hiermit möchte ich einen neue Unfrage starten, bezüglich der Gleiswendel die ihr in eurer Anlage verbaut habt. Für meine Anlage, die ihr in meiner Signatur sehen könnt, plane ich eine Gleiswendel einzubauen, bloß weiß ich nicht von welchen Hersteller. Ich freue mich über eure Antworten und natürlich könnt ihr auch Stellung dazu nehmen. Ein danke im voraus sage ich auch schon mal.
kaufen kann jeder! Selber bauen ist angesagt! Ich habe mir für die Anbauteile meiner N-Bahnanlage einen Gleiswendel selbst gebaut und das hat prima funktioniert. Bilder gern über ne Mailaddi
Zitat von AC_Bahneres fehlt die Möglichkeit "keine". Ich halte nichts von Gleiswendeln.
Wie immer, kurz und schmerzlos!
Und warum hälst Du nichts von Gleiswendeln? Zu kompliziert zu bauen? Zu unsicher im Betrieb? Wie überwindest Du die Steigungen in die nächste Ebene? Rampe? Ja, sicherlich die beste Lösung, wenn man genug Platz für eine Rampe hat. Ansonsten?
in meiner bisherigen "Testphase" kam die Gleiswendel von NOCH zum Einsatz (R3/R4). Jedoch wird bei der Umsetzung meiner Anlage der Gleiswendel-Eigenbau stattfinden. Daher auch Eigenbau ausgewählt.
habe die Laggis Wendel die heute wohl unter Noch vertrieben wir eingebaut. Bin sehr zufrieden! Habe vor allem Kunstoffstützen gekauft und die Rampenteile mit der Dekupiersäge selbst gesägt, so bin ich unabhängig jeglicher Vorgabe was Steigung und Radius angeht.
Als Basis habe ich die Laggies-Wendel (Vertrieb: Noch) genommen, einige Teile sind zwecks Anpassung an den Gleisverlauf selbst angefertigt. Der Aufbau ging sehr schnell, die Gleislage ist genügend genau, dass auch Dampfer mit RP25 (z.B. Gützold BR19.0, Roco Rh310) entgleisungssicher über die Rampe fahren.
Hallo, ich habe mich für eine selbst gebaute Gleiswendel entschieden, damit ich 'was zu basteln habe. Bei der Suche im Internet kam ich auf http://www.stayathome.ch/gleiswendel.htm. Die Bauart hat mich überzeugt.
Das Ergebnis hier im Bild:
Leider konnte aufgrund des begrenzten Raumes nur R1 wählen, was doch zu einer recht sportlichen Steigung führt. Verreckt ist mir aber noch kein Zug und Wagen sind auch nicht umgefallen.
Zitat von AC_Bahneres fehlt die Möglichkeit "keine". Ich halte nichts von Gleiswendeln.
Ich auch nicht !! ab 3m Länge braucht man so was überhaupt nicht, da ist jede Rampe tausendmal besser!!
_________________ Viel Spass wünscht Helko
prof. Anlagenplanung, ABER nur mit Flexgleisen gemäß dem Motto: Less is More (Mies van der Rohe) oder Deutsch: Zeichnen ist die Kunst des Weglassens (Lessing) Railware: wieviele grundlegende Fehler man da unterbringen kann!!!
"Less is More" könnte manchmal auch auf völlig nutzlose Antworten zutreffen ... (zugegebenermaßen diese eingeschlossen)
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)
wenn es platzmäßig nicht geht dann muß man halt zu einem Wendel greifen. Ich bevorzuge hier auch den Eigenbau, weil man da von vorgegebenen Radien unabhängig ist. Generell würde ich aber vorziehen das Wendel R2 und R3 zu bauen, wegen der Entgleisungssicherheit. Außerdem schafft man mit größeren Radien die Steigungen moderat zu halten.
#16 von
EdertalBahner
(
gelöscht
)
, 31.01.2012 17:38
Zitat von Dirk Ackermannwenn es platzmäßig nicht geht dann muß man halt zu einem Wendel greifen.
Moin,
ich sehe es eher umgekehrt, da eine Wendel doch mehr Platz als eine Rampe benötigt. Der Platzbedarf für die Trassenbretter ist bei Rampe und Wendel gleich groß, bei der Wendel geht aber auch noch die Fläche im Inneren der Wendel ungenutzt verloren.
Sie verbinden dort die tieferen Ebenen mit den höher liegenden.
Die Rampenverfechter scheinen zu vergessen dass ich mit einer Rampe nur ein, zwei Ebenen überbrücken kann, ansonsten wird die Rampe ja irre lang! Mit einem Wendel kann ich einen Meter überwinden, wenn ich denn möchte (und es nötig ist ...)?!
beim letzen Stummi-Treff in WN hat jemand von seinem Selbstbau erzählt. Das Gesicht hab ich noch vor Augen, den Namen jetzt aber nicht parat... Das Problem war wohl weniger der Aufbau, als der Übergang zwischen den einzelnen Brettern...
Erkundige Dich einfach mal, wenn Du wieder dabei bist.
#21 von
Andreaskreuz
(
gelöscht
)
, 03.02.2012 21:06
Hallo, ich habe mich für Eigenbau entschieden, da ich im Verlauf des Wendels unterschiedliche Radien benutzt habe. Unten habe ich die Radien 5/4 dann nach oben über die Radien 4/3 bis Radius 3/2. Als Freund langer Güterzüge brauche ich viel Strecke zur Überwindung der geforderten Höhe. Bei mir liegt der "Schattenbahnhof" in der Sonne, d.h. ich muß auch mal reinklettern können um evtl. Reparaturen durchführen zu können. Dieses Depot beheimatet nur Güterzüge. Das Depot für Personenzüge wird auch über ein Eigenbau-Wendel erreicht, jedoch nur Radius 2/1.
Zitat von HelkoIch auch nicht !! ab 3m Länge braucht man so was überhaupt nicht, da ist jede Rampe tausendmal besser!! (...) prof. Anlagenplanung (...)
"prof." steht wahrscheinlich für "profisorisch", oder? Bei jemandem, der sich mit Anlagenplanung auskennt und dies als bezahlte Dienstleistung ("professionell") anbietet, würde ich eine solche seltsame Aussage nicht erwarten.
Im Rohbau meiner Anlage:
Und heute sieht das so aus:
Die Wendel ist von innen zugänglich, derzeit gehe ich zur Gymnastik, damit ich auch in ein paar Jahren noch in der Lage bin, dort Wartungsarbeiten vorzunehmen