ich möchte mich nun endlich mal daran machen, meine alte E41024 mit einem rot-weißen Lichtwechsel auszustatten. Die Lok soll als Übungsobjekt herhalten. Platz ist da drinnen ja ohne Ende.
Einen ESU-LoPi V3.0 hat die Lok bereits. Aktuell sind vorne und hinten einfach je ein Birnchen für weiße Beleuchtung drin, aber natürlich schon auf den blauen Plus-Pol vom Decoder verdrahtet.
Meine Fragen beziehen sich darauf, was ich alles benötige. Ich habe an Duo-LEDs gedacht, da bin ich hier drauf gestoßen: Rot-weiße Duo-LED mit gemeinsamen Plus-Pol Blau als Rückleiter am LoPi3 ist ja Plus, also sollte das so ohne Inverter und wasweißich möglich sein. Davon vier Stück.
Stellt sich noch die Frage nach den Vorwiderständen. Weiße LED: 19V Betriebsspannung, Durchlaßspannung 3V, 20mA Strom: 820 Ohm bei 2% Toleranz Richtig? Klar, der Rechner dort rechnet schon richtig. Die Frage ist eher: Habe ich die richtigen Werte in die richtigen Felder reingeschrieben?
Welche LED nimmt man dann für das obere Spitzenlicht her? Der Einfachheit halber auch solche Duo-LEDs (und läßt die rote eben anschlußlos), oder die hier auch mit einem 820 Ohm-Widerstand?
Jetzt noch die Verdrahtung mit dem Dekoder, wenn man rot und weiß unabhängig von der Fahrtrichtung auch ausschalten können will. Der Lichtwechsel soll je nach Fahrtrichtung schon automatisch erfolgen. Aber ich will wie bei meiner BR 221 das rote und weiße Spitzensignal jeweils für sich ausschalten können. Am Decoder sind derzeit AUX1 (grün) und AUX2 (lila) noch unbenutzt. Weißes Spitzensignal auf beiden Seiten soll automatisch eingeschaltet werden, wenn der Rangiergang aktiviert wird (das habe ich bei meiner BR 260 schon hinbekommen, aber da dürften die roten LEDs weiterhin leuchten und werden nur durch die weißen LEDs überstrahlt; da werden aber AUX1 und AUX2 für die Telexe benötigt). Was muß man denn hierfür wie verdrahten und am Dekoder einstellen, damit das so funktioniert? Ein LokProgrammer steht zur Verfügung.
#2 von
Stromstossschalter
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gelöscht
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, 26.12.2011 21:35
Vertreiber:
ZitatLichtfarbe: weiß / rot ~625nm
Mal wieder so eine tolle Wurst, keine Angabe der Lichtfarbe für weiß. Vorwiderstände für Frontscheinwerfer-LED´s berechnet man nicht am Limit, sondern mit 10mA und kleiner, sind sonst kaum vernünftig dimmbar mittels Decoder. Rote LED´s mit 5mA und kleiner.
Ausprobieren Die Praxis wirds schon zeigen. Kauf Dir einfach mal mehrere Widerstandswerte auf Vorrat (es müssen nicht 2% Toleranz sein, denn wir bauen hier keine Meßgeräte ). Man kann die dann auch in Reihe schalten. Du wirst Dich wundern mit wiewenig Milliampere eine LED schon brauchbares (Lok-)Licht erzeugt.
Gruß, Lothar
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#5 von
Stromstossschalter
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gelöscht
)
, 26.12.2011 22:33
Ich gehe mal da von aus, daß du die Lichtleiter rausschmeissen willst, daher auch die Nachfrage wg. gleicher LED für das Spitzenlicht. Andernfalls sind die LED´s mit 20° Abstrahlwinkel absolut ungeeignet. Im Frontenbau immer gleiche LED´s einsetzen, alles Andere kommt komisch.
Zitat von StromstossschalterIch gehe mal da von aus, daß du die Lichtleiter rausschmeissen willst
Lichtleiter entfernen: grundsätzlich ja. Aber die Linsen vom Lichtleiter werde ich wohl behalten (müssen). Die unteren beiden Linsen sind 2.9mm, die obere 2.4mm im Durchmesser. Kleinere Duo-LEDs als 3mm habe ich aber nicht gefunden. Die SMD-Dinger kann ich nicht löten.
Roco BR 155 hat (zu mindsten auf mehren modellen) ein sehr scharfes schlusslicht. Hier könnte sie bilder sehen:http://moppe.dk/155lys.html
Weil ich wollte die licht dimmen habe ich an 1kohm gedacht, aber bei 10 kohm sind die licht okay. So es händelt um, wie viel licht sie wunschen und wie viel licht ihren LED's geben......
