ich befasse mich gerade mit dem sommerfeldt-katalog und mit der aufbauanleitung für oberleitungen. als anfänger fühle ich mich ein bisschen verloren und finde auch gewisse sache nicht. vielleicht könnt ihr mir helfen!
1. ich finde für die sbb oberleitung H0 keinen bogenabzug, obwohl von bogenabzügen auf s.132 (gleisplan sbb) von bogenabzügen die rede ist. ich finde aber keine artikelnummer für einen sbb-bogenabzug. ist hier also die meinung, dass ich für bogenabzüge einfach DB-material brauche?
2. dann wollte ich fragen, ob märklin-oberleitungsdrähte mit sommerfeldt-masten kompatibel sind. der grund, wieso ich zu märklin oberleitungsdrähten tendiere ist, dass bei märklin eben für das c-gleis (welches ich verwende) die fahrdrahtlängen für jeden radius genau abgestimmt sind, sodass auch die masten bei einer doppelspurigen strecke immer parallel zu liegen kommen. bei sommerfeldt-drähten, welche ja andere längenmasse haben, kann ich mir vorstellen, dass man da sehr viel anpassen muss, damit die masten gegenüber zu liegen kommen bei einer doppelspurigen kurve. oder kann ich da ohne probleme und ohne mehraufwand sommerfeldt därhte nehmen?
3. zum anlöten wollte ich fragen, welche temperatur empfehlenswert ist. denn sommerfeldt schreibt, dass man die temp. möglichst hoch einstellen soll.
4. ich habe zu hause eine anlage die steht im rohbau mit geleisen. wie kann ich nun errechnen, welche artikel ich von sommerfeldt bestellen soll und wie schaue ich, dass ich nicht zu viel material und genau das richtige material bestelle?
5. wie findet denn der aufbau stadt: setzt man zuerst alle masten und erst dann wird der draht verlötet oder wie geht das reihenfolge-mässig?
Ok die Aufbauanleitung hast Du gelesen? Da steht eigendlich alles Nötige drin, man muß manches einfach von DB auf SBB adaptieren: Beim Bogenabzug zb antelle des Gitterflachmast ein H Mast.
Anfangen sollte man immer an einem Weichenfeld oder Bahnhofseinfahrt. Danach weitere Problempunkte begutachten. (zb eingeschränktes Lichtraum; Tunnel oder eingeschränter Platz für Masten. Wenn dort die Maststandorte festgelegt sind, die "Zwischenräume" möglichst gleichmässig "füllen" natürlich unter beachtung der Radien (bei Kurven eher zu kurze als zu lange Fahrdrähte einplanen, das gibt mehr "Luft" für feinere Stromabnehmerschelifstücke) Fahrdrähte ggf beidseitig kürzen, die Hänger an den Masten sind in jedem Falle zu entfernen (Optik) Vissmann gehen zur Not auch, lassen sich mW aber schlechter Löten. A propos Löten: Lötkolben mit feiner Spitze verwenden. Möglichst um 350° damit kurze Lötzeiten ereicht werden, sonst schrumpelt son Isolator schonmal zusammen...
Viel Erfolg.. das wird schon Und Montage Lehre nicht vergessen