gleis meiner Teppichbahn angeschlossen. Bislang noch nie Probleme damit gehabt, also nur Mut.
MfG Rudolf
Allen Lesern ein freundliches "Bleibt Gesund und habt weiter viel Freude am gemeinsamen Hobby"
: kann es sein, daß sich die Empfehlung die Weichenlaterne nicht ans Gleis anzuschließen auf den Analogbetrieb bezogen hat ? : wie viele mA braucht denn so eine Weichenlaterne ? 2mA oder 20mA ? Bei den LEDs gibt es ja große Unterschiede.
Zitat von Andreas85 : wie viele mA braucht denn so eine Weichenlaterne ? 2mA oder 20mA ? Bei den LEDs gibt es ja große Unterschiede.
Die Kombination Laterne (Märklin 74470) und Decoder (Märklin 74460) braucht 14.5mA. Das kommt von einer mehrfachen Messung mit einem ordentlichen Messgerät
Die MS2 mit Ihrem Netzteil liefert 1.8A. Sofern man nur neuere (=sparsame) Loks & Triebwagen fährt, fallen 10-20 Weichenlaternen kaum ins Gewicht.
Eigentlich müssten ja aber eine Weichen-LED im Digitaltakt mitflackern (wie es die Viessmann 4554 tut, wenn man Sie direkt ans Gleis hängt). Bei der Märklin Konstruktion der Weichenlaterne, sind aber 2 LED's gegenläufig geschaltet, so dass immer eine leuchtet und einen flackerfreien Eindruck vermittelt. Mir persönlich reicht das auch - beim genauen Hinschauen sieht man aber schon ein wenig Flackern.....es sei denn eine mfx-Lok meldet sich an. Dann flackerts aber auch hier richtig Wahrscheinlich gibt es hier einige Pausen im Datenprotokoll. Am besten wäre natürlich eine LED und ein kleiner Brückengleichrichter, der sich Unterflur verstauen lässt.