Es ist gut um ein kleines wiederstand-sortiment zu haben...
als Alternative SMD-LED vom LED-Baron in der Bucht. Die gibt es als Duo-Led in warmweiß/rot (Baugröße 0605) und auch als Einzel-LEDs in warmweiß und rot (Baugröße 0603) und alle bereits mit Lackdrähten versehen, so dass du nicht an den LEDs löten musst. Ich habe mit diesen gerade einen Donnerbüchsen-Steuerwagen bestückt und der hat jetzt unten die Duo-LEDs und oben halt eine einzelne weiße LED und das sieht gut aus (leider keine Fotos gemacht). Widerstandswerte irgendwo zwischen 10 und 15 kOhm
so jetzt hier auch die Bilder von der 'Steuerbüchse', allerdings leider nicht in der besten Qualität, aber man sieht doch das meiste. Das Weiß kommt nur auf dem Bild so kalt rüber - ist im Original deutlich wärmer.
Es ist Lackdraht und kein Lötdraht.... Beim Kürzen einfach das Ende normal verzinnen (evtl zeitlich etwas länger warten), dabei verschwindet die Lackschicht, so dass die Drähte beim anlöten auch Kontakt bekommen.
Hm, ja ... Was man bei der Webseite auch nicht so richtig sieht: Wie schaffst du es, daß am oberen Spitzenlicht kein rotes Licht herauskommt? Oder wird da kein Licht in das obere Spitzenlicht geleitet, wenn man die rot-weißen LEDs rechts und links direkt an die beiden "Innenbacken" klebt?
Weil ich mit meiner auch gerade wieder ein paar Testfahrten gemacht habe: Ich fahre Märklin-System mit Schleifer. Nun ist es am Schleifer-Drehgstell so, daß durch das Seitenspiel der Achsen es dazu kommen kann, daß der Schleifer etwas diagonal steht ... vor allem in Bögen (unkritisch) und abbiegenderweise auf Weichen (problematisch). Letzteres kann dann einen Kurzschluß versursachen, wenn z.B. die eine Achse nach rechts rutscht und die andere nach links. Gibt es so kleine "Abstandsscheiben" (0.5mm dick, so ungefähr), die man zwischen Rad und dem Pseudo-Achslager klemmen kann, damit die Achsen nicht ganz so viel Spiel haben? Grund ist ja, daß der Radinnenabstand früher deutlich geringer war, damit hatten die Achsen weniger bis gar kein Spiel. Aber auf K-Gleis führte das bei Weichen dazu, daß immer irgendein Rad an den Mittelleiter gekommen ist. Jetzt habe ich den Abstand erhöht, die Räder berühren nur noch die Schienen, aber jetzt steht der Schleifer unter Umständen eben etwas diagonal und berührt so eine Weichenzunge.
#14 von
eisenbahnstube
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gelöscht
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, 27.12.2011 15:56
Hallo Markus (MaMä).
Da die LED's direkt am LK unten angesetzt sind werden die oberen Lampen praktisch nicht beeinflusst. Hängt natürlich davon ab, was Du für einen Vorwiderstand einbaust, manchen meinen es müssen rote Rückfahrscheinwerfer sein. Ist aber Unfug. Hier sieht man die Lampen recht deutlich:
Zur Frage mit dem Schleifer und den Radsatzmaßen hab ich aus der Ferne keine Alternative, ich fahre normales Radmaß (Ø ca. 13,8 --- 14,0) auf K-Gleisen ohne Probleme, auch bei DKW's. Allerdings verwende ich an allen E10 / E40 / E41 den kurzen Schleifer 7164.
Ich hoffe die Antworten helfen Dir weiter, Gruß, Wolfram.
Zitat von eisenbahnstubeDa die LED's direkt am LK unten angesetzt sind werden die oberen Lampen praktisch nicht beeinflusst. Hängt natürlich davon ab, was Du für einen Vorwiderstand einbaust, manchen meinen es müssen rote Rückfahrscheinwerfer sein. Ist aber Unfug.
wenn ich das jetzt richtig sehe, hast du 2 Duo-LEDs an die Innenseiten des Lichtkörpers geklebt (Womit eigentlich? Ich habe im WWW folgendes gefunden: "Devcon 5 min Epoxy" und Acrylglaskleber). Durch die unterschiedlichen Vorwiderstände wird die rotr LED soweit abgedunkelt, daß deren Licht nicht in das obere Spitzenlicht einstreut. Richtig?
Zitat von eisenbahnstubeHier sieht man die Lampen recht deutlich:
Du hast die alten Pantos draufgelassen? Die habe ich auch noch herumliegen, meine sind allerdings untern herum schon leicht angerostet ...
Das mit dem kurzen Schleifer werde ich ausprobieren. Irgendwo müßte ich noch einen haben.
#16 von
eisenbahnstube
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, 28.12.2011 09:51
Hallo Markus (MaMä).
Es sind ganz einfache rote SMD - LED's 1206 mit Sekundenkleber hingepappt. Aber am Rand der Einstrahlfläche, damit das weiße Licht der Originalbeleuchtung nicht getrübt (Schattenwurf der LED'S) wird. Rv je nach LED - Typ und Dimmung am Decoder zwischen 27 K und 39 K wählen, ich würde mal mit 33 KOhm anfangen. Schutzdiode nicht vergessen!
Die 141 188-3 mit den Doppellampen neben der E41 024 hat (wie meine E10 / E40 -er auch) Flattops bekommen, mit jeweils Rv = 18 KOhm.
Gruß, Wolfram.
Noch ein Hinweis: die Anschlussdrähte an den SMD's sind Ø 0,1 CuL von einem defekten FRU. Und was die Pantos betrifft, so sind soweit vorhanden immer die alten vernickelten drauf, die kriegen höchstens mal ein ein neues Schleifstück 215080:
Zitat von eisenbahnstubeSchutzdiode nicht vergessen!
Nun, wozu eine Schutzdiode grundsätzlich da ist, weiß ich. Nur: Warum ist die bei Decoder-Betrieb hier notwendig? Ich will die zu den Wagen hinzeigende Stirnseite separat ausschalten können. Also werde ich eine Stirnseite der Beleuchtung mit AUX1 und AUX2 verdrahten müssen, die andere Stirnseite ganz normal über die F0-Anschlüsse. Wenn der jeweilige Ausgang nicht geschaltet ist, dürfte da doch auch kein Strom versuchen (wegen der gemeinsamen Anode), "falsch" herum durch die LED zu fließen. Also sollte die Schutzdiode hier nicht nötig sein. Oder sehe ich das falsch?
#18 von
eisenbahnstube
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, 28.12.2011 11:25
Hallo Markus (MaMä).
Ich weiß nicht ob der ESU reine Gleichspannung liefert, kenn mich mit dem ESU - Kram nicht aus, ich verwende andere Fabrikate. Lass die Diode einfach weg, kostet ja die Welt (€ 0,13 / St.), aber beklag Dich nicht, wenn's in die Hose geht!
Momentan habe ich keine Dioden hier. Erst in etwa zwei Wochen komme ich an einem Laden vorbei, der sowas haben dürfte. Was die Spannung betrifft, sagt ESU: "Das blaue Kabel ist NICHT Gehäusemasse, sondern führt die positive, gleichgerichtete Schienenspannung (U+)." An das blaue Kabel muß ja die Anode ran. Wenn ich die Lok also nicht im Analogbetrieb einsetze (was ich auch nicht vorhabe), sollte es zunächst keine Probleme geben.
Also bei ESU Decodern kannst du dir die Dioden im Normalfall sparen. Der gemeinsame Pluspol und die Masse die über die F-Ausgänge geschalten werden, kommen direkt vom Gleichrichter. Da gibts keine Spannungen in Gegenrichtung.
So, Operation geglückt, Patient lebt. Bilder gibt's später mal, wenn ich im Keller wieder mal die Kamera aufgebaut habe.
Über F0 kann man nun Führerstand 1 ein- und ausschalten. Über F1 geht das gleiche Führerstand 2. Weiß-roter Lichtwechsel klappt in allen Fällen mit der Fahrtrichtung.
Mit F3 habe ich auf den Rangiergang auch weiß-weiß gelegt. Allerdings scheint das Rot noch etwas zu stark durch. Damit das vernünftig aussieht, muß ich F0 und F1 ausschalten. Gibt es mit dem ESU LoPi 3 irgendeine Möglichkeit, daß das automatisch geht?
Die LEDs, die ich vom LED-Baron bekommen habe, sind soweit ok. Allerdings ist die Verdrahtung sehr empfindlich. Nur nicht zu heftig hingucken, sonst brechen die Drähtchen ab. Bei einer bereits geklebten LED mußte ich nach und nach alle drei Drähtchen wieder anlöten. War nicht wirklich erfrischend, aber immerhin funktioniert die LED nach dieser Aktion immer noch.